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Fondation Beyeler

Kunstinstitution bei artports.com

Fondation Beyeler

Baselstrasse 101
CH-4125 Riehen
Switzerland/Schweiz
Tel: 0041 61 645 97 00
presse@fondationbeyeler.ch
www.fondationbeyeler.ch
Öffnungszeiten:
tägl. 10-18 Uhr, mittwochs 10-20 Uhr
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Hotels
Fondation Beyeler

Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen


Fondation Beyeler

31.08.2019 - 29.10.2019
Sammlung Rudolf Staechelin

Pressemitteilung
ie Gemälde der renommierten Sammlung von Rudolf Staechelin (1881–1946) kehren nach vier Jahren nach Basel zurück. Nach vielbeachteten Ausstellungen im Museo Nacional Reina Sofia in Madrid und der Phillips Collection in Washington (beide zusammen mit der Sammlung Im Obersteg) werden die 19 Werke des Impressionismus, Post-Impressionismus und der Klassischen Moderne ab Ende August 2019 in der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel präsentiert. Hier sind die eindrücklichen Gemälde von Paul Cézanne, Edgar Degas, Paul Gauguin, Vincent van Gogh, Ferdinand Hodler, Édouard Manet, Claude Monet, Pablo Picasso, Camille Pissarro und Auguste Renoir zunächst in einer konzentrierten Ausstellung zu sehen. Danach werden die Bilder in die periodisch wechselnden Sammlungspräsentationen der Fondation Beyeler integriert. Damit sind die Kunstwerke wieder in Basel öffentlich zugänglich, wo ein neues Kapitel in der bewegten Geschichte der Sammlung Rudolf Staechelin beginnt.


Fondation Beyeler

06.10.2019 - 26.01.2020
Resonating Spaces

Pressemitteilung
Resonating Spaces ist der Titel der diesjährigen Herbstausstellung der Fondation Beyeler. Die in der
Ausstellung präsentierten Künstlerinnen sind Leonor Antunes, Silvia Bächli, Toba Khedoori, Susan Philipsz
und Rachel Whiteread. Anstelle einer umfassenden Gruppenschau mit zahlreichen Werken legt die
Ausstellung den Fokus auf exemplarische Werke von einigen wenigen, international renommierten,
zeitgenössischen Künstlerinnen.
Die Werke dieser Künstlerinnen schaffen in sehr unterschiedlicher Form eine spezifische Qualität von
Räumlichkeit – akustisch, als Skulptur oder gezeichnet. Gemeinsam ist ihnen, dass sie zuerst eher als
Räume wirken, als dass sie als Einzelobjekte wahrgenommen werden. In ihrem Aussehen und Auftreten
erscheinen sie zurückhaltend und unaufdringlich, ihre Wirkung allerdings ist stark und kraftvoll. Diese
Werke evozieren Räume zwischen dem Erkennbaren und dem Flüchtigen. Sie schaffen Orte und
Ruhepausen, in denen die Fähigkeit des Erinnerns ausgelöst wird und Bilder und Erinnerungen lebendig
werden.

Bildnachweis:
Toba Khedoori, Untitled (grid), 2015 (detail), oil on canvas, 94 × 94 cm, Los Angeles County Museum of Art, purchased with funds provided by Mr. and Mrs. Bernard A. Greenberg; © Toba Khedoori, Courtesy Regen Projects, Los Angeles & David Zwirner. Photo: Fredrik Nilsen


Fondation Beyeler

26.01.2020 - 17.05.2020
Edward Hopper

Pressemitteilung
In ihrer Frühjahrsausstellung 2020 zeigt die Fondation Beyeler Werke von Edward Hopper (1882–1967), einem der bedeutendsten amerikanischen Maler des 20. Jahrhunderts. Hopper wurde in Nyack, New York, geboren. Nach einer Ausbildung zum Illustrator studierte er bis 1906 Malerei an der New York School of Art. Neben der intensiven Beschäftigung mit deutscher, französischer und russischer Literatur boten besonders Maler wie Diego Velázquez, Francisco de Goya, Gustave Courbet und Édouard Manet dem jungen Künstler wichtige Orientierungspunkte. Obwohl Hopper lange Zeit hauptsächlich als Illustrator arbeitete, ist er heute vor allem für seine Ölgemälde bekannt, die von seinem grossen Interesse an der Farbwirkung und seiner Virtuosität in der Darstellung von Licht und Schatten zeugen. Hoppers Gemälde sind Ausdruck seines einzigartigen Blicks auf das moderne Leben: Tankstellen, Häuser, Bars, Leuchttürme und Schiffe, aber auch Innenansichten von Wohnungen, Hotels und Kinos. Die wenigen Personen, die auf seinen Werken zu sehen sind, scheinen
oftmals aus den Bildern herauszublicken, als ob das, was auf den Gemälden „passiert“, für den Betrachter gar nicht sichtbar sei. Unsichtbare Geschehnisse scheinen sich ausserhalb des Bildes zu ereignen. Den Schwerpunkt der Ausstellung in der Fondation Beyeler bilden Hoppers ikonische Darstellungen der
unendlichen Weite amerikanischer Landschaft und Stadtlandschaft. Es handelt sich dabei um ein Thema,
das bisher kaum in den Fokus von Ausstellungen zu Edward Hopper gerückt wurde, aber von zentraler Bedeutung für das Verständnis und die Rezeption seines Werks ist. Hoppers künstlerische Formensprache entwickelte sich unabhängig von populären zeitgenössischen Tendenzen. Seine charakteristische
Darstellungsweise war nicht nur für bedeutende Maler der Gegenwart wie Peter Doig von grossem Einfluss; sie stand auch in einem geradezu symbiotischen Verhältnis zum Medium Film, vor allem boten Hoppers Gemälde Inspiration für Meilensteine des Films wie Alfred Hitchcocks Der unsichtbare Dritte (1959), Wim Wenders’ Paris, Texas (1984) oder Kevin Costners Der mit dem Wolf tanzt (1990). Wim Wenders bereitet anlässlich der Museumspräsentation ein Filmprojekt zu Edward Hoppers Landschaftsbildern vor. Die Ausstellung der Fondation Beyeler umfasst Aquarelle und Ölgemälde der 1910er- bis 1960er-Jahre und gewährt damit einen umfänglichen und spannenden Einblick in den Facettenreichtum der Hopper’schen Malerei.


