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GALERIE WIEDMANN

Galerie bei artports.com

GALERIE WIEDMANN

Tuchmachergasse 6
D-70372 Stuttgart
Germany/Deutschland
Tel: +49 711 90056560

info@galeriewiedmann.de
www.galeriewiedmann.de
Öffnungszeiten:
Di - Fr 10:00 - 18:00 Sa 10:00 - 16:00
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Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen

19.09.2019 - 26.10.2019
55 JAHRE GALERIE WIEDMANN
Vernissage: Donnerstag 19.09.2019 um 19 Uhr
Künstler: HORST KUHNERT, GERLINDE BECK, WIEDMANN WILLY, HERMANN HEINTSCHEL, KNOEDLER HEINZ, FRIEDRICH SIEBER, PABLO PICASSO,

Pressemitteilung
Als seine turbulenten Anfangsjahre vorbei waren, und Willy Wiedmann älter wurde, wussten viele Cannstatter über den Galeristen und Künstler garnicht mehr so richtig Bescheid. Er war ein komischer Kauz geworden, der Künstler.
Viele meinten, er war brummig und manchmal richtig abweisend. Andere erzählten mit leuchtenden Augen und großer Bewunderung, „mir hat er was erzählt, ich durfte in sein Atelier, mir hat er seine Bilder gezeigt“.
Willy Wiedmann polarisierte. Die Menschen die ihn kannten und in seine Galerie kamen, waren tief beeindruckt. So oder so.

Vor allem war er mutig, als er 1964 kurz nach der Beendigung seines Kunststudiums an der Stuttgarter Kunstakademie eine Galerie eröffnete.

Damals gab es in Stuttgart nur wenige Galerien. Er wollte mit seiner Galerie neue Wege beschreiten. Junge unbekannte Künstler ausstellen. Die bekannten etablierten Künstler sicherten damals den Verdienst, das musste auch mitunter sein, aber Willy Wiedmann wollte von Anfang an mehr. Ihm ging es nicht nur ums Verdienen, er wollte die Kunst fördern, Hilfestellungen geben und Richtungen weisen.

„Der Galerist Willy Wiedmann stellt nur noch Individualisten aus, keine Nach- und Mitläufer gängiger Richtungen, so bekräftigt er. Er versteht seine Aufgabe als Talentsuche und bringt die Individualisten, die er an Land zieht, um ihnen auf die Beine zu helfen, am liebsten als erster. Man sieht: Es gibt noch Galeristen, die Idealisten sind. „
(Karl Diemer, Cannstatter Zeitung am 25.6.75)

1964 seine erste Vernissage: Jürgen Dost, Horst Kuhnert und Willy Wiedmann. Es folgten jeden Monat neue Ausstellungen. Die Flyer und Plakate gestaltet Willy Wiedmann selbst. Er war auch ein hervorragender Grafiker, seine Ausstellungsplakate begehrt.

Neben den ständig wechselnden Ausstellungen baute sich Willy Wiedmann in seiner Galerie eine umfassende Sammlung aus internationaler Grafik, Aquarellen, Zeichnungen, Gouachen, Lithografien, Radierungen, Holzschnitten und Ölbildern auf.
Er bot die Reinigung, Restauration und Rahmung von Bildern, sowie Raumausstattung als Service für seine Kunden an.

1971 organisierte er in Cooperation mit der New Yorker Galerie PICTURES FOR BUSINESS eine grosse Wanderausstellung mit Stuttgarter Künstlern durch die USA.
Nach Crankos Balletterfolgen war man in New York auf die Kunst aus der schwäbischen Metropole aufmerksam geworden.
In Kooperation mit dem Goethe Institut zeigten sie 100 Druckgrafiken Stuttgarter Künstler. Kooperationspartner auf US-Amerikanischer Seite war damals Fred H. Rosenau, President von „Pictures for Business“ in New York, der die Ausstellungen vor Ort organisierte.
Sie stieß auf großes Interesse, es wurde ein grosser Verkaufserfolg. Zu den ausgewählten Grafikern gehörten: Peter Aegeter, Jo Delahaut, Horst Kuhnert, Hermann Heintschel, Karl Knoedler, Fritz Schwegler, Friedrich Sieber u.a..

Die ersten Jahre führte Willy Wiedmann nur seine eigene Galerie, später organisierte er regelmässige Ausstellungen in der Cannstatter Volksbank, der TWS-Etagengalerie und er leitete die Galerie Kunsthöfle.

