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Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Kunstinstitution bei artports.com

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Friedrich-Ebert-Allee 4
D-53113 Bonn
Germany/Deutschland
Tel: +49 (0)228 9171-200
Fax: +49 (0)228 9171-209
info@kah-bonn.de
www.bundeskunsthalle.de
Öffnungszeiten:
Dienstag + Mittwoch 10 - 21 Uhr, Donnerstag - Sonntag 10 - 19 Uhr, Montag geschlossen
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Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Aktuelle Info

Die Erfolgsausstellung
„Afghanistan. Gerettete Schätze“
wird bis zum 2. Januar 2011 verlängert!

Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen


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Ausstellungsarchiv


17.05.2019 - 15.09.2019
Goethe
Verwandlung der Welt

Pressemitteilung
Johann Wolfgang Goethe ist der weltweit bekannteste Dichter deutscher Sprache. Bereits zu Lebzeiten erstreckte sich sein Ruhm auf ganz Europa. Seine literarischen Werke wurden in unzählige Sprachen übersetzt und Figuren wie Werther oder Faust eroberten alle Kunstgattungen und sämtliche Sparten der Populärkultur. Wie kein zweiter Dichter seiner Zeit hat Goethe jene Veränderungen reflektiert, die um 1800 die politischen, ökonomischen und kulturellen Fundamente Europas erschütterten. Er war aber nicht nur ein kritischer Beobachter der anbrechenden Moderne, sondern zugleich ein äußerst wandlungsfähiger Künstler, der bis heute Schriftsteller, Maler und Bildhauer sowie Komponisten, Fotografen und Filmregisseure inspiriert hat.

"«Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.»"
Johann Wolfgang Goethe

Die erste große Goethe-Ausstellung seit 25 Jahren veranschaulicht sein Werk und seine Biografie im Horizont der frühen Moderne sowie die einzigartige Rezeptionsgeschichte seines Wirkens. Neben Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie werden auch Theater, Film und Musik eine wichtige Rolle spielen. Die groß angelegte Schau versammelt ca. 250 Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen weltweit. Mit Werken von Caspar David Friedrich, Auguste Rodin, William Turner und Angelika Kauffmann über Piet Mondrian und Paul Klee bis hin zu Cy Twombly, Andy Warhol, Barbara Klemm und Ólafur Elíasson reicht die Perspektive der Ausstellung vom späten 18./frühen 19. Jahrhundert bis in unsere heutige Zeit. Die wechselvolle Rezeptionsgeschichte seines Werks wie auch seiner Person bildet einen wichtigen Ausgangspunkt für Fragen nach der Aktualität Goethes, der diese Ausstellung nachgeht.


13.04.2019 - 15.09.2019
Goethes Gärten
Grüne Welten auf dem Dach der Bundeskunsthalle

Pressemitteilung
Goethes Gärten auf dem Dach der Bundeskunsthalle spiegeln das lebenslange Interesse des Dichters für Gärten, Natur und Botanik. Der Dachgarten begleitet die große Ausstellung Goethe. Verwandlung der Welt, die ab dem 17. Mai zu sehen ist und von der Bundeskunsthalle und der Klassik Stiftung Weimar entwickelt wurde. Die eigens für Bonn entwickelte Dachgarten-Landschaft vereint die zentralen Motive aus den beiden Gärten des Weimarer Dichters: den Garten am Stern neben seinem berühmten Gartenhaus, das ihm zunächst auch als Wohnsitz diente, und den Hausgarten am Weimarer Frauenplan, seinem repräsentativen Anwesen im Zentrum der Stadt.

"«Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit.»"
Johann Wolfgang Goethe

Als Goethe im Frühjahr 1776 sein erstes Weimarer Anwesen unweit der Ilm bezog, galt sein besonderes Interesse dem weitläu?gen Garten, dessen Neugestaltung er sogleich in Angriff nahm. Goethe legte nicht nur einen Nutzgarten für die häusliche Versorgung mit Obst und Gemüse an, sondern schuf auch einen kleinen englischen Landschaftsgarten mit gewundenen Wegen und schattigen Ruheplätzen. Überdies unterhielt er zahlreiche Blumenbeete für seine botanischen Experimente, die ihn mit den Jahren zu einer eigenen Metamorphosenlehre führten.


05.04.2019 - 22.09.2019
Power Play
Anna Uddenberg

Pressemitteilung
Anna Uddenberg begann ihr Kunststudium an der Städelschule in Frankfurt und wechselte dann an die Königliche Akademie der freien Künste in Stockholm, wo sie 2011 ihren Abschluss machte. Neben ihren Einzelausstellungen nahm sie seitdem an zahlreichen wichtigen Themenausstellungen teil, unter anderem an der 9. Berlin Biennale, der Manifesta 11 in Zürich und einer Ausstellung im Stedelijk Museum Amsterdam.

