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Neue Kunst Gallery - Michael Oess

Galerie bei artports.com

Neue Kunst Gallery - Michael Oess

Zirkel 32
D-76131 Karlsruhe
Germany/Deutschland
Tel: +49 721 130 57 21
Fax: +49 721 130 57 22
michael.oess@neuekunst.de
www.neuekunst.de
Öffnungszeiten:
Mi - Fr 14 - 18 u. Sa 11 - 15 Uhr
Galerieportrait
Künstler der Galerie

Ausstellungen

Aktuelle und kommende Ausstellungen

19.05.2017 - 01.07.2017
Drawing Sculptures
Vernissage: Freitag, den 19. Mai um 19.30 Uhr
Künstler: David Moreno, Max Gärtner

Pressemitteilung
David Moreno (*1978) und Max Gärtner (*1982) sind visuelle Künstler die Entscheidendes verbindet: Ihre Zeichnungen und Skizzen sind Grundlage für Ihre materiellen Körper aus Papier, Holz oder Metall, die sie teils bewusst, teils zufällig und losgelöst im Raum entstehen lassen. So entfalten sich ihre Zeichnungen erst vollständig zu einer dritten Dimension. Es entstehen grazile Wandobjekte aus Papierschnitt, Holz und Stahldraht.

Zur Eröffnung spricht Nelli Fritzler
Beide Künstler sind anwesend.


Archiv

06.04.2017 - 12.05.2017
Fernab liegt die Welt
Vernissage: Donnerstag, den 6. April um 19.30 Uhr
Künstler: Nikolai Makarov,

Pressemitteilung
Das Oevfre Makarovs ist geprägt von der Wiener Schule des phantastischen Realismus. Die Beherrschung der altmeisterlichen technischen Perfektion spiegelt sich in seiner Malerei wider. Seine mit Airbrush in sfumato- Manier gemalten Bilder erscheinen wie von einem Nebeldunst umhüllt.


04.02.2017 - 18.03.2017
Fund
Vernissage: 04.02.2017
Künstler: Igor Oleinikov,


20.11.2016 - 30.12.2016
Thitz - Tüten - Kunst
Vernissage: 20.11.2016
Künstler:


10.09.2016 - 15.10.2016
GoodGoodnotbad
Vernissage: 10.09.2016 , 19 Uhr
Künstler: Jörg Döring,


06.08.2016 - 27.08.2016
STREET!
Vernissage: Saturday, 6.08. from 6 - 12 pm
Künstler: Van Ray, ZIRO,

Pressemitteilung
CircleSummerCamp Special with Streetart by two artists Van Ray and zir0. Opening party with DJ Wildcut runs from 7 - 11 pm!

Herzliche Einladung zu einem besonderen Kunstevent am Abend der Karlsruher Museumsnacht (KAMUNA).

Street- und Urban Art von Van Ray und ZIRO. Feiern Sie mit uns, den Künstlern und DJ Wildcut, der den Abend musikalisch ergänzen wird!


11.06.2016 - 06.08.2016
CircleSummerCamp
Vernissage: Samstag, den 11. Juni von 11 - 15 Uhr
Künstler: zirO, , Ana Pimentel, Gerd Mackensen, Moritz Götze, Nikolai Makarov, Igor Oleinikov,


27.04.2016 - 04.06.2016
Blaulicht
Vernissage: 27.4.16, 19 Uhr
Künstler: Sabine Becker

Pressemitteilung
Sabine Becker - Blaulicht



Blau aufleuchtendes Licht gilt als Signal für absolute Vorfahrt. Und wenn in Sabine Beckers Arbeiten eine Farbe Vorfahrt hat, dann ist es Blau! Die Künstlerin beschäftigt sich konsequent mit der Farbe Blau, genauer: Kobaltblau und Miloriblau. Blau, das ist das Farbvokabular, mit dem die Malerin variiert und komponiert, und die Reduktion auf die Farbe Blau bildet das zentrale Merkmal ihrer Arbeiten.



Die Malerin Sabine Becker ist in Lübeck aufgewachsen, lebt und arbeitet seit 1981 in Konstanz am Bodensee. Von Beginn an malt sie gegenstandslos, keines ihrer Arbeiten trägt einen Titel. Der Betrachter ist somit auf sich gestellt, kann seinen Blick ungestört schweifen und seinen Empfindungen freien Lauf lassen. Und dazu ist kaum eine Farbe besser geeignet als Blau. Mit der Farbe Blau verbinden wir aufgrund unserer Ur-Erfahrungen zunächst Himmel und Wasser. Als Resultat dieser Primärerfahrungen gilt Blau durch seine atmosphärische Tiefenwirkung als Farbe der Ferne, als Farbe der unbegrenzten Dimension sowie als Sinnbild für Unendlichkeit. Chevalier sagte einmal zur Farbe Blau: „Der Blick taucht hinein, ohne einem Hindernis zu begegnen, und verliert sich ins Unendliche.“ Blau besitzt eine Anziehungskraft, die uns für Momente inne halten lässt und den Weg in das eigene Innere ermöglicht.



Sabine Beckers Arbeiten zeigen eine strukturierte Oberfläche, welche die Materialität von Farbe betont und einen stark haptischen Charakter besitzt. In unzähligen Schichten auf den weiß grundierten Bildträger aufgetragene Pigmente verleihen dem Bild eine ungewöhnlich tiefenräumliche Wirkung. Der mattschwarze Eisenrahmen verstärkt die Intensität der Farbe Blau.



Ihre Werke sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten, und waren auf Ausstellungen von A wie Appenzell bis T wie Tokio zu sehen.



Michael Kühl-Lenjer


20.03.2016 - 15.04.2016
Giebler & Götze "Grand Tour"
Vernissage: Sonntag 20.3.16, 14.00 Uhr
Künstler: Rüdiger Giebler, Moritz Götze

Pressemitteilung
Die halleschen Künstler Rüdiger Giebler und Moritz Götze sind seit dreizig Jahren Freunde. Während dieser Zeit haben sie zusammen einige Reisen unternommen, sich immer wieder zu Arbeitssymposien getroffen und an gemeinsamen Kunstprojekten, Ausstellungen, Bildbänden und Ausstellungskatalogen gearbeitet.