Viel Aufmerksamkeit erlangte er mit der Ausstellung des afrikanischen Künstlers Moyaga vom 17. Oktober bis 20. November 1977. Er zeigte seine Gouachezeichnungen. Moyaga, der als Schwarzafrikaner in Südafrika durch die Apartheitspolitik keine Möglichkeiten hatte öffentlich auszustellen, hatte damit in der Galerie am Jakobsbrunnen seine erste Ausstellung in Deutschland und Europa überhaupt.

Alle 6 Wochen gab es in der Galerie am Jakobsbrunnen eine neue Ausstellung, was der Stuttgarter Galerist Freerk Valentien so kommentierte:
„Vielseitig und originell wie der Jakobsbrunnengalerist Willy Wiedmann ist auch sein Ausstellungsprogramm, welches er seit 1964 Monat für Monat abspult. Große Namen der Klassischen Moderne wie Picasso und Leger, aber auch Künstler, die hernach von Avantgarde-Galerien „wiederentdeckt“ wurden, begegnen uns in seinen Ausstellungslisten. Willy Wiedmann und seine Galerie gehören in die Cannstatter Altstadt wie das Volksfest auf den Wasen. „
Um den Bildhauern besser gerecht zu werden und ihnen mehr Raum zu geben erbaute Willy Wiedmann 1983 in Eigenregie einen Bildhauergarten auf dem Gelände einer alten Scheuer. Mit Gerlinde Beck gewann er eine renommierte Künstlerin für die 1. Ausstellung. Das Gelände war damals wie heute ein Kleinod im mediterranen Stil. Die Vernissagen im Keller der Galerie Wiedmann wurden Kult.
Ab Mitte der 90er Jahren wurde der Bildhauergarten als Gartenwirtschaft genutzt wird.
Jetzt gehört der Bildhauergarten wieder zur Galerie Wiedmann. Bei der Eröffnung der Jubiläumsausstellung am Do. den 19. September um 19 Uhr feiern wir seine Wiedereröffnung.

1989 vor Weihnachten eröffnete Willy Wiedmann eine sehr ungewöhnliche Ausstellung. Noch heute erzählen Besucher von diesem Abend der Vernissage. Der Name der Ausstellung „Die weiße Stille“. Die Besucher kamen und sahen nichts. Keine Bilder nur Nägel in der Wänden. Und fragten nichts, weil Willy Wiedmann reden untersagt hatte. Und zu trinken gab es praktisch nichts, außer Milch. In der Adventszeit ein mutiges Ausstellungskonzept.
„In Glorifizierung all derer, die noch geboren werden, vielleicht schon leben oder gar nicht leben werden, um Maler oder Bildhauer zu werden, findet vom 1.12.1989 bis 15.1.1990 eine sogenannte Sinexposition in der Galerie am Jakobsbrunnen statt, die unter dem Titel „Die weiße Stille“ steht.“
Willy Wiedmann aus dem Buch „25 Jahre Galerie am Jakobsbrunnen“

Große Aufmerksamkeit in der Weihnachtszeit erhielt er auch mit seiner Ausstellung „Mozart im Quadrat“. Vom 10. November 1991 bis zum 10. Januar 1992 sah man in der Galerie am Jakobsbrunnen ein 15 Meter langes Polykon, das entlang den Wänden in der Galerie aufgehängt wurde. Die mit den Mitteln der Malerei und Collage erstellte Arbeit war eine Huldigung des Musikers Willy Wiedmann an sein grosses Vorbild Mozart.

Neben den zahlreichen Ausstellungen anderer Künstler zeigte Willy Wiedmann immer wieder seine eigenen Bilder. Arbeiten im Polykonen Malstil, den er nach Beendigung seines Studiums definiert hat. Diese Arbeiten zeichnete er zeitlebens unter Willy Wiedmann. Seine Polykon Malerei hat den Ursprung in der konkreten Kunst und in der Musik, in seinen unzähligen Kompositionen. Den Rhythmus und die Klangfarben übersetzte er in Farben und Formen. Willy Wiedmann benutzte nur Linien, Geraden in Verbindung mit 45° und 90 ° Winkeln. Zunächst blieb er in der Abstraktion. Später stellte er mit seinem Malstil auch Gegenständliches dar. In seinem Lebenswerk der WIEDMANN BIBEL sieht man die gesamte Bandbreite der Anwendung.
Im Laufe der Jahre entstanden zahlreiche Pseudonyme. Willy Wiedmann malte unter 11 anderen Namen und stattete jedes Pseudonym mit einer eigenen Biografie aus. Presse und Ausstellungsbesucher wussten davon nichts. Willy Wiedmann genoss die Freiheit, die ihm die Anonymität seiner geschaffenen Künstlerpersönlichkeiten bot. Das erfolgreichste seiner Pseudonyme ist Emilio Gräsli.