"«Diese sozial kodierten Umgebungen sind Momente, in denen die ‚Komfortzone‘ herausgefordert wird. […] Genießen Sie es! Sonst gibt’s Ärger.»"
Steven Warwick

Uddenbergs Skulpturen und ihre räumliche Inszenierung – in dieser Ausstellung als eine Art Gesamtkunstwerk vorgestellt – wirken auf den ersten Blick verführerisch und schmeicheln durch Perfektion, Formen und Farbigkeit unseren Sinnen. Doch sehr schnell erkennt der Besucher, dass es der Künstlerin um weit mehr als die haptische Oberfläche geht, dass sie aus der Tiefe konzeptuell und visuell argumentiert.


22.03.2019 - 14.07.2019
Michael Jackson: on the wall

Pressemitteilung
Michael Jackson zählt zu den einflussreichsten Künstlern, die das 20. Jahrhundert hervorbrachte und dessen Erbe im neuen Jahrtausend fortdauert. Seine Bedeutung in allen Bereichen der Popkultur ist allseits bekannt, sein beträchtlicher Einfluss auf die zeitgenössische Kunst allerdings noch eine ungeschriebene Geschichte. Doch seit Andy Warhol 1982 sein Bild zum ersten Mal verwendete, machte die bildende Kunst Jackson zur meistdargestellten Figur der Medienwelt.

Die Ausstellung untersucht diesen Einfluss von Michael Jackson auf einige der führenden Persönlichkeiten der zeitgenössischen bildenden Kunst. Sie umfasst mehrere Künstlergenerationen sowie alle Medien. Erstmals werden Werke von über vierzig Künstlern versammelt, die aus öffentlichen und privaten Sammlungen in aller Welt stammen, darunter auch Exponate, die eigens für die Ausstellung geschaffen wurden.

Die Ausstellung wurde von der National Portrait Gallery, London, entwickelt und mit der Bundeskunsthalle organisiert in Kooperation mit dem Michael Jackson Estate.


17.12.2010 - 25.04.2011
Napoleon und Europa
Traum und Trauma

Pressemitteilung
Napoleon Bonaparte (1769-1821) hat in seiner knapp 20-jährigen Regierungszeit die Grundlagen der europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts wie keine andere historische Persönlichkeit geprägt – im Positiven wie im Negativen. Die von der Kunst- und Ausstellungshalle entwickelte Ausstellung zeigt exklusiv ein umfassendes Bild von Napoleon und seiner Zeit anhand hochrangiger Leihgaben aus ganz Europa: Malerei und Skulptur liefen damals zur Hochform auf – in den Propagandabildern von David, Gérard und Ingres wie in der Opposition mit Goya und der deutschen Romantik. Zugleich erfolgte die Gründung des Louvre als erstem „modernen“ Kunstmuseum. Erstmals wird in der Ausstellung der „Kunstraub“ in den von Napoleon besetzten Ländern Europas und Nordafrikas umfassend dargestellt.


17.09.2010 - 30.01.2011
Vibración. Moderne Kunst aus Lateinamerika

Pressemitteilung
Die Ausstellung zeigt einen Überblick über die abstrakte Kunst des 20. Jahrhunderts in Lateinamerika, einem unbekannten Kontinent der klassischen Moderne. Grundlage der Ausstellung sind Bestände der Sammlung Cisneros Fontanals Art Foundation, die bei ihrer ersten Präsentation in Miami eine Senstion darstellte und jetzt erstmals in Europa gezeigt wird. Ausführlich werden drei europäische Emigrantinnen vorgestellt, die in der abstrakten Kunst in Lateinamerika eine bedeutende Rolle spielten: die deutsche Fotografin Grete Stern, die deutsche Bildhauerin Gertrude Goldschmidt (Gego) und die Schweizerin Mira Schendel.


15.07.2010 - 07.11.2010
Thomas Schütte

Pressemitteilung
Thomas Schütte zählt international zu den bedeutendsten deutschen Künstlern. Mehrfach wurde er auf der Documenta ausgestellt und erhielt 2005 den Goldenen Löwen der Kunstbiennale von Venedig. Schüttes Kunst zeichnet sich durch Sprünge aus, durch den stetigen Wechsel von Material und Format. Die Schau gibt einen einzigartigen Überblick über die Entwicklung seines Werks, das bereits drei Jahrzehnte überspannt. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Museo Reina Sofia, Madrid, und führt die monographischen Ausstellungen deutscher Maler wie Gerhard Richter, Sigmar Polke, Georg Baselitz und Markus Lüpertz fort.


11.06.2010 - 02.01.2010
Afghanistan. Gerettete Schätze
Die Sammlung des Nationalmuseums in Kabul

Pressemitteilung
Ende der 70er-Jahre entdeckten Archäologen im heutigen Afghanistan die Überreste eines antiken Gräberfeldes aus der Zeit um Christi Geburt. In einigen der Gräber fand man eine Vielzahl spektakulärer Goldgegen-stände von unschätzbarem kunst- und kulturhistorischen Wert. Die legendären Goldfunde sind Zeugen des Königreichs Baktrien, einer Zivilisation, die sich an den Schnittstellen der Kulturen entfaltete und so zum Schmelztiegel der unterschiedlichsten kulturellen Strömungen aus Ost und West wurde. Mit rund 220 Werken zeigt die Ausstellung diesen Kunstschatz, der wie durch ein Wunder Jahrzehnte des Krieges und der Zerstörung überdauert hat, und erst 2003 unversehrt in den Tresoren des Präsidentenpalastes in Kabul wiederentdeckt wurde.


