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Galerie Schrade, Mochental

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Galerie Schrade, Mochental

Schloss Mochental
D-89584 Ehingen/Donau
Germany/Deutschland
Tel: +49 (0) 73 75 - 418
Fax: +49 (0) 73 75 - 467
schrade@galerie-schrade.de
www.galerie-schrade.de
Öffnungszeiten:
Dienstag - Samstag 13 - 17, Sonn- und Feiertage 11 - 17 Uhr
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Künstler der Galerie

Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen

16.03.2017 - 14.05.2017
Drei Positionen im kleinen Format
Vernissage: 26. März 2017, 11:00 Uhr
Künstler: Marion Eichmann, Shmuel Shapiro, Michael Vogt,

Pressemitteilung
Wir präsentieren Drei Positionen im kleinen Format - Eichmann, Shapiro, Vogt -

Die Ausstellung wird am 26 März 2017, 11 Uhr mit einem kleinen Empfang eröffnet.

In der neuen Ausstellung "Drei Positionen im kleinen Format" zeigen wir Werke von Marion Eichmann, Shmuel Shaprio und Michael Vogt.

Besonderes Augenmerkt hierbei liegt auf den kleinformatigen Arbeiten der drei Künstler. Eichmann, die 2014 den Franz-Josef-Spiegler-Preis erhalten hat, arbeitet vor allem mit Papierschnitten wohingegen Shmuel Shapiro mit einer Vielzahl von Techniken vertreten ist. In der Ausstellung sind daher Ölbilder, Gouachen und Collagen im kleinen Format von Shapiro zu sehen. Von Michael Vogt, ein weiterer Franz-Josef-Spiegler-Preisträger, zeigen wir neue Landschaftsbilder rund um Mochental, die in Acryl gearbeitet sind.

Parallel im Schloß: Raymond E. Waydelich, Radierungen und Prägedrucke sowie weitere Highlights der Klassik und der aktellen Kunst.
In die Ausstellung


Archiv

15.01.2017 - 05.03.2017
Christopher Lehmpfuhl Schwabenritt
Vernissage: 15.01.2017 um 11 Uhr
Künstler: CHRISTOPHER LEHMPFUHL,

Pressemitteilung
Der Pleinairmaler Christopher Lehmpfuhl ist seit 1999 mit seinen großartigen Landschaftsgemälden in der Galerie Schrade vertreten. In der aktuellen Ausstellung "Schwabenritt" zeigen wir neue Werke, die auf seiner Reise durch Schwaben 2016 entstanden sind.
In die Ausstellung


04.12.2016 - 12.03.2017
Abstraktion von Hölzel bis Heute
Vernissage: 04.12.2016
Künstler: Lore Bert, Peter Casagrande, Piero Dorazio, Erich Fuchs, Otto Herbert Hajek, Frank Hempel, Peter Herkenrath, Adolf Hölzel, Ida Kerkovius, Werner Kreuzhage, Hans Kuhn, Antonio Marra, Georg Meistermann, Paul Mooney, Mario Moronti, Lothar Quinte, Antoni Tapies, Giuseppe Santomaso, Daniel Kojo Schrade, Emil Schuhmacher, Shmuel Shapiro, Willi Siber, K.R.H. Sonderborg, Michael Urtz, Fritz Winter, Susanne Zuehlke,

Pressemitteilung
Im Jahre 1905 als Adolf Hölzel zum Professor und Leiter der Akademie der bildenden Künste in Stuttgart berufen wurde, schuf er das weltweit erste ungegenständliche Gemälde und wurde damit zum Wegbereiter der abstrakten Malerei. Hölzel nahm eine ausgeprägte stilistische Reduzierung der dargestellten Dinge vor indem er diese auf das Wesentliche abstrahierte. Er sah die Aufgabe der zukünftigen Maler ausschließlich darin, mittels Farb- und Formflecken in Gemälden und Pastell- oder Farbzeichnungen, die Phantasie des Beschauers anzuregen.



Hölzel`s Impuls folgten zu dieser Zeit seine Schüler wie Ida Kerkovius, Willi Baumeister und Oskar Schlemmer. Ferner wurde seine abstrakte Umsetzung von der internationalen Kunstwelt aufgenommen, weiterentwickelt und bis heute praktiziert.



In der Ausstellung Abstraktion von Hölzel bis Heute stehen großartige Meisterwerke von Künstlern aus der ganzen Welt, denen Hölzel den Weg geebnet hat, im Dialog. Wie Hölzel arbeiten die Künstler mit den allgemein verständlichen Urformen wie dem Dreieck und dem Kreis. Auch sie verbinden diese Formen mit abstrakten Flächen, die in unterschiedlichen Farbtönen gehalten werden. Durch das Prinzip des Goldenen Schnitts erscheinen die abstrakten Kompositionen als harmonische Einheit.

In die Ausstellung


04.09.2016 - 16.10.2016
Römer + Römer Malerei
Vernissage: 4. September 2016, 11 Uhr
Künstler: Römer Römer


17.07.2016 - 25.09.2016
Lore Bert - Arbeiten aus Papier
Künstler: Lore Bert,
In die Ausstellung


25.06.2016 - 28.08.2016
Stöhrer & Sturm im Dialog
Künstler: Walter Stöhrer, Helmut Sturm,

Pressemitteilung
Wir präsentieren Werke von Walter Stöhrer und Helmut Sturm im Dialog.

Die Ausstellung wird am Samstag, 25. Juni, 16 Uhr mit einem Konzert Jazz trifft Klassik eröffnet.



Mit der Ausstellung Walter Stöhrer & Helmut Sturm im Dialog ehren wir zwei große Künstler der Neuen Figuration, die seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts eng mit der Galerie Schrade verbunden sind und deren Werke in zahlreichen Ausstellungen gezeigt wurden.



Parallel im Schloß: Prälatenflügel - Klassische Moderne, in der Nikolauskapelle - Antonio Marra - Malerei, und im Shapirosaal, 1. OG - Bernd Zimmer - Malerei


20.09.2015 - 22.11.2015
Faszination Landschaft
Werke von: Ralph Fleck, Klaus Fußmann, Max Kaminski, Christopher Lehmpfuhl, Bernd Schwarting, Gabi Streile, Norbert Tadeusz, Michael Vogt, Bernd Zimmer
Vernissage: 11 Uhr
Künstler: Ralph Fleck, Klaus Fußmann, Max Kaminski, Christopher Lehmpfuhl, Bernd Schwarting, Gabi Streile, Norbert Tadeusz, Michael Vogt, Bernd Zimmer

Pressemitteilung
Idyllische Täler, großzügige Waldlichtungen, kantige

Felsvorsprünge, schneebedeckte Bergwipfel – die Natur bringt Landschaften hervor, die majestätisch, meditativ, berauschend oder unheimlich wirken können.

Die Faszination, die von der Natur ausgeht, wurde über

die Jahrhunderte schon von vielen Künstlern in herrlichen Landschaftsbildern festgehalten. Viele Maler widmen ihr gesamtes Oeuvre diesem Sujet.



Im 16. Jahrhundert erstmals als eigenständiges Genre aufgetreten, begeistert die Landschaftsmalerei zunächst mit idealistischer Überhöhung, dann mit Detailgenauigkeit, bis sie zur Zeit der klassischen Moderne in Tupfen, Flecken und größeren Flächen eher zur Stimmungslandschaft wird.



In der Kunst der Gegenwart ist nicht mehr nur ein

bestimmter Stil der Lanschaftsmalerei vorherrschend. Eine Vielzahl an variationsreichen, malerischen Positionen bestehen nebeneinander. Dies wird auch in der Auswahl, der in dieser Ausstellung gezeigten Künstler, deutlich. In unterschiedlichen Techniken sind hier feinmalerisch ausgearbeitete Szenerien, pastos aufgetragene Ölformationen und in schnellem Duktus dynamisch platzierte Pinselstriche zu sehen.



Zumeist ist nicht das gewählte Motiv das wichtigste Element an diesen Landschaftsbildern. Wichtiger ist die Reflexion des Lichtes und die Spiegelung auf dem

Wasser, der Eindruck von Bildtiefe und Perspektive,

farbliche Balance oder der gesamte Bildaufbau.

Die differierende malerische Umsetzung des gewählten Motives ist der faszinierende Aspekt, der die individuellen Handschriften der Künstler hervorbringt und den Betrachter fesselt.


23.05.2015 - 30.08.2015
Daniel Kojo Schrade
Amherst Berlin München
Vernissage: 23.05.2015, 16 Uhr
Künstler: Daniel Kojo Schrade

Pressemitteilung
Amherst Berlin München - Stationen im Leben von Daniel Kojo Schrade, Orte an denen Bilder entstanden sind.



Daniel Kojo Schrade hat in München an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste studiert und war Meisterschüler von Prof. Reipka. Dort war er auch mehrere Jahre Assistent für Malerei.

Seit 2007 lebt er in Amherst, MA/USA und ist dort Professor am Hampshire College. Immer wieder ist er jedoch in Berlin, so auch seit mehreren Monaten.