Sein Pseudonym Alkibiades Zickle schrieb Gedichte. Bei der Eröffnung der Jubiläumsausstellung trägt der schwäbische man art e.V. Gedichte von Willy Wiedmann aus dem Gedichtband Cannstatter Hufschlag vor.

1984 dann ein Einschnitt im Leben des Galeristen und Künstlers. Willy Wiedmann begann sein Lebenswerk die WIEDMANN BIBEL. Ein über einen Kilometer langes Leporello aus 3333 Einzelbildern, das das gesamte Alte und Neue Testament in Bildern umgesetzt darstellt. Das ließ ihn 16 jahre nicht mehr los, bis er es 2000 fertig gestellt hat.

Nach Beendigung der WIEDMANN BIBEL entstanden im Spätwerk aber noch einige große bis zu 15 m lange Leinwandserien die Polykonen Sinfonien. Mit ihnen erinnert er nochmal an den Ursprung seiner Polykon Malerei, an die Musik.




DIE GALERIE HEUTE


Nach dem Tod von Willy Wiedmann 2013 übernahm sein Sohn Martin Wiedmann 2015 die Galerie um diese unter Leitung von Dorothea Schwertzel-Thoma im Sinne seines Vaters weiterzuführen.
Zu Beginn zeigte die Galerie vor allem Ausschnitte aus dem großen Werk von Willy Wiedmann. Dokumentarische Ausstellungen um den Künstler Willy Wiedmann, der vielen
Cannstatter doch fremd war, vorzustellen. Seine Pseudonyme und sein Lebenswerk die WIEDMANN BIBEL die heute weltweit in Ausstellung ist.

Darauf folgten Cannstatter und Stuttgarter Künstler, wie zum Beispiel Ulrich Zeh, Oliver Sich, Tobias Kamischke und Elke Krämer. Sie wurde von Willy Wiedmann „entdeckt“, gefördert und unterstützt.

Die Schöpfungsgeschichte, als Buch von der Künstlerin Käte Schaller-Härlin gemalt für deren Enkel, wurde im Original in der Galerie Wiedmann gezeigt. Außerdem einige Portraits aus dem Werk der bekannten Malerin.

Auch internationale Künstler, wie Leszek Bartkiewicz oder Ute Hadam wurden seit der Wiedereröffnung ausgestellt.

Was die Galerie Wiedmann heute wie damals auszeichnet, ist der aktive Beitrag
zum kulturellen Leben in Bad Cannstatt. Die Mitarbeit in der Initiative Kulturnetz, dem Cannstatter Kulturmenü, der langen Nacht der Museen und die Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Cannstatt.
Mit der Rückgabe des Bildhauergartens, die wir an der Eröffnung der Jubiläumsausstellung am Donnerstag 19. September feiern, erhält die Galerie weitere Möglichkeiten um die Kultur in Bad Cannstatt zu fördern. Darauf freuen wir uns.





























In die Ausstellung


Archiv

25.05.2019 - 27.07.2019
FRANZISKA ROMMEL - im freien Fall. Ein Streifzug durch ihr Werk
Vernissage: Sa. 25. Mai um 19 Uhr in der Galerie Wiedmann
Künstler: Franziska Rommel,

Pressemitteilung
„Man kann sich nicht entziehen. Ob man will oder nicht - man muss die Kraft fühlen, die hinter allem steckt, diese kreative Kraft zwischen Leinwand und Öl - Franziska hat ihre Liebe zum Leben gemalt, damit jeder es nachvollzieht.“ GWZ



„Ihr Wirken war nicht nur auf Stuttgart beschränkt – sie war eine Weltbürgerin, eine kreative, freigeistige Persönlichkeit – ohne doppelten Boden -

sie balancierte seiltänzerisch leicht über die Wege ihres Lebens,

die immer wieder schmal waren, wie Drahtseile…

Sie war eine widersprüchliche Person – niemand konnte sich entziehen wenn es darum ging, Kunst zu beschauen, zu diskutieren, zu fühlen, zu atmen – zu Sein… und doch lebte sie eigenbrödlerisch, vielleicht sogar einsam – doch immer großartig eingebettet in ihre Kunst, ihrem Schaffen verpflichtet und der Liebe zu ihren Kindern.“



