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Galerie Schrade, Karlsruhe

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Galerie Schrade, Karlsruhe

Zirkel 34-38
D-76133 Karlsruhe
Germany/Deutschland
Tel: +49 (0)7 21 - 1 51 87 74
Fax: +49 (0)7 21 - 1 51 87 78
schrade@galerie-schrade.de
www.galerie-schrade.de
Öffnungszeiten:
Di-Fr 13 - 18 Uhr, Sa 11 - 14 Uhr
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Künstler der Galerie

Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen

09.05.2017 - 17.06.2017
Willibrord Haas Farbradierungen
Künstler: Willibrord Haas

Pressemitteilung
nach der großartigen Geburtstagsausstellung 2016 im Schloß Mochental zeigen wir nun die harmonischen, lebens- und, farbenfrohen sowie strahlend schönen Meisterwerke von Willibrord Haas nach Karlsruhe.

Haas selbst, der mit über achtzig Jahren noch aktiv Kunstdrucke fertigt, sagt über seine Bilder, das sie eine Logik aufweisen und einen unverwechselbaren Charakter innehaben. Sie sind voller Charme und Musik. Er beschreibt sein Schaffen mittels musikalischer Begriffe wie Harmonie, Melodie, Komposition, Rhythmus oder Klangfarbe. Seine farbenfrohen Werke, denen vor allem die Grundfarben Rot, Gelb und Blau zugrunde liegen, strahlen Lebensenergie aus. Diese Farbenenergie lässt sich besonders auf das Harmoniebedürfnis des Künstlers zurückführen.

Dieses Harmoniebedürfnis findet sich auch in dem Zusammenspiel von Licht und Farben in seinem Oeuvre wiederfinden. Sei es in einem seiner Drucke oder in seiner Malerei, beides mal erscheinen seine Farben mit großer Zartheit. Durch das Spiel der Farben entstehen Farbräume, die leuchten und von Transparenz geprägt sind. So wird der Betrachter in den Bann der Farben gezogen und es eröffnen sich ihm Farb- und Seelenlandschaften.
In die Ausstellung


23.06.2017 - 29.07.2017
Strawalde Malerei und Collagen
Vernissage: 23.06.2017
Künstler:
In die Ausstellung


Archiv

24.03.2017 - 28.04.2017
Maurice Ducret Blumen und Früchte
Vernissage: 24. März 2017, 18 Uhr
Künstler: Maurice Ducret


14.01.2017 - 11.03.2017
Robert Schad Skulpturen "mit Stahl gezeichnet"
Vernissage: 14.01.2017 um 16 Uhr
Künstler: ROBERT SCHAD,


06.12.2016 - 07.01.2017
Stefan Strumbel Editions 2008 - 2016
Künstler: STEFAN STRUMBEL,

Pressemitteilung
Vier Jahre nach der ersten Ausstellung in der Karlsruher Galerie zeigen wir in einer eindrucksvollen Zusammenstellung einen Überblick über das

grafische Schaffen von 2008 bis 2016 des Streeart-Künstlers Stefan Strumbel.



Seit letztem Jahr liegt ein weiterer Schwerpunkt auf großen plastischen Arbeiten. Dies begann mit dem „Karlsruher Stuhl“, einem alternativen Denkm

al, das zum 300. Stadtjubiläum von Karlsruhe vom Haus Baden gestiftet wurde. Es handelt sich hierbei um eine Bronzearbeit, einen

Thronstuhl, gewidmet Markgraf Karl III. Wilhelm von Baden-

Durlach.



Parallel führt und entwickelt der aus Offenburg stammende Künstler sein grafisches Werk weiter, was in der Ausstellung deutlich wird. Hier finden sich seine bekannten und beliebten Motive, die sich künstlerisch mit dem Thema Heimat im weitesten Sinn befassen. Außerdem sind auch neue Arbeiten zu sehen, bei denen Strumbel seine Plastiken motivisch aufgreift und in selbstironischer Weise gesellschaftskritisch bleibt.


22.10.2016 - 02.12.2016
Silent Light - Fotografie
Vernissage: Freitag, 21. Oktober 2016
Künstler: Uwe Langmann,

Pressemitteilung
In der Ausstellung „Uwe Langmann - Silent Light“ zeigen wir Fotoarbeiten des 1985 in Memmingen geborenen Künstlers, der seit 2011 in zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen bereits auf sich aufmerksam machte. Uwe Langmann hält in seinen Werken auf eindrucksvolle Weise Momente des Verschwindens fest. Als elementarer Grundgedanke seiner Fotografien ist die Suche nach einer Formfindung zu nennen, die dem flüchtigen, für das Auge kaum wahrnehmbaren Augenblick Bestand und Ewiggültigkeit verleiht. Durch eine extreme Langzeitbelichtung gelingen dem Künstler ergreifend schöne und stille Kompositionen, die den scheinbar wiedererkennbaren Motiven eine besondere Aura verleihen und den Betrachter verführen, innezuhalten und die Ordnung der Erscheinung mit dem Auge zu ertasten. In der Galerieräumen werden Fotoarbeiten aus den Serien „Winter“, „Transform“ und „Written in water“ der Jahre 2010 bis 2016 gezeigt.

Seine Werke finden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen. Er lebt und arbeitet in Memmingen und Potsdam.


10.09.2016 - 15.10.2016
Nathalia Edenmont - Fotografie
Vernissage: 10. September 2016 im Rahmen des Galerientages Kar
Künstler: Nathalia Edenmont,


22.07.2016 - 03.09.2016
Ursula Jüngst - Malerei
Vernissage: 22. Juli 2016, 18 Uhr
Künstler: Ursula Jüngst


04.06.2016 - 16.07.2016
Otto Herbert Hajek - Malerei und Skulpturen
Vernissage: 4. Juni 2016 um 16 Uhr
Künstler: Otto Herbert Hajek

Pressemitteilung
In der Ausstellung zeigen wir Malerei und Skulpturen des 1927 im böhmischen Kaltenbach geborenen Künstlers Otto Herbert Hajek und freuen uns, Ihnen ausgewählte Werke aus dem Nachlass des Künstlers präsentieren zu können. 1947 bis 1954 studierte Hajek Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seine Werke wurden auf der documenta II (1959) und der documenta III (1964) gezeigt. Ab Mitte der 50er Jahre entstanden vor allem seine ‚Raumknoten’ und ‚Raumschichtungen’ aus Bronze. In den 60er Jahren wurde die Bronze von den Materialien Holz und Stahl weitgehend abgelöst und die Formen wurden zunehmend geometrischer. Seine Farbgestaltung setzte auf leuchtende, klare Farben. Von 1980 bis 1992 lehrte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Er verstarb im Jahr 2005 in Stuttgart.


30.10.2015 - 24.12.2015
CLAPEKO
van der Heide

Malerei und Objekte
Vernissage: 30.10.2015, 17 Uhr
Künstler: CLAPEKO van der Heide

Pressemitteilung
Kraft und Energie sind zwei Begriffe, die immer im Zusammenhang mit dem Werk des 1940 in Leipzig geborenen Künstlers CLAPEKO fallen. Sein Werk zeigt eine klare und unverwechselbare Handschrift, seine farbenfrohen Gemälde zeigen eine immense Intensität. Sie werden der konkreten Kunst zugeordnet, jedoch überrascht er immer wieder mit einer neuen Formen- sprache, neuen Techniken und Materialien und zeigt dadurch seine Experimentierfreudigkeit.

Klar und reduziert, strukturiert und geometrisch wirken seine Bilder und sie scheinen weit in den Raum zu strahlen. Sowohl in den früheren wie auch späteren Werken finden sich lineare Elemente, ergänzt durch Ovale und Kreise. Die erste Mondlandung hat den Künstler beindruckt. Dies spiegelt sich bis heute in seinen Bildern und inspiriert ihn auch in seinem heutigen Werk zu fast „stellaren Koalitionen“ (M.L.Weigel).

