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Galerie Rupert Walser

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Galerie Rupert Walser

Fraunhoferstraße 19
D-80469 München
Germany/Deutschland
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www.rupertwalser.com

Ausstellungen

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Archiv

19.01.2007 - 17.03.2007
Claudia Shneider, show off
Vernissage: 19.01.2007
Künstler: Claudia Shneider

Pressemitteilung
Galerie Rupert Walser, München



CLAUDIA SHNEIDER

show off

19.1. – 17.3.2007



Im Frühling vor dem letzten Sommertraum hatte diese Malgöre für unsere insgeheime Worldcupausstellung Painted in Munich noch einen mords Maßkrug gemalt mit dem visionären Titel: Welttasse – a good buy, gemalt in München, genauer gesagt in Giesing.



Dann malte Sie in ihrem Londoner Exil, genauer gesagt in The Angel, Islington, das könnte einer ihrer Bildertitel sein, Blumen. Blumenmalen in London, das passt wie das Auge auf die Faust - unendlich zart, wunderschön, wie von Mapplethorpe gemalt. Titel: White morning glory, zum Beispiel. Heisst wirklich so.



Here and there, Europa und Afrika. Südafrika, ihre Heimatstadt Johannesburg, wo sie noch während der Apartheit unter "Hautfarbe" Pinky-Blacky-Browny-White eingetragen – und später das Bild dazu gemalt hat. Ihr Atelier hat sie dort in the middle of nowhere, genauer gesagt in Smithfield, Freetown. Das heisst auch wirklich so. Bildertitel laufen manchmal real auf der Strasse herum.



Die Realität, die Figuration hat Shneider in der Malerei, in der Bildnerei, beim Wort genommen, beim Schwanz ge-packt, würde Picasso sagen. Dabei führt sie den Pinsel so respektlos und sensibel gleichzeitig, dass das alles sowas wie abstrakte Figuration wird, und, trotz aller Inhaltlichkeit, auch und vor allem Malerei.



Die Themen, die Sujets, die Figuren können politisch-gesellschaftlich sein, sehr böse und doch auch liebevoll, besonders ihre südafrikanische Heimat betreffend. Oder persönlich, Familie, Frau, Mann... wie die Serie10 personal photographs, from memory oder My heavenly body. Und dann ist da noch die ganze übrige Welt, die Blumen, die Tiere, die Dinge box, bed, cup, basket... Zur Zeit flechten einige Frauen in einem abgelegenen Dorf in Südafrika korbartige Skulpturen nach Claudia Shneiders Zeichnungen. Und sie selbst macht gerade eine aus ausgedienten Christbäumen und eine aus Luftrüsseln. Die heissen so. R.W.





Wir empfehlen:



JERRY ZENIUK a space that pictorial light will occupy

Kunstverein Reutlingen, Eröffnung 11.2.2007



THOMAS BECHINGER Museum Katharinenhof Kranenburg

Eröffnung: 17. 2.2007, 11 Uhr



CHRISTIANE MÖBUS Auswanderer

Neues Museum Nürnberg, Eröffnung 8.3.2007



ANTONIO CALDERARA colore spazio luce

Museum Katharinenhof, Kranenburg, 22.10.2006–28.1.2007



HAFIF, SIMS, REINEKING, DE GRIGNIS u.a. in All from America

Kunstraum Alexander Bürkle, Freiburg, 22.10.06–25.3.07



JERRY ZENIUK Altar Painting 2002, im Museum Ludwig Köln


10.11.2006 - 16.12.2006
Uli Zwerenz, Malheur
Künstler: Uli Zwerenz


08.09.2006 - 21.10.2006
Stephan Baumkötter, Malerei-Zeichnung
Vernissage: 08.09.2006, 18-21 Uhr
Künstler: Stephan Baumkötter

Pressemitteilung
Sehr unterschiedlich erschienen in unserer letzten Ausstellung von Stephan Baumkötter vor zwei Jahren die dort bewußt nebeneinander gezeigten Zeichnungen auf Papier und Gemälde auf Leinwand – und dann doch eigenartig verwandt.

Zwei Jahre sind vergangen. Der Künstler, ‘es‘ ist weitergegangen. Die Zeichnung scheint auf die Gemälde übergesprungen zu sein, und umgekehrt. Graphik und Malerei in infektiöser Verwandschaft.

Im vergangenen Jahr war Baumkötter Stipendiat der Josef und Anni Albers Foundation in Bethany, USA. Die entstandenen Arbeiten wurden darauf im Goethe Institut, New York gezeigt und dann in Josef Albers Museum Quadrat, Bottrop. Sie werden, mit dem dazu entstandenen Katalog, nachklingen in unserer jetzigen, sechsten Ausstellung.

Und es wird Neues geben – wir werden sehen.