Jetzt finden sie es an der Zeit ihre Kunst um die Welt zu schicken. In einer Ausstellungstournee mit bis jetzt fünfzehn Stationen werden sie in den nächsten drei Jahren auf fünf Kontinenten zu sehen sein. Der Untertitel zu ihrer Grand Tour bezieht sich auf das fiktive Kaisersaschern aus Thomas Manns Roman „Doktor Faustus“. Und dieser Ort ist das imaginäre Zentrum des Konzeptes von Bazon Brock für einen „Lehrpfad der historischen Imagination“. Der „Lehrpfad“ lässt sich faszinierenderweise als Intention der Grand Tour von Rüdiger Giebler und Moritz Götze lesen. Es ist die bildreiche Inspiration der verqueren, oft gebrochenen aber über lange Zeit hinweg stabilen und gemütvollen Geschichte aus der Mitte Deutschlands. Die Verschiedenheit ihrer Handschriften ergänzt sich bestens in der Ausstellung, Giebler experimentiert mit dem Echo des Expressionismus und Götze arbeitet an Pop-Patchwork-Historienbildern. Emotionen, Kalkül, Artistik und und eigenwillige Formen der Illustration leuchten von den Bildern und lassen keinen Winkel im Dunklen. Beleuchtet wird eine Region der Gartenreiche, der Industrielandschaften, der Schlachtfelder und der immer wieder großen Reservate freier Natur – Romantik und Rationalismus berühren sich auf engen Raum. Das ergibt schwierige und fruchtbare Konstellationen, aber nie die Befürchtung, dass den beiden die Themen in den nächsten Jahren ausgehen könnten.

Die Ausstellungstournee beginnt im Februar in der Sachsen-Anhaltinischen Landesvertretung in Brüssel. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit 160 Seiten, für 19,95 €.


29.01.2016 - 05.03.2016
Limits are made to be broken
Vernissage: 29.01.16, 19.30 Uhr
Künstler: Van Ray


06.12.2015 - 14.01.2016
Bastomania
Vernissage: 06.12.15, 14.00 Uhr
Künstler: Bastian M.S., Isabel L.


23.10.2015 - 14.11.2015
Klar Schiff
Vernissage: 23.10.15, 19.30 Uhr
Künstler: Armin Mueller- Stahl, Günther Grass, Moritz Götze, Thitz, Igor Oleinikov, Enrique Asensi, Jürgen Brodwolf, Oliver Jordan, Gerd Mackensen, Ana Pimentel


12.09.2015 - 16.10.2015
Aus Götz Burys Wunderkammer
Vernissage: 12.09.15, 19.30 Uhr
Künstler: Götz Bury

Pressemitteilung
Aus Götz Burys Wunderkammer:

Wunder über Wunder



Es ist oft unerklärlich, wie Götz Bury, der gerne als ein Double des legendären Fernsehkoches Paul Bocuse auftritt, zu seinen Eingebungen kommt, und daher hat sein Erscheinen schon oft tiefe Verwunderung, ja ehrliches Erstaunen hervorgerufen. Und auch dieses Mal hat er wieder sein Füllhorn geladen mit den aussergewöhnlichsten Mirakeln und wird es über dem erwartungsfrohen Publikum ergießen.


12.06.2015 - 25.07.2015
Schwur
Vernissage: Freitag, den 12.6.15, 19.30 Uh
Künstler: , Igor Oleinikov

Pressemitteilung
Wir laden Sie und Ihre Freunde sehr herzlich zur Eröffnung der Jubiläumsausstellung „Schwur“ von Igor Oleinikov am Freitag, den 12.06.2015 um 19.30 Uhr ein!

Ausstellungsdauer: 12.06. – 25.07.2015

Grußworte der Stadt Karlsruhe durch den 1. Bürgermeister Wolfram Jäger

Zur Ausstellung spricht Prof. Dr. Reinhard Gaier, Richter am Bundesverfassungsgericht.

Igor Oleinikov ist anwesend.

Seine Sonderausstellung „Schwur“, im Jahr des 300. Stadtgeburtstags, widmet der Maler Igor Oleinikov den in Karlsruhe ansässigen bedeutendsten Rechtsinstitutionen der Bundesrepublik Deutschland, dem Bundesverfassungsgericht und dem Bundesgerichtshof, sowie den Bürgern der Stadt Karlsruhe, mit der er bis heute eng verbunden ist.

Igor Oleinikov studierte an der Staatl. Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe bei Prof. Meuser sowie an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Jörg Immendorff und Prof. Markus Lüpertz, dessen Meisterschüler er wurde.

„Oleinikovs neue Arbeiten sind Annäherungen an die Eigengesetzlichkeit des Menschen einerseits, der Natur andererseits. Seine Bilder stellen unterschwellig die Frage, wer Recht hat - eine Thematik, nach der sich zu streben lohnt und mit der die Stadt Karlsruhe wie keine andere in Deutschland verbunden ist. Und verbinden, wenigstens annähern will auch Oleinikov die vordergründigen Gegensätze von Mensch und Natur, von Menschenrecht und Naturrecht. Richter und Künstler eint die Konfrontation mit dem Wilden – im Anderen und in sich selbst. Dieser Herausforderung haben sich beide täglich zu stellen und sie letztlich produktiv zu machen.“ Dr. Marco Schickling, Wien


10.04.2015 - 22.05.2015
Die "Wilde 10" auf Jungfernfahrt
Vernissage: 10.4.15, 19.30 Uhr
Künstler: Gerd Mackensen


20.02.2015 - 27.03.2015
NIKOLAI MAKAROV
Vernissage: 20.2.15, 19.30 Uhr
Künstler: Nikolai Makarov

Pressemitteilung
Zur Eröffnung spricht: Otmar Böhmer, Kunsthalle Karlsruhe

Nikolai Makarov ist anwesend.