Das Werk ist dabei aber immer das Ergebnis eines langen Prozesses aus verschiedenen Arbeitsgängen. „Kalkül und Intuition stehen miteinander in einem subtil austarierten Gleichgewicht“ (M. L. Weigel). Seine geschichteten Farbaufträge sind immer spannungsvoll durch ihre konträren Farben und Formen.

Für seine Objekte gelten die monochrome Farbgebung und die konstruktiven Formen ebenfalls. Sie sind eine Fortsetzung der Bilder ins Räumliche. Neu sind seine blauen Acryl-Übermalungen auf Zeitungspapier.

Clapeko van der Heide erhielt zahlreiche Stipendien und Ehrungen und seine Arbeiten sind in bedeutenden Sammlungen vertreten.

In der Galerie Schrade Karlsruhe zeigt er sowohl Malerei wie auch Objekte.


12.09.2015 - 24.10.2015
Rainer Seliger
Kreide, Glas und Ziegel
Vernissage: 15-20 Uhr
Künstler: Reiner Seliger

Pressemitteilung
Die geschichteten Arbeiten des 1943 im schlesischen Löwenburg geborenen Künstlers Reiner Seliger sind sein Markenzeichen geworden.

Seine Werke entstehen aus Bruchmaterialen wie Ziegeln, Natursteinen, Marmor, Kreide und Glas. Architektonisch anmutende Gebilde, ob als Tafelbild oder Skulptur zeigen eine starke physische, gleichzeitig aber auch meditative Präsenz durch ihr verknapptes Formenvokabular.

Der Charakter des verwendeten Materials wird durch die monochromen Werke hervorgehoben. Mit alltäglichen Materialien schafft er eine neue Ästhetik, die wirkungsmächtige Bilder und Formen zeigt.

Die Galerie Schrade in Karlsruhe zeigt in dieser Ausstellung Kreide-, Glas- und Ziegelarbeiten. Die Glasarbeiten sind die jüngste Werkgruppe Seligers und bestechen besonders durch die glitzernden und changierenden Facetten des Materials.

Reiner Seligers Kunst bewegt sich im Bereich der konstruktiv-reduzierten Kunst.

Seligers Werke waren 2014 in einer vielbeachteten Ausstellung in Schloß Mochental zu sehen.

Viele seiner Werke bereichern den öffentlichen Raum und befinden sich in zahlreichen bedeutenden nationalen und internationalen privaten und öffentlichen Sammlungen.

Reiner Seliger lebt und arbeitet seit 1980 in Freiburg/Breisgau und in Castello di Montefioralle in der Toskana.


21.06.2015 - 29.08.2015
Schult bei Schrade
Vernissage: 21.06.2015, 16 Uhr
Künstler: HA Schult

Pressemitteilung
Die Galerie Schrade • Karlsruhe begleitet HA Schults ACTION BLUE mit einer Ausstellung, in der Arbeiten aus 50 Schaffensjahren des Ausnahmekünstlers gezeigt werden. Es sind nicht nur die berühmten Trash People zu bewundern, sondern auch Picture Boxes, Porträts, Tableaux, Videos, Fotografien, Collagen, Zeichnungen und Grafiken aus fünf Jahrzehnten.



Die Aktion ACTION BLUE ist HA Schults Beitrag zur GLOBALE des ZKM – eine Fahrt mit dem TOYOTA Hybrid- Auto von Paris nach Peking, bei der er in Karlsruhe am 21. Juni 2015 Station macht: m 14 Uhr im ZKM, um 16 Uhr in der Galerie Schrade.



Er fährt annähernd dieselbe Route, seitenverkehrt, wie 1907 die legendäre Rallye Peking-Paris, die Mutter aller Autorennen. Diese Fahrt dauert 52 Tage und ist 18.000 km lang.

Auf seinem Weg macht HA Schult bei mehr als zwanzig Kunsthäusern in 10 Ländern (Paris, Luxemburg, Trier, Karlsruhe, Köln, Melsungen, Berlin, Warschau, Vilnius, Riga, Tallinn, St. Petersburg, Pavlovsk, Moskau, Nischni Nowgorod, Kazan, Perm, Jekaterinburg, Omsk, Nowosibirsk, Irkutsk, Listwjanka / Baikalsee, Ulan Bator, Hohhot, Dunhuang, Yueya Quan/ Wüste Gobi und Peking)Station und entnimmt Wasser aus den Flüssen und Seen dieser Orte.

Aus den mikroskopischen Aufnahmen dieser Wasserproben entstehen „Biokinetische Bilder”.

Der Höhepunkt ist eine Welt-Pressekonferenz an einem Wasserloch in der Wüste Gobi.



Diese Fahrt wird in das ZKM und ebenfalls in die Galerie Schrade • Karlsruhe live übertragen.


06.05.2015 - 13.06.2015
Christopher Lehmpfuhl
Klöster, Kirchen und Bürgerhäuser
Künstler: Christopher Lehmpfuhl

Pressemitteilung
Die besondere kraftvolle, zeitgenössischen „Pleinair-Malerei“ des ehemaligen Klaus Fußmann-Schülers Christopher Lehmpfuhl (*1972) ist der internationalen Kunstwelt längst ein Begriff und auch

Besuchern und Freunden der Galerie Schrade sind Christopher Lehmpfuhls Bilder seit vielen Jahren ans Herz gewachsen.

Christopher Lehmpfuhl fängt in seinen Bildern gekonnt die Atmosphäre, das Licht und die Farbstimmung einer Landschaftssituation ein. Der dynamisch pastose Farbauftrag verleiht seinen Werken nicht nur einen reliefartigen Charakter, sondern auch eine außerordentliche Lebendigkeit.

In dieser Ausstellung werden Lehmpfuhls Abbildungen von Kirchen, Klöstern und Bürgerhäuser gezeigt, die vor allem in Deutschland, Nord- und Süd, entstanden sind. Sein untrüglich künstlerischer Blick und und seine genauen Beobachtungen der Architektur und Stadtansichten lassen ihn sein Motiv finden und die Betrachter staunen.


13.03.2015 - 18.04.2015
Christopher Lehmpfuhl
Karlsruher Parklandschaften
Zum 300. Stadtgeburtstag
Vernissage: 13.03.2015, 18 Uhr
Künstler: Christopher Lehmpfuhl

Pressemitteilung
Aus Anlass des 300. Stadtgeburtstages von Karlsruhe zeigen wir neue Arbeiten von Christopher Lehmpfuhl zum Thema Parklandschaften. Karlsruhe bietet mit über 800 Hektar öffentliche Gärten und Parks, die Christopher Lehmpfuhl in mehreren Aufenthalten im letzten Jahr malerisch „dokumentiert“ hat (Dr. Mentrup.

Dabei entstanden großartige Bilder der Parks und Gärten.

Besuchern und Freunden der Galerie Schrade sind Christopher Lehmpfuhls Pleinair-Bilder seit vielen

Jahren ans Herz gewachsen und auch diese Karlsruher Bilder werden wieder begeistern.

Dr. Thomas Gädeke schreibt dazu im Katalog, der die Bilder dieser Ausstellung zeigt: „Christopher Lehmpfuhl malt mit dem ganzen Körper, jedenfalls mit dem weit ausholenden Gestus seiner Arme und Hände, die er die Farbe direkt auf die Leinwand auftragen lässt. Dabei wird die Farbe plastisch modelliert und immer wieder in das Bild hineingeknetet. Wie ein Bildhauer formt der Künstler seine Bilder. So stark sein feuriges Temperament auch ist – es ist nie der Ausdruck seine Subjektes allein. Vielmehr sind es genaue Beobachtungen in der Landschaft, die ihn sein Motiv finden und aus ebenso genauen Überlegungen heraus gestalten lassen.“

In der Ausstellung zeigen wir sowohl große, mittlere und kleine Formate sowie die für Lehmpfuhl

typischen „Panorma“-Formate.