19.05.2006 - 28.07.2006
Painted in Munich: Bechinger, Hafif, Lachauer, Shneider, Prangenberg, Zeniuk, Zwerenz
Künstler: Jerry Zeniuk


14.02.2006 - 13.05.2006
Antonio Calderara
Künstler: Antonio Calderara


11.11.2005 - 17.12.2005
Wandarbeiten 1979 - Figuren 2003
Künstler: Norbert Prangenberg


09.09.2005 - 21.10.2005
Der lichte Raum
Künstler: Anna Leonie


11.06.2005 - 29.07.2005
Marcia Hafif
Glaze Paintings
Vernissage: 10.06.2005, 18 – 21 Uhr
Künstler: Marcia Hafif

Pressemitteilung
Galerie Rupert Walser, Fraunhoferstr. 19, 80469 München, www.rupertwalser.com



MARCIA HAFIF, Glaze Paintings, 11.6.–29.7.2005 Pressemitteilung



“In the middle ‘60s some expressed surprise that I was still using a brush.” Marcia Hafif beschreibt in ihrem legendären Artikel “Beginning Again” (Artforum, 1978) die Situation und ihre Überlegungen zu einer neuen Malerei Anfang der 70er Jahre.



1929 in Pomona, Kalifornien geboren (ein Jahr älter bzw. jünger als Sol LeWitt bzw. Robert Ryman; Agnes Martin ist 17 Jahre älter) lebt und arbeitet sie 1961 bis ‘69 in Rom. (Dort entstehen ihre noch an Pop und Hard Edge gemahnenden Bilder, quasi Hafif vor Hafif, die 2001 im MAMCO, Genève ausgestellt wurden; Katalog in Vorbereitung.)



1972 dann in New York der entschiedene Neuanfang. Dieses “Nochmal-Von-Vorne” ist eine überlegte und präzise Reaktion auf die Minimal Art, ohne deren Errungeschaften in Frage stellen zu wollen, aber um dieselbe vom Kopf auf die Füsse zu stellen - durch Machen, durch Malen.



“I wanted to see what it would look like” ist ihre verblüffend einfache Antwort auf die Frage eines Sammlers, warum sie denn diese Bilder male - sie könnte auch Antwort auf die Frage nach dem Grund jeglicher Schöpfung sein.

Geradezu brutal einfach beginnt sie nochmal von vorne: mit Bleistiftstrichen auf Papier - die erste Werkgruppe, gefolgt von weiteren wie „Extendet Gray Scale“, „Table of Pigments“ u.s.w.. Sie zählt so, Max Doerner sehr wohl kennend und schätzend, die Bildmaterialien der Malereigeschichte und -gegenwart auf, bzw. wendet sie an, stellt sie her: Paintings. In konsequentester Vorgehensweise der Moderne begibt sie sich damit schnurstracks an den Rand der Kunst, der Malerei und trifft damit mitten in ihr Zentrum.



In den 70er Jahren wird Hafifs Arbeit als malerische Entsprechung und Erweiterung der Minimal Art in Einzelausstellungen u.a. der Sonnabend Gallery in New York und Paris ausgestellt, respektive in Themenausstellungen in Chicago („Wall Painting“, 1979), New York, Paris oder Bonn („Bilder ohne Bilder“, 1977). 1981 kuratiert sie die Ausstellung „New Abstraction“ in der Sidney Janis Gallery, New York. 1984 regt sie die Ausstellung „Radical Painting“ im Williams College Museum, Williamstown, Massachusetts an (Kurator: Thomas Krens), die einer Kunstrichtung Ende des 20. Jhts. ihren Namen geben sollte. 1985 zeigt die Galerie Rupert Walser als erste Galerie in Deutschland Arbeiten von Marcia Hafif; weitere Ausstellungen 1989, 1994, 2001, 2005.

Drei wichtige Werkgruppen von Hafif sind während längerer Aufenthalte in München entstanden: Enamel on Wood 1989, Sea Garden 1990, Acrylic Glaze Paintings 1994.

Wir zeigen jetzt neue „Glaze Paintings“ aus New York.



Zweifellos ist Hafif kunsthistorisch seit den frühen 70er Jahren eine der wichtigsten und konsequentesten Künstlerinnen der sogenannten analytischen Malerei. Für sich betrachtet muss Hafifs Werk zusammen mit ihren Fotografien, Videos, Filmen und Texten als weit darüberhinausgehend gesehen werden. Dazu wird die im Aargauer Kunsthaus in Vorbereitung befindliche Retrospektive Gelegenheit geben.



Zu Marcia Hafif erscheint innerhalb des Kritischen Lexikons der Gegenwartskunst Anfang Juni 2005 eine 16seitige Monographie mit einem Essay von Dr. Petra Giloy-Hirtz.

Im Kunstraum Alexander Bürkle, Freiburg und ab Mitte Juni im Kunstmuseum Bonn ist jeweils ein großer Raum mit Bildern von Marcia Hafif für längere Zeit installiert.





Weiteres und Abbildungen auf unserer website: www.rupertwalser.com


15.04.2005 - 04.06.2005
Jerry Zeniuk
Künstler: Jerry Zeniuk


Bestand

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