Fondation Beyeler

16.05.2020 - 16.08.2020
Goya

Pressemitteilung
Francisco-de-Goya-Retrospektive im Sommer 2020 in der Fondation Beyeler –
Einen Vorgeschmack bietet die Präsentation des Gemäldes Hexensabbat am Stand auf der diesjährigen Art
Basel.
Die Fondation Beyeler widmet Francisco de Goya eine der bisher bedeutendsten Ausstellungen ausserhalb
Spaniens. Goya ist einer der letzten grossen Hofkünstler und der erste Wegbereiter der modernen Kunst.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid. Selten gezeigte
Gemälde aus spanischem Privatbesitz werden in der Fondation Beyeler erstmals mit Schlüsselwerken aus
renommierten europäischen und amerikanischen Museen wie auch Privatsammlungen vereint sein. Zum
Auftakt der Sommerausstellung 2020 präsentiert die Fondation Beyeler am diesjährigen Stand auf der Art
Basel Goyas eindrucksvolles und rätselhaftes Gemälde Hexensabbat (1797/98) aus dem madrilenischen
Museo Lázaro Galdiano.
Francisco de Goya (1746–1828) ist einer der grossen Wegbereiter der modernen Kunst. Sein
facettenreiches Werk, das den Freuden und dem Glanz ebenso wie den Schrecken und Abgründen der
menschlichen Existenz auf einzigartige Weise Ausdruck verleiht, übt einen kaum zu überschätzenden
Einfluss auf die Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts aus. Zu den wichtigsten Genres und Themen in
seinen Bildern zählen allen voran die Porträts, die Mitglieder der Königsfamilie und des Hofes, aber auch
Freunde und Bekannte des Künstlers zeigen. Die Bildnisse sind in der Konzeption vielschichtig, indem sie
die Widersprüchlichkeit und komplexe Persönlichkeit der Dargestellten vor Augen führen. Hinzu kommen
Selbstbildnisse, in denen die innere Bewegtheit und Intelligenz des Künstlers auf eindringliche Weise
Gestalt erlangen. Ein gänzlich eigenständiger Motivkreis ist jener der Majas: Frauendarstellungen, die ein
ambivalentes Verhältnis zwischen Mann und Frau zu erkennen geben. In seinen Genrebildern reflektiert
Goya Begebenheiten aus dem Alltag der spanischen Gesellschaft. Dazu gehören Marktszenen und
Stierkämpfe, Banditenhöhlen, Irrenhäuser sowie Inquisitionstribunale als Orte des Machtmissbrauchs und
der Gewalt. Von ebenso grosser Bedeutung sind die Darstellungen von Hexensabbaten, in denen Goya
Abgründiges, den Aberglauben, die Unvernunft und die Alpträume seiner Zeit zur Anschauung bringt.
Die Ausstellung wird über 70 Gemälde und ein Konvolut von rund 50 meisterhaften Zeichnungen und 30
Druckgrafiken versammeln, die die Besucher zu einer Begegnung mit dem Schönen wie auch dem
Unfassbaren einladen. Sie entsteht in Kooperation mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid. Selten zu
sehende Gemälde aus spanischem Privatbesitz werden in der Fondation Beyeler erstmals mit
Schlüsselwerken aus den renommiertesten europäischen und amerikanischen Museen und
Privatsammlungen vereint sein.
Goyas radikale Bilder wurden besonders von den modernen spanischen Künstlern verehrt, darunter Pablo
Picasso und Joan Miró. Insbesondere die Surrealisten erblickten in ihm einen Geistesverwandten. Auch für
zeitgenössische Künstler stellt Goya eine wichtige Inspirationsquelle dar. In der Reflexion über den
Menschen in einer konfliktreichen, zwischen Vernunft und Unvernunft schwankenden Welt erweisen sich
seine Bilder heute als aktueller denn je.
Die Ausstellung von Hexensabbat am Stand der Fondation Beyeler auf der Art Basel ist ein erster
Vorgeschmack dessen, was die Besucherinnen und Besucher im kommenden Jahr in Riehen erwarten
wird. Ermöglicht wird diese Vorschau auf Goya durch das leihgebende Museo Lázaro Galdiano in Madrid.
Das Museum ging aus der grosszügigen Schenkung des gesamten Erbes von José Lázaro Galdiano an den
spanischen Staat hervor. Sie umfasste 13.000 Kunstwerke, ein Palais, in dem die Objekte untergebracht
sind, die Redaktionszentrale des Verlags La España Moderna und eine Bibliothek mit 20.000 Bänden. Zu
den Höhepunkten der beeindruckenden Sammlung zählen Werke von Künstlern wie Hieronymus Bosch,
Diego Velázquez oder El Greco.