Nikolai Makarov, in Moskau geboren, überzeugter Wahlberliner, lebt und arbeitet in Berlin, Moskau und New York. Seine Arbeiten befinden sich in vielen wichtigen privaten und öffentlichen Sammlungen sowie bedeutenden Museen im In- und Ausland.

"...Makarovs Malerei steht jenseits jeglicher aktueller Trends und knüpft stilistisch und kompositorisch an die Tradition Alten Meister an.

Es dominieren leisen Klänge, Adagios, die seinen Arbeiten eine meditative Versunkenheit und etwas Auratisches verleihen. Seine scheinbar aus allen Zeit- und Raumbezügen gelösten Bildinhalte vermitteln dem Betrachter vor allem Stille und Kontemplation... " Jürgen Schilling


16.01.2015 - 13.02.2015
Frauengespräche
Vernissage: 16.01.15, 19.30 Uhr
Künstler: Billi Thanner


21.11.2014 - 10.01.2015
Neues von THITZ
Vernissage: 21.11.14, 19.30 Uhr
Künstler: Thitz


17.10.2014 - 15.11.2014
Sand & Sahne
Vernissage: 17.10.14, 19.30 Uhr
Künstler: Grita Götze, Johannes Nagel

Pressemitteilung
Keramische Kunstobjekte aus Halle, Saale.


13.09.2014 - 11.10.2014
KEINE AHNUNG
Vernissage: 13.9.14, 19.30 Uhr
Künstler: Markus Brenner, Jörn Grothkopp

Pressemitteilung
Mit einer provokanten Geste entziehen sich die Künstler der Erklärungsmaschinerie der Kunstbetrachtung.

Ihre Verweigerung ist ein Augenzwinkern im sokratischen Sinn des "Nichtswissens".

Ihre Arbeiten sind von dieser Ahnungslosigkeit nicht betroffen.

Markus Brenner und Jörn Grothkopp zeigen in einer gemeinsamen Ausstellung neue Arbeiten um das Thema "Fische". Während sich der Konstanzer Markus Brenner mit seiner Serie "Fische im Badeanzug" fotografischer Mittel bedient, hat sich der Berliner Jörn Grothkopp mit seiner Bilderreihe "Koi" der klassischen Malerei verschrieben.

www.joern-grothkopp.co und www.markusbrenner.com


06.06.2014 - 05.07.2014
Traumlandschaft - Landschaftsträume
Vernissage: 6.6.14, 19.30 Uhr
Künstler: Soim Lee


11.04.2014 - 24.05.2014
Schönheit und Untergang
Vernissage: 11.4.14, 19.30 Uhr
Künstler: Moritz Götze

Pressemitteilung
Inmitten antiker Ruinen räkelt sich auch eine von Moritz Götze gemalte Blondine in einem knappen rotgestreiften Sommerkleid. Im heiteren Himmel über ihr ist SCHÖNI zu lesen, gesetzt in Antiqua-Versalien. Der volle, im Katalog nicht wiedergegebenen Titel des Bildes lautet Schön IV. Das Ende der Antikeì. Ein Hinweis darauf, dafl es Vorläufer gegeben haben mufl. In der Tat. Eine kleinere Arbeit mit dem Titel Schön I aus dem Jahr 2010 zeigt eine junge Frau mit antiken Skulpturen. Schön II stellt die schon bekannte Blondine im Rotgestreiften inmitten der Ruinen von Speers ÑGermaniaì dar, das Wort SCHÖN in gotische Fraktur gesetzt. Ein Jahr später verlässt Schön III das Atelier, nämliche Dame, diesmal grün-rot punktiert und unter braver Schreibschrift in den Ruinen von Honeckers und Ulbrichts Ostberlin inszeniert. Schön III wiederum stellt eine lässige Langbeinige in den Trümmern der Bonner Republik dar, den Schriftzug als Graffiti-Tag ausgeführt.



Götzes Reihe impliziert neben der klassizistischen Wehmut des Ñet in arcadia egoì wie sie aus Tischbeins Goethe spricht, das ähnliche, aber radikalere christliche Vanitas-Motiv, die Erkenntnis von der Endlichkeit der Dinge und der Müßigkeit aller Vorspiegelungen. Zugleich aber birgt es eine kraftvolle Umkehr zum Optimismus Schönheit ist ewig, es gibt sie immer wieder und überall, die jungen Frauen in ihren schönen Kleidern und ihrer von Generation zu Generation vererbten Unbekümmertheit.



Die Schön-Serie bringt zwei weitere Denkansätze ins Spiel. Zum einen die Vergänglichkeit von Idealen was in den Dreifligern als groflartig galt, rief in den Siebzigern Abscheu hervor, und umgekehrt wäre das wahrscheinlich auch so gewesen.



Zum anderen die Endlichkeit von Imperien und politischen Systemen. 1989 erlebte Moritz Gˆtze, wie rasant das bis dahin unangreifbar fest scheinende Gebilde der totalitären DDR von seinen desillusionierten Bewohnern demontiert wurde, wie daraufhin die Regimes in der Tschechoslovakei, Polen, Ungarn und auf dem Balkan zusammenbrachen und schliefllich auch die gigantische Sowjetunion implodierte. Das ein kleines Ländchen in Randlage ein Riesenreich zum Einsturz bringt, hatte es vorher nur einmal gegeben, als Alexanders Makedonen Persien überrannten.