Eine alte Weggefährtin und Freundin – Gerda W.-Zimmer -





Franziska Rommel malte kraftvolle Frauen, voluminös, stabil und verträumt, die in sich selbst ruhen. Mit ihrer Beobachtungsgabe und Einfühlungsvermögen drückt sie treffsicher Gesten und Gebärden der unterschiedlichen Charaktere aus. Es sind keine bestimmten Personen gemalt. Aber wir kennen sie doch.



Sie taucht bei ihren Landschaftsbildern tief in die Stimmung des Augenblicks ein. Kraftvoll und großzügig formt sie Hügel und Bäume, die tief im Erdreich tief verwurzelt sind. Es scheint als könnten wir die Geräusche und die Gerüche der Natur nachzuempfinden, die in sich selbst zu ruht.




14.03.2019 - 11.05.2019
ALTER - vom gelebten Leben und der Vergänglichkeit
Vernissage: 14.03.2019 um 19 Uhr
Künstler: Tobias Kamischke, Wolfgang Schulze, Thomas Wagner, Laura Zalenga,

Pressemitteilung
Jeder der sich die Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen wird nie alt.

Franz Kafka

„Altern ist die größtmögliche Zumutung. Es ist grausam“ sagte die Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff. Woody Allen meint dazu „du kannst hundert werden, wenn du alles aufgibst wegen dem du hundert werden

willst“.

Da ist Brigitte Bardot schon viel versöhnlicher „Es ist traurig alt zu werden, aber schön zu reifen“ und „Ich bin stolz auf meine Falten. Sie sind das Leben in meinem Gesicht.

Dazu Marc Chagall „Die Leute, die nicht zu altern verstehen, sind die gleichen, die nicht verstanden haben jung zu sein.“

Über das Altwerden und die Jugend gibt es unzählige Zitate. Die Lebensmitte dagegen scheint vergleichsweise uninteressant.

Das Aufgehen der Saat und das Verwelken fasziniert uns am meisten.

Solange wir jung sind, sind wir uns sicher:

ICH WILL ALT WERDEN.

Warum? Weil wir nicht sterben wollen.?

Das ist vielleicht der gewichtigste Grund für den Wunsch nach dem Altwerden. Aber bitte nur selbstbestimmt bei körperlicher und geistiger Fitness. Altwerden ja, aber bitte gesund.

Geht das? Heißt Altwerden nicht auch den Verfall und die Vergänglichkeit zu akzeptieren und anzunehmen?

Die Galerie Wiedmann und der Initiative Demenzfreundliches Bad Cannstatt haben sich gemeinsam diesem schwierigen und faszinierenden Thema angenommen.

Die Künstler Tobias Kamischke, Wolfgang Schulze, Thomas Wagner und Laura Zalenga zeigen den letzten Lebensabschnitt. Teilweise beängstigend und verstörend, emotional und dokumentarisch oder hoffnungsvoll und lebendig.


17.01.2019 - 28.02.2019
Hermann GEIGER, eine RETROSPEKTIVE
Vernissage: 17.01.2019
Künstler: Hermann Geiger,

Pressemitteilung
WERKSCHAU HERMANN GEIGER



Retrospektive eines Stuttgarter Künstlers



Das Jahr in der Galerie Wiedmann startet mit etwas Besonderem. Zum ersten Mal zeigten wir die spannende Entwicklungslinie der Arbeiten von Hermann Geiger und geben so retrospektiv Einblicke in die zentralen Schaffensphasen seines Werkes.



Hermann Geiger wurde 1904 in Stuttgart geboren. Von 1933 - 1939 studierte er Malerei und Grafik an der Kunstakademie in Stuttgart. 1971 bis 1983 leitete Hermann Geiger die Galerie Kunsthöfle in Bad Cannstatt. 1984 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Er war Mitglied des VBKW (Verein Bildender Künstler Baden-Württemberg) und des Stuttgarter Künstlerbundes. 1989 verstarb er in Stuttgart.