Ausstellungsarchiv


02.07.2019 - 02.09.2019
Sammlungspräsentation "Lost in Time Like Tears in Rain", kuratiert von Sam Keller

Pressemitteilung
Die neue Sammlungsausstellung in der Fondation Beyeler begibt sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit. Sie ist als Einladung zu einem lustvollen Spaziergang durch den Garten der modernen Kunstgeschichte konzipiert und endet in der Kunst der Gegenwart, wo sie in die Ausstellung von Rudolf Stingel überleitet, in dessen Kunst Erinnerungen und Zeitspuren gleichfalls eine zentrale Rolle spielen. Roy Lichtenstein, Girl with Tear III, 1977; Öl und Magna auf Leinwand, 117 x 101,5 cm; Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler; © Estate of Roy Lichtenstein / 2019, ProLitteris, Zürich / Foto: Robert Bayer


08.06.2019 - 01.09.2019
Louise Bourgeois: Insomnia Drawings – Werke aus der Daros Collection

Pressemitteilung
Zeitlebens wurde Louise Bourgeois immer wieder von Schlaflosigkeit begleitet. Doch war die französischamerikanische
Künstlerin in den langen Nachtstunden ungemein produktiv, sodass ihre Insomnie mitunter
zu einem wichtigen Teil ihres künstlerischen Arbeitens wurde. Zwischen November 1994 und Juni 1995
entstanden insgesamt 220 Blätter mit Zeichnungen und gedichtartigen Notationen: Die Insomnia
Drawings. Mal abstrakt und geometrisch, mal realistisch und figurativ, reflektieren sie Bourgeois’
Komplizenschaft mit der Schlaflosigkeit, ihre Erinnerungen und Gedanken.
#BeyelerBourgeois


Bildnachweis:
Louise Bourgeois, Insomnia Drawing Nr. 174, 13. März 1995, Zeichenkohle, Bleistift, roter Filzstift, roter Kugelschreiber, 29,6 x 22,8 cm, Daros Collection, Schweiz, © The Easton Foundation / 2019, ProLitteris, Zürich


26.05.2019 - 06.10.2019
Rudolf Stingel


03.02.2019 - 26.05.2019
Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode


02.09.2018 - 13.01.2019
Balthus


29.04.2018 - 02.09.2018
Bacon - Giacometti


06.02.2018 - 08.04.2018
Material Matters


21.01.2018 - 29.04.2018
Georg Baselitz


05.02.2017 - 07.05.2017
Ernst Beyeler und seine Sammlung

Pressemitteilung
Die Fondation Beyeler feiert im Jahr 2017 ihren 20. Geburtstag mit drei besonderen Ausstellungen ihrer Sammlung. Über das Jahr hindurch wird die Sammlung Beyeler aus drei verschiedenen Perspektiven gezeigt: Mit einem Blick zurück, einem Blick in die Gegenwart und einem Blick nach vorne.

Die erste Sammlungsausstellung (5. Februar bis 7. Mai 2017) ist eine Hommage an die Museumsgründer Ernst und Hildy Beyeler und empfindet die allererste Sammlungshängung bei der Eröffnung der Fondation Beyeler vor 20 Jahren nach. Dabei werden die persönliche Sicht des Gründerehepaars auf ihre eigene Sammlung und somit auch der Ausgangspunkt für zukünftige Präsentationen nochmals ersichtlich.


22.01.2017 - 28.05.2017
Claude Monet

Pressemitteilung
Zu ihrem 20. Geburtstag präsentiert die Fondation Beyeler einen der bedeutendsten und beliebtesten Künstler: Claude Monet. Die Ausstellung ist ein Fest des Lichts und der Farben. Sie beleuchtet die künstlerische Entwicklung des französischen Malers von der Zeit des Impressionismus bis zum berühmten Spätwerk. Zu sehen sind seine Landschaften am Mittelmeer, wilde Atlantikküsten, die Flussläufe der Seine, Blumenwiesen, Heuhaufen, Seerosen, Kathedralen und Brücken im Nebel. Der
Künstler experimentierte in seinen Bildern mit wechselnden Licht- und Farbenspielen im Verlauf der Tages- und Jahreszeiten. Mit Spiegelungen und Schatten gelang es Monet, magische Stimmungen zu erzeugen.

Claude Monet war ein grosser Pionier, der den Schlüssel zum geheimnisvollen Garten der modernen Malerei gefunden und allen die Augen für ein neues Sehen der Welt geöffnet hat.

Die Ausstellung vereint 50 Meisterwerke aus privaten Sammlungen und renommierten Museen wie dem Musée d’Orsay in Paris, dem japanischen Pola Museum of Art, dem Metropolitan Museum in New York und dem Art Institute in Chicago.


02.10.2016 - 01.01.2017
Roni Horn

Pressemitteilung
Für die Ausstellung der amerikanischen Künstlerin Roni Horn (*1955 in New York) wurden aus dem medial vielseitigen Oeuvre herausragende Werkgruppen und Serien der letzten 20 Jahre ausgewählt. Es sind fotografische Installationen, Arbeiten auf Papier und Skulpturen aus gegossenem Glas, die in den sechs Räumen der Ausstellung als eine zusammenhängende Installation erlebbar werden. Die Ausstellung „Roni Horn“ wurde in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin für die Räume der Fondation Beyeler entwickelt. Mehrere neue Werke werden hier erstmals gezeigt.