Das umfangreiche Katalogbuch umfasst 61 Seiten mit zahlreichen Farbbbildungen und Texten von Dr. Thomas Gädeke und Dr. Frank Mentrup.


17.01.2015 - 28.02.2015
Jürgen Overkott
Vernissage: 17.01.2015, 16 Uhr
Künstler: Jürgen Overkott


21.11.2014 - 23.12.2014
Pavel Feinstein
Stillleben
Vernissage: 07.11.2014, 18 Uhr
Künstler: Pavel Feinstein

Pressemitteilung
In unserer Karlsruher Galerie zeigen wir den 1960 in Moskau geborenen, seit 1980 in Berlin lebenden Künstler Pavel Feinstein, der bereits in der Ausstellung "Faszination Meer" mit kleinen Gouachen beteiligt war.

In Feinsteins Werk nehmen die Stillleben, die ohne Vorzeichnungen und Skizzen in seinem Atelier entstehen, einen wichtigen Raum ein.



Beim ersten Blick scheinen Pavel Feinsteins Stillleben durch den konservativen Malduktus, die altmeisterliche Technik und das Spiel mit Lichtreflexen aus der Zeit gefallen zu sein. Beim zweiten Blick entdeckt man irritierende surreale Komponenten und beim dritten Blick einen feinsinnigen Humor.

Das Dargestellte, nie Blumen, erscheint als Abbildung von Wirklichkeit, was für jedes einzelne Sujet auch gelten kann, aber die Zusammenstellung, die gemeinsame Anordnung ähnelt eher einem Traum als der Realität. Die Fische in den Stillleben wirken eigenartig lebendig, ihre Augen lassen den Betrachter nicht mehr los, wirken geradezu menschlich.



Die Objekte sind vor dunklem, fast schwarzem Hintergrund auf verschiedenen Ebenen drapiert. Die Bilder wirken geheimnisvoll und besitzen doch keinerlei Allegorie. Für Pavel Feinstein hat jedes seiner Bilder ein eigenes Wesen, das sich erst beim Malen unvorhersehbar entwickelt. Dazu passt die augenzwinkernde Aussage des

Künstlers "er male schließlich und sei nicht immer verantwortlich". Und so liegt es beim Betrachter die Welt seiner Bilder für sich selbst zu erschließen und enträtseln.



In der Ausstellung sind sowohl großformatige Stillleben aus Öl auf Leinwand wie auch kleine Formate mit Tempera auf Holz zu sehen.


13.09.2014 - 25.10.2014
Uwe Lindau
Malerei, Zeichnungen und Objekte
Vernissage: 13.09.2014, 16 Uhr
Künstler: Uwe Lindau


20.07.2014 - 30.08.2014
Faszination Meer
Vernissage: 20.07.2014, 11 Uhr
Künstler: Robert Arató, Pavel Feinstein, Ralph Fleck, Bruno Kurz, Christopher Lehmpfuhl, Yannis Markantonakis, Lars Möller, Wolfram Scheffel, Sibylle Wagner, Susanne Zuehlke

Pressemitteilung
Etwa sieben Zehntel der Erde werden von Meeren

bedeckt und daher wundert es nicht, dass der Anblick

des Meeres die Menschen schon immer fasziniert.

Der Anblick der scheinbar unendlichen Wasserflächen

weckt in uns die Sehnsucht nach der Ferne.

Die meisten von uns assoziieren mit dem Meer

Sommerurlaub, Sonne und Strand. Die Farben des

Meeres, die verschiedenen Grün- und Blautöne,

jedoch auch die Grauabstufungen und die Farben

des Sandes, das Flimmern von Licht und Sonne über

dem Wasser und die Landschaft am Meer inspirieren

viele Künstler.

Die Künstler der Ausstellung „Faszination Meer“ in

der Karlsruher Galerie nähern sich dem Sujet auf

vielfältige Art: Sie spüren dem Wasser, dem Licht, den

Farben, aber auch der Küste und ihrer Landschaft,

den Menschen, die sich dort aufhalten und den

Schiffen auf dem Meer nach. Sie interpretieren, reflektieren und manifestieren das Gesehene in höchst

individuellen Handschriften. Mittelmeer, Atlantik und

Nordsee stehen im Mittelpunkt der Exponate dieser

Ausstellung.

Die Werke zeigen zwar nur einen winzigen Ausschnitt

aus der Geschichte der Meerbilder, jedoch repräsentieren sie ein breites Spektrum aktueller Positionen in der Malerei und machen Lust auf ‚Meer‘.


23.05.2014 - 05.07.2014
Eberhard Fiebig
Skulpturen und Bilder

Vernissage: 23.05.2014, 18 Uhr
Künstler: Eberhard Fiebig

Pressemitteilung
In unserer nächsten Ausstellung der Karlsruher Galerie zeigen wir mit Eberhard Fiebig einen der hervorragenden Bildhauer der Gegenwart.



Ein Kommentar von Eberhard Fiebig über sein Œuvre:



"Bildhauer zu sein heißt für mich, die Mühen des Handwerks auf sich zu nehmen. Denn die Grundlage jeder Praxis, also auch der Bildhauerkunst, ist das Handwerk. Die heraus-ragenden Bildhauer haben nie vergessen, dass sie Handwerker sind. Nur wer, ein klares Ziel vor Augen, sein Handwerk beherrscht, ist in der Lage ein Werk zu vollenden. Aus untrainierter Stegreifbastelei geht kein Werk hervor.

Der Metallbildhauer bricht mit der Tradition der (klassischen) Bildhauerkunst, die nur die Oberfläche massiver Körper behandelt. Der Metallbildhauer sieht es auch nicht als seine Aufgabe an, Dinge, Menschen und Tiere nachzubilden.



Mit der Skulptur, die auf dem Halbzeug aus Metall basiert, begann eine neue Epoche der Bildhauerkunst, in der alle Formen und Gestalten unmittelbar aus dem Material hervorgehen. "Denn das Material begehrt die Form mit verlängertem Appetit" (Aristoteles), "Nur jene Formen, die sich täglich auf seinem Rücken ändern, begehrt es nicht" (Giordano Bruno). Für den Metallbildhauer verkörpert das Metall darum das vielmehr sein können, gegenüber dem schon Gewordenen.



Seit sechzig Jahren bilden die Faltungen den harten Kern meiner Skulpturen. Die Verfahren, die diesen Faltungen zugrunde liegen, haben mit denen der geometrischen Konstruktionen große Ähnlichkeit. Ähnlich der Geometrie, beschwören auch meine Skulpturen die Formen und Gestalten jenseits der Naturerscheinungen, denn es fehlt ihnen die Ähnlichkeit zu allem schon Gegebenen." (Eberhard Fiebig im April 2014)


30.03.2014 - 10.05.2014
Sibylle Wagner
pleXi
Arbeiten mit farbigem Plexiglas aus 20 Jahren
Vernissage: 30.03.2014, 11 Uhr
Künstler: Sibylle Wagner

Pressemitteilung
Ein Hauptmerkmal der Werke Sibylle Wagners ist das Licht. Seit über 20 Jahren widmet sich die 1952 in Stuttgart geboren Künstlerin diesem Thema und erkundet mit ihrer Malerei die Wirkung des Leuchtens, der Transparenz und der Tiefe. In der Galerie Schrade Karlsruhe zeigen wir Bilder und skulpturale Installationen aus Plexiglas.



Das für Sibylle Wagners Arbeiten typische Material Plexiglas verleiht den Bildern eine ungewohnte Raumdimension. Durch ihre Malerei kommt es zu optischen Phänomenen der Lichtbrechung und einem Spiel von Tiefe und Nähe, energiegeladener Leuchtkraft und zurückhaltender Stille. Das Licht selbst scheint in Wagners Bildern Schatten zu werfen, es wird zum bedeutenden Material ihrer Kunst und verweist auf die Vielschichtigkeit ihrer „Landschaften“ und Objekte.