Ruinen, Müll und Katastrophenszenarien waren die Kulisse, in die Moritz 1964 geboren wurde und in der er aufwuchs; die Ruflwolken aus Leuna und der Smog von Buna her, die Schaumteppiche auf der Saale und die vom Bombenterror weitgehend verschonte, deren realsozialistisch zerbröckelnde alte Stadt mit ihren knurrigen Bewohnern, verlassenen Arealen, Plattenbaugebieten und Russenkasernen - eine Umgebung, die ihn unerwartet wie folgerichtig zu einer ausgesprochen sympathischen und optimistischen Persönlichkeit formte. In Erzählungen erscheint Moritz Götzes Kindheits-Halle wie ein bunter Abenteuerspielplatz. Hilfreich bei der Herausformung dieser sonnigen Weltsicht waren vielleicht Ferienaufenthalte bei den Grofleltern im beschaulichen Pirna, in Mecklenburg und auf dem sommerlichen Darß, in Ahrenshoop aber zuallererst die Menschen, die ihn umgaben.



Moritz Götzes Eltern sind Wasja und Inge Götze. Wasja Götze war einer der wenigen Künstler, die sich in Ostdeutschland mit Pop Art beschäftigten und schon deswegen den Behörden verdächtig schließlich ließ er sich implizit von der Kunst des Klassenfeindes inspirieren. Darüberhinaus etablierte er mit der sogenannten Petersberg-Rallye, die noch heute existiert, ein fröhlich-sarkastisches Massen-Happening, welches jährlich die Stasi des Bezirkes Halle an den Rand der Verzweiflung trieb. Inge Götze lehrte an der Hallenser Kunsthochschule Burg Giebichenstein Textilgestaltung und ernährte die Familie. Unter dem Einfluß ihres Mannes entfernte auch ihre Kunst sich zügig von den herrschenden Idealen des Sozialistischen Realismus.



Die Familie Götze pflegte einen ausgedehnten Freundeskreis. Moritz lernte schon als Kind eine Menge interessanter Leute kennen Künstler, Musiker, Schriftsteller, Dissidenten. In der Schule verfolgte er die Fächer, welche ihn brennend interessierten zuallererst Geschichte. Kunst war im Hause Götze selbstverständlich, überall war, jeder machte sie. übersättigt, verzichtete Moritz auf einschlägige Studien, absolvierte stattdessen eine Schreinerlehre und trat in den frühen achtziger Jahren als Gitarrist und Sänger seiner Punkband Größenwahn auf. Unter dem Dach der Kirche organisierte er die beiden einzigen Punkfestivals auf ostdeutschem Boden. Kunst machte er freilich auch, von Kindheit an so präsentierte die Stiftung Moritzburg seinerzeit anläßlich des 60jährigen Bestehens ihres grafischen Kabinetts Blätter von Gerhard Altenbourg, Lucas Cranach, Otto Dix, Rembrandt van Rijn, Philipp Otto Runge ñ und eine frühe Arbeit Götzes, die er als Siebzehnjähriger schuf.



Schon zeitig entwickelte der Hallenser Künstler eine eigene Bildsprache. Adaptionen vorgefundener Gegenstände und Kunstwerke, Einflüsse aus Popart, Comic und mittelalterlicher Buchillustration verdichtete er zu einer eigenen Stilrichtung, die er später Deutscher Pop nannte. Zahlreiche Künstler entwickelten diese Anregungen im eigenen Werk weiter, so Neo Rauch, der um 1990 gemeinsam mit Moritz Götze in der Leipziger Galerie am Kraftwerk ausstellte.



1989 kam die Freiheit, die Grenzen öffneten sich. 1991 bis 1994 übernahm Götze einen Lehrauftrag für Serigrafie an der Burg Giebichenstein und 1994 eine Gastprofessur an der …cole des Beaux-Arts in Paris. Anfang der Neunziger schuf er die monumentalen Mosaiken für Specks Hof, heute eine der Sehenswürdigkeiten Leipzigs. Er fand einen ganz eigenen Zugang zum Siebdruck, den er bevorzugt für die Wiedergabe historischer und literarischer Stoffe benutzte. Es entstanden Serien wie Tristan und Isolde, Der Prinzenraub zu Altenburg und Gulliver. Es ging Moritz Götze immer um mehr als die bildende Kunst. Bis heute fördert er junge Musiker, machte Bühnenbilder und gründete den Hasenverlag, der sich kulturgeschichtlichen und historischen Themen widmet gern mit Blick für das Abseitige, nicht allgemein Akzeptierte.



Götze ist ein leidenschaftlicher Sammler historischer Zeitzeugen und hegt eine Vorliebe für alte Email-Reklame-Schilder. Mitte der neunziger Jahre stieg er selbst in die Technik ein. Die ersten Werke waren dadaistische Werbe-Schilder für ebenso fiktive wie absurde Konsumprodukte wie Wahrheit, Glück, Seewasser in Dosen oder Zigaretten der Marke Bitterfeld. Bald entdeckte er, daß im Medium mehr steckt als bis dato praktiziert. Die Emailletechnik erlaubt es beispielsweise, Gegenstände und Personen eines Bildes einzeln abzubilden und stets von Neuem frei zu kombinieren, in Abhängigkeit davon, an welchem Ort das Bild hängen soll. Aus Emaille lassen sich Gegenstände bauen und neu interpretieren, in der Größe variieren, in der Dimension ändern und zu Kunst mutieren. Mit Götzes Unterstützung nahm die Firma Muldenthal Email in Penig, ein großes und fast denkmalgerecht erhaltenes Emaillierwerk aus dem 19. Jahrhundert, einen neuen Aufschwung. Hier entstanden wandfüllende Email-Kompositionen für private Sammlungen wie den öffentlichen Raum, zum Beispiel das Bundesministerium für Wirtschaft in Berlin. Moritz Götzes aktuelle Herzensangelegenheit ist die künstlerische Ausgestaltung der Schloflkirche St. Aegidien in Bernburg. Die aus dem 12. Jahrhundert stammende romanische Kirche ist nur noch teilweise erhalten. Sie wurde seit dem 14. Jahrhundert mehrmals umgebaut, trägt eine barocke Fassade, während der Innenraum im 18.,19. und zuletzt im 20. Jahrhundert mehrfach überformt wurde. Das entstandene Stilgemisch erfordert eine ästhetischen Klammer. Diese liefert Moritz Götze in Gestalt einer vielteiligen Emailgestaltung, die Genesis und das neue Testament thematisiert und die das Deckengewölbe und die Sockelzonen der Wände überzieht.