01.04.2010 - 15.08.2010
Liam Gillick

Pressemitteilung
Der 1964 in England geborene Liam Gillick gehört seit Beginn der 1990er-Jahre zu den prominentesten Vertretern der Weiterentwicklung konzeptueller Kunst. 2009 wurde er ausgewählt, den deutschen Pavillon bei der 53. Biennale in Venedig zu gestalten. Die Kunst- und Ausstellungshalle widmet Liam Gillick nun eine umfangreiche Einzelausstellung, welche die Entwicklung seines Werkes anhand wichtiger Werkgruppen und Themen darstellt. Im Mittelpunkt steht dabei die die Vermittlung zwischen dem kritischen Potential seiner Kunst und der ästhetischen Qualität seiner Arbeit.


26.02.2010 - 13.06.2010
Byzanz: Pracht und Alltag

Pressemitteilung
Anhand prächtiger und historisch bedeutsamer Kunstwerke beleuchtet die Ausstellung die faszinierende Geschichte und Kunst des Byzantinischen Reiches. Sie bietet einen umfassenden Überblick über das „Byzantinische Jahrtausend“ von der Gründung Konstantinopels durch Konstantin den Großen 324 bis zur Eroberung der Stadt durch die Osmanen 1453. Im Zentrum der Ausstellung steht die Blütezeit des Reiches von der Zeit Justinians I. (527–565) bis zur Plünderung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer (1204).
Über 400 Leihgaben aus europäischen und amerikanischen Museen – kostbare Elfenbeinarbeiten, prächtige Ikonen und Manuskripte, Architekturfragmente, Skulpturen und Alltagsgegenstände – werden in ihre ursprünglichen Bedeutungszusammenhänge eingebettet. Dabei thematisieren digital rekonstruierte Schauplätze (z. B. Konstantinopel, Ephesos) Hauptfragen zum byzantinischen Staat, zur Kunst und Kultur, zur Gesellschaft und Wirtschaft und geben dem Besucher tiefe Einblicke in das Alltagsleben im Byzantinischen Reich.


29.01.2010 - 02.05.2010
Neugierig?

Pressemitteilung
Die Kunst der Gegenwart wird maßgeblich durch das Engagement privater Sammler und Sammlerinnen gefördert. Die Ausstellung markiert den Auftakt einer kontinuierlichen Zusammenarbeit mit den wichtigsten privaten Sammlungen zeitgenössischer Kunst. Die privaten Sammler benennen Werkgruppen, denen zuletzt ihre besondere Aufmerksamkeit galt oder Werkgruppen, die neu in die Sammlungen aufgenommen wurden. Dem Besucher bietet die Ausstellung somit einen einmalig frischen Einblick in die aktuelle Kunstszene.


05.11.2009 - 03.01.2010
Arno Fischer
Retrospektive

Pressemitteilung
Der 1927 in Berlin geborene Arno Fischer ist ohne Zweifel die Leitfigur der Fotografie in der ehemaligen DDR. Nach einem Studium der Bildhauerei entschied er sich in den 50er Jahren für die Fotografie. In dieser Zeit arbeitete er intensiv in Berlin und reflektierte mit seinen Bildern besonders die Situation der geteilten Stadt. Es folgten stilprägende Arbeiten als Modefotograf für die legendäre Zeitschrift „Sibylle – Zeitschrift für Mode und Kultur“. Zeitgleich fotografierte er Marlene Dietrich in Moskau und arbeitete in New York, Polen und Indien. Heute lebt Arno Fischer zurückgezogen auf dem Land und fotografiert dort lakonisch und anscheinend zufällig mit der Polaroid-Kamera verfremdete Details seines Gartens: Vögel, Blumen, einen Stuhl. Arno Fischer gilt heute als einer der bedeutendsten deutschen Fotografen. Seinem Werk widmet die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland eine umfangreiche Retrospektive. Mehr als 125 Arbeiten geben einen eindrucksvollen Überblick seines Schaffens.


18.10.2009 - 03.01.2010
Grundsteinlegung der Bundeskunsthalle

Pressemitteilung
Am 17. Oktober 1989 wurde der Grundstein für den Bau der Bundeskunsthalle in Bonn gelegt - inmitten politischer Umwälzungen in Mittel- und Osteuropa und wenige Tage vor der Öffnung der Berliner Mauer. Die Ausstellung beleuchtet diese historischen Zusammenhänge mit unveröffentlichten Fotos und Originaldokumenten. Sie rekonstruiert erstmals den „Modellversuch Bundeskunsthalle“, von den Künstler-Initiativen der 70er-Jahre bis zum Architekturwettbewerb mit 35 internationalen Teilnehmern, den Entwürfen der Finalisten und dem bekannten Gebäude von Gustav Peichl.
Die Ausstellung zeigt auch die Weiterentwicklung der Kunst- und Ausstellungshalle und die diplomatisch-politische Rolle der neuen Institution mit den Besuchen von François Mitterrand, Königin Sylvia von Schweden, Husni Mubarak, Königin Margrethe von Dänemark, König Norodom Sihamoni von Kambodscha u.v.a.


