Language

Galerie Elisabeth

Galerie bei artports.com

Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Wien

Seilerstätte 7
A-1010 Wien
Austria/Österreich
Tel: +43 151 20 840
Fax: +43 151 20 840-13
wien@galeriethoman.com
www.galeriethoman.com
Öffnungszeiten:
Di-Fr 12-18 Sa 11-16 u.n.V.
Galerieportrait
Künstler der Galerie

Aktuelle Info

MESSEN
21.04.17 - 23.04.17 Art Brussels Brüssel
26.04.17 - 29.04.17 artcologne Messe Köln

Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen

20.05.2017 - 09.09.2017
Blaue Lagune
Vernissage: 20.05.2017
Künstler: Otto Zitko,

Pressemitteilung
Otto Zitko reflektiert in der neuen Ausstellung Blaue Lagune Eindrücke eines Island-Aufenthalts, die ihn tief inspirieren. Es ist kein malerischer Reisebericht, vielmehr spiegelt die Auswahl der Bilder Zitkos persönlichen Zugang zur Naturmystik Islands wider. Sie zeugen von der metaphorischen und doch ganz subjektiven - durchaus sexuell aufgeladenen - Auseinandersetzung mit jener Kraft, die schlussendlich zu einem wiederkehrenden Thema wurde. Über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren hat er die gezeigten Werke zusammengehalten, hat an manchen immer wieder weitergearbeitet und die Impressionen malerisch zugespitzt. Die Faszination an der Thematik hält an, so öffnet die Ausstellung Blaue Lagune den ersten Blick auf eine Werkgruppe eines nicht abgeschlossenen Zyklus.


Archiv

04.02.2017 - 13.05.2017
Malerei
Vernissage: 04.02.2017
Künstler: Maria Brunner,

Pressemitteilung
Eröffnung und Buchpräsentation Samstag 4. Februar 2017 12 Uhr

Maria Brunner ist anwesend



Maria Brunner

Künstlerbuch

Hrsg. von Galerie Gisela Capitain, Galerie Elisabeth & Klaus Thoman

Text (dt./engl.) von Martin Prinzhorn, Elena Brugnano

130 S. mit 80 farbigen Abbildungen, davon 8 auf Transparentpapier

Format 27 x 21 cm, Leinen geprägt mit Schutzumschlag

ISBN 978-3-86442-177-8

EUR 39,80 (Preis während der Ausstellung EUR 30,-)


05.11.2016 - 21.01.2017
FISH
Vernissage: 05.11.2016
Künstler: John M Armleder,

Pressemitteilung
Wir feiern unser 5. Wiener Galerie Jubiläum und erlauben uns höflich einzuladen zur Ausstellung JOHN M ARMLEDER "FISH"

Eröffnung Samstag 5. November 2016 12 Uhr



John M Armleder ist anwesend



John M Armleder *1948 lebt und arbeitet in New York und Genf. Armleder, der Schweizer amerikanischer Muttersprache, spielt für die Entwicklung der internationalen Kunstpraxis der letzten fünfzig Jahre eine entscheidende Rolle. Wie kein anderer verbindet und transformiert er in seinem vielgestaltigen OEuvre die Bildwelten des 20. Und beginnenden 21. Jahrhunderts, historische Moderne und Massenkultur.



Mit der Edition SILVER FISH und GOLD FISH nimmt Armleder Bezug auf Gustav Klimt – wie schon in seiner Ausstellung in der Secession Wien 1993 - und schafft für die Ausstellung FISH unter anderem Furniture Sculptures mit Walter Pichlers legendärem Galaxy Chair und dem Sofa Cubus von Carl Auböck II.


09.09.2016 - 29.10.2016
RE-CODING curated by_Dieter Buchhart & Anna Karina Hofbauer
Vernissage: 08.09.2016
Künstler: Brandon Ballengée, Thomas Feuerstein, Mathias Kessler, Günther Selichar, Loredana Selichar, Dana Sherwood,

Pressemitteilung
Nach dem Kampf der Ökologiebewegung in den 1970er und 80er Jahren und dem Aufzeigen der „Grenzen des Wachstums“ führten der rasante (natur-)wissenschaftliche und technische Fortschritt in einer zunehmend globalisierten Welt zur größten gesellschaftlichen Umwälzung seit der industriellen Revolution. Vor dem Hintergrund der Standardsequenzierung der humanen DNA, der weitgehend freien Verfügbarkeit von Informationen und Bildern im Internet sowie der freiwilligen, gleichsam selbstverständlichen Preisgabe von Vertraulichem und Identitäten in den sozialen Medien wie Facebook, Instagram oder Snapchat wird das Private zum Öffentlichen. Der Mensch wurde zum gläsernen, mit Algorithmen ausgeleuchteten Wesen im engmaschigen Netz privater und staatlicher Überwachung.