Einige aktuelle Emaillen hat Götze speziell für die Ausstellung im Ostholstein-Museum geschaffen. So die grofle Arbeit Goethe in Italien, die Tischbeins Campagna-Goethe thematisiert. Der reisende Dichter lagert bei Götze ebenso wie bei Tischbein auf antiken Artefakten, allerdings sind es in diesem Falle Museumsstücke, die sich normalerweise im Pergamon und anderen Weihestätten befinden sollten, freche Erfindungen wie ein Epitaph der Familie Götze im Schatten eines Wolkenkratzers und diverser Müll der Gegenwart wie ein Stahlträger und eine leere Bierdose. Geschichte, lehrt Moritz Götze, ist nicht statisch, und ihre Angelegenheiten können auch im Rückblick noch in Bewegung kommen, indem wir sie auf einmal ganz anders einordnen.

J.R.

Eröffnungsansprache durch Prof.Dr. Jochen Hörisch

Zur Ausstellung ist ein MuseumsKatalog erschienen.


21.02.2014 - 29.03.2014
Oleinikov plus Makarov
"Mythos und Transparenz"
Vernissage: 21.2.14, 19.30 Uhr
Künstler: Nikolai Makarov, Igor Oleinikov

Pressemitteilung
Igor Oleinikov studierte bereits als 15- jähriger an der Kunsthochschule Krasnodar / Südrussland und später an den Kunstakademien Karlsruhe und Düsseldorf bei Jörg Immendorf und Markus Lüpertz, dessen Meisterschüler er wurde. Er lebt und arbeitet in Berlin.



Nikolai Makarov, geboren am 21.07.1952 in Moskau, studierte am Fremdsprachen-Institut in Moskau, arbeitete
 dort zunächst in den Werkstätten beim Filmstudio "Mosfilm"
 und siedelte 1974 nach Ost-Berlin über.
 Von 1976 - 1980 studierte er Geschichte an der
 Humboldt-Universität zu Berlin. 1984 - 1987 war er Meisterschüler an der Akademie der Küste bei Prof. W. Klemke
 in Berlin.





Der für seine veristisch, figurativ-narrative Malerei bekannte Maler Igor Oleinikov, dessen Gemälde eine persönliche Mythologie zu erzählen scheinen, wird auf der Art & Antique International gemeinsam mit dem ebenfalls in Berlin lebenden Maler Nikolai Makarov präsentiert. Makarov stellte, wie Oleinikov auch, bereits in den bekanntesten internationalen Galerien aus, von New York über Berlin bis Moskau, und ist mit seiner atmosphärisch-phantastischen Malerei ein bekanntes Gesicht in der internationalen Kunstszene. Geprägt von der Wiener Schule des Phantastischen Realismus spielt die Beherrschung der altmeisterlichen, technischen Perfektion im Œuvre Makarovs eine eminente Bedeutung. So verwendet er eine spezielle Airbrush-Technik, um die starke Wirkung des Licht- und Schattenspiels und die trübe Atmosphäre seiner Kompositionen zu betonen. Seine Gemälde erscheinen dadurch wie von einem Nebeldunst umhüllt, was durch die gekonnt eingesetzte sfumato-Technik zum Ausdruck gebracht wird.

Auf den ersten Blick scheint es so, als fiele die Auswahl der zwei stilistisch unterschiedlichen Künstler willkürlich. Thematisch jedoch setzen sich sowohl Oleinikov als auch Makarov mit der archaisch-mystischen Symbolik auseinander, die nach der Urquelle der menschlichen Existenz fragt: Ob durch die Rückversetzung des Individuums in seinen natürlichen Ursprungszustand, begleitet lediglich von wilden Tieren und Natur (Oleinikov) oder durch die gleichwertige Positionierung russisch-orthodoxer Ikonen, universeller Landschaften und unbekannter Akte in einer spirituell aufgeladenen Weltordnung, die unmittelbar die Frage nach dem Urgrund ihrer Entstehung aufwirft (Makarov). So schaffen beide Künstler auf ihre individuelle Art und Weise, Räume der Stille zum Ausdruck zu bringen, die zur Kontemplation und Meditation einladen.



Zur Ausstellung spricht Petronela Soltez, Stuttgart


17.01.2014 - 07.02.2014
HIS STORY: The real illusion of a family.- Eine unglaubliche Geschichte!
Vernissage: 17.1.14, 19.30 Uhr
Künstler: Dominik Wein

Pressemitteilung
Dominik Wein, Berlin

HIS STORY: The real illusion of a family.- Eine unglaubliche Geschichte!

17.01.- 7.2.2014

Vernissage: Freitag, den 17.01. um 1930 Uhr

Der Künstler ist anwesend!

Die Ausstellung:

Alle Sinne ansprechen, den Besucher öffnen für neue Dimensionen, für das eigentlich Überfordernde. Eine Ausstellung, die alle Kunstformen verbindet, das ist die Absicht des Berliner Künstlers Dominik Wein.

Dominik Wein legt Geschichten und Techniken in verschiedenen Ebenen übereinander. Die Ausstellung „His Story“ versammelt verschiedenste Formate um Weins Familien- stammbaum. Familienmitglieder, wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können. Jeder Ast ganz eigen, virtuos. So gibt es z.B. einen Schriftsteller, einen Boxer, einen Musiker, einen Modedesigner und einen Maler aus dem 19 Jahrhundert - Weins Urur- großvater, bei dessen Werken man sich in die Vergangenheit zurück versetzt fühlt und zu denen jeweils eine spannende Geschichte gehört. Weitere Familienmitglieder sind der Urgroßvater aus Rheinhessen, der Winzer war - Wein von HERR WEIN gibt es auch heute zu kaufen: zuerst in der Sansibar auf Sylt und jetzt sogar im Internet. Weins Tante Maria entwickelte das Power Getränk „GEES“ für die Kunstszene. Und dann ist da noch die Halbschwester Kim Wein, die verrückte Street-Art-Aktionen in Berlin macht. Sie erfand den Stil „STREET ART TO GO“ oder vor kurzem die „SUPER COOL UNPAINTED“-Serie.