Daniel Kojo Schrade arbeitet mit verschiedenen Materialien, er bettet Sackleinen, Sand, Marmormehl

in seine Malerei ein. Die Bilder werden über längere Zeiträume in vielen Schichten, die dadurch auch als eine zeitliche Dimension gesehen werden können, aufgebaut. Daniel Kojo Schrade verwendet dabei im übertragenen Sinne den Begriff Palimpsest. Die Bilder sind vielschichtig aufgebaut, das alte ist (fast) nicht mehr sichtbar, aber doch vorhanden. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft finden sich in seinen Werken. Das Thema seiner Werke ist Identität, Authentizität und Metamorphose.

Einer der Schwerpunkte in Daniel Kojo Schrades Werk sind, abgesehen von den überlagernden, strukturen-bildenden abstrakten Schichten, die integrierten Wort- oder Buchstabenfragmente und figürlichen Elemente. Er arbeitet meist in Serien und Werkgruppen wie „Brother Beethoven“, „Afronatuen“,„Afronapse“.



Die Galerie Schrade zeigt Bilder des 1967 geborenen Künstlers ab 23.5.2015 in Schloß Mochental.


26.04.2015 - 30.08.2015
Jörg Wiele
Kinetische Plastiken
Vernissage: 26.04.2015, 11 Uhr
Künstler: Jörg Wiele

Pressemitteilung
Ab Sonntag, den 26.4. zeigt die Galerie Schrade - Schloß Mochental in einer neuen Ausstellung neue kinetische Plastiken von Jörg Wiele im Hubertussaal und auf der schönen Schloßterrasse.

Seit 2008 begrüßt die Besucher der Galerie Schloß Mochental Jörg Wieles Plastik „Acht Halbrunde“.

Schon bei leichtem Wind setzen sich die Glieder sacht in Bewegung und verzaubern die Ankommenden. Auch die neuen kinetischen Objekte werden die Betrachter wieder faszinieren.

Allerdings sollten die Besucher viel Zeit mitbringen, denn der Charme der kinetischen Objekte entfaltet sich erst vollkommen beim längerem Zuschauen, ja versetzt den Betrachter in einen fast meditativen Zustand, die ausgewogenen Glieder zeigen ständig neue Figuren, sie drehen sich, reflektieren, werfen Schatten, zeigen sich mal versteckt hintereinander, dann wieder neben- oder übereinander und bilden immer neue Formen. Je nach Luftzug schneller oder langsamer, aber ohne

jede Hektik und immer im absoluten harmonischen Gleichgewicht.

Jörg Wieles Objekte symbolisieren aber auch Gegesätze, konkav und konvex, rund und spitz, flach und dick. Auch das gewählte Material ist nicht willkürlich gewählt, sondern hat immer eine Aussage.

Seine Studienreisen und buddhistischen Erfahrungen waren wegweisend für die Konzeption der Skulpturen. Viele nationale und internationale Ausstellungen und Ankäufe seiner kinetischen Plastiken im In- und Ausland zeigen die hohe Anerkennung, die der Künstler durch seine Werke genießt.


26.04.2015 - 05.07.2015
Wolfang Isle
Malerei
Vernissage: 26.04.2015, 11 Uhr
Künstler: Wolfgang Isle

Pressemitteilung
Die leidenschaftliche Ausdruckskraft von Wolfgang Isles Bildern beeindruckt nach wie vor. Sie stellen in schonungsloser Offenheit Menschen in verschiedenen Facetten und Beziehungen dar, blitzlichtartig, dramatisch und voyeuristisch. Die Bilder gehen unter die Haut, sie lassen niemand unberührt. Gewalt, Erotik, Ekstase und Leiden werden wie auf einer Bühne präsentiert: „Für mich spielt sich das Leben in einer Arena ab, sei sie real oder imaginär“, äußerte Isle sich selbst zu seinen Bildern.

Isle, der 1972-78 an der Hochschule der Bildenden Künste bei Prof. Ackermann studierte, gründete

1974 u.a. mit Rainer Fetting die Gruppe ARA und half Taka Immura bei der Herstellung von Videofilmen. Die fokussierende Dramatik der Kamera wird von Isle bild- nerisch dargestellt.

Sein expressiver Gestus ist jedoch immer reflektiert (Lothar Romain), denn die Malerei wurde Schicht um Schicht erarbeitet. Seine Farbpalette ist intensiv und kontrastreich, gelb, weiß, rot und blau sind die hervorstechenden Farben.

Isles Werke bleiben provokant, radikal und dabei immer sehenswert.


29.03.2015 - 10.05.2015
Ralf Klement
Fernweh-Heimweh
Vernissage: 29.03.2015, 11 Uhr
Künstler: Ralf Klement


29.03.2015 - 13.09.2015
Erich Mansen
Bilder er Kißlegger Jahre 1976-86
Vernissage: 29.03.2015, 11 Uhr
Künstler: Erich Mansen

Pressemitteilung
Dem herrausragenden Oeuvre von Erich Mansen wird im Shapirosaal in Mochental eine beinahe museale Präsentationsfläche geboten.

1929 in Flensburg geboren, studierte Mansen von 1950-54 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Otto Laible und Walter Becker und an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts Paris.

1962 zog er von Flensburg nach Reutlingen, begegnete HAP Grieshaber und begann sein zeichnerisches Werk.

1971-95 war Erich Mansen Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

1976-86 hatte er ein Atelier in unmittelbarer Nachbar-schaft der Galerie Schrade im Alten Schloß Kißlegg. In dieser Zeit beschäftigte er sich, angeregt durch die Begegnung mit dem amerikanischen Maler Shmuel Shapiro, intensiv mit Malerei. Eine Auswahl dieser Werke zeigen wir ab dem 29. März 2015 im Shapirosaal.


05.10.2014 - 30.11.2014
Rebecca Raue
"traveling towards t he unknown
Installation und Malerei
Vernissage: 05.10.2014, 11.30 Uhr
Künstler: Rebecca Raue

Pressemitteilung
Das Boot ist ein wiederkehrendes Motiv in RR Arbeiten.

Mit dem Boot kann man Freiheit assoziieren, Reiselust, Fernweh, das Boot kann aber metaphorisch auch als Körper verstanden werden, in dem wir durchs Leben reisen.

RR verbindet mit dem Boot meist die Frage nach Heimat, nach zuhause. Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin?

In der Ausstellung "ablegen und ankommen", die für den barocken Hubertussaal in Schloss Mochental konzipiert ist, geht RR einen Schritt weiter: die Boote werden aus Holz gebaut, von Afrikanern, die mit ähnlich einfach gebauten Booten übers Mittelmeer nach Lampedusa und schließlich nach Berlin gekommen sind.

Viele andere sind auf der Überfahrt ertrunken, das Meer hat sie verschluckt.



Wie kann Deutschland, wie kann Europa sich dem Leid dieser Menschen annehmen?



"Ablegen und ankommen"-Vorurteile ablegen, in der Menschlichkeit ankommen.



RR gibt keine Antworten, sie bietet einen Raum, ein begehbares Bild, das zum Verweilen, zum Mit-sich-selbst-ins-Gespräch-kommen einlädt. Vielleicht ist der Gedanke des auf-der-Flucht-seins dem einen oder anderen viel näher als erst einmal angenommen.



"Zuhause ist für die meisten Menschen sehr weit weg" hieß eine andere Ausstellung der Künstlerin. Ihre Boote zeigt sie in Mochental im Innenraum, der aufs Außen verweist und sich mit seinen Fragen doch ganz ans eigene Innere wendet.



Und wo ist "zuhause"?



Die Boote sind entstanden in Zusammenarbeit mit Cucula (www. Cucula.de)


05.10.2014 - 30.11.2014
Marion Eichmann
Zeichnungen - Collagen - Objekte
Vernissage: 05.10.2014, 11 Uhr
Künstler: Marion Eichmann


05.10.2014 - 30.11.2014
Faszination Meer
Vernissage: 05.10.2014, 11 Uhr
Künstler: Robert Arató, Pavel Feinstein, Ralph Fleck, Bruno Kurz, Christopher Lehmpfuhl, Yannis Markantonakis, Lars Möller, Wolfram Scheffel, Susanne Zuehlke, Sibylle Wagner


13.07.2014 - 21.09.2014
Kunst Oberschwaben 20. Jahrhundert
1970 bis heute
Skulptur Plastik Objekt
Vernissage: 13.07.2014, 16 Uhr
Künstler: Nándor Angstenberger, Daniel Bräg, Friedemann Grieshaber, Gerold Jäggle, Nikolaus Kernbach, Irmela Maier, Gerold Miller, Axel Otterbach, Robert Schad, Reinhard Scherer, Willi Siber, Eckart Steinhauser, Rudolf Wachter, Hermann Weber, Andrea Zaumseil

Pressemitteilung
Vom 13. Juli bis 21. September 2014 zeigen wir in Schloß Mochental im Rahmen des Kunstprojektes "Kunst Oberschwaben 20. Jahrhundert - 1970 bis heute" den Bereich Skulpturen, Plastiken und Objekte von folgenden Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Generationen:

Nandor Angstenberger, Daniel Bräg, Friedemann Grieshaber, Gerold Jäggle, Nikolaus Kernbach, Irmela Maier, Gerold Miller, Axel Otterbach, Robert Schad, Reinhard Scherer, Willi Siber,

Eckart Steinhauser, Rudolf Wachter, Hermann Weber und Andrea Zaumseil.