Hermann Geigers zeichnerisches und malerisches Schaffen reicht von Stillleben, Landschaftsbildern, Bildnissen und Akten bis hin zu seinen charakteristischen „Skurrilen Figuren“. Das vielschichtige Themenspektrum des Œuvres ist dabei von einem ständigem Austausch, Genesen und erneuten Aufnahmen geprägt, wodurch Geiger sich bestimmten Motiven und Kontexten immer wieder widmet, um sie künstlerisch neu zu verhandeln. Ein kleiner Teil der vielschichtigen Sammlung konnte bereits in zahlreichen Ausstellungen in verschiedenen Städten Deutschlands wie z.B. Wiesbaden, Baden-Baden und München sowie auch im außereuropäischen Umfeld u.a. in den USA präsentiert werden.



Geiger ist ein Kind Stuttgarts. In seinen Dreißigern studierte er von 1933 - 1939 Malerei und Grafik an der Kunstakademie in Stuttgart. Verheiratet und mit drei Kindern, arbeitete Geiger während dieser Zeit nachts bei der Post, um die Familie zu ernähren.



Es dauerte allerdings noch viele Jahre bis er seinen Traum verwirklichen konnte. 1939 wurde seine künstlerische Entwicklung durch den 2. Weltkrieg unterbrochen; er wurde eingezogen. Bei einem Angriff auf seinen damaligen Wohnort verbrannte sein gesamtes Frühwerk. Erst 1950 hatte Geiger wieder die Möglichkeit, sich auf sein künstlerisches Schaffen zu konzentrieren.  



Sein Werk hat ein vielschichtiges Themenspektrum, das geprägt ist von einem ständigen Austausch sowie Wiederaufnahmen alter Themen. Denn er widmet sich immer wieder bestimmten Motiven und Kontexten, die er künstlerisch neu verhandelt.



Geigers Alterswerk dominieren meist bunte Arbeiten mit Gestalten, die unter anderem dämonischen Figuren oder Fabelwesen ähneln. Geiger nennte sie „Skurrile Figuren“. Die seelischen Unterwelten des Menschen, bestehend aus Hoffnungen, Wünschen und Ängsten, bilden dabei die Ideenquelle für sein Bildwerk. Seine Werke stellen Situationen der Wirklichkeit dar, Szenen des Alltags, versehen mit liebevollem sowie beißendem Spott, die zum Nachdenken anregen sollen.


27.11.2018 - 05.01.2019
MIT KUNST FREUDE SCHENKEN - mit Werken von Willy Wiedmann, Beatrix Titzschkau, Christa Klebor, Oliver Sich, Michel Urbschat, Ulrich Zeh
Künstler: Willy Wiedmann, Beatrix Titzschkau, Christa Klebor, Oliver Sich, Michel Urbschat, Ulrich Zeh,

Pressemitteilung
Es wird weihnachtlich in der Galerie Wiedmann. Wir haben von unseren Künstlern größere und kleinere Werke in der Ausstellung. Polykone Arbeiten von Willy Wiedmann, Landschaftsskizzen und Bilder von Ulrich Zeh, fröhliche Frauen beim Shoppen von Christa Klebor, Zeichnungen aus der Briefumschlag Serie von Oliver Sich, kleine Ölbilder von Beatrix Titzschkau und Objekte von Michel Urbschat, z. B. bunte Pop Art Köpfe.


22.09.2018 - 17.11.2018
Oliver Sich & Michel Urbschat - Werkschau
Vernissage: 22.09.2018, 19.30 Uhr
Künstler: Oliver Sich, Michel Urbschat,

Pressemitteilung
Unbequem und unangepasst — wenn Künstler zum gegenseitigen Thema werden



Der Herbst in der Galerie Wiedmann ist emotional, expressiv, bizarr und kritisch. Bei der aktuellen Werkschau treffen Oliver Sich und Michel Urbschat aufeinander, die ein gemeinsames Thema haben: die Glücklosen und Unangepassten in unserer Gesellschaft. Allerdings aus unterschiedlichen Sichtweisen: der eine aus der des Betrachters, der andere aus der des Betroffenen.



Der Stuttgarter Künstler Oliver Sich wirft einen kritischen Blick auf die Gesellschaft. Ihn interessieren die Verletzten, die Glücklosen, die Außenseiter. 15 Jahre lang hinterfragt er den Menschen, die gesellschaftliche Entwicklung und den Umgang miteinander. Sich übt Kritik und legt mit seinen Bildern den Finger in die Wunde.