Aber was ist wahr und was ist Illusion? Kann es sein, dass Dominik Wein alles selbst erschaffen und inszeniert hat? Dass eine einzelne Person hinter dieser Familien geschichte und der Kunst steckt? Das wäre unglaublich! Oder gibt es diese Familie tatsächlich? Denn schließlich ist die Kunst sichtbar und alle Mitglieder sind dokumentiert in Bildern, Interviews und Filmen!

Ein Zitat von Dominik Wein erklärt es vielleicht am besten: „Wenn man einer schönen Frau einen Diamanten schenkt und ihr sagt, dass die Liebe für immer so schön sein wird wie dieser Diamant, weiß man, dass es nicht sein kann. Liebe verändert sich, nichts ist für ewig. Aber man möchte an der Illusion der ewigen Liebe festhalten. Meine Ausstellung ist eine unglaubliche Geschichte, die jeder entdecken und dabei für sich selbst entscheiden kann, was er glauben möchte.“

Die Ausstellung hat so viele Seiten, dass jeder sich angesprochen fühlt, sogar diejenigen, die ihre eigene große Familiengeschichte haben.


08.11.2013 - 11.01.2014
Fährtenleser
Vernissage: 8.11., 19.30 Uhr
Künstler: Igor Oleinikov

Pressemitteilung
Vita von Igor Oleinikov



seit 2007 lebt und arbeitet in Berlin

2001 – 2003 Klasse Prof. Markus Lüpertz, Kunstakademie Düsseldorf Ernennung zum Meisterschüler von Prof. Markus Lüpertz

1999 – 2001 Klasse Prof. Jörg Immendorff, Kunstakademie Düsseldorf

1997 – 1999 Klasse Prof. Meuser, Kunstakademie Karlsruhe

1991 Umzug nach Moskau

1991 – 1996 Freischaffender Künstler in Moskau

1987 – 1991 Agit-Prop-Maler, Lederwarenfabrik Smirnov, Krasnodar - Freischaffender Künstler

1983 als 15-jähriger Aufnahme Kunstfachhochschule Krasnodar

1983 - 1987 Studium an der Kunstfachhochschule Krasnodar,

1968 geboren in Krasnodar, Russland

Öffentliche Sammlungen (Auswahl)

Albertinum, Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden Staatsbibliothek zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Museum am Dom, Würzburg; Museum Biedermann, Donaueschingen


14.09.2013 - 25.10.2013
Wein ist Banane
Vernissage: Galerienrundgang
Künstler: Thomas Baumgärtel

Pressemitteilung
Thomas Baumgärtel

"Wein ist Banane"

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

Der Künstler ist anwesend

Galerienrundgang:

Führung und Erläuterung der Ausstellung durch den Künstler: 15.30 / 18.30 / 21.00 Uhr



"It´s the best sign of change" schrieb am 1. Oktober 1993 die New York Times und meinte damit die Spraybanane des Kölner Künstlers Thomas Baumgärtel.

Seit 15 Jahren vertritt die Neue Kunst Gallery diesen vielseitigen Künstler, der als Wegbereiter der Streetart in Deutschland seinen Namen machte.

Die Ausstellung zeigt aber neben den vielen Variationen seiner Spraybanane, auch eine andere Seite seines künstlerischen Schaffens: Malerisch anmutende Traubenbilder in Spraytechnik, Objektkunst aus Weinfässern mit Bacchanten und Satyre.

Die Neue Kunst Gallery verwandelt sich in einen Weinkeller der Kunst.



Die kunstsinnigen Nußdorfer Winzer Thomas und Theobald Pfaffmann (info@vinopan.de), laden den weinseeligen Kunstgenießer zum Verweilen an ihrem Weinstand vor der Galerie ein.


07.06.2013 - 20.07.2013
city - night - space
Vernissage: 7.6.13, 19.30 Uhr
Künstler: Kai Feldschur


26.04.2013 - 24.05.2012
"Impossible Dreams"
Eine Ehrung an Peter Gilles zum 60. Geburtstag
Vernissage: Freitag, den 26.4.13,19.30 Uhr
Künstler: Peter Gilles

Pressemitteilung
Thema der künstlerischen Arbeit von Peter Gilles ist der Mensch mit seinen existenziellen Herausforderungen in Grenz- und Gefahrensituationen.

Um 1977 beschloss Peter Gilles, den Abdruck seines Körpers mittels seines eigenen Blutes als Grundlage für die Darstellung dieses Themas zu wählen. Dies ist für ihn das authentischste Abbild des Menschen. Gerade Blut als Malmaterial steht in einem ambivalenten Spannungsfeld, da es sowohl positiv besetzt („Blut ist dicker als Wasser“) als auch von gefährlich klingenden Assoziationen umgeben ist (z. B. „Blutrausch“).

Auf vielen der größeren Leinwandarbeiten sieht man Abdrucke des Künstlers, die er mit seinem eigenen Blut, aber auch mit schwarzer oder weißer Farbe anfertigt. Diese „Autoanthropometrien“ werden häufig zeichnerisch oder malerisch weiter bearbeitet. So entstehen Selbstbildnisse des Künstlers, wie sie direkter nicht vorstellbar sind.

Begleitend zu den Arbeiten im Atelier finden öffentliche Aktionen statt, in denen der Künstler sich körperlichen Extremsituationen aussetzt. Die Erfahrungen hierbei werden im Verlauf der Aktionen bildnerisch mit diversen Materialien dargestellt.