Die Plexiglasbilder und Installationen ziehen den Betrachter schon von weitem in einen Bann, aus dem er sich, je näher er kommt, umso schwerer lösen kann, da die Bilder sich dem Betrachter trotz ihrer in sich geschlossenen Form weit öffnen.

Ausgehend von ihren jahrelangen Experimenten mit Plexiglas, entwickelte Sibylle Wagner ein neues, patentiertes Verfahren der Verarbeitung und entwirft seither unter dem Namen „ho-ki-ti“ (hocker-kiste-tisch) auch selbstleuchtende Möbel, die durch ihre farbigen Schatten und nuancenreichen Lichtreflexe ganze Räume erstrahlen lassen.

1981 gründete Sibylle Wagner die erste „Karlsruher Produzentengalerie“ und arbeitet seitdem als freischaffende Malerin. Schon früh setzte sich die Künstlerin mit Video und Performances auseinander. Die Momenthaftigkeit dieser Medien ist in vielen ihrer Werke zu spüren. Neben nationalen und internationalen Ausstellungen sind ihre Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

Sibylle Wagner wurde mit diversen Kunstpreisen, u.a. dem Hanna-Nagel-Preis ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Wintzenbach (Elsaß, Frankreich).


18.01.2014 - 15.03.2014
Marion Eichmann
Look Twice
Zeichnungen Collagen Objekte
Vernissage: 18.01.2014, 16 Uhr
Künstler: Marion Eichmann

Pressemitteilung
Die 1974 in Essen geborene Künstlerin Marion Eichmann ist durch ihre Rauminstallationen "16324800 Maschen“ und "Ping Pong" international ins Blickfeld gerückt.

Die in Berlin lebende Künstlerin führten mehrere Arbeitsaufenthalte nach Tokyo, New York und Istanbul.



Ihr ist es wichtig, in die Städte einzutauchen, die Hauptmerkmale herauszufiltern und umzusetzen. Sie hält das Gesehene schnell und spontan mit dem Bleistift fest und verwandelt es in Linien, Muster, Netze, Geflechte. "Zeichnen ist wie Entziffern", sagt Marion Eichmann.

Die zart wirkenden Zeichnungen, zum Teil sparsam mit Farbe versehen, wirken leicht und fast fragil. Gleichzeitig füllen ihre Geflechte und Muster das ganze Blatt aus – üppig, ausschweifend und doch reduziert auf das Wesentliche. Dieser Gegensatz aus

Vereinfachung und Detailgenauigkeit bestimmt ihr Werk. Das Dargestellte folgt aus der unmittelbaren Anschauung und dem Erleben. Marion Eichmann sitzt bis zu 10 Stunden an einem einzigen Ort, zeichnet und lässt die Stadt auf sich wirken.



Auch ihre dreidimensionalen Raumcollagen und Installationen entstehen aus Zeichnungen und zeigen die gleiche Detailfreude. Sie nimmt auch Fundstücke von der Straße und arbeitet sie hinein. Ihre Zeichnungen werden verräumlicht, aus der Zwei- in die Dreidimensionalität überführt.

Marion Eichmann wünscht sich vom Betrachter, dass er sich Zeit nimmt für ihre Bilder und genau das macht ihren Reiz aus.

Es gibt viel zu entdecken und genaues Hinsehen ist dabei wichtig.


25.10.2013 - 07.12.2013
Erich Heckel
Gemälde Aquarelle Zeichnungen Druckgrfik
1909 bis 1965
Vernissage: 25.10.2013, 18 Uhr
Künstler: Erich Heckel

Pressemitteilung
Erich Heckel gehört zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Expressionismus und zu den wichtigsten Künstlern der Moderne.

Gemeinsam mit Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rotluff gründete Erich Heckel 1905 in Dresden die Künstlergruppe "Die Brücke", der sich später auch Max Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller und viele weitere Künstler und Mitglieder anschlossen. Die Künstler der Gruppe wollten dem Erlebnis der unberührten Natur und dem sinnlichen Empfinden auf neue Art künstlerischen Ausdruck verleihen. Sie sahen es als Aufbruch aus der akademischen Tradition und entwickelten eine neue Bildsprache - "das freie Zeichnen nach dem freien Menschen in freier Natürlichkeit".

Heckel war neben Kirchner stilbildend vor allem für die Formfindung und -entwicklung. Besonders deutlich erkennbar ist die Reduzierung von Formen und Flächen in der Druckgrafik.



Doch auch nach Auflösung der "Brücke" war Erich Heckel weiterhin äußerst produktiv. Das in sechs Jahrzehnten entstandene Lebenswerk Heckels umfasst Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen, allerdings ist vor allem der größere Teil des Frühwerks verschollen oder zerstört. Sein beeindruckendes und vielfältiges Gesamtwerk liegt "im weiten Spannungsfeld zwischen radikaler Expression und beruhigter Empfindsamkeit" (Andreas Gabelmann).



Heckels Schaffen ist nicht dramatisch, sondern sachlich und ausgewogen, harmonisch und dennoch kraftvoll. In seinen Bildern, vor allem in den für Heckel so bedeutenden Aquarellen besteht ein umfangreiches Spektrum an Farbnuancen. In seinen Landschaftsbildern wird die Natur vor allem als kontemplatives Element sichtbar. Zahlreiche lebenslange Reisen inspirierten Erich Heckel zu seinen Motiven. Auch in den Darstellungen von Menschen wird die meditative Geisteshaltung Erich Heckels greifbar.



Seit 1975 werden Werke von Erich Heckel in der Galerie Schrade gezeigt. Diese Ausstellung spannt einen Bogen von Gemälden über Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik aus den Jahren von 1909 bis 1965. Hierbei zeigt sich ebenso die motivische Bandbreite, welche figürliche Darstellungen, Landschaften bis zum Stillleben einschließt.


14.09.2013 - 19.10.2013
Hermann Weber
Neue Arbeiten
Vernissage: 14.09.2013, 16 Uhr
Künstler: Hermann Weber

Pressemitteilung
Vom 14. September bis zum 19. Oktober stellt Hermann Weber stellt in der Galerie Schrade Karlsruhe seine neue Arbeiten aus. Sie sind in drei Zyklen unterteilt, die sich alle im Grundthema mit unserer Naturwahrnehmung und dem Umgang und der Achtsamkeit gegenüber der Erde auseinandersetzen.

Der Titel des dazugehörigen Katalogs und auch der erste Zyklus heißt "die blaue Stunde".

Die blaue Stunde ist die Zeit der Dämmerung zwischen Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang und nächtlicher Dunkelheit, eine Zeit des Übergangs, die durch das fast mystische Blau einen unwirklichen, träumerischen Charakter hat. Dieses Mystische, Unwirkliche schlägt sich in den Bildern nieder. Den Werken liegen Fotocallagen zugrunde, die Menschen und Tiere in der Landschaft in surrealen Posen zeigen - Traumbilder.



Die zarten Landschaftsbilder aus Tusche auf Papier, die Bestandteil des zweiten Zyklus sind, kennt Hermann Weber durch die täglichen Spaziergang mit seinem Hund genauestens. Er ist mit der Natur gewachsen ebenso wie seine Aquarelle. Die Bilder strahlen eine sanfte Stille aus, die den Betrachter Landschaft tief empfinden lassen.



Der dritte Zyklus "lost paradise" sind mit Öl übermalte Fotocollagen, die die Entfremdung der Menschen von der Natur zum Thema hat, die Zerstörung unseres Paradieses.

Die Kritik an unserer Gesellschaft mit ihren falschen Werten versucht Hermann Weber durch seine neuen Arbeiten auf künstlerische Weise auszudrücken. Die traumähnlichen Sequenzen zeigen Vergänglichkeit und Umbruch. Die Tiere, Hund und der weiße Reiher, stehen für den Respekt, den die Menschen der Natur entgegenbringen sollten, statt sie sich "untertan" zu machen.