"Ausgewählt wurden repräsentative Werke, in denen die jeweilige künstlerische Position bzw. Entwicklung nachvollziehbar wird und die in der gemeinsamen Präsentation und Gegenüberstellung das breit angelegte bildhauerische Schaffen zwischen Heimatverbundenheit und Weltoffenheit, Verwurzelung und Entgrenzung widerspiegeln.



Mit welchen Formen, Zeichen, Symbolen und Kontexten arbeiten zeitgenössische Bildhauer in und aus Oberschwaben? Welche Werkstoffe und Techniken dienen der Umsetzung metaphorischer Räume und symbolischer Inhalte? Welche biografischen Bezüge werden als wichtig eingestuft und beeinflussen das Bilddenken? Geleitet von diesen Fragestellungen und Untersuchungskriterien, kristallisieren sich als Bezugssysteme „Mensch und Natur“, „Mythos und Religion“, „Kunst und Alltag“ heraus. Ein Schwerpunkt bildhauerischen Schaffens liegt somit auf den unterschiedlichen Korrelationen von Material, Form und Inhalt, verankert im metaphorischen Beziehungsgeflecht von Mensch, Natur, Kultur und Gesellschaft, eine weitere Gewichtung erfahren die bildhauerischen Kernthemen wie Skulptur und Architektur, Oberfläche und Struktur, Raum und Licht.



Immer wieder zielt das Kunstschaffen in und aus Oberschwaben auf die Eroberung des Raumes in seinen unterschiedlichen Dimensionen und die gleichzeitige Suche nach einer Erweiterung, ohne fundamentale Unruhe, Provokation und Skepsis zu artikulieren. Einerseits bodenständig und verwurzelt, andererseits in die dritte Dimension sich ausdehnend, nehmen sich die Künstlerinnen und Künstler ihre Freiheit zur subjektiven Sicht auf Ich und Welt, auf Kunst und Geschichte, unabhängige von vorherrschenden Kunstmarktstrategien." (Dr. Heiderose Langer)



Die Ausstellung erstreckt sich über eine Ausstellungs-fläche von über 600 qm mit dem Schwerpunkt in der Nikolauskapelle und im Hubertussaal.



Die Ausstellung ist Teil der Ausstellungsreihe "Kunst in Oberschwaben 20. Jahrhundert", die von der Gesellschaft Oberschwaben als Projekt zum Kunst-schaffen in der Region Oberschwaben angelegt wurde und an dem acht Institutionen in den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Ravensburg, Sigmaringen und Bodensee beteiligt sind.

Den Abschluss bilden die drei Ausstellungen zur Kunst von 1970 bis heute, die in Schloss Achberg, der Galerie Schloß Mochental und im Museum Villa Rot parallel gezeigt werden.

Der Schwerpunkt in Schloss Achberg liegt auf Malerei, Zeichnung, Grafik; im Museum Villa Rot auf Installation, Medien- und Konzeptkunst und in Schloß Mochental auf Skulptur, Plastik und Objekt.


13.07.2014 - 21.09.2014
Karl Otto Götz - Bernard Schultze
Arbeiten auf Papier
Künstler: Karl Otto Götz, Bernard Schultz

Pressemitteilung
Mit Karl Otto Götz und Bernard Schultze zeigt die Galerie Schrade in Schloß Mochental zwei der maßgeblichen Vertreter des deutschen Informel.

Sie waren Gründungsmitglieder der Künstlergruppe Quadriga, die 1952 mit ihrer Ausstellung in Frankfurt großes öffentliches Aufsehen erregte. Mit ihrer Kunst wagten sie nach dem Krieg einen Neuanfang und den Aufbruch in die Zukunft. Sie sahen das Kunstwerk selbst als Geschehnis.



Karl Otto Götz feierte im Februar seinen 100. Geburtstag, zu dem ihm in vielen Museen, u.a. in der Neuen Nationalgalerie Berlin, Retrospektiven gewidmet wurden und die er mit seiner Anwesenheit beehrte. Sein Werk war immer seiner Zeit voraus und ist immer noch aktuell. Er gehört zu den "formellsten unter den Informellen" (Manfred la Motte).

Der herausragende Beitrag Karl Otto Götz liegt in seiner einzigartigen Malweise, die kontrollierte gestische Malerei diversen Bildschemata unterwirft. Diese bereitete er mit vielen kleinen Skizzen und Gouachen vor.

Karl Otto Götz ist im Besonderen für seine Rakeltechnik bekannt, bei der er die Verbindung von Kleister und Farbe für seine gestischen Kompositionen verwendet.

Bernard Schultze gilt als "informeller Romantiker" (Hans Günter Golinski). Er sagte über seine Malerei: "Ich fange an, Assoziation erzeugt Assoziation". Seine Bilder erscheinen wie Anspielungen auf die Natur und ihre Vegetation. Charakteristisch sind metamor-phosenartige Gebilde aus Linien, Formen und Farben. Durch Schichtungen entstehen Überlappungen, die die Bilder mannigfaltig wirken lassen.



Beiden Künstlern wurden bedeutende Ausstellungen gewidmet und ihre Werke hängen in unzähligen Sammlungen und Museen.



In Schloß Mochental legen wir den Focus auf Arbeiten auf Papier von 1949 bis 2003.


06.04.2014 - 01.06.2014
Uwe Lindau
In einem tiefen kühlen Grunde
Vernissage: 06.04.2014, 11 Uhr
Künstler: Uwe Lindau

Pressemitteilung
An der Malerei des 1950 in Groß-Barnitz geborenen Künstlers Uwe Lindaus fasziniert der expressive malerische Gestus mit vielschichtigem Farbauftrag in leuchtenden, kräftigen Farben. Die Grenzen zwischen Abstraktion und Figuration sind fließend. Auf den ersten Blick wirken die Bilder bunt und chaotisch, beim erneuten Hinsehen erkennt man Struktur und Poesie. Lineare und skripturale Elemente wie auch gezeichnete und geritzte Linien können entdeckt werden. Seine Titel lassen vielfältige Assoziationen zu. Auch die scheinbare Spontanität ist irreführend: Lindaus Bilder sind oft erst nach mehreren Jahren wirklich fertiggestellt.

Ungewöhnlich sind auch die Bildträger: Lindau malt auf Fenster, Bettendbretter und Leinwände mit Öl, Acryl und Kreide. Zur Bearbeitung der Bildträger verwendet er nicht nur den Pinsel, sondern auch Schrubbhölzer, Korken und andere Werkzeuge.

Im Mittelpunkt seiner Malerei steht immer der Mensch: Und dem Menschlichen begegnet man in seinem Werk philosophisch und ironisch.

Seit einiger Zeit schafft Lindau auch Skulpturen, die genauso farbig und vielschichtig sind wie seine Bilder.

Lindaus Werk ist fröhlich und nachdenklich zugleich, schwungvoll und immer kurzweilig.



Prof. Wolfgang Hartmann zu Lindaus Malerei: „Uwe Lindau ist ebensowenig ein reiner Abstrakter wie ein bloßer Realist - auf formaler wie auf inhaltlicher Ebene; er ist vielmehr beides, und das in einer für ihn so charakteristischen Durchdringung von Figur und Abstraktion. Es gibt für diese Stilrichtung den Begriff der »Freien Figuration«: das bedeutet, dass das Figürliche zwar erkennbar ist, aber frei, assoziativ-abstrahierend erscheint...“


06.04.2014 - 29.06.2014
Reiner Seliger
Skulpturen und Wandobjekte im Hubertussaal
Vernissage: 06.04.2014, 11 Uhr
Künstler: Reiner Seliger

Pressemitteilung
Der 1943 im schlesischen Löwenburg geborene Künstler Reiner Seliger hat bereits als Kind eine Affinität für das Konstruieren und Erbauen entwickelt. In seinen Werken beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit dem Thema des Schichtens. Bruchstücke von Ziegeln, Marmor, Glas und anderen Materialien – häufig Abfallmaterial von Schutthalden – sind die Werkstoffe mit denen Seliger arbeitet.

Seliger interessiert der natürliche Charakter des von ihm verwendeten Materials. Anfangs war der Ziegelstein mit seinem warmen braun-roten Farbton das zentrale Element seines Schaffens mit dem er archaische wirkende Säulen, bauchige Skulpturen und organische Formen schuf. Im Laufe der Jahre sind andere Natursteine und Materialien wie Marmor, Glas, Kreide, Styropor hinzu gekommen. Alles wird geschichtet, gebaut und dabei klar strukturiert und konturiert. Seine Skulpturen sind von starker physischer Präsenz.