Eine vergleichbare künstlerische Strategie verfolgt Gilles auch mit seinen reinen Zeichnungen, die in unterschiedlichen Formaten entstehen. Faszinierend ist die enorme Intensität seiner Zeichnungen, eine Kraft des Ausdrucks, unter der das Zeichenpapier gar nicht selten ein- und ausreißt. Selbst auf kleinem Format spürt der Betrachter die Mitteilung hoch aufgeladener seelischer und körperlicher Anspannung.

So entstehen bis heute Zeichnungen, Bilder und Aktionen, die sowohl den Künstler als auch den Betrachter in Frage stellen, anregen und aufregen. Der Künstler in der Gestaltung von Grenz- und Extremsituationen wird zum Stellvertreter des Betrachters – deshalb gehen seine Selbstbildnisse uns alle an.

Dr. Hartmut Kraft


26.04.2013 - 24.05.2013
Impossible Dreams

Vernissage: 26.4.13, 19.30 Uhr
Künstler: Peter Gilles

Pressemitteilung
Thema der künstlerischen Arbeit von Peter Gilles ist der Mensch mit seinen existenziellen Herausforderungen in Grenz- und Gefahrensituationen.

Um 1977 beschloss Peter Gilles, den Abdruck seines Körpers mittels seines eigenen Blutes als Grundlage für die Darstellung dieses Themas zu wählen. Dies ist für ihn das authentischste Abbild des Menschen. Gerade Blut als Malmaterial steht in einem ambivalenten Spannungsfeld, da es sowohl positiv besetzt („Blut ist dicker als Wasser“) als auch von gefährlich klingenden Assoziationen umgeben ist (z. B. „Blutrausch“).

Auf vielen der größeren Leinwandarbeiten sieht man Abdrucke des Künstlers, die er mit seinem eigenen Blut, aber auch mit schwarzer oder weißer Farbe anfertigt. Diese „Autoanthropometrien“ werden häufig zeichnerisch oder malerisch weiter bearbeitet. So entstehen Selbstbildnisse des Künstlers, wie sie direkter nicht vorstellbar sind.

Begleitend zu den Arbeiten im Atelier finden öffentliche Aktionen statt, in denen der Künstler sich körperlichen Extremsituationen aussetzt. Die Erfahrungen hierbei werden im Verlauf der Aktionen bildnerisch mit diversen Materialien dargestellt.

Eine vergleichbare künstlerische Strategie verfolgt Gilles auch mit seinen reinen Zeichnungen, die in unterschiedlichen Formaten entstehen. Faszinierend ist die enorme Intensität seiner Zeichnungen, eine Kraft des Ausdrucks, unter der das Zeichenpapier gar nicht selten ein- und ausreißt. Selbst auf kleinem Format spürt der Betrachter die Mitteilung hoch aufgeladener seelischer und körperlicher Anspannung.

So entstehen bis heute Zeichnungen, Bilder und Aktionen, die sowohl den Künstler als auch den Betrachter in Frage stellen, anregen und aufregen. Der Künstler in der Gestaltung von Grenz- und Extremsituationen wird zum Stellvertreter des Betrachters – deshalb gehen seine Selbstbildnisse uns alle an.

Dr. Hartmut Kraft


15.03.2013 - 20.04.2013
IN CONVERSATION
Vernissage: 15.3.13,19.30
Künstler: Christina Lissmann

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Die Berliner MediaArt-Künstlerin Christina Lissmann befasst sich in ihrem Bilderzyklus "In Conversation" mit Gesprächssituationen, insbesondere dem Selbstgespräch und der der Eigenwahrnehmung; der leiblichen Idendität, dem Ego, dem Selbst und dem Sein.

Altmeisterliche Werke werden am Computer bearbeitet und "gespiegelt".



Zur Einführung in Lissmanns Werk spricht der Karlsruher Reschtsanwalt Michael Storz





Christina Lissmann ist eine deutsche promovierte Philosophin und Kunsthistorikerin und arbeitet als Kulturjournalistin, Beraterin und Medienkünstlerin.



Bereits mit 18 Jahren wurde sie freie Mitarbeiterin des Westdeutschen Rundfunks bei der WDR-Talkshow „Is was!?“ und diskutierte live über umweltpolitische Themen mit Politikern, war Realisatorin für die A-Z Liveshow, Autorin bei Kulturszene (WDR-Fernsehen) und der Sendereihe Philosophie heute im WDR. Sie ist Autorin zahlreicher Künstlerportraits, Dokumentationen und Filmessays für die ARD, NDR, DW und arte.



In Köln und Wien studierte sie Philosophie, Kunstgeschichte und Ethnologie und wurde mit einer Arbeit über Friedrich Nietzsche promoviert; ihr Doktorvater war der österreichische Philosoph und Psychoanalytiker Prof. Kurt Rudolf Fischer. Bildende Kunst studierte sie bei Sigmar Polke.



Als freie Kuratorin organisierte sie internationale Ausstellungen u.a. für das Museum Ludwig Köln. Sie entwickelte TV- und Web-formate, Magazine für Verlage sowie PR- und Marketingstrategien für Unternehmen. Dabei entstanden Filme für die interne und externe Kommunikation, Produkt- und Imagefilme.



Sie war im Auftrag von namhaften Agenturen als Projektleiterin und Creative Director für mehrere Relauchprojekte verantwortlich u.a. die Neugestaltung der Art Cologne.



Sie entwickelt für Immobilien-Projektentwickler Kultur-Konzepte zur Unterstützung von Standortmarketing und PR.



Die Entwicklung des Hotels Lux Eleven-Berlin Mitte begleitete sie von Anfang an, d.h. der Namensgebung, das Corporate- und Interior-design bis zur Eröffnung.



Neben Buchprojekten, u.a. über Architektur, schreibt sie über Fashion, Kunst und Kultur für Fachzeitschriften und Magazine. Als Producerin für audiovisuellen Content im Bereich TV und Web 2.0 berät sie Kunden im Bereich Cross-Media-Marketing.



Ihre künstlerische Arbeit verortet sich an den Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft, Realem und Virtuellem. Sie realisiert Foto- und Video-Projekte und Rauminstallationen im privaten und öffentlichen Raum.