09.10.2009 - 24.01.2010
Markus Lüpertz
Hauptwege und Nebenwege
Eine Retrospektive. Bilder und Skulpturen von 1

Pressemitteilung
In der Folge der großen monographischen Ausstellungen deutscher Maler präsentiert die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn nach Gerhard Richter 1993/94, Sigmar Polke 1997 und 2000/01 sowie Georg Baselitz 2004 nun auf rund 2000 qm eine umfangreiche Retrospektive zum Werk von Markus Lüpertz. Die Ausstellung umfasst eine repräsentative Auswahl von etwa 130 Arbeiten – Bilder, Zeichnungen und Skulpturen – des bedeutenden zeitgenössischen Künstlers, der wie kaum ein anderer die gestische und rhetorische Attitüde des ,Genies‘, des klassischen ,Malerfürsten‘ pflegt. Die Ausstellung hat sich zur Aufgabe gemacht, hinter die ,große Geste‘ zu schauen, das bewusste Spiel mit der Rolle des Künstlers zu erkennen und Lüpertz in seinem leidenschaftlichen, intellektuellen, ernsthaften und vielseitigen Schaffen darzustellen. Sie präsentiert einen Künstler, der sich nie einer Stilrichtung verpflichtet hat, nie an den reinen Abbildungscharakter der Kunst geglaubt hat, und der als ,Schöpfer‘ aus einem großen Fundus neu, frei und mit eigener Handschrift gestaltet.


28.08.2009 - 10.01.2010
James Cook und die Entdeckung der Südsee

Pressemitteilung
Der britische Seefahrer und Entdecker James Cook (1728–1779) wurde durch drei Expeditionsreisen in die damals noch unbekannten Weiten des Pazifischen Ozeans berühmt. Ihm gelang es erstmalig, Neuseeland, Australien und die Inselwelt der Südsee zu kartographieren. Damit vervollständigte er unser neuzeitliches Bild von der Erde und widerlegte die Vorstellung von einem mythischen Südkontinent. Die Ausstellung erzählt mit rund 500 Exponaten von den Reisen des James Cook und seines internationalen Wissenschaftlerteams, das im Zeitalter der europäischen Aufklärung in einer Vielzahl von Disziplinen neue Erkenntnisse beitragen konnte: in Navigation, Astronomie, Naturgeschichte, Philosophie und Kunst. Darüber hinaus haben diese Reisen die Begründung einer neuen Wissenschaft ermöglicht, der Ethnologie. Zum ersten Mal werden in Bonn die von den Cook-Reisen mitgebrachten ethnographischen und naturhistorischen Objekte aus den verschiedensten pazifischen Kulturen wieder zusammen-geführt, nachdem sie bereits Ende des 18. Jahrhunderts in frühe völker- und naturkundliche Sammlungen in ganz Europa verstreut worden waren. Viele der kostbaren Federornamente, Holzskulpturen und anderen ozeanischen Artefakte sind kunsthistorisch von unschätzbarem Wert, da Vergleichbares heute in der Südsee nicht mehr zu finden ist. Neben den ethnographischen Ausstellungsstücken werden prachtvolle Gemälde und Zeichnungen der mitreisenden Maler präsentiert, die den euphorischen und wissbegierigen Blick der Entdecker auf die exotischen Szenerien der Südsee eingefangen haben. Auch die gezeigten Schiffsmodelle, originalen Seekarten und Navigationsinstrumente machen die Cook-Reisen auf faszinierende Weise wieder lebendig.


24.04.2009 - 23.08.2009
Gipfeltreffen der Moderne
Das Kunstmuseum Winterthur

Pressemitteilung
Einen wahren Augenschmaus bietet das Gipfeltreffen der großen Maler und Bildhauer der Moderne – und erhellt dabei auch in einzigartiger Weise am Beispiel von rund 240 Gemälden, Skulpturen und Zeichnungen die Entwicklung vom Impressionismus bis zur Gegenwartskunst. Wie ein `Who is Who` liest sich die Liste der Künstler, deren Werke aus dem Kunstmuseum Winterthur die Kunst- und Ausstellungshalle präsentiert: Arp, Artschwager, Beckmann, Bonnard, Brancusi, Braque, Calder, Cézanne, de Chirico, Delacroix, Delaunay, Dégas, Ernst, Fontana, Giacometti, van Gogh, Guston, Hodler, Kandinsky, Kelly, Kokoschka, Kounellis, Léger, Lehmbruck, Magritte, Maillol, Merz, Miró, Mondrian, Monet, Morandi, Picasso, Renoir, Richter, Rodin, Schlemmer, Sisley, Tanguy, Tapiès und viele andere. Mit dieser hochkarätigen und geschlossenen Sammlung braucht das Kunstmuseum Winterthur den Vergleich mit international renommierten Museen wie dem Museum of Modern Art oder dem Guggenheim Museum nicht zu scheuen. Gerhard Richter bezeichnet das Kunstmuseum Winterthur gar als sein Lieblingsmuseum.