Für Hermann Webers Zyklen sollte man sich Zeit lassen, sich darauf einlassen und träumen. Dann wirken die Bilder lange nach.


14.06.2013 - 07.09.2013
Michael Urtz
Neue Bilder
Vernissage: 14.06.2013, 19 Uhr
Künstler: Michael Urtz

Pressemitteilung
In der Ausstellung präsentieren wir neue Werke von Michael Urtz, die in die subtil intensive Farbwelt seiner lyrisch expressiven Kunst eintauchen lässt. Der 1952 geborene Künstler studierte bei Prof. KRH Sonderborg an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Seit 1995 ist er, neben zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland, in der Galerie Schrade ständig vertretend.


12.04.2013 - 08.06.2013
Peter Hrbek - Erich Mansen
Gedächtnisausstellung

Malerei und Arbeiten auf Papier
Vernissage: 12.04.2013, 18 Uhr
Künstler: Petr Hrbek, Erich Mansen


19.01.2013 - 16.03.2013
Franco Viola - Abstrakte Landschaften
Vernissage: 19.01.2012, 19 Uhr
Künstler: Franco Viola

Pressemitteilung
Wir freuen uns, dass wir Ihnen nun auch in der Karlsruher Galerie die Abstrakten Landschaften

von Franco Viola zeigen können, die bereits im Sommer 2012 in Schloß Mochental mit großem

Erfolg ausgestellt wurden.



Franco Viola ist 1953 in Gaeta, Italien geboren. Seine Bilder sind tief mit diesem Ort verwurzelt

und durch ihn inspiriert.

Die Beziehung zur Natur und die Wahrnehmung jener Dinge, welche die Grenzen des Sichtbaren sprengen, stehen seit jeher im Zentrum von Violas künstlerischem Schaffen.



Seine farblich reduzierten Leinwände zeigen ruhige, abstrakte Landschaften, die eher von den

Formen der Natur inspiriert sind, als diese realistisch abzubilden.

Er reduziert, arbeitet sparsam mit Motiven, bleibt puristisch und klar in Form und Farbe.

Die Bilder erscheinen stark, fast düster und kraftvoll durch kompakte Formationen - jegliches

dekorative Moment fehlt. Seine Farben sind erdig und doch von den realen Farben der Natur entfernt.

Violas Bildsprache setzt sich mit der realen Natur auseinander, analysiert und deutet sie. Durch seinen expressionistischen Malgestus abstrahiert er die Natur. Obwohl seine Bilder ganz ohne menschliche Figuren auskommen, sind sie durchaus mit menschlichen Emotionen geladen.

Seine Bildtitel zeigen eine gewisse Distanz zur gegenständlichen Welt. So heißen sie z.B. Memorie, Incanto oder Geometrie.

Die in den Himmel ragenden, kreuz und quer verlaufenden dicken Linien erinnern an Wälder,

an Baumstämme, an Masten, deren Ursprung und Verlauf nicht immer nachzuvollziehen ist. Sie erscheinen zeitlos.





Franco Viola hatte seit 1993 zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen und

Ausstellungsbeteiligungen und wurde dabei von vielen renommierten Kunstkritikern begleitet.


30.11.2012 - 12.01.2013
Sandro Vadim - Neue Arbeiten
Vernissage: 30.11.12, 18 Uhr
Künstler: Sandro Vadim

Pressemitteilung
Die Galerie Schrade präsentiert den 1964 in Rom geborenen Künstler Sandro Vadim. Der Künstler studierte an der Karlsruher Akademie Malerei und Grafik. Schon früh entfernte sich Vadim von figurativen Darstellungen und fokussierte sich auf die Themen Farbe und Abstraktion. Die Bildkompositionen entstehen in einem längeren Malprozess, da Vadim im Laufe der Bildfindung immer wieder Teile des Werkes überarbeitet. So entsteht eine unglaubliche Farbdichte zwischen lasierenden und deckenden Farbschichten. Durch Verwendung eines Farbspachtels entsteht eine haptische Bildoberfläche, die bei Veränderung des Lichteinfalls in ihrer Leuchtkraft variiert.




19.10.2012 - 24.11.2012
Susanne Zuehlke
Neue Arbeiten
Vernissage: 19.10.2012, 18 Uhr
Künstler: Susanne Zuehlke

Pressemitteilung
In unserer neuen Ausstellung in der Karlsruher Galerie zeigen wir neue Arbeiten von Susanne Zuehlke.

„Trauen Sie sich, die Natur zu benutzen!“ war einer der ersten Ratschläge von Harry Kögler, Professor an der Karlsruher Kunstakademie für die Studentin Susanne Zuehlke. Und bis heute ist die Natur ist die größte künstlerische Quelle und Inspiration für ihre Malerei.

Susanne Zuehlke beobachtet genau, auch die kleinsten Bewegungen und Überlagerungen, die auch aus Licht und Schatten entstehen und nennt es die "Arroganz der Langsamkeit". Im Atelier fertigt sie kleine Skizzen, die dann in Malerei mit Eitempera auf Nessel in größerem Format umgesetzt werden. Vor allem die haptische Qualität spielt dabei für sie eine große Rolle. Dafür rauht sie manchmal auch die Farben mit einer Wurzelbürste auf.

Die Bildtitel werfen einen Blick auf Verborgenes: der Betrachter darf mit seinen Augen auf der Leinwand spazieren gehen. Die Lust auf Gedankenassoziationen, auf Farberfahrungen, die Aufforderung unsere Sehgewohnheiten zu hinterfragen und Neues (wieder) zu finden stecken mit darin.

Denn Susanne Zuehlke malt nicht Abbild von Landschaft, sondern interpretiert und reduziert das Gesehene und gibt Eindrücke, Stimmungen und Emotionen wieder und das mit sorgfältig ausgewählten, sicheren Farbnuancen und Kompositionen, mit akzentuierten Flächen und Schwüngen, die Lust auf weitere Leinwandspaziergänge machen.


07.09.2012 - 14.10.2012
Annegret Hoch - Siegfried Kreitner
Malerei und Kinetik
Vernissage: 07.09.12, 18 Uhr
Künstler: Annegret Hoch, Siegfried Kreitner

Pressemitteilung
In unserer aktuellen Ausstellung präsentieren wir die Kunst von Annegret Hoch und Siegfried Kreitner und lassen damit in der Karlsruher Galerie zwei gegensätzliche Positionen in einen faszinierenden Dialog treten.



Annegret Hoch malt mit pinselstrichstarken Linien und Schwüngen ungegenständliche Bilder, die durch kräftige Farben sehr ausdrucksstark sind. Vorgefundene Muster und Ornamente aus Stoff werden in die expressiven Linien eingebunden.



Siegfried Kreitner baut Kunstobjekte, aus klaren geometrischen Formen, die wie technische Geräte wirken. Er nennt das Minimalkinetik. Die sanften und gemessenen Bewegungsabläufe erfordern vom Betrachter Zeit.


27.07.2012 - 01.09.2012
Stefan Strumbel
Holy Heimat - wann bist du daheim?
Objekte und Druckgrafik
Vernissage: 27.7.2012, 18 Uhr
Künstler: Stefan Strumbel

Pressemitteilung
Durch die große Ausstellung „900 Jahre Baden“ in Karlsruhe ist Stefan Strumbel mit seiner großen Installation vor dem Eingang des Karlsruher Schlosses, ein 16 m hohes und 14 cm breites Transparent einer gigantischen Kuckucksuhr, vielen ein Begriff geworden.



Er ist 1979 in Offenburg geboren und lebt und arbeitet auch dort.

Wir freuen uns Objekte und Druckgrafiken von Stefan Strumbel in unserer neuen Ausstellung in Karlsruhe zu zeigen.