Im Zentrum des Schaffens von Roni Horn steht die Idee der Identität und Wandelbarkeit. Mit ihren Arbeiten gelingt es Horn, feste Zuschreibungen subtil auszuloten und Veränderliches und Vielfältiges hervorzuheben. Sie zeigen, dass das Wesen der Dinge von ihrer sichtbaren Erscheinung verschieden sein kann. Es ist daher kein Zufall, dass Roni Horn Materialien wie Glas verwendet oder Motive wie Wasser oder Wetter behandelt, die vielschichtig und deren Gestalt und natürlicher Zustand veränderbar sind. Ihre Werke lassen solche Überlegungen sinnlich erfahrbar werden. Ein spielerischer Umgang mit Sprache und Literatur erweitert den Bedeutungsrahmen der entstandenen Bilder zusätzlich.

Seit 1975 reist Roni Horn regelmässig nach Island. Die einzigartig schroffe Landschaft, die ungemein wechselhaften Wetterverhältnisse und die Abgeschiedenheit des Ortes sind ihr wesentliche Quellen der Inspiration: „Gross genug, um sich darin zu verlieren. Klein genug, um sich selbst zu finden.“

Kuratorin der Ausstellung ist Theodora Vischer, Senior Curator an der Fondation Beyeler.


04.09.2016 - 22.01.2017
Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter

Pressemitteilung
Zum ersten Mal seit 30 Jahren widmet sich eine umfassende Ausstellung in der Schweiz einem der faszinierendsten Kapitel der modernen Kunst, das unter dem Titel Der Blaue Reiter berühmt geworden ist. Die Münchner Ausstellung im Jahr 1911 und die gleichnamige Künstlerbewegung generierten ein neues, revolutionäres Kunsterlebnis. Ausgehend von den Werken Wassily Kandinskys in der Sammlung Beyeler wird dem Publikum ein Einblick in die Arbeit einer Gruppe avantgardistischer Künstler gegeben, deren Offenheit und Internationalität durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen wurden.

Der Blaue Reiter ist der Name des legendären Almanachs, der von Wassily Kandinsky (1866–1944) und Franz Marc (1880–1916) herausgegeben wurde und 1912 in München erschien. Kandinsky und Marc versammelten in diesem Buch Texte und Bilder aus unterschiedlichen Kulturen und von verschiedenen Künstlern. Der Almanach sollte die Notwendigkeit eines Epochenumbruchs der Künste zu Beginn des 20. Jahrhunderts dokumentieren. Er zeugt von einem damals revolutionär neuen Kunst- und Weltverständnis, bei dem es nicht mehr um die Abbildung der sichtbaren Wirklichkeit ging, sondern um die Verbildlichung geistiger Fragen. Dies zeigt sich vor allen Dingen in einer Befreiung der Farbe, die angeregt wurde durch die Voralpenlandschaft südlich von München.

Dieses Denken, vor dessen Hintergrund vor allem Kandinsky und Marc ihren Weg zur Abstraktion entwickelten, führte zu einem Wendepunkt in der abendländischen Kunstauffassung und prägte Generationen von Malern – bis heute.

In der Ausstellung, in der rund 70 Werke und insgesamt über 90 Exponate zu sehen sein werden, wird der Almanach vorgestellt und die Revolution der Malerei zwischen 1908 und 1914 veranschaulicht, vor allem durch bedeutende Werkgruppen Kandinskys und Marcs.


31.01.2016 - 08.05.2016
Jean Dubuffet – Metamorphosen der Landschaft

Pressemitteilung
Jean Dubuffet – Metamorphosen der Landschaft

31. Januar – 8. Mai 2016

Jean Dubuffet (1901–1985) gehört zu den prägenden Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Inspiriert von den Werken künstlerischer Aussenseiter, gelang es ihm, sich von überkommenen Traditionen zu befreien und die Kunst neu zu erfinden. Dubuffets Einfluss ist in der zeitgenössischen Kunst und Street Art noch zu spüren, beispielsweise bei David Hockney, Jean-Michel Basquiat oder Keith Haring.
Anhand von über 100 Werken des überaus facettenreichen und vielschichtigen Schaffens präsentiert die Fondation Beyeler die erste grosse Retrospektive des Künstlers in der Schweiz im 21. Jahrhundert. Dabei geht die Ausstellung von Dubuffets faszinierender Deutung von Landschaft aus, die sich bei ihm auch in Körper, Gesicht und Objekt verwandeln kann. In seinem Werk experimentiert der Künstler mit neuen Techniken und Materialien wie Sand, Schmetterlingsflügel, Schwämme und Schlacke, um daraus ein ganz eigenes und einzigartiges Bilduniversum zu schaffen.
Neben bedeutenden Gemälden und Skulpturen aus allen wichtigen Schaffensphasen des Künstlers zeigt die Ausstellung Dubuffets spektakuläres Gesamtkunstwerk Coucou Bazar, in dem Malerei, Skulptur, Theater, Tanz und Musik zusammenfinden.
Die Ausstellung wird mit Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen sowie von der Fondation Dubuffet in Paris grosszügig unterstützt.


04.10.2015 - 10.01.2016
Auf der Suche nach 0,10 – Die letzte futuristische Ausstellung der Malerei

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„Auf der Suche nach 0,10 – Die letzte futuristische Ausstellung der Malerei“ feiert eines der entscheidenden Ereignisse für die Entwicklung der modernen und zeitgenössischen Kunst. Vor hundert Jahren, im Jahr 1915, stellten in Petrograd (heute Sankt Petersburg) 7 Künstler und 7 Künstlerinnen der russischen Avantgarde gemeinsam ihre Werke aus. Die revolutionäre Ausstellung leitete das Ende der damals in der europäischen Kunstszene dominierenden Strömungen des Kubismus und Futurismus ein und war zugleich die Geburtsstunde von Suprematismus und Konstruktivismus. Kasimir Malewitsch präsentierte erstmals sein „Schwarzes Quadrat“, das zur Ikone der abstrakten Kunst wurde. Vladimir Tatlin installierte erstmals sein berühmtes Eck-Konterrelief, das die Skulptur vom Sockel holte und recycelte Materialien salonfähig machte. Nur etwa ein Drittel der ursprünglichen 154 Arbeiten sowie 2 Fotos der Ausstellung, Originalposter und Exemplare des unbebilderten Katalogs überlebten jene bewegte Zeit.