Seine Installationen sind immer individuell auf den Raum oder die Landschaft ausgerichtet. In der Ausstellung im Hubertussaal berücksichtigt Seliger die vielen Fenster und damit das hereinscheinende Licht, das die Glasskulpturen in vielen Facetten strahlen lässt. Mal wirken sie klar, mal glitzernd oder kalt wie Eis. Auch ihre Farbe changiert von dunklem Grün bis Kristallklar.

Über seine Arbeit sagt Seliger: "Ich nehme alltägliche Materialien und schaffe

damit eine andere Welt als das Alltägliche".



Seligers Arbeiten bereichern in vielfältiger Form den öffentlichen Raum und sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen zu finden. Sein Werk wird in unzähligen nationalen und internationalen Ausstellungen in Galerien, Museen und Kunstvereinen gezeigt.


20.10.2013 - 01.12.2013
Frank Hempel
Polyfrottage
Vernissage: 20.10.2013, 11 Uhr
Künstler: Frank Hempel

Pressemitteilung
Frank Hempels zweite Heimat ist die Provence. Er lebt zum einen in Ulm und zum anderen in Mormoiron unterhalb des Mont Ventoux. Dort entstehen auch Hempels Frottagen, bei denen er die Abnutzungs- und Erosionsspuren provençalischer Ockersteine auf das Bildmedium überträgt. Die Besonderheit dieser Gegend und die Eigenschaften dieser Steine hatten Ihn zu dieser neuen Arbeitsweise inspiriert. Hempel legt die Leinwand auf verschiedene Steine, reibt deren Strukturen ab, wobei er die Leinwand mehrfach verschiebt, und erzeugt so immer wieder neue Perspektiven. Diese Arbeiten bezeichnet er als "Polyfrottagen".

Die Farben sind gelb wie die Sonne in der Provence, aber auch die Erd- und zarten Pastelltöne erinnern an den Sand und dass Licht Südfrankreichs.

Aus den zusammengefügten Frottagen entstehen Abstraktionen, die jedoch ins Abbildhafte tendieren und viel Raum lassen für mannigfaltige Assoziationen. Die Bildtitel "roter Sand" oder "vier Busen" verführen zu solchen Gedankenspielen.

Die Natur ist für Frank Hempel bei seinen künstlerischen Arbeiten ein wichtiger Bestandteil, die ihn zu immer neuen Ideen animiert.

Lassen Sie sich von Frank Hempels Polyfrottagen anregen und verzaubern!


20.10.2013 - 19.01.2014
Hans Schüle
Sedimente Hybride Fraktale
Vernissage: 20.10.2013, 11 Uhr
Künstler: Hans Schüle

Pressemitteilung
Hans Schüles Werkstoff ist das Metall, und so vielseitig wie dieses Material sind auch seine Werkgruppen und Serien. In Schloß Mochental werden Arbeiten aus den Serien "Sedimente", "Hybride" und "Fraktale" ausgestellt.

Seine "Hybride" entstehen aus Rohrabschnitten, die er zu einem Netzwerk zusammen schweißt und die asymmetrisch als filigrane bauchige Gebilde in den Raum wachsen. Sie erinnern an überdimensionale Molekülmodelle. Leicht und luftig, mal hellschimmernd, aber auch weiß oder schwarz erobern sie den Raum.

Konträr dazu wirken die dunklen, wuchtigen, geschmiedeten Skulpturen der "Sedimente"-Serie. Die Oberflächen auf der einen Seite glatt, auf der anderen mit muldenförmigen Vertiefungen versehen, scheinen die Objekte in sich selbst zu ruhen. Geradezu geerdet

wirken sie. Mal als ebene Fläche, mal kreisrund oder auch hufeisenförmig thronen sie im Raum.

Ganz anders sind wiederum die aus Stahl und Aluminium gefertigten Fraktale. Spitze Kanten wachsen durcheinander, werfen Schatten und scheinen in ihrer Leichtigkeit beinahe schweben zu können.

Unter Hans Schüles Hand verwandelt sich das bevorzugte Arbeitsmaterial Metall zu faszinierenden Plastiken, die jedem Raum Präsenz verleihen.

"Raum und Gegenstand bedeuten für Schüle eine dynamische Auseinandersetzung zwischen Zeichensetzen und Aktivierung des Raumes, zwischen Form und Geste" (Frank Nievergelt)


08.09.2013 - 20.10.2013
Peter Casagrande
Neue Bilder in der Nikolauskapelle
Vernissage: 08.09.2013, 11 Uhr
Künstler: Peter Casagrande

Pressemitteilung
In der Nikolauskapelle von Schloß Mochental zeigen wir großformatige Bilder des deutsch-italienischen Künstlers Peter Casagrande.



Seine Bilder entstehen in einem offenem Malprozess, bei dem sich gestische Malaktionen in vielen Schichten mit großflächigen Farbverläufen überlagern. Pigmente und Ölpasten in unterschiedlicher Konsistenz werden hinein- und herausgearbeitet. Die darunter liegenden Schichten manifestieren sich beim fertigen Bild als Durchblicke, Öffnungen, Nuancen oder Struktur hervor.



Der Künstler selbst sieht "das Malen als eine unentwegte Folge von Sedimentierungen, Aufbrüchen, Verwerfungen, das beständige Sich-Ablagern bildnerischer Energie auf dem Wege zu einem Bild, das sich erst am Ende zeigt. Dabei sind Intensität und Verdichtung kontemplative Momente, um in die Tiefe zu dringen, tiefer liegende Schichten aufzuspüren."



Durch diese Schichtungen entsteht Räumlichkeit im Bild, ein sich ausdehnender, wachsender, offener Bildraum. Diese Raumerfahrung ist ein wichtiges Anliegen von Peter Casagrandes Kunst. Die reliefartigen Strukturen geben seinen Bilder einen haptischen Charakter. Die Energie, die durch die großflächigen malerischen Bewegungsabläufe in die Bilder gesetzt werden, scheint dem Betrachter direkt aus den Bildern entgegen zu leuchten.



Sehen Sie selbst und lassen Sie sich von seinen lichtdurchfluteten Bildern inspirieren!


04.08.2013 - 13.10.2013
Erich Heckel
Vernissage: 04.08.2013, 11 Uhr
Künstler: Eric h Heckel

Pressemitteilung
Erich Heckel gehört zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Expressionismus und zu den wichtigsten Künstlern der Moderne.

Gemeinsam mit Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rotluff gründete Erich Heckel 1905 in Dresden die Künstlergruppe "Die Brücke", der sich später auch Max Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller und viele weitere Künstler und Mitglieder anschlossen. Die Künstler der Gruppe wollten dem Erlebnis der unberührten Natur und dem sinnlichen Empfinden auf neue Art künstlerischen Ausdruck verleihen. Sie sahen es als Aufbruch aus der akademischen Tradition und entwickelten eine neue Bildsprache - "das freie Zeichnen nach dem freien Menschen in freier Natürlichkeit".

Heckel war neben Kirchner stilbildend vor allem für die Formfindung und -entwicklung. Besonders deutlich erkennbar ist die Reduzierung von Formen und Flächen in der Druckgrafik.



Doch auch nach Auflösung der "Brücke" war Erich Heckel weiterhin äußerst produktiv. Das in sechs Jahrzehnten entstandene Lebenswerk Heckels umfasst Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Druckgrafiken und Skulpturen, allerdings ist vor allem der größere Teil des Frühwerks verschollen oder zerstört. Sein beeindruckendes und vielfältiges Gesamtwerk liegt "im weiten Spannungsfeld zwischen radikaler Expression und beruhigter Empfindsamkeit" (Andreas Gabelmann).

Heckels Schaffen ist nicht dramatisch, sondern sachlich und ausgewogen, harmonisch und dennoch kraftvoll. In seinen Bildern, vor allem in den für Heckel so bedeutenden Aquarellen besteht ein umfangreiches Spektrum an Farbnuancen. In seinen Landschaftsbildern wird die Natur vor allem als kontemplatives Element sichtbar. Zahlreiche lebenslange Reisen inspirierten Erich Heckel zu seinen Motiven. Auch in den Darstellungen von Menschen wird die meditative Geisteshaltung Erich Heckels greifbar.



Seit 1975 werden Werke von Erich Heckel in der Galerie Schrade gezeigt. Diese Ausstellung spannt einen Bogen von Gemälden über Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafik aus den Jahren von 1909 bis 1965. Hierbei zeigt sich ebenso die motivische Bandbreite, welche figürliche Darstellungen, Landschaften bis zum Stillleben einschließt.


09.06.2013 - 11.08.2013
Walter Stöhrer
Malerei
Vernissage: 09.06.2013, 11 Uhr
Künstler: Walter Stöhrer


09.06.2013 - 28.07.2013
Lothar Quinte
Zum 90. Geburtstag
Vernissage: 09.06.2013, 11 Uhr
Künstler: Lothar Quinte


11.05.2013 - 14.07.2013
HA Schult
Trash People
Objekte und Druckgrafik
Vernissage: 11.05.2013, 17 Uhr
Künstler: HA Schult

Pressemitteilung
HA Schult ist ein Umweltkünstler der ersten Stunde. Die Probleme der Wegwerfgesellschaft, der Müll, der tagtäglich erzeugt wird, werden in seinen Instal-lationen zu einem Symbol und zum Sinnbild unserer Gesellschaft.