Strumbel gehört zu den meistgesammelten Künstlern der deutschen Streetart Bewegung. 1996 fing er mit Graffitis und Murals an. Inzwischen sprüht er jedoch nicht mehr im öffentlichen Raum, sondern wendet seine Technik für Kunstobjekte an. Mit dem Begriff Heimat, der in Deutschland in den letzten zwanzig Jahren neu entdeckt und auch immer wieder neu definiert wird, setzt sich Stefan Strumbel künstlerisch auseinander.



Strumbel verfremdet Kuckucksuhren, die nicht nur ein Bestandteil der traditionellen handwerklichen Sachkultur sind, sondern auch das Klischee schlechthin für Schwarzwald, Deutschland und U(h)rigkeit. Augenzwinkernd und ironisch rückt er ihnen mit Farbspray, Handgranaten und Totenköpfen auf den Pelz und transformiert kuschlige Heimatsymbole in etwas Bedrohliches. Auch das berühmte Schwarzwaldmädel mit Bollenhut wird von ihm nicht verschont. Seine provokativen Prints und Skulpturen lassen das Lachen im Halse stecken, regen zu einem neuen Umdenken „was ist Heimat, was bedeutet Heimat“, über Konsum, Status und Ästhetik in der heutigen Gesellschaft an und sind dabei bunt, voller Selbstironie und doch in heimischen Traditionen verwurzelt. Stefan Strumbel lebt gerne in Offenburg, trotz vieler Reisen in die ganze Welt. Und auch eine Kirche hat er – mit Graffiti und Murals und mehr – neu gestaltet.



Zu seinen Sammlern gehören auch Karl Lagerfeld und Hubert Burda.



Parallel zur Ausstellung in der Galerie Schrade setzt Stefan Strumbel im Museum am Markt seine Idee von Heimat in Szene. Die Eröffnung beider Ausstellungen ist am 27. Juli um 18 Uhr vor dem Eingangsportal des Karlsruher Schlosses.


06.07.2012 - 01.09.2012
Walter Stöhrer
Arbeiten auf Papier
Vernissage: 06.07.12, 19 Uhr
Künstler: Walter Stöhrer

Pressemitteilung
Walter Stöhrer, der zeitlebends als ein „rebellischer Einzelgänger“ galt, entzieht sich sämtlichen –ismen. Die Weggefährten in seinem Schaffen sind überwiegend literarische Texte, die ihn beschäftigten, mit denen er sich auseinandersetzte, die ihm als Stachel und Impuls für den Bildbeginn dienten.



Der in Stuttgart 1937 geborene Künstler starb 2000 in Scholderup und hinterließ ein vielfältiges Werk, das Malerei auf Leinwand und Papier sowie Zeichnungen, Tuschen und Radierungen umfasst.

In der Karlsruher Galerie zeigen wir die mannigfaltige Bandbreite Walter Stöhrers an Arbeiten auf Papier. Viele seiner Arbeiten entstanden in Zyklen zu einem Thema, dass ihn besonders interessierte, bewegte und umtrieb. Häufig begann er seine Malereien auf Papier mit Zitaten, aber nicht die Visualisierung des Textes ist das Ziel, sondern der Text, das Zitat dient als Anregung für die Ausdruckswelt, des Künstlers.

„Literatur als Vehikel, was ich in diesem Fall legitim finde, um diese Literatur zu visualisieren. Andere machen es mit Musik. Irgendwelche Wechselwirkungen bestehen immer“ (Walter Stöhrer)



Chiffren, Abstraktes und Figuratives, Farben und Überlagerungen vereinen sich in einem Malprozess zu einem Ganzen, dass verwirrt, bewegt, Emotionen hervorruft und den Betrachter zu immer neuen Seherlebnissen zwingt.



Lassen wir noch einmal Walter Stöhrer zu Wort kommen:

„Das Bild ist eine Haut, die ich abstoße, eine Zeichnung von innen und außen. Ich muß sie präzise mit Hand und Kopf wie etwas Lebendiges ins Bild bringen.“


11.05.2012 - 23.06.2012
Bodo Korsig
"EVERYTHING IS POSSIBLE"
Bilder und Objekte
Vernissage: 11.05.2012, 18 Uhr
Künstler: Bodo Korsig

Pressemitteilung
Bodo Korsig ist bekannt geworden durch seine eigenwilligen Skulpturen, Wandobjekte, Installationen und die verblüffend großformatigen, mit der Straßenwalze gedruckten Holzschnitte. Aber er hat auch über dreißig Künstlerbücher mit Texten internationaler Autoren geschaffen.



Sein Interesse an menschlichem Verhaltensmuster unter Extrembedingungen und an neurologischen Prozessen zeigt sich in der künstlerischen Auseinandersetzung mit Tod, Zwang, Angst und Gewalt. Er beabsichtigt damit eine neue Wahrnehmung von wissenschaftlich nur schwer darstellbaren Denkprozessen in Gang zu bringen.



Seine bildnerische Formensprache setzt dabei auf scheinbar vertrautes. Die von ihm geschaffenen Formen sind inspiriert aus Gestaltungsmustern der Natur, von biomorphologischen, molekularen und neuronalen Strukturen und erinnern an archaische, figurativ-symbolische Darstellungen von Höhlenmalereien.

Seine Verbindungen von kurzen Statements mit grafischen Bildelementen wirken auffordernd und doch rätselhaft. Der Betrachter wird geradezu zum Assoziieren, zum Nachdenken verführt.

Seine Slogans sollen sich, wie der Künstler in einem Interview sagte, „ins Gehirn fressen“.



Seine fragilen, schwarzen Skulpturen ähneln Scherenschnitten. Farbe setzt Bodo Korsig bei seinen Bildern und Drucken reduziert ein, sie erscheint als einfarbiger Hintergrund oder als balkenartige Fläche, wobei die Töne intensiv und deckend aufgetragen sind, Schrift und Formen darauf in schwarz. Die grafische Formensprache verstärkt den Aufforderungscharakter der kurzen Aufschriften, lässt den Betrachter zwischen Identifikation und Befremden zurück und wirkt lange nach.



Bodo Korsig stellte 1992 erstmalig in der Galerie Schrade, Schloß Mochental aus. Seitdem gehört er zu den ständig von der Galerie vertretenen Künstlern.


30.03.2012 - 05.05.2012
Robert Weber
Licht und Schwere
Malerei und Skulpturen
Vernissage: 30.03.2012, 18 Uhr
Künstler: Robert Weber


03.02.2012 - 24.03.2012
Willi Siber
seit morgen
Wandobjekte und Skulpturen
Vernissage: 03.02.2012, 18 Uhr
Künstler: Willi Siber

Pressemitteilung
Willi Siber gehört mit seinen einfallsreichen, unverwechselbaren und stets überraschenden Formfindungen seit vielen Jahren zu den wichtigsten süddeutschen Gegenwartskünstlern. Aufgrund zahlreicher deutschlandweiter und internationaler Ausstellungen und Messebeteiligungen hat er eine hohe Präsenz in der Kunstszene. Zudem ist er in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.

Seit 1988 stellt er regelmäßig in der Galerie Schrade seine Arbeiten aus.



Wir freuen uns, dass wir Ihnen nun auch in der Karlsruher Galerie seine neuesten Objekte und Skulpturen unter dem Titel – seit morgen – präsentieren können. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch die verschiedenen Werkgruppen des Künstlers.



Willi Siber ist kein Holzbildhauer im herkömmlichen Sinn. Ihn reizt es, Material zu verfremden, in einen neuen Kontext zu stellen, es mit unerwarteten Werkstoffen zu kombinieren. Dem Ausgangsmaterial wird nur ein stilles Mitspracherecht gewährt. Seine fomkonzentrierten, illusionistischen Objekte laufen herkömmlichen Darstellungskonventionen entgegen, sie sorgen, wie sich Clemens Ottnand so treffend ausdrückt „für konstantes Augenwiderhaken“.

Willi Siber liebt das Wechselspiel, von Massivität und Zartheit, von Licht und Schatten, von Schwere und Leichtigkeit, Distanz und Nähe, von Transparenz und Griffigkeit.