In jahrelanger Recherchearbeit wurden die Werke und Dokumente aus Museen, Archiven und privaten Sammlungen zusammen getragen. Neben der Tretjakow-Galerie in Moskau und dem Russischen Museum in Sankt Petersburg tragen 14 regionale russische Museen sowie führende internationale Institutionen wie das Centre Georges Pompidou in Paris, das Stedelijk Museum in Amsterdam, das Museum Ludwig in Köln, die Sammlung George Costakis aus Thessaloniki, das Art Institute of Chicago, das MoMA in New York mit raren und wertvollen Leihgaben zur Ausstellung bei. Zum 100. Jubiläum von „0,10“ sind sie in dieser überhaupt ersten kritischen Rekonstruktion der legendären Ausstellung wieder vereint. Gastkurator ist Matthew Drutt, der bereits für die grossen Malewitsch-Retrospektiven im Guggenheim Museum und in der Menil Collection verantwortlich war.

Sankt Petersburg wurde zur Wiege der Russischen Avantgarde: Mit „0,10“ setzt die Fondation Beyeler nach „Venedig“, „Wien 1900“, „Surrealismus in Paris“ ihre Ausstellungsserie über Städte fort, die für die Entwicklung der modernen Kunst ausschlaggebend waren.

Bild:
Kasimir Malewitsch
Suprematismus: Gegenstandslose Komposition, 1915
Öl auf Leinwand, 80 x 80 cm
Kunstmuseum, Jekaterinburg, mit Unterstützung des Staatlichen Museums- und Ausstellungszentrums ROSIZO


04.10.2015 - 10.01.2016
Black Sun

Pressemitteilung
Parallel zur Ausstellung „Auf der Suche nach 0,10 – Die letzte futuristische Ausstellung der Malerei“ ist in der Fondation Beyeler auch die Ausstellung „Black Sun“ zu sehen. Sie präsentiert Werke von insgesamt 36 Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts in unterschiedlichen Medien wie Malerei, Skulptur, Installation und Film sowie Kunst im öffentlichen Raum. Entstanden als Hommage an Kasimir Malewitsch und Wladimir Tatlin, beschäftigt sich „Black Sun“ aus heutiger Perspektive mit dem enormen Einfluss der zwei Vertreter der russischen Avantgarde auf die künstlerische Produktion bis in die Gegenwart. Die Ausstellung wurde in enger Zusammenarbeit mit einigen der ausgestellten Künstlern realisiert.

Bild:
Richard Serra
Cheever, 2009
Paintstick auf Bütten, 194 x 193 cm
Sammlung Richard Serra und Clara Weyergraf-Serra
Foto: Rob McKeever
© 2015, ProLitteris, Zürich


04.10.2015 - 17.01.2015
0,10 – Die letzte futuristische Ausstellung der Malerei

Pressemitteilung
Gefeiert wird eine für die Kunst der Moderne überaus wichtige Ausstellung, in der Kasimir Malewitsch mit seinen suprematistischen Werken debütierte und Wladimir Tatlin seine Konterreliefs vorstellte. Beide Künstler waren Rivalen und absolut konträr in ihrem kreativen Denken. Als ihre Werke 1915 zusammen in der von ihrem Künstlerfreund Iwan Puni organisierten 0,10-Schau in Petrograd, heute St. Petersburg, erschienen, sahen sich andere Ausstellungsteilnehmer genötigt, Partei zu ergreifen. Viele von den Gemälden aus der originalen 0,10-Schau werden zum ersten Mal ausserhalb Russlands präsentiert.


31.05.2015 - 06.09.2015
Marlene Dumas

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Die bisher umfassendste Retrospektive in Europa zum Werk von Marlene Dumas (*1953 Kapstadt, Südafrika) bietet einen einzigartigen Überblick über ihr Schaffen von der Mitte der 1970er-Jahre bis heute. Marlene Dumas ist in Südafrika aufgewachsen und lebt und Arbeitet seit 1976 in Amsterdam. Sie gehört in der Malerei zu den einflussreichsten Künstlern der Gegenwart. Im Zentrum ihres Werkes stehen die menschliche Figur und Themen wie Identität, Menschsein, Liebe und Tod. Dabei bezieht sie sich auf aktuelle Ereignisse ebenso wie auf die Kunstgeschichte. Ihrem umfangreichen Bildarchiv entnimmt Dumas die Vorlagen für ihre faszinierenden, zuweilen verstörenden und zutiefst berührenden Bilder. Gemälde und Zeichnungen aus allen Schaffensphasen, darunter noch nie gezeigte Werke, werden zu sehen sein.