Der Bildhauer Michel Urbschat dagegen ist ein Getriebener, der Vergessen sucht. Ein Künstler, den das Leben aus der Bahn geworfen hat. Jahrelang führt er ein Leben am Limit, opportun, verlogen, korrupt und selbstzerstörerisch. Diese Zeit ist vorbei, aber die seelische Verletzung bleibt. Urbschat arbeitet die Vergangenheit in seinen expressiven Köpfe auf.



Keine leichte Kost, die uns trotzdem auf faszinierende Art und Weise zum Hinschauen zwingt. Kunst, die berührt und die Besucher dazu bringt, dass sie sich mit dem Thema auseinandersetzen wollen.







Ausstellungsdauer: 22.09. bis 17.11.2018

Ort: Galerie Wiedmann, Tuchmachergasse 6, 70372 Stuttgart/Bad Cannstatt











Zu den Künstlern:



Oliver Sich

1969 in Nürtingen geboren. Zunächst wird er KFZ Mechaniker, jobbt als Fernfahrer, Barmann und Bauarbeiter. 2012 beginnt eine rasante künstlerische Karriere mit nationalen sowie internationalen Auszeichnungen und Ausstellungen. Er ist Mitglied im Württembergischen Kunstverein, Stuttgarter Künstlerbund und Kunstverein Filderstadt Kirchheim/Teck. Er arbeitet mit Öl und Lack auf Leinwand. Expressive Bilder, die nicht schön sein wollen, sondern aufrütteln. Er nutzt meist Grau-, Schwarz- und Weißtöne. Die Farbe setzt Oliver Sich ein, wenn sie erklärend wird, verdeutlicht, seine bildnerische Aussage unterstützt. Dominierend und charakteristisch ist bei den Bildern die starke Pinselführung, die im Vordergrund steht. 

Zum ersten Mal zeigt er in der Galerie Wiedmann auch Exponate aus einer Reihe Zeichnungen, die er auf Briefumschlägen festhält.



Michel Urbschat

1971 in Pfullendorf / Baden geboren. Er beginnt sein bildhauerisches Schaffen in Thailand und Vietnam. Unter anderem in den Porzellanmanufakturen von Lampang oder den Steinbrüchen von Danang. Er arbeitet in Bangkok und im Bodenseehinterland. Unter anderem werden seine Arbeiten 2017 im MOCA in Beijing/Peking gezeigt. Für seine Werke nutzt er einen Materialmix aus Gips, Fimo und Keramik. Ausgewählte Arbeiten gießt er in Bronze.



Auch die Köpfe von Michel Urbschat sind expressive Arbeiten. Sie verkörpern einen Ausbruch an Emotionen und Erfahrungen. Die Werke spiegeln nicht nur die Gefühle der Vergangenheit wider, sondern auch wie der Schmerz langsam abnimmt.



Zur Galerie Wiedmann:

Willy Wiedmann rettete das alte Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert in jahrelanger Eigenarbeit vor dem Zerfall und verwandelte es in eine Landmarke Bad Cannstatts. 1964 eröffnete er die Galerie unter dem Namen „Galerie am Jakobsbrunnen“. Hier wurde Salvador Dalí zum ersten Mal dem Stuttgarter Publikum vorgestellt. Auch andere große Namen, wie Picasso, Miró oder Goya stellten hier ihre Werke aus. 1984 wurde die Galerie Wiedmann Bibel. Nachdem sie jahrelang geschlossen war, ist die Galerie heute Ausstellungsort für zeitgenössische Künstler und das Werk von Willy Wiedmann. Es ist eine Begegnungsstätte für Kunstschaffende, Kunstsammler und Kunstinteressierte.



Galeriekontakt:

GALERIE WIEDMANN

Ansprechpartner: Dorothea Schwertzel-Thoma

Tuchmachergasse 6

70372 Stuttgart

Telefon: + 49 711 900 5656 0, + 49 171 2841184

Web: www.galeriewiedmann.de

E-Mail: info@galeriewiedmann.de


13.07.2018 - 11.08.2018
Papierbilder der Moderne - aus der Sammlung Willy Wiedmann
Künstler: Alexander Calder, Sonia Delaunay-Terk, Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, , Pablo Picasso, ,

Pressemitteilung
Die Galerie Wiedmann zeigt ab dem 13.7. - 11.8. eine breite Auswahl an Papierbildern der Moderne, aus der Sammlung Willy Wiedmann, die er in den 60 iger Jahren angelegt hat.