Seit 1996 zieht der international bedeutende Aktions-künstler mit seinen TRASH PEOPLE um die Erde; als zivilisationskritischer Mahner lässt er die lebensgroß aus Müll gefertigten Skulpturen an zahlreichen geschichtsträchtigen Ort en der Welt aufstellen.

Sie standen im Römischen Amphitheater von Xanten, unter La Grande Arche in Paris - La Défense, auf dem Roten Platz in Moskau, auf der Großen Mauer bei Peking, vor den Pyramiden von Gizeh und im schönsten Salon Europas, dem Grand - Place von Brüssel. Sie versammelten sich in 2.800 Meter Höhe am Matterhorn,

in 880 Meter Tiefe im Salzstock von Gorleben, und sie

standen vor Kilkenny Castle in Irland.

Der Jetztzeit - Zug kam zum Stillstand vor dem Kölner Dom, im Palais Herberstein im österreichischen Graz, in Rom auf der Piazza del Popolo, in Barcelona auf der Plaza Real und in Washington D.C. im National Geo- graphic Museum. 2011 standen die Trash People auf dem nicht mehr so ewigen Eis der Arktis und machten Halt im westfälischen Telgte. Jetzt, 2013 sind sie auf dem Weg nach Lhasa in Tibet.

Nach Abschluss ihrer Odyssee, haben sie an den bedeutendsten Orten der Menschheitsgeschichte gestanden. In zwanzig Containern irren sie, gleich

Asylanten der Konsumepoche, um die Erde. Die Bilder davon bleiben und leben weiter in den Köpfen ihrer Betrachter. Es entsteht eine globale Medien - Skulptur,

die den Rahmen herkömmlicher Kunstbetrachtung sprengt.

Davon berichtet die Installation der Trash People vom 11. Mai bis 14. Juli 2013, in Schloß Mochental, am Südrand der Schwäbischen Alb.

HA Schult sorgte weltweit mit dieser und anderen sozial- und umweltkritischen Installationen

für Aufsehen.

In der Ausstellung in Schloß Mochentalwerden außer den Trash People auch ein Objektkasten und Druckgrafik gezeigt, die sich mit dem Ungleichgewicht des

ökologischen Haushalts auseinandersetzen, dem Hauptthema seiner Arbeit. "Ich wollte etwas bewegen, das weit über den Bilderrahmen hinausgeht", sagt der Künstler.


21.04.2013 - 02.06.2013
Michael Vogt
Landschaften rund um Mochental
Malerei
Vernissage: 21.04.2013, 11 Uhr
Künstler: Michael Vogt

Pressemitteilung
In der Ausstellung präsentieren wir kleinformatige Pleinair-Malereien, in denen Michael Vogt die Essenz der Landschaften rund um Mochental eingefangen hat.

Der 1957geborene Künstler studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Peter Kleemann, Gerhard Richter und Erwin Heerich, dessen Meisterschüler er war. Neben zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland ist Michael Vogt auch seit 1988 in der Galerie Schrade mit Einzel- und Gruppenausstellungen ständig präsent. 1996 erhielt er den von der Galerie Schloß Mochental verliehenen Franz-Joseph-Spiegler Preis.


24.03.2013 - 02.06.2013
Christopher Lehmpfuhl - Dietrich Klinge. Im Dialog - Malerei und Plastik.
Dietrich Klinge - Sitzfiguren (Bronzen)
Christopher Lehmpfuhl - Von Speyer bis zum Bodensee
Vernissage: 24.03.2013, 11 Uhr
Künstler: Christopher Lehmpfuhl, Dietrich Klinge

Pressemitteilung
In dieser Ausstellung entsteht nicht nur ein Dialog zwischen zwei Kunstpositionen, sondern auch ein Wechselspiel zwischen zwei Genres - Malerei und Plastik.

Beide Künstler erforschen in Ihren Arbeiten die Natur, das Figurative. Lehmpfuhl beschäftigt sich dabei hauptsächlich mit Landschaften, mit Architektur und nur selten bezieht er Menschen in seine Bilder ein. Er fängt bei seiner Pleinair-Malerei die Stimmung ein, die ihn umgibt, von strahlendem Sonnenschein bis hin zu stürmischem Unwetter und lichtdurchfluteten Räumen. Dietrich Klinge hingegen setzt sich mit der Figur des Menschen auseinander. Als ganze Figur, sitzend oder stehend, als Torso oder Kopf wird bei den Figuren der Mensch zum Vorbild genommen. Klinges in Holzformen gegossene Plastiken lassen durch ihre haptische Oberfläche, die Nähe zum Material des Holzes, und damit zur Natur, bestehen. Eine haptische Bildoberfläche lässt sich auch bei Christopher Lehmpfuhl finden. Sie entsteht durch die dick mit den Händen aufgetragene Ölfarbe.

Dynamik und Statik treffen in dieser Ausstellung aufeinander, jedoch sind sowohl die Bilder Lehmpfuhls als auch die Plastiken Klinges, von innerer Kraft geprägt.


18.11.2012 - 20.01.2013
Adolf Silberberger
Malerei aus fünf Jahrzehnten
Vernissage: 18.11.2012, 11 Uhr
Künstler: Adolf Silberberger

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Der 2005 verstorbene Adolf Silberberger war Zeichner, Radierer und Maler. Mit der Ausstellung in der Galerie Schloß Mochental richten wir jedoch das Augenmerk ausschließlich auf die eindrucksvollen Ölgemälde dieses Künstlers, der in der Kunstwelt vor allem für sein druckgrafisches Werk bekannt ist.

Er blieb sein Leben lang dem Gegenstand im Bild verpflichtet. Seine Bilder lassen sich zwar im herkömmlichen Sinne einordnen in Landschaften, Interieurszenen, Stilleben und industrielle Motive, aber wie Peter Grau bemerkt "Idyllen gibt es bei ihm nicht". Seine Themen fand er im ganz Alltäglichen, im Banalen und auch Hässlichen. Sein motivisches Interesse galt der industriell geprägten Umwelt, dem Milieu städtischer Randzonen, Bahnhöfen, Fabrikgeländen und auch Schlachthäusern und der von Menschen veränderten Umwelt. In seinen Landschaften zeigen sich Brücken, Stromkabel, Technik, aber eben keine Idylle. Das Interesse an technischen Strukturen und Zusammenhängen kann man auf seine Lehre als Maschinenschlosser zurückführen, die er, bevor er sich endgültig für die Akademie der Bildenden Künste entschied, abschloss.

Seine Farbpalette besteht aus erdigen, tonigen Farben mit edlem Weiß, dass seinen Bildern einen pastosen Glanz verleiht. Gleichzeitig sind sie in der Darstellung herb, kantig eckig, entsprechend seinen Motiven.


07.10.2012 - 20.01.2013
Rolf Szymanski
Skulpturen und Arbeiten auf Papier
Vernissage: 07.10.2012, 11 Uhr
Künstler: Rolf Szymanski

Pressemitteilung
Seit über 50 Jahren gestaltet der Bildhauer Rolf Szymanski vornehmlich archaisch anmutende weibliche Figuren. Er gehört zu den wichtigsten deutschen Bildhauern nach 1945 und seine Skulpturen finden sich an vielen Stellen im öffentlichen Raum.



In Mochental zeigen wir eine Auswahl von großen und kleineren Skulpturen von Rolf Szymanski und Arbeiten auf Papier.

Szymanskis Skulpturen sind kraftvoll und trotz ihrer Figürlichkeit zerrissen abstrahierend. Die Körper sind gedehnt, haben Auswüchse, die sich in der Natur nicht finden, wirken voller Schrunden und Klüfte, unfertig und dabei verletzlich.



"Szymanskis Plastiken erscheinen in ihrer Gleichzeitigkeit von erstarrter Bewegung und ihrer von drängender Energie gefüllten Materie wie in genau diesem Augenblick zwischen Zusammenballung und vulkanischem Ausbruch" (Jörg Merkert)



Häufig realisiert Rolf Szymanski seine Ideen zuerst im kleinen Format um sie dann, manchmal erst viele Jahre später, in großem Format neu erstehen zu lassen. So ist "Der Tag des Überflusses" ist in der Ausstellung als "Skizze" sowie in großer Ausführung zu sehen.

Rolf Szymanski lässt sich von Poesie, aber auch durch Zufall oder Dinge, die ihm Eindruck hinterlassen wie eine archäologische Sandale inspirieren und schafft damit ganz Neues, sinnlich eindrucksvoll und nie auf den ersten Blick sofort erfassbar. Seine Arbeiten sind Manifestationen vom Leben in all seinen Widersprüchen und dadurch zeitlos.



