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Galerie Köppe Contemporary

Galerie bei artports.com

Galerie Köppe Contemporary

Knausstraße 19
D-14193 Berlin
Germany/Deutschland
Tel: +49 (0)30 8 25 54 43
Fax: +49 (0)30 8 26 62 12
galerie@villa-koeppe.de
www.villa-koeppe.de
Öffnungszeiten:
Di-Fr 16-19 h, Sa 11-17 h
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Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen

27.10.2017 - 02.12.2017
Lieber ungeniert – als kleinkariert
Vernissage: 26.10.2017, 19 h
Künstler: Barbara Quandt

Pressemitteilung
In den 70er und 80er Jahren entwickelte Barbara Quandt ihren persönlichen Malstil. Auslöser für ihren explosiven und leidenschaftlichen Malstil waren ihre Aufenthalte in London und New York. In der amerikanischen Metropole hatte die Künstlerin beispielsweise endlich das Atelier, um auf großen Leinwänden zu arbeiten und um auch Mal- und Materialexperimente durchführen zu können. Sie nutzte gemusterte Dekorationsstoffe als Untergründe für ihre Malerei und neben Acryl- und Ölfarben kamen auch Farben aus der Sprühdose zum Einsatz. Großformatige Malerei, Papierarbeiten, Skizzen, Zeichnungen und Bühnenbilder entstanden in dieser Zeit.
Die Kunst, die Liebe, die Musik und der Tanz und Reisen durch die Welt - und die Künstlerin sich selbst beobachtend mitten im Geschehen – solche Bilder sind Botschaften großer Leidenschaften. Viel dieser ebenso subjektiven wie leidenschaftlichen und unbekümmert-lebensbejahenden Arbeiten sind ab den frühen 1980er Jahren ganz im pulsierenden neoexpressiven Stil der Neuen Wilden gehalten, zu deren Umfeld die Künstlerin gezählt wird.
Doch der Malstil von Barbara Quandt hat sich immer auch einer Festlegung widersetzt. Aus dem Füllhorn einer unersättlichen Lust auf neue Erfahrungen heraus hat Barbara Quandt ihr Oeuvre fortwährend bereichert und erweitert. Der autobiografische Einschlag ist geblieben: Die Verbildlichung von Körperlichkeit und Körperempfinden zieht sich wie ein Roter Faden durch das gesamte Œuvre.
Geblieben ist bei allen Richtungen die Barbara Quandt eingeschlagen hat, das Thema des Menschen. Der Mensch, sein unbeständiges Leben, sein Unterwegssein und sein leidenschaftliches wagemutiges Ringen um schöpferische Selbstbestimmung und Unabhängigkeit, das war von Anfang an Barbara Quandts Thema par excellence.
Diese Tiefendimension kommt in Barbara Quandts aktueller Ausstellung – mit einer Bilderstrecke aus den späten 1980er Jahren bis zu den ganz neuen Werken aus 2017 – besonders zum Ausdruck. Gerade durch die spezifische Sicht Barbara Quandts auf Mensch und Alltag haben die gezeigten Werke eine starke emotionale Wirkung.
In die Ausstellung


Archiv

23.06.2017 - 28.07.2017
Weiße Nacht – Stiller Aufruhr
Vernissage: 22.06.2017
Künstler:

Pressemitteilung
Wie eine Terra incognita – wie eine Landschaft, die noch zu erforschen wäre – wirken manche Bildmotive von Becker Schmitz. Die neuen Bilder des Niederrheinländers aus Moers, die er in der Berliner Galerie KÖPPE CONTEMPORARY zeigt, sind aufgeladen mit rätselhaften überwirklichen Stimmungen.
In die Ausstellung


06.05.2017 - 10.06.2017
today - tomorrow - yesterday
Vernissage: 05.05.2017
Künstler: Kevin A. Rausch,

Pressemitteilung
"Alles steht auf der Kippe!" – Der Österreichische Maler Kevin A. Rausch in der Galerie Köppe



Kevin A. Rausch, 1980 in Wolfsberg (Kärnten) geboren und heute in Wien lebend, ist ein exponierter Vertreter der jungen Österreichischen Künstlergeneration. Seine Motivwelten – auf den ersten Blick möchte man sie dem Landschaftsgenre zuordnen – changieren zwischen Wirklichkeit, Apokalypse und Vision. Bildräume sind durch massives Überschichten von Farbmassen, aber auch durch gegenläufige Perspektiven und durch eine Bildsymbolik, die sich an das Unbewusste und Unterbewusste wendet, verrätselt.



Kevin A. Rausch arbeitet aus dem Experiment mit Farben und Maltechniken heraus und er wendet alle modernen Mittel malerischer Dramaturgie an. In seinen Bildern mischen sich Reminiszenzen an berühmte Künstler und Avantgardisten der Vergangenheit bis hin zu den wesentlichen Entwicklungen innerhalb der Gegenwartskunst. Die Werke von Kevin A. Rausch speisen sich aus vielen Inspirationsquellen. Aus dem Vokabular der Trivialkultur etwa oder aus den vielfältigen visuellen Bildsprachen des Undergrounds – wie etwa dem Comic, dem Graffiti oder der Street Art.