Immer auch auf der Suche nach neuen künstlerischen Ausdrucksformen hat Willi Siber als neues Grund- und Bearbeitungsmaterial den Stahl entdeckt. Aber auch hier entzieht er sich den gängigen Kategorisierungen und verschleiert die Art und stoffliche Beschaffenheit unter mehreren Schichten hochglänzendem Autolack. Die entstehenden Einzelteile und Kombinationen sind äußerst variantenreich. Es entstehen hoch aufragende, figurative Formen oder große Bodenarbeiten, die von mehrfachen Richtungsänderungen innerhalb der Skulptur leben. Scheinbar mühelos mäandern sie im Raum und wirken leicht und schwebend und stehen doch im Widerspruch zur Schwere des Materials.


15.11.2011 - 28.01.2012
Zitate aus vier Jahrzehnten Galerie
Arbeiten auf Papier
Künstler: Corneille, Adolf Hölzel, Willibrord Haas, Shmuel Shapiro, Walter Stöhrer, Fritz Winter, Piero Dorazio, Pablo Picasso, Antonio Tápies, Fritz Klemm, Peter Herkenrath

Pressemitteilung
Nun auch in unserer Karlsruher Galerie eine Jubiläumsausstellung!



„Zitate aus vier Jahrzehnten Galerie“ Arbeiten auf Papier



Wir präsentieren hochkarätige Kunst von klingenden Namen aus dem ereignisreichen Weg der Galerie aus der Zeit der modernen Klassik bis zu spannenden zeitgenössischen Positionen.



Ausgestellt werden Arbeiten auf Papier von Künstlern der Galerie, deren Werke im Jubiläumsbuch abgebildet sind.



Künstlerliste:

Horst Antes, Ugge Bärtle, Maria Caspar-Filser, Marc Chagall, Joachim Czichon, Anne Delfieu, Otto Dix, Maurice Ducret, Paul Heinrich Ebell,Jörg Eberhard, Menno Fahl, Arthur Fauser, LászlóFehér, Wilhelm Fischer, Günther Förg, Eleonore Frey-Hanken, Erich Fuchs, Fritz Genkinger, Christine Gläser, Marlis Glaser, Günter Grass, Nancy Graves, HAP Grieshaber, Joachim Grommek, Cordula Güdemann, Willibrord Haas, Erich Hauser, Erich Heckel, Erwin Henning, Peter Herkenrath,Heiko Herrmann, Romane Holderied Kaesdorf, Adolf Hölzel, Karl Hubbuch, Wolfgang Isle, Julius Kaesdorf, Thomas Kahl, Max Kaminski,Paul Kleinschmidt, Ralf Klement, Dietrich Klinge, Bodo Korsig, Werner Kreuzhage, Hans Kuhn, Christopher Lehmpfuhl, Sepp Mahler, Erich Mansen, Antonio Marra, Carlos Mata, Herbert Mehler, Georg Meistermann, Mario Moronti, Pablo Picasso, Heinz L. Pistol, Markus Prachensky, Heimrad Prem, Klaus Prior, Max Raffler, Stewens Ragone,

Jürgen Reipka, Guiseppe Santomaso, Robert Schad, Heinz Schanz,Wilhelm Schnarrenberger, Daniel Kojo Schrade, Reiner Seliger, Shmuel Shapiro, Willi Siber, Walter Stöhrer, Helmut Sturm, Günther Uecker, Albert Unseld, Michael Urtz, Michael Vogt, Wang Guangyi, Hermann Waibel, Raymond E. Waydelich, Hermann Weber, Robert Weber, Jörg Wiehle, Fritz Winter, Susanne Zuehlke



und darüber hinaus Werke von Corneille, Piero Dorazio und Antonio Tápies u.a.


16.09.2011 - 22.10.2011
Antonio Marra. Più Vero del Vero. Polyperspektivische Malerei.
Künstler: Antonia Marra

Pressemitteilung
Die Kunst Antonio Marras bricht mit den üblichen Sehgewohnheiten.

Die polyperspektivischen Acrylbilder nehmen das Sehen selbst ins Visier.

Der Künstler instruiert gerne den Betrachter und fordert ihn auf seine Bilder von allen Seiten zu betrachten. Erst dann kann man die optischen Phänomene in ihrer ganzen Ästhetik wahrnehmen.

Nun zeigen wir Ihnen neue Werke von Antonio Marra, die den Betrachter auch wieder zum Staunen verleiten. Neben der faszinierenden Technik bietet seine Malerei auch ein sinnliches Farbvergnügen.
In die Ausstellung


16.09.2011 - 22.10.2011
Herbert Mehler. Skulpturen.
Künstler: Herbert Mehler

Pressemitteilung
Herbert Mehler hat im Jahr 2003 den Begriff der Kavex-Skulpturen geprägt, die er aus gefaltetem Corten-Stahl herstellt. „Kavex“ setzt sich zusammen aus den Wörtern „konkav“ und „konvex“.

Er leitet den Begriff aus einer nachträglichen Beobachtung der vorherrschenden Gesamt- oder Grundform der Serie ab. Viele Silhouetten bzw. Konturen sind entweder konkav nach innen gewölbt oder konvex nach ?außen gekrümmt. Gegenläufige Biegungen und Rundungen können mehrfach in ein und derselben Skulptur vorkommen.



Mit seinen Skulpturen schuf er an die Natur angelehnte biomorphe Formen von organisierter Schönheit mithilfe der Mathematik und Technik parallel zur Natur. Eine große Rolle spielt bei ihm außerdem der technische Aspekt, denn ohne die Technik der Gegenwart wären seine Skulpturen, die häufig im öffentlichen Raum zu finden sind, nicht möglich.



Seit 2010 arbeitet Herbert Mehler an einer neuen Serie, die er „Apsida-Skulpturen“ nennt. Das altgriechische Wort „apsida“ bedeutet „Bogen“. Mit diesen Bogen-Skulpturen verlässt er zunehmend die geschlossenen organischen Formen und erreicht nun eine höhere Spannung mithilfe dynamischer Formen. Der Betrachter wird zum Erfassen der Skulpturen neu gefordert, indem er sie mit den Augen unerwartet abtasten muss. Die einzelnen Falten und Biegungen unterstützen die Richtungswechsel in den Skulpturen und tragen so dazu bei, dass sich die Skulpturen in einem kontinuierlichen Bewegungszustand befinden. Dieses Spannungsverhältnis zwischen organischer und technoider Formen zeichnet die neue Serie des Künstlers aus.

Herbert Mehler ermöglicht Ihnen so ein neues Skulpturen-Erlebnis.
In die Ausstellung


18.05.2006 - 24.06.2006
Walter Stöhrer
Bilder und Gouachen
Künstler: Walter Stöhrer

Pressemitteilung
Walter Stöhrer (1937-2000) – Gemälde und Arbeiten auf Papier

Bilder und Gouachen



Ausstellungsdauer: 19. Mai 2006 bis 24. Juni 2006



Erst im letzten Jahr wurde das Werk Walter Stöhres umfangreich in der Ausstellung:>> Das Meer ist da, das Boot aber nicht <<

Walter Stöhrer - Radierung und Malerei

in der Staatsgalerie Stuttgart einer breiten, interessierten Öffentlichkeit präsentiert.