Rolf Szymanski ist 1928 in Leipzig geboren und war viele Jahre nicht nur Professor an der Akademie der Künste in Berlin, sondern auch Vizepräsident und Direktor der Abteilung Bildende Kunst. Er lebt und arbeitet in Berlin.


16.09.2012 - 20.01.2013
Marlis Glaser
"O deine süßen Augen"
Neue Arbeiten, 2008 bis 2012
Vernissage: 16.09.12, 11 Uhr
Künstler: Marlis Glaser

Pressemitteilung
Marlis Glaser gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen Künstlerinnen im süddeutschen Raum. 1952 in Baltringen bei Biberach geboren, studierte sie Malerei und Kunsterziehung an der Hochschule für Gestaltung Bremen sowie an der Kunstakademie Hamburg. Sie ist seit 1984 als freischaffende Künstlerin tätig und stellt regelmäßig im In- und Ausland aus.



Seit 2002 beschäftigt sich Marlis Glaser vor allem mit den Liebesgedichten von Else Lasker-Schüler (1869-1945), die als bedeutendste Vertreterin der expressionistischen Literatur gilt. Die dazu entstandenen Werke fügen abstrakte Formen zu einem facettenreichen Nebeneinander auf der Bildfläche zusammen. Jedoch möchte die Künstlerin keineswegs eine direkte Übersetzung der Worte im Bild schaffen, sondern die Essenz des Gedichtes oder einer Gedichtzeile werden assoziativ in kraftvoll leuchtende Farbkompositionen umgesetzt. Die abstrahierten Gedichte können so wiederum gedeutet und gelesen werden, denn die Bildtitel, die Gedichtzeilen sind, helfen, die Bilder zu verstehen. Marlis Glaser nennt das ein ganzheitliches Spiel.



Auch bei ihrem zweiten Thema, den Bäumen, spielt Marlis Glaser mit der Farbe und setzt Metaphern in Bilder um. Über Jahre hinweg finden sich in ihren Darstellungen Bäume. In ihren neuen Bildern ordnet sie Zypressen in Paare oder Gruppen an, stilisiert sie und lässt sie miteinander kommunizieren; alles in gewohnter leidenschaftlicher Farbigkeit. Ihre Titel zeigen auch die Deutung: Die Bäume sind Symbole und Metaphern für Menschen, Paare und ihre Beziehung miteinander.



Ein weiterer Zyklus in der Ausstellung und des dazu erscheinenden Kataloges sind die jüdischen Festtage und ihre dazugehörigen Pflanzen und Früchte. Hier zeigt Marlis Glaser einen figurativen Malduktus, der an Stillleben erinnert. Sie drücken die Freude aus, die bei diesen Festen zum Ausdruck kommen.



Marlis Glasers Bilder zeigen eine Lust am Malen, sie leben mit und von ihrer Farbigkeit, sie sind vielschichtig, und wenn man möchte, kann man sich intensiv auf die Kunstwerke und die Themen, mit denen sie sich befassen einlassen, oder man lässt die dynamischen Farbkompositionen, deren Kontraste den Klang bestimmen, einfach nur auf sich einwirken.



Der zur Ausstellung erscheinende, umfassende Katalog „Neue Arbeiten 2008 - 2012“ - Bilder über Menschen und Bücher, Bäume und Früchte - mit 192 Seiten kostet 28.- Euro, am Tag der Ausstellungseröffnung 25.-


12.08.2012 - 07.10.2012
Franco Viola
Abstrakte Landschaft
Vernissage: 12.08.2012, 11 Uhr
Künstler: Franco Viola

Pressemitteilung
Franco Viola ist 1953 in Gaeta, Italien geboren. Seine Bilder sind tief mit diesem Ort verwurzelt und inspiriert.

Die Beziehung zur Natur und ihre spirituelle Wahrnehmung stehen im Zentrum von Violas künstlerischem Schaffen. Seine farblich reduzierten Leinwände zeigen ruhige, abstrakte Landschaften, die mehr von den Formen der Natur inspiriert sind, statt diese realistisch abzubilden.

Er reduziert, arbeitet sparsam mit den Motiven, puristisch und klar in Form und Farbe. Die Bilder erscheinen stark, fast düster und kraftvoll durch kompakte Formationen, jegliches dekorative Moment fehlt. Seine Farben sind erdig und doch von den realen Farben der Natur entfernt.

So zeigen auch seine Bildtitel die Distanz zur Realität, sie heißen z.B. Memorie oder Incanto oder Geometrie. Die in den Himmel ragenden, kreuz und quer verlaufenden dicken Linien erinnern an Wälder, an Baumstämme, an Masten ohne ihren Wuchs tatsächlich nachzuvollziehen. Sie erscheinen zeitlos.



Franco Viola hat seit 1993 zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.


12.08.2012 - 07.10.2012
Pavel Feinstein
Velázquez-Zyklus, Stillleben und Akte
Vernissage: 12.08.2012, 11 Uhr
Künstler: Pavel Feinstein

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Die Zeit nannte Pavel Feinstein "den neuen Altmeister", denn er ist ein zeitge-nössischer Maler, der in versierter altmeisterlicher Technik gegenständliche-realistische Darstellungen malt.

Pavel Feinstein wurde 1960 in Moskau geboren, wuchs in Tadschikistan auf und emigrierte 1980 nach Deutschland, wo er an der Hochschule der Künste in Berlin studierte. Er war Meisterschüler von Prof. G. Bergmann und besetzte bereits dort eine Position entfernt vom mainstream der Kunst, da er sich der Figuration verschrieben hat.

Seine Bilder erscheinen auf den ersten Blick gegenständlich realistisch, ja fast düster, aber genaues Hinsehen zeigt schnell irritierende, surreale Komponenten, mit einem

augenzwinkernden Hang zum Absurden. Sein Velázquez-Zyklus enthält Figuren, die wir aus den Bildern des spanischen Hofmaler Diego Velázquez nur zu gut kennen, aber mit feiner Ironie in neue Themen verfremdet. Mit demselben Witz malt er

Stillleben und das bekannten Sujet des pinselschwingenden Affen, vielschichtig, skurril und alles immer "leicht aus dem Rahmen gerückt".

Der Betrachter sollte sich viel Zeit nehmen, um die Feinheiten sowohl die sinnreichen wie auch sinnwidrigen Bestandteile der Bilder zu entdecken.

Pavel Feinsteins Gemälde sind titellos, denn der Künstler will, dass man seine Werke selbst entschlüsselt.


12.08.2012 - 07.10.2012
Hwang Young Sung
Symbole - Zeichen - Chiffren
Vernissage: 12.08.2012, 11 Uhr
Künstler: Young-Sung Hwang

Pressemitteilung
Hwang Young Sung zählt zu den renommiertesten koreanischen Künstlern der Gegenwart. Schon in den neunziger Jahren hat sich der Künstler einen Namen in den USA gemacht . In nunmehr fünf Jahrzehnten schuf Hwang Young Sung eine reichhaltige Anzahl von Werken, die in ihrer Semantik einzigartig sind.

Sein immer wiederkehrendes Bildthema sind Menschen, Tiere und Natur des Landlebens. Diese werden zweidimensional,als Zeichen und Symbole kodiert, in geometrischer Anreihung dargestellt. Der Betrachter kann diese entschlüsseln und mit seiner Vorstellungskraft und Erinnerung in Einklang bringen. Zusammen und aufeinander aufbauend bilden so Menschen, Kühe, Bäume und Mond ein größeres Bild des Dorflebens, eine "Familiengeschichte".

Die Landschaft und Bewohner werden in zeitgenössische Sprache transformiert, abstrahiert und die Farben vereinfacht und es entstehen so einzigartige Bilder.

Ihre "Pixel", die Chiffren sind äußerst modern. Die Schematisierung und Modernität der Formen und die Klarheit der Farben, selbst bei den monochromen Bildern, sind Hwangs Markenzeichen, die traditionelle koreanischer Kunst und die Kunst des Westens miteinander vereint.


15.07.2012 - 26.08.2012
Werner Oberle
Zum 100. Geburtstag
Figuren, Blumen und Landschaftsbilder
Aquarelle, Ölbilder und Zeichnungen aus fünf Jahrzehnten
Vernissage: 15.07.12, 11 Uhr
Künstler: Werner Oberle

Pressemitteilung
„Ich sehe nicht im Besonderen, sondern im Mittelmäßigen die Gewähr für den Fortbestand der Welt. Nicht der Wechsel, sondern die Ruhe, nicht das Neue, sondern das ewig Alte interessieren mich und geben mir Rätsel auf, die ich durch „Anschauen“ zu beantworten versuche. Ich kann es mir nicht leisten, gewisse Dinge, die heute in der Kunst tabu sind, wie Blumensträuße, Landschaften oder gar das Menschenbild, einfach auszuklammern. Ich glaube, dass wir ohne diese Inhalte auf die Dauer nicht leben können.“



Besser als mit diesen Sätzen von Werner Oberle kann man die Quintessenz seines Werkes nicht ausdrücken. Dieses Jahr wäre Werner Oberle 100 Jahre alt geworden. Trotz zahlreicher Ausstellungen und Ausstellungs-beteiligungen ist er vor allem ein regional bekannter Künstler geblieben. Die Thematik seiner Bilder, die Gegenständlichkeit zu einer Zeit, als die Abstraktion in den Vordergrund der zeitgenössischen Kunst trat, war sicher mit dafür verantwortlich.