13.07.2018 - 11.08.2018
PAPIERARBEITEN DER MODERNE - aus der Sammlung Willy Wiedmann
Künstler: Marc Chagall Ernst Fuchs Hap Grieshaber Niki de Saint-Phalle Pablo Picasso Alexander Calder

Pressemitteilung
Vom 13.7. bis 11.8. zeigt die Galerie Wiedmann, aus der in den 1960 er angelegten umfangreichen Sammlung von Willy Wiedmann, Papierarbeiten der Moderne.


26.04.2018 - 07.07.2018
Spurensuche - Willy Wiedmann, Lehrer und Förderer
Künstler: Ute Hadam, Walter Schultheiß, Beatrix Titzschkau, Uwe Gieschen, ,

Pressemitteilung
Willy Wiedmann als Lehrer und Mentor. Als Privatlehrer gab er sein Können weiter und als Förderer unterstützte er andere Künstler. Für seinen Einsatz wurde er 2002 im Bereich Kunst und Kultur mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.


25.01.2018 - 14.04.2018
„Frauenbilder von Willy Wiedmann“
Vernissage: Donnerstag, 25.01.18 um 19 Uhr in der Galerie Wied
Künstler: Willy Wiedmann,

Pressemitteilung
wir starten das neue Jahr mit etwas Besonderem. Die Galerie Wiedmann präsentiert nicht nur eine, sondern gleich zwei Ausstellungen.



Zu dieser möchten wir Dich/Sie hiermit herzlich einladen. Die Doppelausstellung ist der Damenwelt gewidmet

und trägt den passenden Namen:



„Frauenbilder von Willy Wiedmann“ und „Cannstatter Frauengeschichte(n) aus fünf Jahrhunderten“



Die Vernissage findet am Donnerstag, 25.01.18 um 19 Uhr

in der Galerie Wiedmann statt.



Außerdem gibt es an folgenden Terminen Führungen

in der Galerie Wiedmann durch Helga Müller und Olaf Schulz.

Sa. 03. Februar 14:30 Uhr

Sa. 24. Februar 14:30 Uhr

Do. 29. März 17:00 Uhr

Sa. 14. April 14:30 Uhr

Dauer: ca. 75 Minuten / Eintritt: 3 Euro



Internationaler Frauentag:

Do. 08. März von 14:00 - 18:00 Uhr

(jeweils zur vollen Stunde)



Lange Nacht der Museen:

Sa. 17. März von 19:00 Uhr bis 01:00 Uhr

(jeweils zur vollen Stunde je eine Biographie-Lesung)

Dauer: ca. 15 Minuten



Das Stadtmuseum Bad Cannstatt zeigt in der Galerie Wiedmann Künstlerinnen der Bereiche Schauspiel, Bildhauerei, Malerei und Design im Rahmen der Veranstaltung „Cannstatter Frauengeschichte(n) aus fünf Jahrhunderten“.



Gleichzeitig stellen wir Werke von unserem Galerievater Willy Wiedmann und seinen verschiedenen Pseudonyme aus.



Wiedmann öffnete sich im Laufe seines langen Künstlerlebens verschiedenen Stilrichtungen. Dabei bildet er immer wieder Frauen ab: Portraits, Akte, die Frau in der Gesellschaft und beim Liebesspiel. Seine Frauenbilder wandeln sich im Laufe der Zeit.



Im Teil der „Cannstatter Frauengeschichte(n) aus fünf Jahrhunderten“ begegnen wir unter anderem Schauspielerinnen, einer Operettendiva, einer Intendantin und Drehbuchautorin, einer Grand Dame aus der Modewelt u.v.m.


10.11.2017 - 04.01.2018
HUSH… Let me take you on a journey into my world
Vernissage: Fr. 10.11.2017 um 19 Uhr (Galerie Wiedmann)
Künstler: Leszek Bartkiewicz,

Pressemitteilung
Eine Entdeckungsreise in die Welt der Linen, Farben, warmen Ironie, Dunkelheit, des Lichts, Sonnenscheins, Abstandes und manchmal der Brutalität.



„Meine Kunst, meine Malerei sind für mich das Wichtigste. Sie sind eine unendliche Geschichte basierend auf meinem Leben, die sich wie ein Weg durch dieses zieht. Meinem Weg.“



Leszek Bartkiewicz


30.06.2017 - 23.09.2017
Schülerkunstprojekt - Die Kunst der Bibel zu begegnen
Künstler: Willy Wiedmann,

Pressemitteilung
Schülerkunstprojekt - Die Kunst der Bibel zu begegnen.