08.02.2015 - 28.06.2015
Paul Gauguin

Pressemitteilung
Mit Paul Gauguin (1848 – 1903) präsentiert die Fondation Beyeler einen der berühmtesten und faszinierendsten Künstler überhaupt. Über fünfzig Meisterwerke Gauguins aus internationalen Museen und renommierten Privatsammlungen lassen die Ausstellung zu einem der grossen europäischen Kulturhöhepunkte des Jahres 2015 werden. Gauguins zukunftsweisende Bilder wurden zu Ikonen der modernen Kunst und zählen zu den bedeutendsten Kulturschätzen der Welt. Mit ihren leuchtenden Farben und elementaren Formen revolutionierten sie die Kunst und begeistern noch heute. Die Ausstellung zeigt sowohl Gauguins vielseitige Selbstporträts als auch die visionären und spirituellen Bilder aus seiner Zeit in der Bretagne. Vor allem stehen Gauguins weltbekannte, auf Tahiti entstandene Gemälde im Vordergrund: In idyllischen Landschaften erscheinen sinnliche Frauengestalten, oft von symbolhaften Tieren begleitet. In ihnen feiert der Künstler seine Idealvorstellung von einer unversehrten exotischen Welt und verbindet darin Natur und Kultur, Mystik und Erotik, Traum und Wirklichkeit auf harmonischste Weise. Neben Gemälden präsentiert die Ausstellung auch eine Auswahl von Gauguins rätselhaften Skulpturen, welche die damals schon weitgehend verschwundene Kunst der Südsee lebendig werden lassen. Gauguins einzigartige Schöpfungen erzählen von der Suche nach einem verlorenen Paradies auf Erden, von seinem filmreifen Künstlerleben zwischen den Kulturen, bestimmt von Leidenschaft und Abenteuergeist.


31.01.2015 - 08.05.2015
Jean Dubuffet – Metamorphosen der Landschaft

Pressemitteilung
Jean Dubuffet (1901–1985) gehört zu den prägenden Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Inspiriert von den Werken künstlerischer Aussenseiter, gelang es ihm, sich von überkommenen Traditionen zu befreien und die Kunst neu zu erfinden. Dubuffets Einfluss ist in der zeitgenössischen Kunst und Street Art noch zu spüren, beispielsweise bei David Hockney, Jean-Michel Basquiat oder Keith Haring.
Anhand von über 100 Werken des überaus facettenreichen und vielschichtigen Schaffens präsentiert die Fondation Beyeler die erste grosse Retrospektive des Künstlers in der Schweiz im 21. Jahrhundert. Dabei geht die Ausstellung von Dubuffets faszinierender Deutung von Landschaft aus, die sich bei ihm auch in Körper, Gesicht und Objekt verwandeln kann. In seinem Werk experimentiert der Künstler mit neuen Techniken und Materialien wie Sand, Schmetterlingsflügel, Schwämme und Schlacke, um daraus ein ganz eigenes und einzigartiges Bilduniversum zu schaffen.
Neben bedeutenden Gemälden und Skulpturen aus allen wichtigen Schaffensphasen des Künstlers zeigt die Ausstellung Dubuffets spektakuläres Gesamtkunstwerk Coucou Bazar, in dem Malerei, Skulptur, Theater, Tanz und Musik zusammenfinden.
Die Ausstellung wird mit Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen sowie von der Fondation Dubuffet in Paris grosszügig unterstützt.


23.11.2014 - 22.03.2015
Peter Doig

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Dem in Trinidad, London und New York lebenden und arbeitenden britischen Maler Peter Doig widmet die Fondation Beyeler eine Ausstellung, die seine bedeutendsten Gemälde präsentiert. Doig, 1959 in Edinburgh geboren, wuchs in Trinidad und Kanada auf. Er ist ausserdem Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf.
Doig ist ein vielseitiger Künstler, der unterschiedlichste Maltechniken beherrscht, aus der Gegenwart wie aus der Vergangenheit. Seinen grossformatigen Gemälden, die meist Menschen in namenlosen Landschaften zeigen – in denen häufig Motive aus Trinidad oder Kanada zu erkennen sind, liegt oft privates oder gefundenes Bildmaterial zugrunde. Sie faszinieren durch ihre Farbigkeit, Leuchtkraft und Rätselhaftigkeit. Damit steht er in der Tradition grosser Meister wie Gauguin, Bonnard und Matisse.
Im romantischen Sinne sind Doigs Gemälde Sehnsuchtsbilder, in denen sich der Betrachter verlieren kann. Seine Naturdarstellungen sind oft voller Geheimnis, so exotisch wie melancholisch, attraktiv wie unheilvoll.


27.09.2014 - 06.09.2015
Alexander Calder Gallery III

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Die dritte Alexander Calder Gallery in der Fondation Beyeler ist Calders früher abstrakter Malerei gewidmet, die in einem spannungsvollen Dialog mit seinen berühmten Skulpturen gezeigt wird.
Calders wenig bekannte abstrakte Gemälde markieren den entscheidenden Übergang von der Figuration zur Abstraktion im Schaffen des Künstlers und leiten zugleich seine ersten abstrakten Skulpturen ein.
Die Bilder entstanden unmittelbar nach Calders Besuch des Pariser Ateliers von Piet Mondrian im Oktober 1930, der einen prägenden Eindruck auf Calder hinterliess.
Seine Gemälde reduziert Calder auf wenige, einfache Elemente, anhand derer er Grundbeziehungen zwischen Formen, Farben, Linien und Flächen untersucht. Darin nimmt er auch zentrale Themen vorweg, die er kurz darauf in der Bildhauerei weiterführen wird.
Mit der Alexander Calder Gallery III, die in enger Zusammenarbeit mit der Calder Foundation (New York) ausgerichtet wurde, findet die Serie der Calder Galleries in der Fondation Beyeler ihren Abschluss.