Zunehmend orten Künstlerinnen und Künstler den Objektivierungswahn unserer Zeit und stellen den gehuldigten experimentellen Ansatz als vermutetes Gesetz in Frage. Sie setzen sich kritisch mit unserem auf Objektivierung und Naturgesetzgläubigkeit aufgebauten Denksystem vor der Bedeutungsverschiebung der postindustriellen Konsumgesellschaft auseinander. Die Grundauffassung von dem was Natur war und ist, hat sich markant verändert, da diese machbar und rekonstruierbar scheint, womit sich Mathias Kessler auseinandersetzt. Thomas Feuerstein geht einen Schritt weiter als Schöpfer eines neuen Moleküls, er wird der Kreator von Neo-Natur. Demgegenüber referenziert Dana Sherwood mit ihren von Tieren zerfressenen Torten den natürlichen Kreislauf in einem geschlossenen System, während Brandon Ballengée seine Arbeit als Umweltaktivist mit jener als Forscher und Künstler elegant verbindet. Günther Selichar verweist wiederum auf die Technik unseres neuen Bezugsystems, den neuen digitalen Grundfarben Grün, Rot und Blau und den Screens und Scannern, als selbstverständliche Schnittstellen zu unserer schönen, neuen Welt.

Die künstlerischen Projekte sind Hommage und Kritik, Bruch und Kontinuität mit der Naturwissenschaft wie auch der Kunstgeschichte. Obzwar die klassische Naturvorstellung, die Sehnsucht nach dem Unberührten, der experimentelle naturwissenschaftliche Ansatz und die Fortschrittsgläubigkeit die Grundlage dieser künstlerischen Praxen bilden und die Künstlerinnen und Künstler trotz Paradigmenwechsels diese zu adoptieren scheinen, transformieren und recodieren sie das als vorgegeben Vermutete.



Dieter Buchhart (*1971 in Wien), Kurator und Kunsttheoretiker, und Anna Karina Hofbauer (*1973 in Skælskør, Dänemark), Kuratorin und Kunstkritikerin, leben in Wien.


08.06.2016 - 27.08.2016
Werke 1948 - 1960
Vernissage: 08.06.2016
Künstler: Oswald Oberhuber,

Pressemitteilung
OSWALD OBERHUBER Werke 1948-1960 08.06.2016 – 27.08.2016 WIEN

Eröffnung Mittwoch 08. Juni 2016 18 – 21 Uhr



Es spricht Mag. Luisa Ziaja, Kuratorin 21er Haus Wien

Oswald Oberhuber ist anwesend



Ergänzend zu der viel beachteten Ausstellung Oswald Oberhuber, die noch bis 26.06.2016 im 21er Haus Wien zu sehen ist, präsentiert die Galerie Elisabeth & Klaus Thoman frühe Werke Oswald Oberhubers in der Seitengalerie in Wien. Der Künstler hatte nie Berührungsängste mit neuen, künstlerischen Ansätzen und schuf so ein Oeuvre, das von Vielfalt geprägt ist.

Die gezeigten Papierarbeiten, die größtenteils um 1948 entstanden sind, reflektieren Oberhubers intensive Auseinandersetzung mit der französischen Moderne. Seine Jugendjahre in Innsbruck deckten sich zeitlich und örtlich mit den Bemühungen des Institut Français, damals neue Ansätze in der Kunst zugänglich zu machen. Zahlreiche Ausstellungen mit Werken von Matisse bis Léger wurden ab 1946 in Innsbruck präsentiert und inspirierten auch den jungen Oswald Oberhuber, sich diesen Ideen zu stellen und sie weiterzuentwickeln. Seiner Scharfsinnigkeit Qualität zu erkennen und zu interpretieren, entspricht er schlussendlich auch mit seiner Fähigkeit sie in seinem eigenen Schaffen fortzuführen.

Auch seine informelle Plastik und Malerei spiegeln Oberhubers Verständnis für weltweite Entwicklungen, die er wie kaum ein anderer in sein Werk integrierte, wider. So zeugen Plastiken wie Leicht eine Dame oder Abdruck von dem Gedanken die Form aus dem Unterbewussten entstehen und sich vom Prinzip Zufall leiten zu lassen.

Seine Zahlenwerke lassen die Nummern als Form erkennen. Die Rechnungen sind rein formal und ästhetisch zu betrachten und verweisen auf keine eindeutige Aussage.

