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Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn und Domschatzkammer

Kunstinstitution bei artports.com

Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn und Domschatzkammer

Markt 17
D-33098 Paderborn
Germany/Deutschland
Tel: 05251/1251400
Fax: 05251/1251495
museum@erzbistum-paderborn.de
www.dioezesanmuseum-paderborn.de
Öffnungszeiten:
di-so: 10-18 uhr
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Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn und Domschatzkammer

Aktuelle Info

Das DIÖZESANMUSEUM PADERBORN zählt zu den ältesten seiner Art in Deutschland und beherbergt eine umfangreiche Sammlung bedeutender Kunstwerke vom 10 bis zum 21. Jahrhundert.
Die Skulpturensammlung umfasst neben mittelalterlichen Werken wie der bedeutenden Imad Madonna – eine der ältesten Darstellungen der thronenden Gottesmutter in der abendländischen Kunst – auch herausragende Beispiele westfälischer Barockskulptur wie den Libori-Festaltar von 1736 aus dem Paderborner Dom.
Die Domschatzkammer im mittelalterlichen Kellergewölbe des ehemaligen Bischofspalastes beherbergt liturgische Geräte, Reliquiare und andere Werke kirchlicher Schatzkunst. Die bedeutendsten Stücke sind neben dem vergoldeten Silberschrein (1625/27) des heiligen Liborius die beiden außergewöhnlichen Tragaltäre des Goldschmieds Rogerus von Helmarshausen aus dem frühen 12. Jahrhundert.
Außerdem umfasst die Sammlung kostbare Paramente, Gemälde auf Holz und Leinwand, Handschriften, Glas und sakrale Volkskunst.
Der Museumsbau im Schatten des Domes, der an ein Schatzkästchen erinnern soll, wurde vom Kölner Architekten Gottfried Böhm in den Jahren 1968–1975 errichtet.
Das Diözesanmuseum Paderborn ist bekannt für seine großen kunst- und kulturhistorischen SONDERAUSSTELLUNGEN von europaweiter bis internationaler Strahlkraft, darunter „799 – Kunst und Kultur der Karolingerzeit (1999), „Canossa 1077“ (2007), „CREDO“ (2013), „WUNDER ROMS“ (2017), „GOTIK“ (2018).

Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen


Erzbischöfliches Diözesanmuseum Paderborn und Domschatzkammer

21.09.2018 - 13.01.2019
GOTIK – Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa

Pressemitteilung
Architektur ohne Schwere mit himmelwärts strebenden Gewölben, lichtdurchflutete Maßwerkfenster und monumentale Figuren, die tiefe menschliche Gefühle zeigen, aber auch Mikroarchitektur kennzeichnen die faszinierende Epoche der GOTIK. Seit dem zwölften Jahrhundert revolutionierten, ausgehend von Frankreich, ihre Ideen und Innovationen die Architektur und Kunst in ganz Europa.

Im Jahr des Paderborner Domjubiläums und im „Europäischen Jahr des Kulturerbes 2018“ widmet das Diözesanmuseum Paderborn dieser faszinierenden Epoche die große kunst- und kulturhistorische Ausstellung „Gotik – Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa“ (21. September 2018 bis 13. Januar 2019). Anhand hochkarätiger Exponate entwirft die Schau ein faszinierendes Panorama der Zeit und zeigt, wie sich die neuartigen Ideen beim Bau der großen Kathedralen flächendeckend bis in die Regionen hinein ausbreiteten – von Reims über Paderborn bis nach Riga.

Bedeutende Leihgaben aus Museen und Sammlungen in ganz Europa lassen die Zeit der Gotik mit ihren vielfältigen gesellschaftlichen und technischen Veränderungen für die Besucher lebendig werden. Zu den herausragenden Ausstellungsstücken zählen die sogenannten Reimser Palimpseste, die ältesten erhaltenen Architekturzeichnungen, der berühmte „Kopf mit der Binde“ des Naumburger Meisters, das einzigartige Heiliggrabreliquiar aus dem Schatz der Kathedrale von Pamplona, das bislang noch nie in Deutschland gezeigt wurde, die Originalfragmente des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Schreins der heiligen Gertrud von Nivelles sowie weitere Preziosen der Goldschmiedekunst, Buchmalerei, Elfenbeinschnitzerei und Skulptur, etwa aus dem Louvre und dem Musée Cluny in Paris. Eigens erstellte 3D-Modelle und interaktive Animationen geben ungewöhnliche Einblicke in die Konstruktionstechniken gotischer Gebäude.
Sechs Ausstellungseinheiten nehmen die Ideen und Dynamiken in den Blick, die den internationalen Erfolg der gotischen Architektur- und Formensprache begründeten: vom Bauprozess über bahnbrechende technische Neuerungen bis zu Fragen des kulturellen Austauschs und Wandels.

Ergänzt wird die GOTIK-Ausstellung durch ein umfangreiches Führungs- und Begleitprogramm für die ganze Familie.

Die Schirmherrschaft über die Ausstellung haben der Erzbischof von Paderborn, Hans-Josef Becker, sowie Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, übernommen.

Weitere Informationen unter: www.dioezesanmuseum-paderborn.de


Ausstellungsarchiv


15.02.2008 - 07.09.2008
"Vom Paradies ein heller Schein..." Mittelalterliche Elfenbeine aus dem Hessischen Landesmuseum Darm