07.09.2014 - 18.01.2015
Gustave Courbet

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Die Fondation Beyeler widmet ihre Ausstellungen immer wieder Künstlern, deren Werk einen massgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der modernen Malerei ausübten. Gustave Courbet, geboren 1819 in Ornans im französischen Jura nahe Besançon und 1877 im Schweizer Tour-de-Peilz verstorben, ist eine dieser Schlüsselfiguren der Kunstgeschichte.
Zuletzt vor sechzehn Jahren wurde sein Werk in der Schweiz präsentiert. Die Ausstellung in der Fondation Beyeler wird etwa 50 bis 60 Werke umfassen und sich auf Courbets Rolle als ersten Avantgardist konzentrieren. Mit provokativen Bildern und der Betonung seiner Individualität als Künstler avancierte er zu einem Wegbereiter der Moderne, der mit den Konventionen der traditionellen akademischen Ausbildung brach.


18.05.2014 - 07.09.2014
Gerhard Richter

Pressemitteilung
Gerhard Richter (*1932, lebt und arbeitet in Köln) gehört zu den bedeutendsten Künstlern unserer Zeit. In den sechzig Jahren seiner künstlerischen Tätigkeit hat er ein Œuvre hervorgebracht, das sich durch thematische und stilistische Vielfalt auszeichnet. Die Fondation Beyeler widmet ihm nun die bisher grösste Ausstellung in der Schweiz. Sie rückt dabei erstmals seine Serien, Zyklen und Räume in den Vordergrund des Interesses. Damit wird gerade einem bisher wenig beachteten Aspekt seines Schaffens besondere Aufmerksamkeit geschenkt.


21.02.2014 - 27.04.2014
Daros Latinamerica Collection

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Daros Latinamerica, eine der international wichtigsten Sammlungen für Gegenwartskunst aus Lateinamerika, ist zu Gast in der Fondation Beyeler. Die konzentrierte Werkauswahl lädt ein zu einer Entdeckungsreise durch das vielfältige, sich über die vergangenen drei Jahrzehnte erstreckende Schaffen renommierter Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern Lateinamerikas.
In Gestalt einer imposanten Installation des Brasilianers Cildo Meireles, der malerischen Kartografien des Argentiniers Guillermo Kuitca, der hybriden Möbelobjekte der Kolumbianerin Doris Salcedo und eines vielseitigen Videoprogramms berührt die Ausstellung gleichermassen Aspekte der Identität, der Erinnerung wie auch der Imagination. Themen wie Naturmagie und Verstädterung, historische Überlieferung und politische Aktualität treffen hier in einer Reihe ganz persönlicher künstlerischer Interpretationen aufeinander.


02.02.2014 - 18.05.2014
Odilon Redon

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Odilon Redon (1840–1916) gehört zu den erstaunlichsten Künstlern der anbrechenden Moderne. Die Kunst dieses Hauptvertreters des französischen Symbolismus steht an der Schwelle vom 19. zum 20. Jahrhundert und ist durch das Wechselspiel zwischen Tradition und Innovation bestimmt.
Die Ausstellung in der Fondation Beyeler konzentriert sich anhand zahlreicher hochrangiger Gemälde, Pastelle, Zeichnungen und Druckgrafiken auf Redons Bedeutung als Wegbereiter der Klassischen Moderne und somit auf die avantgardistische Dimension seiner Kunst. Redons hintergründiges und rätselhaftes Œuvre zeichnet sich durch Brüche und Kontraste aus, ist geprägt von einer Entwicklung, die vom Schwarz der frühen Kohlearbeiten und Lithografien hin zur «Farbexplosion» seiner späteren Pastelle und Ölbilder führt. Seine Werke changieren zwischen dem Unheimlichen und dem Heiteren: Bizarre Monster treten neben himmlische Geschöpfe – Traum und Alptraum, Natur und Imagination begegnen sich.


06.10.2013 - 02.02.2014
Thomas Schütte

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Der deutsche Künstler Thomas Schütte (geb. 1954) wurde während langer Zeit vor allem über seine architektonisch anmutenden Modelle und Objekte wahrgenommen. Allmählich erst wurde offenbar, dass parallel dazu ein ebenso reiches Schaffen von Skulpturen und Zeichnungen entstanden ist, in deren Zentrum die menschliche Figur steht. Diesem Teil des Schaffens widmet sich die Ausstellung in der Fondation Beyeler und sie zeigt Thomas Schütte als einen der ungewöhnlichsten und faszinierendsten Künstler seiner Generation. Schütte nimmt die Tradition der figurativen Skulptur auf und entwickelt daraus Figuren und Köpfe, die in ihrer unmittelbaren Ausstrahlung ebenso wie in ihrer Herstellung unwiderruflich im Heute stehen. Ob handgrosse Keramikskulptur oder vier Meter hohe Eisenplastik – die Figuren und Köpfe von Thomas Schütte sind auf merkwürdige Weise gleichzeitig fremd und vertraut und berühren als Gegenüber.


08.06.2013 - 12.01.2014
Calder: Trees. Naming Abstraction

Pressemitteilung
Die Fondation Beyeler präsentiert die zweite Calder Gallery, die in Zusammenarbeit mit der Calder Foundation eingerichtet und sich einem weiteren, noch nicht untersuchten Aspekt im Schaffen des Künstlers widmet. Als Alexander Calder 1933 im Zuge der weltpolitischen Lage Paris für seine Heimat Nordamerika verlässt, lässt er sich mit seiner Frau Louisa James dauerhaft in Roxbury, Connecticut, in einem alten Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert nieder. Dort entfaltet die Umgebung eine unmittelbare Wirkung auf den Künstler und ein neuer Abschnitt in der Entwicklung seiner Arbeit zeichnet sich ab. Der Aussenraum tritt als zusehends werkbestimmende Komponente in Erscheinung.


08.06.2013 - 06.10.2013
Maurizio Cattelan

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Seit den 1990er-Jahren erstaunt Maurizio Cattelan (geb. 1960 in Padua, Italien) mit seinen Skulpturen. Nach der Ankündigung seines Rückzugs aus der Kunstwelt
wird sein Projekt in der Fondation Beyeler mit grosser
Spannung erwartet.