17.04.2009 - 30.08.2009
Amedeo Modigliani

Pressemitteilung
Amedeo Modigliani zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Moderne und des 20. Jahrhunderts überhaupt. Seine Werke sind längst zu Ikonen im kollektiven Bildgedächtnis geworden. Mit einer umfangreichen Retrospektive will die Kunst- und Ausstellungshalle das Schaffen dieses bereits mit 35 Jahren verstorbenen Meisters würdigen.
Modigliani, 1884 in Italien geboren, war Maler, Zeichner und Bildhauer. Seine wichtigsten Sujets waren Porträts und Akte. Daneben schuf er einige wenige Landschaftsszenen. Unübersehbar in seinen Werken sind die Bezüge zur Formensprache der Renaissance und des Manierismus. Er vereint expressionistische, kubistische und symbolistische Elemente, greift aber auch Formen aus der zu seiner Zeit populären afrikanischen Skulptur auf, die ihn aufgrund ihrer Idolhaftigkeit faszinierte. Er lässt sich keiner zeitgenössischen Stilrichtungen wie dem Kubismus oder dem Fauvismus zuordnen. Seine Werke belegen die lustvolle, unruhige Lebensweise eines Künstlers, der sich seiner Verletzbarkeit und Endlichkeit von Kindesbeinen an bewusst war und der die Euphorie des Rausches brauchte, um zu leben und zu arbeiten. Modigliani gelangen höchst individuelle, oft melancholisch stimmende Portraits, deren Kraft man sich kaum entziehen kann.
Die Ausstellung orientiert sich eng am Lebensweg des Künstlers und spiegelt wichtige Einschnitte wider. Geplant ist eine umfassende Zusammenstellung von Gemälden, Zeichnungen und einigen Skulpturen aus den Jahren 1909 bis 1919, also fast aus der kompletten Schaffenszeit des Künstlers.


13.03.2009 - 26.07.2009
Tschechische Fotografie des 20. Jahrhunderts

Pressemitteilung
Ob klassische Bildreportage, Surrealismus, Realismus oder Avantgard- Fotografie – in allen Richtungen waren und sind tschechische Fotografen führend vertreten. Über 400 Fotografien illustrieren dies in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland ab dem 13. März 2009 und präsentieren ein historisches Mosaik vom Jahre 1900 bis zur Jahrtausendwende. Der besondere internationale Rang und Stellenwert der tschechischen Fotografen in der Fotogeschichte ist nicht nur der Verdienst berühmter Künstler wie Josef Sudek, Karel Hájek, Václav Jírů, Vilém Reichmann, Jan Reich oder Jindřich Štreit sowie Frantisek Drtikol, Jaromír Funke, Jaroslav Rossler, Josef Koudelka oder Jan Saudek, sondern auch einer ganzen Reihe jüngerer Fotografen. Neben diesen berühmten Namen werden auch Werke von weniger bekannten Fotografen den Facettenreichtum und die Innovation der tschechischen Fotografie verdeutlichen.


13.02.2009 - 15.03.2009
Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus
19. Bundeswettbewerb 2009

Pressemitteilung
Bereits zum achten Mal präsentiert die Kunst- und Ausstellungshalle den Bundeswettbewerb zur Förderung junger Künstlerinnen und Künstler. Er wird alle zwei Jahre von der Bundesministerin für Bildung und Forschung ausgelobt und vom Deutschen Studentenwerk organisiert. Studierende aller 24 Kunsthochschulen Deutschlands erhalten hier Gelegenheit, ihre Arbeiten unter professionellen Bedingungen zu präsentieren. Den Besuchern bietet sich die einzigartige Chance, sich über die aktuellen Positionen der jüngsten Künstlergeneration zu informieren.


21.11.2008 - 15.03.2009
Gandhara – Das buddhistische Erbe Pakistans
Legenden, Klöster und Paradiese

Pressemitteilung
Die buddhistische Kunst Gandharas erscheint dem westlichen Blick seltsam vertraut, ihr westliches Erbe offenkundig. Gandhara bezeichnet eine historische Region im heutigen Pakistan und Afghanistan, die in ihrer Blütezeit von Baktrien über den Hindukusch bis in das zentrale Nordindien verlief. Sie wurde einer größeren Öffentlichkeit bekannt, als die in Fels gehauenen größten Buddhastatuen der Welt in Bamiyan von den Taliban im März 2001 gesprengt wurden.

Die Kunst Gandharas ist vorwiegend dem Buddhismus gewidmet. Der Buddha selbst wurde ab dem 1. Jahrhundert nach Christi erstmals bildhaft dargestellt. Zuvor gab es keine bildhaften Darstellungen des „Erleuchteten", man verehrte ihn in Symbolen.