Er hat das, was er geliebt hat, was ihm wichtig war, was er um sich herum wahrgenommen hat, abgebildet. Doch auf keinen Fall dürfen das Private und Schwäbische – seine Menschenbilder, seine Landschaften und Blumen – als biedere Genrebilder eingeordnet werden. Klar, geradlinig, pointiert, ohne Sentimentalität und Maniersmen hat er seine Bilder gemalt, durchaus modern und ohne Verzerrung und Karikatur.

Oberles Bilder zeigen ein Gleichgewicht, und das nicht nur im übertragenen Sinn: Fast alle haben eine Mittelachse oder Mitte, um das sich herum der Bildaufbau formt.



Das malerische Werk Werner Oberles besteht aus rund 500 Aquarellen, etwa 90 Ölbildern, einem großen Bestand an Zeichnungen und Skizzen, Druckgrafik und Fensterbildern.

In unserer Ausstellungen zeigen wir eine Auswahl an Ölbildern, Aquarellen und Gouchen und Zeichnungen aus seinen drei Themenbereichen: Figur, Blumen und Landschaft.


03.06.2012 - 22.07.2012
Erich Mansen und frühe Schüler
Petr Hrbek zu Ehren
Vernissage: 03.06.2012, 11.00 Uhr
Künstler: Isa Dahl, Eberhard Eckerle, Christine Gläser, Gerd Hartmann, Petr Hrbek, Beate Knapp, Petra Lemmerz, Erich Mansen, Harald F. Müller, Platino, Christa Schmid

Pressemitteilung
Elf Künstler/innen und eine ebenso große Vielfalt an Ausdrucksformen und Inhalten sehen sie in unserer neuen Ausstellung "Erich Mansen und frühe Schüler". In barockem Rahmen von Schloß Mochental sehen Sie faszinierende und spannende Positionen von Malerei, Skulpturen, Fotografie und Installationen von dem langjährigen ehemaligen Professor Erich Mansen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und seinen frühen Schülern Isa Dahl, Eberhard Eckerle, Christine Gläser, Gerd Hartmann, Petr Hrbek, Beate Knapp, Petra Lemmerz, Harald F. Müller, Platino und Christa Schmid.

Die Ausstellung ist zu Ehren von Petr Hrbek, der im März verstorben ist.


31.03.2012 - 20.05.2012
Abstrakte Malerei
Erich Fuchs und Hans Kuhn
im Prälatenflügel
Künstler: Erich Fuchs, Hans Kuhn

Pressemitteilung
Ab 31. März 2012 zeigen wir im Prälatenflügel von Schloß Mochental abstrakte Positionen von Erich Fuchs und Hans Kuhn.

Wir stellen zwei Maler gegenüber, die sich trotz ihrer Gemeinsamkeit in der Abstraktion deutlich unterscheiden.



Hans Kuhn wandelte gesehene und erlebte Landschaft mit seiner individuellen Zeichensprache in Abstraktion um, während sich Erich Fuchs von Anbeginn mit der Abstraktion auseinandersetzte.

Hans Kuhn reduzierte mehr und mehr seine Linien, wurde stark piktografisch und symbolisch.

Erich Fuchs begann mit piktografischen Darstellungen, die zunehmend den eleganten und tänzerischen Formen wichen, um sich gegen Ende seines künstlerischen Schaffens hin zum Kalligrafischen, rein Schwarzen zu verwandeln.



Selbst die auf den ersten Blick verbindende Farbigkeit trennt die Künstler voneinander.

Kuhns Farben lassen flirrendes oder verschwindendes Licht erahnen oder strukturieren seine Flächen, während Erich Fuchs Farbe als Hintergrund und Akzent benutzte.



Hans Kuhns Bilder zeigen ein spannungsreiches Verhältnis zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, lassen von Landschaft und Städten träumen, wohingegen die expressionistischen Abstraktionen von Erich Fuchs den Betrachter in meditative Stimmung versetzen.





„Malen ist, in der Fläche durch die Oberfläche hindurch in die Tiefe einzudringen. Denn hinter der Fläche lebt der Maler, nicht auf der Oberfläche, und nicht durch Farb- und Malauftrag. Der Maler bringt die Fläche in Bewegung.“ (Erich Fuchs)



„ Die Natur ist immer die gleiche,….Ich nehme von rechts, von links, ….ich halte sie fest, bringe sie zusammen… Sie bilden Linien, werden zu Gegenständen, Felsen, Bäumen, ohne dass ich daran denke. Sie bekommen Gewicht, besitzen einen Farbwert. … Ich objektiviere sie, übertrage sie, halte sie auf meinem Bilde fest.“ (Hans Kuhn)


08.10.2011 - 11.12.2011
Zitate aus vier Jahrzehnten Galerie
Jubiläumsausstellung 40 Jahre Galerie Schrade
Vernissage: 08.10.2011, 16 Uhr
Künstler: NANCY GRAVES, ERICH HAUSER, HEIKO HERRMANN, KARL HUBBUCH, Christopher Lehmpfuhl, GEORG MEISTERMANN, WILHELM SCHNARRENBERGER, WALTER STÖHRER, GÜNTHER UECKER, HERMANN WEBER, Wolfgang Isle

Pressemitteilung
Mit der großen Jubiläumsausstellung „Zitate aus vier Jahrzehnten Galerie“ wird das 40jährige Bestehen der Galerie gefeiert. Hochkarätige Kunst von klingenden Namen erwartet Sie:



Malerei, Grafik und Skulptur von Akademieprofessoren aus Karlsruhe, Stuttgart, München, Berlin und deren Schülern – inzwischen längst selbst Professoren. Kurz: Klassische Moderne und moderne Klassik von nationalem und internationalem Format. Sowie – spannende, zeitgenössische, aktuelle Positionen. Inszeniert auf drei Etagen, im barocken Rahmen von Schloß Mochental.



In dieser umfangreichen Ausstellung werden Werke aus dem Galerieprogramm sowie sämtliche im Jubiläums-Katalog abgebildeten Arbeiten gezeigt.



Der Katalog mit dem Titel „Von der Freude mit der Kunst zu leben“ weiß viel Persönliches, Spannendes und Unterhältliches zu berichten. Und hat immer eines im Visier: Die uneingeschränkte Leidenschaft und immerwährende Begeisterung für die Kunst und ihre Akteure.



Zum Festakt anlässlich des 40jährigen Galerie-Jubiläums und zur Eröffnung der Ausstellung „Zitate aus vier Jahrzehnten Galerie“ lade ich Sie recht herzlich ein.



Ihr Ewald Schrade
In die Ausstellung


16.07.2006 - 10.09.2006
Eleonore Frey-Hanken - Malerei [Gedächtnisausstellung]
Künstler: Eleonore Frey-Hanken

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Zu gerne wäre man ihr im Leben begegnet’, so Dorothee Baer-Bogenschütz in ihrem Beitrag: ‚Wie ein Schrei: Eleonore Frey-Hanken’ in der Juni Ausgabe der Kunstzeitung. Die als exzentrisch, impulsiv und exzessiv beschriebene Malerin Eleonore Frey-Hanken wäre im kommenden Jahr 80 Jahre alt geworden. In Oldenburg aufgewachsen, besuchte sie nach der Lehre in der Landwirtschaft die Kunstschule in Bremen und 1949-1952 die Kunst-akademie Karlsruhe. Sie lebte in Rom und am Bodensee, wählte bereits 1975 den Freitod.



Die Galerie Schloß Mochental zeigt in einer Gedächtnisausstellung vorab ausgewählte Arbeiten der Portraitmalerin aus dem eigenen Bestand. Die Malerei von Frey-Hanken ist geprägt von der Auseinandersetzung mit der Klassischen Moderne. Farbwahl und Ausdruck sind stark vom Expressionismus beeinflusst, sehr eigenwillig die Kombination mit ornamentartig eingebauten Flächen. Hier finden wir sowohl Anklänge an den Jugendstil bis hin zu Henri Matisse.



Das Ergebnis sind großformatige, sensible, farbintensive, Portraits von Menschen aus der unmittelbaren Lebenswelt von Frey-Hanken. Bilder, die entdeckt werden möchten.


