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Thomas Rehbein Galerie

Galerie bei artports.com

Thomas Rehbein Galerie

Aachener Straße 5
D-50674 Köln
Germany/Deutschland
Tel: 0221-3101000
Fax: 0221-3101003
art@rehbein-galerie.de
www.rehbein-galerie.de
Öffnungszeiten:
Di - Fr 11-13 und 14-18, Sa 11-16
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Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen

02.12.2017 - 06.01.2018
Antoniusfeuer
Vernissage: 01.12.2017
Künstler: Trude Friedrich, Peter Sauerer

Pressemitteilung
PETER SAUERER
Peter Sauerers (*1958) unerschöpflicher Fundus ist die Weltgeschichte. Jede seiner ausgestellten Objektschachteln enthält ein spezifisches, szenisch gebundenes Figurenensemble. Vom Künstler mit äußerster Präzision geschnitzt und farbig gefasst stehen die einzelnen Protagonisten auf schlanken Podesten, wobei die präsentierten Figuren mitsamt ihrem Unterbau nicht länger als eine Zigarette sind. Auf die Außenseite des Pappdeckels ist die jeweilige Vorlage angebracht: ikonische Pressefotos, Filmplakate, Reproduktionen von Kunstwerken. Wie ein kompletter Satz Miniaturfiguren scheint Sauerers Ensemble zur spielerischen Nachstellung des abgebildeten Originalszenarios einzuladen. Der Spielzeugcharakter verführt zunächst zum leichten Genuss man ergeht sich belustigt in der intensiven Beobachtung der handwerklich raffinierten Details und erliegt dem Erstaunen den das extreme Kleinformat hervorruft.

TRUDE FRIEDRICH
Durch die zeitintensive Bearbeitung Bedeutung zu generieren vermag auch Trude Friedrich (*1955) in ihrem künstlerischen Schaffen. Gegenstand ihres Werkes sind alltägliche, unscheinbare Vorkommnisse, beiläufige Ansichten, die Friedrich durch ihre Kunstfertigkeit aufwertet, bzw. durch die minutiöse handwerkliche Tätigkeit beinahe symbolisch „auflädt“: Gräser, Häuser, Zäune. Man ist angehalten, ihre sorgfältig gefertigten Werke länger zu betrachten. Faszinierend exakt und täuschend echt ist die naturgetreue Nachbildung in Holz, etwa der einzelnen Grashalme in einer Vase („Grasschnitt“). Die langsam einsetzende Erkenntnis, dass durch die Verschleifung von Schein und Sein, Illusion und Identität, ein „falscher Eindruck“ erzeugt wurde, verunsichert. Auch liegende oder lose baumelnde Schnurstränge werden hölzern „versteift“ und wie Stöcke gegen die Wand gelehnt. Die sich aus dieser Vereinigung von Unvereinbarkeiten ergebende Erfahrung einer widernatürlichen bzw. unmöglichen Gegebenheit zeugt von einer Entfremdung bzw. „Verkehrung“ der Verhältnisse und mutet surreal an.


Archiv

21.10.2017 - 25.11.2017
Relikte
Vernissage: 20.10.2017
Künstler: Pauline M`barek

Pressemitteilung
Im Werk von Pauline M’barek tritt der Körper als Erkundungsinstrument auf. Als Medium der Weltaneignung ermöglicht er Erkenntnis, denn der elementare Erfahrungsschatz des Menschen basiert auf Sinneseindrücken, durch welche sich auch die Beziehung zur Umwelt erschließt. Mit den Sinnen erfährt, erfasst der Mensch seine Umgebung, das „Greifen“ ist zugleich ein „Begreifen“. Der Körper ist integraler Bestandteil des Selbst, ermöglicht aber gleichzeitig den Zugang zur Außenwelt. Als Grenze zum Anderen erscheint der Körper gleichermaßen durchlässig und dicht, porös und verschlossen. Sowohl Subjekt als auch Objekt, trägt und hinterlässt er Spuren der Interaktion.