Die Ausstellung lässt das außergewöhnliche kulturelle Erbe dieser Region, einem Schmelztiegel der Kulturen, vor unseren Augen aufleben. Die Verbindung zahlreicher Kulturen erfolgte durch den Handel zwischen dem Römischen Reich sowie Ost- und Südasien entlang der Seidenstraße. Auf diesem Weg verbreitete sich auch der aus Indien kommende Buddhismus. Zudem begründeten die großräumigen Eroberungen Alexanders des Großen den Einfluss der griechischen Kultur. So finden sich in der Gandhara-Kunst zahlreiche griechische und römische Einflüsse.

Rund 270 einzigartige Objekte, darunter handwerklich meisterlich gefertigte Steinskulpturen, filigran ausgearbeitete Reliefs, kostbare Münzen und prachtvoller Goldschmuck entführen in die Blütezeit der Kunst Gandharas vom 1. bis 5. Jahrhundert nach Christi.

Die Ausstellungsarchitektur ist einem für Gandhara typischen buddhistischen Klosterhof nachempfunden. Den zentralen Mittelpunkt bildet ein Stupa: ein Monument auf dem die spirituelle Entwicklung eines Buddha in 36 Reliefs dargestellt ist. Die Ausstellungsräume um den Stupa geben Einblick in die kulturellen Hintergründe und die Architektur von Gandhara.

Ein besonderes Highlight wird dem Besucher mit der Möglichkeit geboten, die zerstörten Buddhastatuen aus Bamiyan virtuell zu erkunden. Gemeinsam mit den Fachbereichen Informatik/Telekommunikation und Architektur der RWTH Aachen werden ganz neue Wege der Ausstellungspräsentation beschritten. Die zerstörten Buddhastatuen aus Bamiyan leben mittels modernster 3D-Rekonstruktion wieder auf. Seit mehreren Jahren bemühen sich internationale Experten um die dauerhafte Sicherung der verbliebenen Originalfragmente. Die dabei zum Einsatz kommenden Methoden umfassen auch modernste Dokumentationstechniken, welche die Geometrie des Denkmals mittels Lasertechnologie hochpräzise erfassen. Die Messdaten werden in der Ausstellung mit Hilfe einer Stereoprojektion dreidimensional dargestellt und mittels spezieller Brillen für den Besucher unmittelbar erlebbar gemacht.


22.08.2008 - 11.01.2009
Rom und die Barbaren
Europa zur Zeit der Völkerwanderung

Pressemitteilung
Angesichts der anhaltenden, folgenschweren Barbareneinfälle im Gebiet des Römischen Reiches stellte der Kirchenvater Hieronymus bereits 396 fest: „Der römische Erdkreis stürzt.“ Tatsächlich lösten die tief greifenden politischen, sozialen und kulturellen Umwälzungen, welche die hellenistisch-römische Welt vom 4. bis zum 7. nachchristlichen Jahrhundert erschütterten, gewaltige Migrationsbewegungen germanischer und reiternomadischer Stämme aus. Die in mehreren Wellen verlaufende Völkerwanderung führte schließlich zum Zusammenbruch des weströmischen Reiches, dem neue Herrschaftsbildungen und die Entstehung einer vielschichtigen römisch-barbarischen Kultur folgten. Gleichzeitig wurde der weite geographische Raum zwischen der Ostsee und dem Schwarzen Meer zum Ausgangspunkt einer beispiellosen Konfrontation und anschließenden Neuverteilung einzelner Stämme (z.B. der Goten, Gepiden, Alamannen, Hunnen) über ganz Europa. Die Ausstellung bietet eine systematische Darstellung dieser komplexen Vorgänge. Was setzte die gewaltigen Migrationsströme in Bewegung, wer waren die Hauptakteure des Geschehens, wie reagierte das Imperium? Die mannigfaltige Auswahl von prachtvollen Waffen und Pferdegeschirren, edlem Schmuck, luxuriösen Statussymbolen und funktionalen Gebrauchsgegenständen, kultischen Objekten und kostbaren Grabbeigaben lässt die ferne Zeit der Völkerwanderung lebendig erscheinen.


25.04.2008 - 24.08.2008
Tempelschätze des heiligen Berges
Daigo-ji – Der Geheime Buddhismus in Japan

Pressemitteilung
Erstmals sind die großartigen Tempelschätze eines der ältesten Klöster Japans in Deutschland zu sehen: Daigo-ji. Die Ausstellung zeigt 160 herausragende Werke, darunter großformatige Skulpturen, wertvolle Gemälde und Bildrollen, kostbare Ritualobjekte, kunstvolle Kalligraphien, Sutren – die heiligen Schriften des Buddhismus – und historische Dokumente mit einem bisher unbekannten Volumen an Nationalschätzen und Wichtigen Kulturgütern. Die Ausstellung gibt eine Einführung in den geheimen Buddhismus Japans und zeigt das Bergkloster Daigo-ji, seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe, als einen Kulturträger ersten Ranges. Die Klosteranlage Daigo-ji im Süden von Kyoto blickt auf eine über 1100 Jahre währende Geschichte zurück. Seit ihrer Gründung im Jahre 874 n. Chr. hat sie sich bis in die heutige Zeit als eines der bedeutendsten religiösen Zentren und Wallfahrtsort erhalten.


