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Martina Kaiser Cologne Contemporary Art

Galerie bei artports.com

Martina Kaiser Cologne Contemporary Art

Bismarckstrasse 50
D-50672 Köln
Germany/Deutschland
Tel: +49 (0) 221 50284924
Fax: +49 (0) 221 48531022
mk@GalerieMartinaKaiser.de
www.GalerieMartinaKaiser.de

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Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen

09.06.2017 - 06.07.2017
The Poetics of Silence
Vernissage: Freitag, 09.06.2017 um 19.00 Uhr
Künstler: Bernd Kirschner,
In die Ausstellung


Archiv

10.03.2017 - 19.04.2017
Otto Piene - Keramiken - Papierarbeiten - Leinwandarbeiten - Lichtobjekte
Vernissage: 10.03.2017
Künstler: Otto Piene,

Pressemitteilung


Otto Piene



Keramiken, Lichtobjekte und Feuerarbeiten auf Leinwand und Büttenkarton



Die Einführung sprach Dr. Renate Goldmann, Direktorin Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren



Die Galerie Martina Kaiser freut sich, erstmals Werke des Zero-Künstlers Otto Piene, einem der großen Avantgardisten der deutschen Nachkriegskunst und  Wegbereiter der Licht- und Feuerkunst sowie der Sky-Art-Aktionen in einer Einzelausstellung in der Galerie in der Bismarckstraße zeigen zu dürfen. Gezeigt werden Keramiken und Lichtskulpturen, die bis kurz vor seinem Tod entstanden sind, sowie Feuerarbeiten auf Büttenkarton und Leinwand aus den 70er und 90er Jahren.



Otto Piene (geb. 1928 in Laasphe, gest. 2014 in Berlin) studierte Malerei und Kunsterziehung in München und Düsseldorf. 



Charakteristisch für Piene sind Rauchgemälde, Feuerbilder, Lichtinstallationen, aufblasbare Himmelsskulpturen und kinetische Plastiken, wie zum Beispiel die Skulptur „Licht und Bewegung“ von 1966 am Wormland-Haus an der Hohe Straße, eines der bedeutendsten Kunstwerke im öffentlichen Raum in Köln. Eine weitere Arbeit „Star Pit“ von Piene befindet sich seit 1992 im Mediapark in Köln.



Otto Pienes vielfältiges Werk durchzieht die Suche und die Nähe zu den elementaren Kräften der Natur: Licht, Feuer, Luft und Erde. Das Element Erde und seine Verbindung zum Feuer sind für Piene die Hauptaspekte in seinen Keramikarbeiten, die seit 1999 entstanden sind. Seine Keramiken blicken zurück auf die frühen kinetischen Arbeiten und greifen das Motiv des Rasters auf. Seine „schweren Bilder“ wie er sie selbst nannte, denen eine haptische Qualität innewohnt, lassen sich nicht nur sehen sondern auch fühlen.



Die große Anzahl jüngster Einzelausstellungen in namhaften Museen wie der Neuen Nationalgalerie (Berlin, 2014), dem Guggenheim Museum (New York 2014), der Langen Foundation (Neuss, 2014), dem Stedeljijk Museum (Amsterdam, 2015) sowie dem Teheran Museum of Contemporary Art (2016) zeigt die hohe internationale Wertschätzung von Otto Piene.



Als Mitbegründer der legendären „Zero-Gruppe“ (1957, gemeinsam mit Heinz Mack), der sich 1961 auch Günter Uecker anschloss, gehörte Piene zu den bedeutenden Erneuerern und Pionieren der Kunst in Deutschland und Europa nach dem zweiten Weltkrieg und hat damit Kunstgeschichte geschrieben.

„Zero ist die Stille. Zero ist der Anfang. Zero. Der Neue Idealismus“, heißt es in ihrem Manifest. 