16.07.2006 - 10.09.2006
Sammlung und Stiftung Hubert und Ursula Heller
Künstler: Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmitt-Rottluff, Fritz Bleyl, Otto Mueller, Max Ernst, Lyonel Feininger, Adolf Hoelzel, Anton Hiller, Hans Kuhn, Ugge Bärtle, Georg Meistermann, Shmuel Shapiro, Fred Thieler

Pressemitteilung
Hubert und Ursula Heller haben in den letzten 35 Jahren eine Sammlung aufgebaut, in der Vorlieben unverkennbar sind. Sammlungsschwerpunkte sind die Grafik der Künstlergruppe ‚Brücke’, die abstrakten Malerei und die Bildhauerei. Zu sehen sind ausgewählte Arbeiten von: Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmitt-Rottluff, Fritz Bleyl, Otto Mueller, Max Ernst, Lynol Feininger, Adolf Hoelzel, Anton Hiller, Hans Kuhn, Ugge Bärtle, Georg Meistermann, Shmuel Shapiro und Fred Thieler.



Intuition, der Blick für Qualität und der Bezug der einzelnen Arbeiten zueinander kennzeichnet diese Ausstellung. Das Ehepaar Heller hat eine Stiftung gegründet und zeigt nun erstmals eine Auswahl der Stiftungsbestände, ergänzt durch Arbeiten aus der Privatsammlung. Zur Eröffnung am 16. Juli um 11 Uhr spricht Frau Dr. Cathrin Klingsöhr-Leroy, Kuratorin der Fritz-Winter-Stiftung der Bayrischen Staatsgemäldesammlung.



Diese Ausstellung wurde von Daniel Schrade kuratiert.


16.07.2006 - 10.09.2006
Schweizer Gäste: Elso Schiavo – Malerei und Alois Hermann – Skulpturen
Künstler: Alois Hermann, Elso Schiavo

Pressemitteilung
Zwei zeitgenössische Schweizer Künstler , Elso Schiavo (*1934 in Baar) und Alois Hermann (*1955 in Zug) versprechen einen genüsslichen bis humorigen Rundgang durch die Galerie im Schloß Mochental. Die Titel von Schiavo sind Programm für seine farbenprächtige, detailverliebten Arbeiten von Vögeln, Fröschen und anderem Getier. Bei Alois Hermann steht die menschliche Figur im Mittelpunkt seiner Holzarbeiten, die detailsicher farblich gefasst sind.



Alois Hermann - Skulpturen



1955 geboren in Luzern; 1972-75 Bauzeichnerlehre; 1976-78 Sozialpädagogische Ausbildung in Luzern; 1979-83 Schule für Gestaltung, Luzern; 1990-98 Lehrauftrag an der Gestaltungsschule, Luzern; 1993-95 Lehrauftrag, Schule für Physiotherapie, Luzern; seit 1983 freischaffender Bildhauer und Maler; regelmäßig Ausstellungen in Galerien, Schweiz.



Elso Schiavo - Malerei



1934 geboren in Baar, Kt. Zug, Schweiz; Primar- und Stiftsschule Einsiedeln; Kunstgewerbeschule Luzern, Abschluss zum Grafiker und Designer; 30 Jahre eigene Werbeagentur

in Zürich; Spitzenpreisträger des internationalen Briefmarken-Wettbewerbes, Japan;

Einzelausstellungen im In- und Ausland; Kulturpreis der Stadt Baar, Zug, Schweiz.


28.05.2006 - 16.07.2006
REN RONG - Pflanzenmenschen
Künstler: Ren Rong

Pressemitteilung
Die Ausstellung wurde

am Sonntag,

28. Mai 2006

um 11 Uhr eröffnet.



Es sprach :

Hans-Peter Miksch



Leiter der

Kunstgalerie Fürth


28.05.2006 - 16.07.2006
Zeitgenössische Chinesische Druckgrafik
Künstler: Po Chung, Wang Guang Yi, Wang Yi Dong, Yang Din, Yue Jun Min


09.04.2006 - 04.06.2006
Willibrord Hass - Heute
Malerei und Druckgrafik
zum 70. Geburtstag
Vernissage: 09.04.2006, 11:00 Uhr
Künstler: Willibrord Haas


19.03.2006 - 07.05.2006
TRANSIT - ATLANTIC CROSSINGS
Vernissage: 19.03.2006, 11 Uhr
Künstler: Bill Rose, Brian Burke, Don Andrus, Wayne Boucher, Paul Édouard Bourque, Gordon Dunphy, Alexandra Flood, Suzanne Hill

Pressemitteilung
Die Ausstellung “Transit – Atlantic Crossings” vereint die Werke von elf bekannten kanadischen Künstlern und Künstlerinnen von der Atlantikküste: Newfoundland, Prince Edward Island, Nova Scotia und New Brunswick.



Mit dieser einzigartigen Ausstellung zeigt die Galerie Schloss Mochental einen umfangreichen Einblick in die kanadische Gegenwartskunst.

Zur Ausstellungseröffnung sind einige der Künstlerinnen und Künstler anwesend.


09.10.2005 - 27.11.2005
Tina Juretzek - Geahntes Land - Malerei
Vernissage: 09.10.2005, 11:00 Uhr
Künstler: Tina Juretzek


18.09.2005 - 13.11.2005
"ZWEI zu ZWEI"
Vernissage: 17.09.2005, 16 Uhr
Künstler: Daniel Kojo, Endy Hupperich, Somyot Hananuntasuk, Thaiwijit Puengkasemsomboon

Pressemitteilung
Daniel Kojo, geb. 1967 in Schienen lebt in München

Endy Hupperich, geb. 1967 in Kaufbeuren lebt in München

Somyot Hananuntasuk, geb. 1949 in Bangkok, Thailand lebt in München

Thaiwijit Puengkasemsomboon, geb. 1959 in Pattani, Thailand lebt in Bangkok


18.09.2005 - 13.11.2005
Mariott Stollsteiner - Installation und Objekte
Vernissage: 17.09.2005, 16 Uhr
Künstler: Mariott Stollsteiner

Pressemitteilung
hauchdünn gespannt zwischen gestern und morgen

und doch muss

gestimmt werden weit über den kammerton

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Mariott Stollsteiner

1957 geboren in Bad Waldsee, lebt in Köln

seit 1988 nationale und internationale Ausstellungen in Galerien und Museen

seit 1989 freischaffende Künstlerin: Installationen, Objekte und Performances

Beraterin für Kreativitäts- Persönlichkeits- und Organisationsentwicklung in Unternehmen


17.07.2005 - 04.09.2005
Diane Samuels: Text - Subtext
Imprints and Artifacts
Grafeneck - The Alphabet Garden
Seven Minutes, Twelve Frames per Minute
Inscription
Vernissage: 17. Juli 2005 - 11 Uhr
Künstler: Diane Samuels

Pressemitteilung
Erinnerung - was ist das genau?

Die Pittsburgher Künstlerin Diane Samuels hat in ihren Arbeiten Antworten gefunden, die so vielschichtig, subtil, auch fragil sind wie das menschliche Gedächtnis. Schon die mannigfachen Materialien, mit denen sie arbeitet wie etwa Audiobänder, Glaswürfel, Handschriften in Wasserzeichen sind Ausdruck ihrer Herangehensweise, die das Phänomen aus zahlreichen Perspektiven betrachtet.



Seit 1993 ist Diane Samuels mit Projekten auch in unserer Region tätig:

Buttenhausen, Grafeneck und Erbstetten/Unterwilzingen sind Orte, die sie zu TEXT - SUBTEXT inspirierten. Ihre Werke, darunter Plastiken, Fotografien, Video- und Toninstallationen, wurden ausgestellt u. a. im Carnegie Museum of Art, im Westmoreland Museum of American Art und dem Kunstmuseum Györ (Ungarn). Zuletzt gestaltete sie „Luminous Manuscript“, eine „Mosaikwand“ aus mehr als 80 000 Glasteilen für das Center for Jewish History in New York.


16.07.2005 - 04.09.2005
ROT - Vielfalt und Einheit - CLAPEKO van der Heide - Malerei
Vernissage: 16. Juli 2005 - 16 Uhr
Künstler: CLAPEKO van der Heide


19.06.2005 - 07.08.2005
Suiten - Skulpturen und Zeichnungen von Sabrina Hohmann
Vernissage: 19.06.2005, 11:00 Uhr
Künstler: Sabrina Hohmann


08.05.2005 - 25.09.2005
Georg Meistermann
Bilder Gouachen Glasfenster Zeichnungen Druckgrafik
mehr hierzu auf unserer Homepage
Vernissage: 8.Mai 2005, 11 Uhr
Künstler: Georg Meistermann


25.04.2005 - 12.06.2005
siebenpluseins
Günther Förg und ehemalige Meisterschüler
Vernissage: 24.04.2005, 11:00 Uhr
Künstler: Katharina Daxenberger, Michael Hackel, Heribert Heindl, Monika Kapfer, Emanuel Seitz, Daniela Trixl, Eva-Maria Wittmann, Günther Förg


13.02.2005 - 03.04.2005
Menno Fahl - Malerie und Skulptur
Künstler: Menno Fahl


16.01.2005 - 06.03.2005
Marlis Glaser - neue Arbeiten -
Bilder zu Gedichten von Else Lasker-Schüler
Bäume aus Jerusalem
Symbole jüdischer Feiertage

Künstler: Marlis Glaser


Bestand

Bestand