25.01.2008 - 25.05.2008
Sizilien
Von Odysseus bis Garibaldi

Pressemitteilung
SIZILIEN – die größte Region Italiens und die größte Insel des Mittelmeers war jahrtausendelang ein Schmelztiegel zahlreicher Kulturen. Mit ca. 300 hochrangigen Werken zeichnet die Ausstellung dieses kulturelle Erbe nach: Von den ersten Spuren menschlicher Präsenz aus der Altsteinzeit bis zur Ankunft Giuseppe Garibaldis im Jahr 1860. Von den einheimischen Sikanern und Sikulern, den eingewanderten Phöniziern, Griechen, Römern, Byzantinern und Arabern über die Herrschaft der Normannen und Hohenstaufer bis zu den Dynastien der Aragonesen, Habsburger und Bourbonen erzählt die Ausstellung die wechselvolle Geschichte der Insel und veranschaulicht die Einflüsse der vielen Völker und Herrscher.


17.05.2007 - 26.08.2007
Russlands Seele
Ikonen, Gemälde und Zeichnungen aus der Tretjakov-Galerie, Moskau

Pressemitteilung
Im Jahr 2006 feierte die Staatliche Tretjakov-Galerie ihren 150 Geburtstag: 1856 erwarb der Moskauer Kaufmann Pawel Tretjakov (1832 – 1898) seine ersten Gemälde zeitgenössischer russischer Künstler und legte damit den Grundstein für seine berühmte Bildergalerie. Heute gilt sie als die weltweit bedeutendste Sammlung russischer Kunst. Aus diesem überaus reichen Bestand wurden für die Ausstellung in Bonn 170 herausragende Gemälde, Ikonen und Zeichnungen ausgewählt. Sie zeichnen die Entwicklung einer national geprägten russischen Kunst im Spannungsfeld zwischen der gesamteuropäischen und der eigenen kulturellen Tradition nach. Der Bilderbogen spannt sich von der höfischen Kultur des späten 18. Jahrhundert bis zu der Avantgardebewegung um 1917.
Den Mittelpunkt der Schau steht die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. In dieser bewegten Zeit wurde ganz Moskau von einem beispiellosen Bilderfieber erfasst. Der einflussreiche Sammler und Kunstmäzen Tretjakov schätzte vor allem die junge Generation der realistischen Maler wie Ilja Repin, Iwan Kramskoj, Wassili Polenow, Nikolaj Ghe u.a. Deren sozialkritische Szenen aus dem Leben der russischen Gesellschaft, lyrische Landschaftsdarstellungen und eindringliche Portraits drücken die viel beschworene Suche nach dem ‚wahren Russland’ mit besonderer Meisterschaft aus. Diese umfassende Werkgruppe wird von selten gezeigten Gemälden des 18. und frühen 19. Jahrhunderts eingeleitet. Eine Auswahl kostbarer Ikonen macht den Betrachter mit den spirituellen Quellen der russischen Ästhetik vertraut. Die Umbruchsituation der Jahrhundertwende offenbart sich in der Vielfalt künstlerischer Positionen: Sie beginnt mit dem Symbolismus von Michail Wrubel und Wiktor Borissow-Mussatow und reicht bis zu den Vertretern der russischen Moderne.


05.04.2007 - 27.01.2008
Ägyptens versunkene Schätze

Pressemitteilung
Der Meeresarchäologe Franck Goddio entdeckte in den letzten zehn Jahren vor der Küste der heutigen Stadt Alexandria sowie in der Bucht von Abukir herausragende Zeugnisse der ägyptischen Geschichte aus der Zeit von 700 vor bis 800 nach Christus. Sie versanken vor über 1000 Jahren nach mehreren Naturkatastrophen im Meer. Monumentale Statuen, aber auch Münzen, Schmuck und Kultgeräte wurden mit neuesten technischen Methoden am Meeresboden geortet und in langjähriger, mühevoller Arbeit geborgen. Sagenumwobene Orte wie der antike Hafen von Alexandria mit Teilen des Königsviertels, die verloren geglaubte Stadt Herakleion und Teile der Stadt Kanopus wurden wieder entdeckt. Rund 500 Funde aus diesen spektakulären Unterwassergrabungen werden in Bonn präsentiert. Die Objekte spannen einen Bogen von der Zeit der letzten Pharaonen über Alexander den Großen und die griechischen Herrscher am Nil bis hin zur Römischen Zeit. Diese einzigartigen Objekte spiegeln den Rang der drei Städte wider, die in der Antike zu den berühmtesten Zentren des Handels, der Wissenschaft, der Kultur und der Religion gehörten. Einflüsse aus Mesopotamien, Griechenland und Rom verschmolzen mit der Jahrtausende alten Kultur der Pharaonen. Es entstanden neue religiöse und kulturelle Lebensformen, die das antike Ägypten nachhaltig geprägt haben. Die Ausstellung bietet darüber hinaus spektakuläre Einblicke in die faszinierende Arbeit von Tauchern und Meeresarchäologen.
Eine Ausstellung der KAH in Zusammenarbeit mit Franck Goddio und der Hilti Arts & Culture GmbH. Diese Ausstellung wurde ermöglicht durch die Hilti Foundation.