26.05.2013 - 08.09.2013
Max Ernst

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Max Ernst (1891–1976) gehört zu den vielseitigsten Künstlern der Moderne. Nach seinen Anfängen als Dadaist in Köln wurde er bald zu einem der Pioniere des Surrealismus in Paris. Als fortwährender Erfinder neuer Figuren, Formen und Techniken hat sich Max Ernst auch später ständig weiterorientiert. Dabei hat er ein einzigartiges Werk geschaffen, das sich jeder klaren stilistischen Definition entzieht und dessen Entwicklung vom bewegten Leben und den wechselnden Aufenthaltsorten des Künstlers in Europa und Amerika mitgeprägt ist. Die grosse Retrospektive in der Fondation Beyeler präsentiert eine exemplarische Auswahl von über 170 Gemälden, Zeichnungen, Collagen, Skulpturen und Büchern von Max Ernst, die alle Aspekte seines Werks umfasst. So erhält der Besucher zum ersten Mal in der Schweiz die Gelegenheit, das mannigfaltige OEuvre dieses Jahrhundertkünstlers in seinem gesamten Reichtum zu erleben.


09.03.2013 - 05.05.2013
Collection Renard

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Die Fondation Beyeler erhält eine grosszügige Schenkung von dreiunddreissig Kunstwerken aus der Sammlung des französischen Ehepaars Claude und Micheline Renard, die Ernst Beyeler sehr geschätzt haben. Die herausragenden Gemälde ergänzen die Sammlung Beyeler mit internationalen Werken von Künstlern der Nachkriegszeit. Jean Dubuffet, Sam Francis und Antoni Tàpies sind bereits in der Sammlung Beyeler vorhanden. Mit der Schenkung Renard finden des Weiteren auch Künstler Eingang in die Fondation Beyeler, deren Präsenz bislang vermisst werden durfte und welche die Sammlung mit hochrangingen Werken erweitern. Dazu zählen namentlich Jean Fautrier, Jean Tinguely, Sigmar Polke und Jean-Michel Basquiat. Im Rahmen dieser Ausstellung werden sämtliche Schenkungswerke präsentiert – darunter auch einige, die noch nie öffentlich gezeigt worden sind.


27.01.2013 - 26.05.2013
Ferdinand Hodler

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Der berühmte Schweizer Künstler (1853 –1918) hat in den letzten Lebensjahren einige seiner bedeutendsten Meisterwerke geschaffen. In Serien und Variationen widmete sich Ferdinand Hodler befreit und in neuartiger Weise seinen grossen Lebensthemen: der Schönheit der Schweizer Berge und Seen, seiner Faszination für Frauen sowie der Auseinandersetzung mit der eigenen Existenz und dem Tod. Die Ausstellung in der Fondation Beyeler bietet erstmals eine umfangreiche Übersicht über Hodlers Spätwerk der Jahre 1913 bis 1918. Zu sehen sind Selbstbildnisse des Künstlers, die eindrückliche Serie über das Leiden und Sterben seiner Geliebten Valentine Godé-Darel sowie viele wunderschöne Panoramen der Alpen und des Genfersees. Ein Höhepunkt der Ausstellung ist seine Figurengruppe Blick in die Unendlichkeit, die als monumentales Wandgemälde erstmals seit vielen Jahren wieder in Basel bestaunt werden kann.


02.10.2011 - 29.01.2012
Dalí, Magritte, Miró - Surrealismus in Paris

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Die grosse Ausstellung zur Kunst des Surrealismus gibt Einblick in eine der einflussreichsten künstlerischen und literarischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts. In der Avantgardemetropole Paris entstanden, gehörten ihr Künstlerpersönlichkeiten wie Dalí, Duchamp, Ernst, Giacometti, Magritte, Miró, Oppenheim und Picasso an. Die Surrealisten thematisierten in ihren oft rätselhaften und fantasievollen Bildern das Traumhafte, Unbewusste und Irrationale. In der spektakulären Ausstellung werden über 200 Meisterwerke aus weltberühmten Museen und Privatsammlungen gezeigt.


03.09.2011 - 08.01.2012
Louise Bourgeois

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Zum 100. Geburtstag von Louise Bourgeois (1911–2010) präsentiert die Fondation Beyeler eine Hommage an eine der bedeutendsten und einflussreichsten Künstlerinnen unserer Zeit. Die Bilder und Skulpturen von Bourgeois haben Weiblichkeit und Sexualität zum Gegenstand. Sie ziehen den Betrachter durch bildhafte Erzählungen in ihren Bann. In der Ausstellung werden erstmals öffentlich À l’infini (2008), Bourgeois‘ später Zyklus von Papierarbeiten, zu sehen sein sowie auch die berühmten Spinnenskulpturen und die legendären Cells, die von der gekonnten Umsetzung von Emotionen in Kunstobjekte zeugen.


26.09.2010 - 16.01.2011
Wien 1900 - Klimt, Schiele und Ihre Zeit


22.05.2010 - 29.08.2010
Felix Gonzalez-Torres


09.05.2010 - 05.09.2010
Basquiat


07.02.2010 - 09.05.2010
Henri Rousseau


01.11.2009 - 24.01.2010
Jenny Holzer


31.05.2009 - 11.10.2009
Giacometti


25.01.2009 - 24.05.2009
Kunst aus Afrika und Ozeanien in der Begegnung mit der Moderne


28.09.2008 - 25.01.2009
Venedig
Von Canaletto und Turner bis Monet