Oberhuber bewegt sich geschickt zwischen figuralen und abstrakten Elementen und gibt so Einblick in die Kunstgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, der in Österreich einmalig ist. Oberhubers Forderung an seine eigene künstlerische Tätigkeit geht von der ständigen Neuerung aus und lehnt jegliche Form von Routine ab: Die permanente Veränderung ist meiner Meinung nach essentiell. Man muss immer wieder neu ansetzen, weil es eigentlich nichts gibt, was sich fortsetzt. Man kann nur abbrechen. Es ist völlig falsch, zu behaupten, es gebe eine Kontinuität, in der sich etwas entwickelt. Es gibt keine Entwicklung. Es gibt nur Höhepunkte in einer bestimmten Phase, und damit hat es sich.

Bereits in seinen frühen Arbeiten ist dieser Ansatz deutlich zu erkennen, weshalb sich die Galerie Elisabeth & Klaus Thoman den frühen Phasen des Künstlers widmet.


12.05.2016 - 27.08.2016
morphic fields
Vernissage: 12.05.2016, 18 Uhr
Künstler: Julia Bornefeld

Pressemitteilung
Es hat den Anschein, als würden die Bilder und Objekte von Julia Bornefeld im Unbestimmten bleiben. In vielen Fällen kann der Betrachter noch nicht einmal sicher sein, den dargestellten Gegenstand „richtig“ identifiziert zu haben. Zwischen Bild - in meinem Bildbegriff sind auch die Objekte eingeschlossen - und Betrachter scheint eine Art Unschärferelation zu bestehen. In Wirklichkeit handelt es sich aber nicht um eine Art Wahrnehmungstrübung, als wäre der Gegenstand des Kunstwerkes nur ungenau zu erkennen, sondern um eine Wahrnehmungsbestimmtheit, die nicht an die gegenständliche Wiedererkennung gebunden bleibt. (...) Die Nichtidentifizierbarkeit der dargestellten Gegenstände hat nicht zur Folge, dass sie unscharf bleiben. Sie entwickeln vielmehr die „Schärfe“ einer visionären Wahrnehmung, die sich von bloßer Wirklichkeitsidentifizierung abhebt.



Knut Nievers, Ausstellungskatalog Julia Bornefeld. Malerei und Objekte 1989 bis 1996, Stadtgalerie im Sophienhof, Kiel, 1996


16.01.2016 - 23.04.2016
THE WORLD
Vernissage: 16.01.2016, 12 Uhr
Künstler: Thomas Feuerstein

Pressemitteilung
In beiden Teilen der von Peter Weibel kuratierten Ausstellung GLOBALE ist Thomas Feuerstein, geboren 1968, mit je einer Installation vertreten: MANIFESTO und POEM. Seine vielbeachtete Ausstellungsreihe PSYCHOPROSA (2015) in der Taxisgalerie Innsbruck, im Kunstverein Heilbronn und vor allem im Frankfurter Kunstverein findet 2016 in erweiterter Form seine Fortsetzung im Chronos Art Center Shanghai. Kurator Zhang GA (New York, Shanghai) spricht von einem der essentiellsten aktuellen Beiträge zeitgenössischer Kunst. Aus dem wissenschaftlich empirischen Potential und weltgesellschaftlicher Realität schöpfend, entwickelt Thomas Feuerstein seine künstlerischen Erzählungen, Zukunftsentwürfe zwischen Dystopie und Utopie. Seine Ausstellungen funktionieren wie semantische Netze, die Fäden von Wirklichkeit aufnehmen und den Betrachter in Geschichten zwischen Fakt und Fiktion verstricken.

In THE WORLD - einer großformatigen Kohlezeichnung - schickt uns Thomas Feuerstein mit der größten Privatyacht der Welt als allegorischem Vehikel auf die Reise. Wie ein fliegender Holländer schwebt die Yacht über dem Ozean und navigiert uns durch die Ausstellung in der Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Wien, hinein in das installative Ensemble aktueller Werke aus Zucker, Kohle, Cyanobakterien und Schleim: Grafiken, die vom zukünftigen, sich auflösenden Menschenbild erzählen, führen zur skulpturalen Schleiminstallation (ACCADEMIA DEI SECRETI), deren gläserne Apparaturen mit Fäden und dicken Tropfen des Schleims überzogen sind. Cyanobakterien (Blaualgen), die der Künstler immer wieder als Bedeutungsträger und Arbeitsmaterial verwendet, erzeugen auf Leinwänden Karten fiktiver Geografien und werden zum Tableau für Malerei. Alltagsobjekte, gehauen aus uralter Steinkohle, verwandeln sich in Fossilien. Die aus Zucker gebaute Skulptur LONG SWEET DIARY erinnert uns an die Rolle des Energielieferanten für unser Sprachwerk, das auch unser Bedeutungsspeicher ist.


Bestand

Es stehen keine weiteren Bilder zur Verfügung.