09.02.2007 - 11.03.2007
Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus

Pressemitteilung
„Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus“ ist das einzige Forum, in dem sich Studierende aller Kunsthochschulen der Bundesrepublik gemeinsam präsentieren. Insgesamt sind 23 Hochschulen an dem Wettbewerb beteiligt. Die Ausstellung gibt damit einen repräsentativen Überblick über die künstlerische Ausbildung in Deutschland. Zugelassen sind alle Medien vom traditionellen Tafelbild bis zur Arbeit mit dem Internet. Selten gibt es die Gelegenheit, sich so umfassend mit den Positionen der jüngsten Künstlergeneration auseinander zu setzen.
Der Ablauf des Wettbewerbs sieht folgendermaßen aus: Jede Hochschule nominiert zwei ihrer Studierenden, wobei Künstlerpaare oder -gruppen als Einzelteilnehmer gewertet werden. Die ausgewählten Kandidatinnen und Kandidaten treffen sich zur gemeinsamen Ausstellung in Bonn. Eine Jury sichtet die eingereichten Arbeiten und ermittelt die Preisträger. Die Verleihung der Preise erfolgt im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am 8. Februar 2007.


15.12.2006 - 09.04.2007
Angkor – Göttliches Erbe Kambodschas

Pressemitteilung
Die Ausstellung bietet dem deutschen Publikum erstmals einen einzigartigen Überblick über die Kultur Kambodschas. Der Besucher begibt sich auf eine faszinierende Zeitreise durch die Entwicklung einer der glanzvollsten Epochen der Menschheit. Der zeitliche Bogen spannt sich vom 7. Jahrhundert nach Christus bis in die heutige Zeit. Im Mittelpunkt der Schau steht die Angkor-Periode, deren Blüte vom 9. bis zum 15. Jahrhundert dauerte. Eine einzigartige Tempellandschaft zeugt von der Machtfülle dieses Reiches. Angkor Wat, das größte sakrale Bauwerk der Welt, steht seit jeher für die geheimnisvollen, weitläufigen Tempelanlagen im Dschungel Kambodschas, die auch heute noch eine Vorstellung ihrer einstigen Pracht vermitteln. Dem Besucher werden anschaulich die religiösen, politischen und kosmologischen Konzepte vor Augen geführt, die hinter der überwältigenden Architektur stehen.
Rund 140 kunstvoll gearbeitete Steinplastiken, Bronzefiguren und Holzskulpturen sowie kostbare Silberarbeiten und Malereien aus dem Nationalmuseum in Phnom Penh und weiteren namhaften asiatischen und europäischen Institutionen geben einen Eindruck von der Eleganz, dem Machtbewusstsein und der tiefen Spiritualität im Kunstschaffen der Khmer. Die Präsentation nach thematischen Schwerpunkten vermittelt eine Vorstellung von der religiösen, historischen und sozialen Bedeutung der Werke.Die Ausstellung lässt die kulturellen Grundlagen, auf denen sich Angkor entwickelte, erkennen und zeigt, in welchem Maße sein Erbe bis heute nachwirkt.


26.09.2006 - 12.11.2006
The Guggenheim Architecture

Pressemitteilung
Frank Lloyd Wrights spektakulärer Bau für das Solomon R. Guggenheim Museum (1943 - 1959) an der Fifth Avenue in New York prägte das Guggenheim in architektonischer Hinsicht. Fast vierzig Jahre später ging das von Frank O. Gehry entworfene Guggenheim-Museum in Bilbao noch weiter: Es machte den Namen zum Markenzeichen und verankerte den unverwechselbaren Charakter des Guggenheim im populären Bewusstsein.
Im Laufe der letzten zwanzig Jahre hat die Guggenheim Foundation etwa zwei Dutzend Architekturentwürfe für weitere Museen und Galerien weltweit in Auftrag gegeben. Die Ausstellung führt erstmals diese Entwürfe zusammen, von denen viele noch nie öffentlich gezeigt wurden. Neben Architekturmodellen belegt die Vielfalt der hier gezeigten Materialien die rasante Entwicklung der Architekturdarstellung, von Perspektivzeichnungen und Blaupausen bis hin zu den jüngsten Entwicklungen von Computer-Renderings, Animationen und virtuellen Raumsimulationen.


21.07.2006 - 07.01.2007
The Guggenheim Collection

Pressemitteilung
Im Sommer 2006 zeigt die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland im gesamten Haus, auf circa 6000 qm, eine der größten und ambitioniertesten Ausstellungen der letzten Jahre. Mit einer Auswahl von 200 Meisterwerken von der Klassischen Moderne bis in die Gegenwart präsentiert sich die Sammlung der Guggenheim Foundation, New York in Bonn.