Kevin A. Rausch bewegt sich nicht in den geschlossenen Systemen allgemein anerkannter Konventionen der Kunst. Die Übergänge zwischen High and Low sind bei ihm fließend. Und das Wechseln der Bildstimmungen ist brachial. Poetische, romantische, bedrohliche und unheimliche Aspekte fließen ineinander. Die Grenzen von Realität und fiktiver Landschaft sind nicht mehr auszumachen.



Die Maltechnik des Österreichers ist unorthodox. Seine Werke entstehen mit dem Pinsel, mit den Fingern oder mit einem überdimensionierten Rakel. Und nicht selten nehmen sie auch durch Schleifen über den Atelierfußboden endgültige Gestalt an.



Kevin A. Rauschs Themen sind zeitlos, wenngleich sie Reflexionen über die heutige Wirklichkeit beinhalten. Das, womit er sich auseinandersetzt, entspringt seinen Alltagsbeobachtungen und dem Nachdenken über unsere Zeit. Formal und inhaltlich ist seine Kunst hochaktuell. Es ist nicht nur eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit der Malerei in seine Kunst eingeflossen, sondern auch eine Grundstimmung unserer Zeit, in denen Erschütterungen und tiefe Beunruhigungen die gesellschaftlichen Verhältnisse charakterisieren. „Die Menschen in Kevin A. Rauschs Bildern spielen ein nicht ganz ungefährliches Spiel. Sie leben in einer Welt, in der alles unbewältigt ist. Alles scheint auf der Kippe zu stehen“, schrieb dann auch kürzlich die Kritikerin Barbara Baum über das Werk des Österreichers.



Kevin A. Rauschs Figuren wandern ruhelos umher – durch gefahrvolles Terrain unbekannten Zielen entgegen. Das Thema gesellschaftlicher Anonymität und das Drama der Sinnsuche ziehen sich wie ein roter Faden durch sein Werk. Oft geht der Blick der Menschen, die Kevin A. Rausch malt, in die Ferne. Dorthin, wo ein unbekanntes und nur schwer auszumachendes Ziel lockt. Manchmal behindert eine Begrenzung das Fortkommen – ein Fluss, ein See, ein tiefer Abgrund in einem schroffen, scheinbar unüberwindbaren Gebirge. Und oft geht die Reise durch die rabenschwarze Nacht – zu welchem Ziel bleibt offen. Und schaut man genauer hinein in diese faszinierende Bildwelt, dann entdeckt man merkwürdige Formen am Horizont – eine ferne, willkommen heißende Stadt vielleicht? Oder Türme, die eine Grenze sichern?



Kevin A. Rauschs Inszenierung von Menschen, Natur und Wildnis steht als Synonym für die Absurdität und Tragik des Lebens und für die Unbeständigkeit menschlicher Existenz. Die Landschaft wird zum Spannungsfeld von Enttäuschungen und Hoffnungen und vom Werden und Vergehen. Damit steht der Österreicher in einer langen europäischen Tradition. Denn so wie er haben zahlreiche Maler vor ihm – Hieronymus Bosch, Goya, El Greco, Max Ernst oder Giorgio de Chirico beispielsweise – ihre Kritik an den Zustände ihrer von Krisen und gesellschaftlichen Verwerfungen geschüttelten Epochen zugespitzt. Die Landschaftsdarstellung war ihnen dabei das bevorzugte Mittel.



Der Mensch ist auf sich alleine verwiesen. Losgelöst aus tradierten Heilsvorstellungen tritt er in eine gefahrvolle Welt ein, in der er sich alleine zurechtfinden muss. Diese Welt kann ihm Glück verheißen, doch sie kann ihn auch scheitern lassen oder in die Katastrophe führen. Diese existenzielle Einsamkeit und Gebrochenheit des Menschen tritt auch in den neuen Mixed-Media-Skulpturen von Kevin A. Rausch zutage, die der Künstler seit 2010 bis heute parallel zu seinen Bildwerken unter dem Titel „when memories go on a journey“ realisiert hat.



Das Österreichische Malertalent zu entdecken, dazu gibt es jetzt die Gelegenheit. in der Wilmersdorfer Galerie Villa Köppe, die eine umfangreiche Überblicksausstellung von Kevin A. Rausch mit aktuellsten Arbeiten zeigt.