Seit den 50er Jahren stehen Licht, Raum, Bewegung und Farbe im Zentrum von Otto Pienes Schaffen. „Was ist das alles, Bild, Farbe, Licht, Vibration, reine Energie? Leben. Leben in Freiheit“ so schrieb Piene 2014 zu seiner Ausstellung in Berlin. Am liebsten ließ er Lichtstrahlen tanzen und inszenierte Sky Events. Nichts soll den Betrachter bedrücken, klein machen. Seine Feuerbilder mit Spuren verbrannter Farbe sind kein Zeichen von Zerstörung, sondern von Befreiung. Die Formen explodieren. Leidenschaftlich streben sie der Sonne entgegen, rot, gelb oder blau leuchten die Hintergründe. Und der Empfindung wachsen Flügel.


20.01.2017 - 04.03.2017
Julian Schnabel,Palimpsest Printed Works
Vernissage: 20.01.2017
Künstler: Julien Schnabel,

Pressemitteilung
Die Galerie Martina Kaiser freut sich, den US-amerikanischen Künstler und Filmregisseur Julian Schnabel  zum ersten Mal mit einer Einzelausstellung Palimpsest Printed Works in der Galerie in der Bismarckstraße zeigen zu dürfen. 



Schnabel, geb. 1951 in New York City, gilt nicht nur als einer der bedeutendsten amerikanischen Künstler der Gegenwart, sondern auch als internationaler Topstar und renommierter Filmemacher. Er zählt neben Jean-Michel Basquiat und Keith Haring zu den Hauptvertretern des amerikanischen Neoexpressionismus, der sich durch einen figurativen Malstil in expressiver Farbigkeit auszeichnet. Schnabels Werke, die in allen namhaften Museen und privaten Kunstsammlungen auf der ganzen Welt vertreten sind, weisen ein hohes Maß an Eigenständigkeit auf und haben einen unverwechselbaren Wiedererkennungswert.



Der Künstler studierte von 1969 bis 1973 an der University of Houston, Texas und nahm danach an einem unabhängigen Studienprogramm des Whitney Museums in New York teil. 



Julian Schnabel, der sich auch als Filmemacher einen großen Namen machte, wurde unter anderem für seinen Film "Schmetterling und Taucherglocke" bei den Filmfestspielen in Cannes 2007 mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet. Bei den Filmfestspielen in Venedig 2010 gewann sein Film Miral sowohl den UNESCO als auch den UNICEF Award. Der Künstler lebt und arbeitet in New York City und Montauk, Long Island.



Dass Julian Schnabel eine Vorliebe für das Poetische hat, wird nicht nur in seinen preisgekrönten Filmen, sondern auch in seinen Bildern spürbar deutlich. Oftmals erzählen sie vom Verborgenen, Fragmentarischen und doch scheinbar Allzusammenhängenden und bewegen sich dabei mit einer gestalterisch expressiven Intensität auf der Ebene des Emotionalen und Irrationalen. So auch in seinen neusten grafischen Werken, in denen er sich dem amerikanischen Dichter und Pantheisten Walt Whitman widmet. Dessen weltberühmte Gedichte über den amerikanischen Bürgerkrieg zählen bis heute zu den einflussreichsten literarischen Werken der USA und zeichnen sich durch eine demokratische sowie natur- und volksverbundene Geisteshaltung aus. Whitman, der als einer der Begründer der modernen amerikanischen Lyrik gilt, weist darüber hinaus eine Nähe zum Transzendentalismus auf, der in Schnabels Hommage an ihn ebenso künstlerisch zum Ausdruck kommt wie seine Naturverbundenheit.



Die strenglimitierten und von Hand signierten Grafiken Walt Whitman – Waterfall, I, II und III, Lake und Frozen Lake von 2016 zeigen eine gestisch-expressive Übermalung eines zitierten Baummotivs aus der American Revolution Wallpaper, jener berühmten Tapete aus dem Weißen Haus, die über die Kennedys 1961 dorthin gelangte. Ausschnitte aus dieser Tapete hatte Schnabel bereits in seinem 2016 erschienenen Grafikzyklus Childhood, den wir auch zeigen werden, verwendet. In einer weltweiten Auflage von nur jeweils 25 Exemplaren 2016 erschienen, sind sie neben Childhood die ersten grafischen Werke, die Julian Schnabel seit 18 Jahren exklusiv mit dem Grafikverlag Geuer & Geuer in Düsseldorf veröffentlicht hat.  




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