Galerie Wiedmann, Stuttgart/Bad Cannsatt

Die Kunst der Bibel zu begegnen ist ein voller Erfolg!



Warum also etwas beenden, an dem sich so viele Besucher erfreuen?



Verlängerung



Bis zum 23. September 2017 könnt Ihr Euch noch die fantastischen Werke der 5. und 6. Klassen des Evang. Mörike-Gymnasium und der Evang. Mörike-Realschule in der Galerie Wiedmann ansehen.



Inspiriert durch die Bilderbibel Willy Wiedmanns und das Lutherjahr, haben die Schüler wochenlang an ihren Bildern gearbeitet.


15.04.2017 - 16.06.2017
Der Leidensweg des zum Kreuze verurteilten Jesus Christus
Vernissage: 09.04.2017
Künstler: Willy Wiedmann,

Pressemitteilung
WILLY WIEDMANN: KREUZZYKLUS UND LEIDENSWEG JESUS CHRISTUS


02.02.2017 - 08.04.2017
DIE SCHÖPFUNGSGESCHICHTE IN BILDERN
Vernissage: 02.02.2017
Künstler: Willy Wiedmann, Käte Schaller-Härlin,

Pressemitteilung
Eine Gegenüberstellung des Eschacher Bilderbuches von Käte Schaller-Härlin und des Bandes GENESIS aus der WIEDMANN BIBEL.


11.11.2016 - 27.01.2017
WILLY WIEDMANN. MALER - MUSIKER - SCHRIFTSTELLER. EINFÜHRUNG IN DAS GESAMTWERK.
Vernissage: Galerie Wiedmann, 11.11.16 um 19 Uhr
Künstler: WILLY WIEDMANN,

Pressemitteilung
In der Ausstellung „Willy Wiedmann: Maler - Musiker - Schriftsteller Einführung in das Gesamtwerk“ zeigen wir ab dem 11. November Auszüge seines Schaffens.



Zur Vernissage führt der Tübinger Kunstkurator, Rudolf Greiner, durch das Leben des 2013 verstorbenen Künstlers. Mario Freivogel rezitiert Gedichte Wiedmanns, die dieser unter dem Pseudonym Alkibiades Zickle veröffentlichte. Flötist Willy Freivogel und die Pianistin Katja Küppers spielen Kompositionen Wiedmanns.



Wilhelm Richard Heinrich „Willy“ Wiedmann war ein Stuttgarter Maler, Kirchenmaler, Bildhauer, Musiker, Komponist, Schriftsteller und Galerist. Neben zahlreichen Kompositionen, Gedichten und Bildern, kreierte er außerdem einen eigenen Malstil: die Polykonmalerei. In dieser Art setzte er auch sein Lebenswerk, DIE WIEDMANN BIBEL um. Zu Wiedmanns Schülern zählten unter anderem die Künstlerinnen Ute Hadam und Laleh Bastian sowie der Schauspieler Walter Schultheiß.



Präsentiert wird die Ausstellung „Willy Wiedmann: Maler - Musiker - Schriftsteller Einführung in das Gesamtwerk“ von der Galerie Wiedmann, der Volksbank Stuttgart eG Filiale Bad Cannstatt und dem Kulturnetz Bad Cannstatt und läuft vom 11.11.16 - 27.01.17.



In der Volksbank Stuttgart eG Filiale Bad Cannstatt werden zeitgleich Bilder des Willy Wiedmann Pseudonyms Emilio Gräsli ausgestellt. Als Gräsli verwendete er bei seinen Bildern sehr häufig die Dekalkomanie, eine Zufallstechnik, aus der er seine oft ironischen, kritischen Bilder entstehen ließ.





Willy Wiedmann: Maler - Musiker - Schriftsteller Einführung in das Gesamtwerk

vom 11.11.16 bis 27.01.17 - Vernissage: 11.11.16 um 19:00 Uhr

Galerie Wiedmann

Tuchmachergasse 6, 70372 Stuttgart

Öffnungszeiten: Di.-Fr. 10-18 Uhr und Sa. 10-16 Uhr



EMILIO GRÄSLI alias WILLY WIEDMANN

vom 11.11.16 bis 27.01.17

Volksbank Stuttgart eG - Bad Cannstatt

König-Karl-Str. 50, 70372 Stuttgart

Öffnungszeiten: Mo.-Mi., Fr. 9-16.30 Uhr und Do. 9-18 Uhr


Bestand

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