M’barek setzt sich mit Wahrnehmungsprozessen auseinander, die sie aufspürt und bildhaft umsetzt bzw. in eine konkrete materielle Form überführt. M’barek befasst sich somit mit der Freilegung von Spuren subjektiver Wahrnehmungsmomente: „In der Ausstellung Relikte steht die Erkundung der sinnlichen Wahrnehmung durch einen Körper anhand von archäologischen Verfahren des Grabens, Entbergens und Abformens im Mittelpunkt: Auf welche Weise lassen sich sinnliche Wahrnehmungen materialisieren?“ (M’barek)


09.09.2017 - 14.10.2017
William Anastasi
Vernissage: 08.09.2017
Künstler: William Anastasi

Pressemitteilung
Das Werk von William Anastasi ist fest in der konzeptuellen Ausrichtung von Kunst verankert, die in den 1960er Jahren aufkam. Beeinflusst durch Vorreiter wie Marcel Duchamp, suchten die Vertreter dieser Richtung die Oberflächlichkeit einer sinnlich erfahrbaren “retinalen Kunst” (Marcel Duchamp) und ihre Aufmerksamkeit heischenden Effekte zu überwinden. Stattdessen propagierten sie die Idee oder das Konzept als einzig gültige, sinnstiftende Funktion von Kunst. Idee und Inhalt drängten die materielle Durchführung und die damit einhergehenden ästhetischen und technischen Gestaltungsfragen zurück. Die unter diesen programmatischen Vorgaben entstehende Kunst, die oft nur aus knapp verfassten Handlungsanweisungen bestand und von jedem ausgeführt werden konnte, diente nun der Hinterfragung ihrer eigenen Bedingungen, vor allem mittels Sprache und unter Verwendung von Tautologie oder Selbstreferentialität.



William Anastasi, der zu den Konzeptkünstlern der ersten Stunde gehört, führt in den hier versammelten Arbeiten auf Papier grundlegende Ansätze vor, die die Entstehung von Kunst auf alltägliche, ja banale Bedingungen zurückführt. Die nüchterne Erkenntnis, dass die Kunst nichts sei, außer sich selbst, ließ alle illusionistischen, repräsentativen Aspekte von Kunst hinfällig werden und setzte zugleich das Ideal eines genialen Künstlers außer Kraft, ebenso wie die Aura von Einzigartigkeit, die das konventionelle Kunstwerk umgab. Allein die theoretische Existenz und der dokumentarische Charakter der Kunst war nun maßgeblich, da die Kunst nicht über sich selbst hinausweisen, sondern vielmehr ihre wesentlichen Kernpunkte thematisieren, ihre materielle, unmittelbare und konkrete Realität in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung rücken sollte.

In die Ausstellung


24.06.2017 - 05.08.2017
François Jacob
Künstler: Francois Jacob,
In die Ausstellung


28.04.2017 - 17.06.2017
Olav Christopher Jenssen
Künstler: Olav Christopher Jenssen,
In die Ausstellung


11.03.2017 - 20.04.2017
Ton Scherben Steine
Vernissage: 10.03.2017
Künstler: Jared Buckhiester, Robert Haiss, Leiko Ikemura, Sofie Muller, Gert und Uwe Tobias, , , Elmar Trenkwalder

Pressemitteilung
In der Ausstellung TON SCHERBEN STEINE zeigt die Thomas Rehbein Galerie eine Auswahl skulpturaler Werke verschiedener zeitgenössischer Künstler. Den Positionen gemein ist die Verwendung spezifischer Materialien, die im Titel – der provokative Impuls einer altgedienten deutschen Rockband schwingt hier mit - programmatisch proklamiert werden. Aus dem „Ton“, der wie Porzellan und Steinzeug zu den keramischen Massen zählt, wird der „Scherben“ – als Vorform oder Rohling – geschaffen. Auch der „Stein“ ist mit Werken aus edlen Sorten wie Marmor und Alabaster im Ausstellungskontext vertreten. Zugleich unterbricht der „Scherben“ - als Bruch- oder Teilstück - die Werkstoffreihe und führt einen störenden Aspekt ein, mit dem die Brüchigkeit der Exponate betont wird, eine Brüchigkeit, die neben der materiellen Beschaffenheit auch ihre Formgebung und inhaltliche Aussagekraft berührt. So offenbart sich vor allem im Kontrast zwischen Figürlichem und Fragmentarischem das spannungsvolle Konzept der Schau.