Der Galerist Ewald Karl Schrade zeigte bereits 1976 die erste Ausstellung mit Arbeiten von Walter Stöhrer in seiner damaligen Galerie im alten Schloß in Kißlegg im Allgäu. 1983 folgte der „Kißlegger Malprozeß“, 1986 dann Stöhrers Aufenthalt im ‚Sommeratelier Galerie Schrade’ in Mochental mit anschliessender Präsentation. Zahlreiche weitere Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in der Galerie Schrade folgten. Es erschienen dazu oft Publikationen, die in der aktuellen Ausstellung der Galerie Schrade & Blashofer auch zu sehen sind. Die Ausstellung in Karlsruhe zeigt Gemälde, Gouachen und weitere Arbeiten auf Papier aus verschiedenen Schaffensperioden. Das 200 x 250 cm große Gemälde „Nun ist aber die Vergangenheit etwas anderes. Die Vergangenheit ist wie eine Zukunft, die durchscheint“ – eine Hommage an F.O’Hara, entstand während des Kißlegger Malprozess und war bisher in Privatbesitz. Die jahrelange Freundschaft zwischen Künstler und Galerist und der damit verbundene Gedankenaustausch sind Grundlage für Ewald Schrades Ausführungen zur Ausstellung, die ein oder andere persönliche Erzählung wird nicht fehlen.



Walter Stöhrer, 1937 in Stuttgart geboren , in den 50- ziger Jahren ausgebildet an der Akademie in Karlsruhe, u.a. bei HAP Grieshaber, ging 1959 nach Berlin, um als freier Künstler zu arbeiten. Er erhielt 1962 in Stuttgart den Deutschen Kunstpreis der Jugend, 1964 den Kritikerpreis der Stadt Berlin, 1971 den Will-Grohmann-Preis der Akademie der Künste, Berlin und 1976 dann den Berliner Kunstpreis der Akademie der Künste. Nach einer Gastprofessur in Bremen 1980 wurde er 1984 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und nahm 1986 eine Professur an der Hochschule der Künste, ebenfalls in Berlin an. Zahlreiche Ausstellungen in Museen und Galerien, sowie Messeauftritte begleiten sein intensives Schaffen. Im April 2000 stirbt Stöhrer in Scholderup in Schleswig-Holstein, wohin er sich immer wieder in seine Atelierwerkstatt zurück gezogen hatte, um intensiv und konzentriert zu arbeiten.



Das Werk Walter Stöhrers ist zugleich ein malerisches wie auch zeichnerisches. Die Kaltnadelradierung, die am Anfang seiner künstlerischen Entwicklung steht, ist ein wichtiger Impulsgeber für das gesamte Werk. Er war dem dichterischen Wort sehr verbunden, lyrische Texte aus allen Epochen, Aphorismen und figürliche Illustrationen bereichern seine impulsive, gestische und farbintensive Malerei und seine Arbeiten auf Papier. In Zeiten der Abstraktion hat er immer an der Figur, als Sinnbild des Menschen, der menschlichen Aussage, festgehalten.


03.02.2006 - 25.03.2006
Michael Ramsauer-Malerei
Vernissage: 02.02.2006, 19:00 Uhr
Künstler: Michael Ramsauer

Pressemitteilung
Pressemitteilung: Galerie Schrade & Blashofer 16. Januar 2006



Michael Ramsauer ( *1970 in Oldenburg) - MALEREI



Zur Vernissage am Donnerstag den 2. Februar um 19 Uhr laden wir Sie sehr herzlich in die Markgrafenstrasse in Karlsruhe ein.



Es spricht: Dr. Harry Lehmann, Berlin



Ausstellungsdauer: 3. Februar 2006 bis 25. März 2006



Die Vitalität des Werkes von Michael Ramsauer überzeugt. Seine expressive Malerei, die 'Materialschlachten' stellen sich gegen den sogenannten 'Mainstream' der glatten Oberflächen im aktuellen Kunstbetrieb. Dies ist authentisch und mutig zugleich. Charakteristisch ist der pastose Farbauftrag und seine Vorliebe für einen Grundton, der das gesamte Bild beherrscht. Die Figuren und Landschaften scheinen aus der Farbmasse aufzutauchen, manchmal verlieren sie sich darin, immer sind sie ein Teil des Ganzen.

Die Ausstellung zeigt das gesamte Themen - Spektrum der Malerei von Michael Ramsauer: abstrakt-figürliche schwarz-weiß Kompositionen, reliefartige, schwarze Mädchenfiguren, sowie stark farbige Landschaften, Bildnisse, mythologische und profane Szenen.

Allen Figuren gemeinsam ist die Gelassenheit, mit der sie jeweils für sich selbst stehen.

Hierin besteht, so Harry Lehmann in seinem Katalogbeitrag, der rein ästhetisch nicht mehr einholbare Sinn dieser Arbeiten. Kein Wunder, wenn sich die in den engmaschigen Netzen sozialer Abhängigkeiten gefangenen Zeitgenossen an diesen Bildern mit ihren sich selbst genügenden Menschen nicht satt sehen können.



Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog im Verlag Reiner Brouwer [Stuttgart], mit einem Beitrag von Dr. Harry Lehmann [Berlin]:

Michael Ramsauer – ein expressionistischer Maler in Zeiten der Naiven Moderne



Harry Lehmann beschreibt in seinem Essay den Expressionismus als kanonischen Stil der Moderne und ordnet das Werk Ramsauers aktuell als ‚entstilisierten Expressionismus’ ein. Durch das Mittel der ‚Verzögerten Wahrnehmung’ wird der Betrachter aufgefordert, sich die Bilder zu erschließen, also wahr – zu - nehmen. Rein konsumierende Blicke schauen hier ins Leere.



„Die Malerei nach der Postmoderne tendiert zum Realismus und wird naiv. Dies lässt sich beklagen und begrüßen zugleich. Auf der einen Seite kann man überhaupt wieder in alten Medien wie der Malerei ohne strategische Vorbehalte arbeiten, auf der anderen Seite fällt mit der ironischen Brechung“ [,die die Postmoderne kennzeichnet] „auch die Immunisierung der Bildwelten gegen ihre kunsthandwerkliche Banalisierung fort. Das heißt nichts anderes, als dass die Malerei, naiv, wie sie geworden ist, ihren Kunstbegriff preisgibt und zu einem Segment des Luxusdesign wird. Diesem Schicksal entziehen sich Ramsauers Bilder vorab. Sie fordern von ihren Betrachtern Zeit für die Wahrnehmung.“ [Zitat Katalogtext H.Lehmann]





DIE AUSSTELLUNG ist während der art Karlsuhe [9.-12. März 2006] geöffnet.



GALERIE SCHRADE & BLASHOFER

Markgrafenstrasse 25 - 76131 Karlsruhe-Mitte

Tel. Anke Blashofer: 0721-35 485 70, Fax – 35 485 71, mobil: 0170-48 71 540

Tel. Ewald K. Schrade: 0721- 38 419 24, Fax - 38 419 25 – mobil: 0170-77 20 910

Öffnungszeiten: Do 15-19 Uhr, Fr 11-19 Uhr, Sa 11-18 Uhr und nach Vereinbarung

www.galerie-schrade-blashofer.de info@galerie-blashofer.de




02.12.2005 - 28.01.2006
Georg Meistermann (1911 - 1990)
Gemälde, Gouachen, Glasfenster, Zeichnungen, Druckgrafik
Vernissage: 01.12.2005, 19:00 Uhr
Künstler: Georg Meistermann

Pressemitteilung
Georg Meistermann ist ein Protagonist der abstrakten Malerei in Deutschland.

Er nahm 1955 und 1959 an der documenta I und II teil, lehrte u.a. an der

Städelschen Kunstschule in Frankfurt, an den Kunstakademien in Düsseldorf

und in Karlsruhe. Von 1967-72 war er Präsident des Deutschen Künstlerbundes.

1970 rief der damalige Bundeskanzler Willy Brandt auf seinen Vorschlag hin die

Bundeskunstsammlung ins Leben.

Wir zeigen ausgewählte Arbeiten aus dem Gesamtwerk von 1948 - 1990.

Einführung: Anke Blashofer


26.07.2005 - 25.09.2005
Wolfgang Isle - Malerei
Vernissage: Dienstag, 26. Juli 2005, 19:00
Künstler: Wolfgang Isle

Pressemitteilung
Die Ausstellung ist bis zum 25. September 2005 nach telefonischer Vereinbarung zu besichtigen.


Bestand

Bestand