André Lindhorst, Galerie Köppe Contemporary 2016
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18.03.2017 - 30.04.2017
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Vernissage: 17.03.2017
Künstler:

Pressemitteilung
Aufgrund ihrer bemerkenswerten Karriere als internationale Kuratorin, aber auch als Kunstakteurin, die unter anderem Arnulf Rainer oder Ben Vautier inspirierte und auch bei einer Inszenierung des Aktionisten Hermann Nitsch mitwirkte, zählt Karlyn De Jongh zu den außergewöhnlichen Protagonisten im Kunstgeschehen. Jetzt stellt die Niederländerin ihre eigene Kunst erstmals in Berlin aus
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21.01.2017 - 03.03.2017
Out Of The Heat
Vernissage: 20.01.2017
Künstler: Ring Susanne, Willi Tomes,

Pressemitteilung
Die Ausstellung „Out Of The Heat“ eröffnet einen spannenden Dialog zwischen zwei künstlerischen Positionen zum Thema Figur.



Als „Wesen einer Zwischenwelt“ wurden die Keramikfiguren der Berliner Künstlerin Susanne Ring bezeichnet. Doch es ist nicht nur das Rätselhafte, das nicht Zuordbare und phantasiereiche Abweichen vom gewohnten Körperbild, was die Kraft der Kunst von Susanne Ring ausmacht. Die Figurationen von Susanne Ring rufen vieles ab, was wir in unseren Köpfen aus der Menschheitsgeschichte, Mythos und Religion, Kultur (Comic, Märchen, Film) – aber auch aus Kriegen, Konflikten sowie individuellen Lebenseindrücken und -erfahrungen gespeichert haben.



Der ebenfalls in Berlin lebende Willi Tomes formt seine skurrilen Skulpturen aus Vinyl – genauer gesagt aus Langspielplatten. Diese faszinieren nicht nur wegen des besonderen Materials, sondern gerade auch wegen ihrer vielfältigen Kultur- und Kunstbezüge. Was die einzigartige Arbeit von Willi Tomes mit Langspielplatten anbelangt, so haben ihm sicher seine Auftritte als DJ Impulse gegeben. Gezeigt werden in der Ausstellung auch Werke von Willi Tomes‘ Serie „Plastic Fantastic“ – aus Plastikeinkaufstüten gefertigte Landschaftsabstraktionen.


26.11.2016 - 13.01.2017
Die Schwärze der Nacht
Vernissage: 25.11.2016
Künstler: Becker Schmitz, Bodo Rott, Kevin A. Rausch, Christian Rickert, Said Baalbaki, Walter Yu,

Pressemitteilung
Die Schwärze der Nacht – Zeitgenössische Kunstbeiträge zu einem zeitlosen Thema



Dem Nachtsujet kam seit dem ersten Bild, das die Kunstgeschichte aus der Renaissance kennt (1475) bis in das 20. Jahrhundert hinein als Genrebild erhebliche Bedeutung zu. Stimmungsvolle Nachtdarstellungen mit Kerzen-, Fackel- oder Gasbeleuchtungen waren beim Publikum ebenso beliebt wie die Darstellung von Feuersbrünsten oder nächtlichen Naturphänomenen – etwa einem Gewitter. Auch der Schlaf, der Traum und das Unbewusste waren wie die Schönheit und Eleganz einer nächtlichen Szenerie immer schon Themen, die mit dem Nachtsujet verbunden waren. Aber neben romantischen Aspekten wurden auch zentrale existentielle Themen wie Tod und Vergänglichkeit im Nachtbild festgehalten, ebenso wie das Tragische, das Grauenvolle und das Unheimliche. Die Nacht ist ein ebenso unheimliches wie faszinierendes und intensives Erlebnis. Mit dem Nachtsujet verbinden sich auch poetische Themen sowie Intimität oder Geborgenheit.



In der zeitgenössischen Malerei ist das Nachtbild wieder ein relevantes Motiv geworden. Es wurde durch neue Sichtweisen und neue Ausdrucksformen sowohl formal als auch inhaltlich erneuert. Aber wie setzen heutige Künstler das Thema „Nachtbild“ um? Was verbinden sie „zeitgenössisch“ mit dem Thema? Welche maltechnischen Neuerungen, welche Gestalt- und Ausdrucksmittel verwenden sie? Welche künstlerischen Traditionen fließen ein? Und ist der Begriff des Nachtbildes heute tatsächlich durch die Gegenwartskunst weiter gefasst? Diesen Fragen geht die Ausstellung über folgende Künstler nach.



Allerdings zeigt schon ein erster Blick auf die Bilder der Ausstellung, dass sich die Motive zeitgenössischer Künstler weit entfernt von der Genre- und Stimmungsmalerei früherer Epochen entfalten. Heute werden mit dem Nachtbild – wie sich bei allen teilnehmenden Künstlern zeigt – eher gesellschaftlich und politisch relevante Thematiken verbunden. In vielen der ausgestellten Arbeiten dokumentiert sich sowohl eine gestiegene Aufmerksamkeit gegenüber dem Weltgeschehen als auch eine gewisse Verunsicherung durch die jüngsten Erfahrungen globaler Konflikte und Krisen.



Die Präsentation in den Ausstellungsräumen der VILLA KÖPPE zeigt ausgewählte Gemälde von Künstlern aus China, Österreich und Deutschland.

In die Ausstellung


Bestand

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