Oft erscheinen die präsentierten Werke „unvollkommen“, sind vom Herstellungsprozess „gezeichnet“, tragen Fehlstellen zur Schau oder behaupten demonstrativ ihren Rohzustand. Entsprechend dazu wird in der Darstellung des Körpers und dem Gegensatz von ganzheitlicher Gestalt und isolierten Körperteilen ein Menschenbild verhandelt, welches fragil und verletzlich ist. Von diesem ausgehend scheint sich zugleich ein Bruch mit der klassischen Bildhauerkunst zu vollziehen. Das propagierte Ideal, die Erfüllung der geistigen Idee durch Beherrschung beziehungsweise Sublimierung des Materials anzustreben, wird hier konterkariert und findet in anatomischen Ausschnitten und flüchtigen formalen Andeutungen Ausdruck. In diesem Zusammenhang lassen sich die Werke einerseits als experimentelle Gegenentwürfe zur gestalterischen Vollkommenheit begreifen. Andererseits manifestiert sich im Gebrochenen, aber auch Zweideutigen, Gespaltenen ein universelles Dilemma, die Dualität des Daseins zwischen Körper und Geist, Leben und Tod.


14.01.2017 - 04.03.2017
Michael Kalmbach mein Venus
Künstler: Michael Kalmbach,
In die Ausstellung


02.09.2016 - 06.10.2016
Benjamin Houlihan the little something
Künstler: Benjamin Houlihan,


03.06.2016 - 16.07.2016
Mariele Neudecker Plastic Vanitas
Künstler: Mariele Neudecker,


16.01.2016 - 20.02.2016
Mel Chin
Künstler: Mel Chin


16.10.2015 - 21.11.2015
Tina Hage
Künstler: Tina Hage


05.09.2015 - 10.10.2015
William Anthony
Künstler: William Anthony


10.07.2015 - 22.08.2015
highlights
Anastasi / Bradshaw / Gefeller / Hemsworth / Hendricks / Houlihan
Künstler: William Anastasi, Dove Bradshaw, Andreas Gefeller, Gerhard Hemsworth, Jochem Hendricks, Benjamin Houlihan


29.05.2015 - 03.07.2015
Ulrich Pester
Künstler: Ulrich Pester


06.03.2015 - 11.04.2015
Susa Templin
Räume
Künstler: Susa Templin


30.01.2015 - 28.02.2015
Gerard Hemsworth
Outing
Künstler: Gerard Hemsworth


25.10.2014 - 29.11.2014
Lino Fiorito
Künstler: Lino Fiorito


06.09.2014 - 18.10.2014
SCHWARZ
Kirstin Arndt, Janet Passehl, Charlotte Posenenske, Michael Reiter
Künstler: Kirstin Arndt, Janet Passehl, Charlotte Posenenkse, Michael Reiter


27.06.2014 - 02.08.2014
JUN JIANG
Crystal Dystopia
Künstler: Jun Jiang


23.05.2014 - 21.06.2014
Jochen Flinzer, Charlotte Malcolm-Smith, Herbert Warmuth
Künstler: Jochen Flinzer, Charlotte Malcolm-Smith, Herbert Warmuth


06.12.2013 - 11.01.2014
Peter Sauerer
Elesampe
Künstler: Peter Sauerer


06.09.2013 - 19.10.2013
Mel Chin
Künstler: Mel Chin


08.06.2013 - 03.08.2013
Michael Kalmbach
der Mond scheint rund für jedermann
Künstler: Michael Kalmbach


19.04.2013 - 18.05.2013
JOCHEM HENDRICKS
Intercontinental Avatar
Künstler: Jochem Hendricks


23.11.2012 - 05.01.2013
Bénédicte Peyrat
Künstler: Bénédicte Peyrat


19.10.2012 - 17.11.2012
Susa Templin und Herbert Warmuth
weiss, schwarz ... und ein bisschen himmelblau
Künstler: Susa Templin , Herbert Warmuth


06.07.2012 - 18.08.2012
Julia Jansen
Künstler: Julia Jansen


25.05.2012 - 30.06.2012
Jared Buckhiester
The Nacked and the Clothed
Künstler: Jared Buckhiester


18.04.2012 - 19.05.2012
Stephan Melzl
Künstler: Stephan Melzl


20.01.2012 - 03.03.2012
Mariele Neudecker
Künstler: Mariele Neudecker


11.01.2012 - 23.02.2013
Anna Lena Grau
Halbzeug
Künstler: Anna Lena Grau


25.11.2011 - 14.01.2012
Gerard Hemsworth
blacklands
Künstler: Gerard Hemsworth


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