2010 – 2011 koproduzierte sie das transmediale geobasierte Webprojekt TwinKomplex.com.



Christina Lissmann lebt und arbeitet in Berlin.






03.02.2013 - 10.03.2013
Oneway To New Bastropolis
Vernissage: 3.2.13, 11.30 Uhr
Künstler: M.S.Bastian, Isabel L.


11.11.2012 - 19.01.2013
15 JAHRE THITZ & NEUE KUNST GALLERY
Eine Jubiläumsausstellung
Vernissage: 11.11.2012
Künstler: Thitz

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wird noch erstellt


01.11.2012 - 04.11.2012
One Artist Show mit THITZ auf der art.fair in Köln.
Künstler: THITZ

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wird noch erstellt!


14.09.2012 - 31.10.2012
Septembermorgen
Vernissage: 14.09.12, 19.30 Uhr
Künstler: Enrique Asensi, Andreas Durrer

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Enrique Asensi wurde 1950 in Valencia geboren. Dort studierte er von 1972 bis 1977 an der Academie San Carlos. Er lebt und arbeitet in Spanien und Deutschland.



Von seinen Skulpturen könnte man sagen, daß Asensi versucht, ein Kräftefeld aufzubauen und Werke zu schaffen, bei denen der Gedanke der Ergänzung im Mittelpunkt steht. Dies unterscheidet ihn von all den Bildhauern, deren Werke lediglich auf der Spannung oder dem Dialog der Materialien beruhen. So scheint es, daß in einigen seiner Werke der Stahl den Stein erhöht und ihn verherrlicht, um ihn jenseits der menschlichen Dinge zu stellen. In anderen Werken dient der Stein dem Metall als Umrahmung. [...]

Maria Luisa Borràs



Andreas Durrer

Die Materialien, die dfer Schweizer Maler Andreas Durrer benutzt, sind vornehmlich Leinwand und Acryl. Seine abstrakten Farbkompositionen sind kraftvoll und rhythmisch. Möglicherweise würde man Jazz so illustrieren. Verwandtschaften sind deutlich erkennbar; ebenso deren Verwurzelung in der Moderne.

Starke Farben kontrastieren mit Weiss sowie blassen Grau- bzw. Sandtönen. Farbflächen stehen im Dialog mit dunklen Linien. Beide tragen auf ihre eng miteinander verknüpften Weise zu den sehr spannungsvollen Kompositionen bei. Scheinen die Farben auf den ersten Blick einfach dahingeworfen, erkennt der Betrachter bei genauerem Hinschauen das Konzept von Farbe und Form. Zentren sowie Bewegungen sind deutlich ablesbar. Dies wäre nicht möglich ohne Durrers profundes Wissen über Komposition, gepaart mit einer Jahrelangen Erfahrung. Die scheinbar leicht hingeworfenen Farbflächen und -Linien zeugen von des Künstlers Virtuosität. Seine Bilder drücken denn auch als Stimmung eine Leichtigkeit und Heiterkeit aus.

Ein sehr spannendes Kriterium ist die Ablesbarkeit der Arbeitsweise in Durrers Schaffen: Pinselstriche, Schichtungen, Linienführungen sind deutlich erkennbar. Momentaufnahmen gleich erfährt der Betrachter, wie der Maler vorgeht.

Gleichzeitig werden immer wieder Assoziationen zu realen Motiven wachgerufen. Seien dies nun Landschaften, Stillleben, Jahreszeiten oder schlicht Stimmungen. Augenblicke werden mit Pinsel und Farbe festgehalten. Eine Schubladisierung seiner Malerei in ein bestimmtes Fach käme seinem Schaffen nicht gerecht. Vielleicht ist es sogar gewagt, von einem abstrakten Impressionismus zu sprechen, obwohl dies wohl am ehesten zuträfe. Sicher ist, dass Durrers Bilder einen in ihren Bann ziehen, zur Kontemplation anregen und Emotionen hervorrufen. Dies sind untrügliche Qualitätsmerkmale.

Thomas Maschijew












22.07.2012 - 31.08.2012
Circle Summer Camp 2012
Vernissage: 22.07.12., 11.30
Künstler: Christina Lissmann, Daniel Moriz Lehr, Stefan Bau, Markus Brenner, Thitz, Tom Christopher, Moritz Götze


05.05.2012 - 16.06.2012
Primavera
Vernissage: 5.5.12. 19.30 Uhr
Künstler: Ana Pimentel


03.03.2012 - 20.04.2012
GO.....
Homage anWolfgang Rihm, Iggy Pop und den Sound der Garage

Vernissage: Sa., den 3.03.12, 19.30 Uhr
Künstler: Oliver Jordan

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Goo!!!

Eine Homage an Wolfgang Rihm und die "Garage*"

Einführung: Thomas Rübenacker, SWR2



Garage* steht für die Kraft des Ungestümen, für die Lust am Zufall, für das Gebrochene, Unfertige, das Grundlose.

Und Rihm? Kann man nicht abbilden. Oder?

Im Rückgriff auf Partituren, persönlichen Aussagen, Erinnerungsfetzen, Konzertausschnitten, soll eine Annäherung an das Wirken und die Person Wolfgang Rihms geschehen.

Rihm ist eine ideale Projektionsfläche für Jordans Malerei, steht er doch wie kaum ein zweiter deutscher Komponist für das Dionysische und den immerwährenden Kampf mit Apollon. Auf Jordans Bildoberflächen, auf der Leinwand oder besser auf den Pappen wird das Abbild Rihms, die an ihn erinnernde Form verrührt, übermalt, übergossen und zerkratzt.

Im Jordans Malerei wird das Verfestigen des Flüchtigen gefeiert, die Bewegung als irrationale Chiffre der Dauer. Alles bleibt offen, es gibt keine fertigen Bilder, der Malprozess kann zu jeder Zeit wieder aufgenommen werden oder abgeschlossen werden.

Der Plötzlichkeit des Ungewollten willentlich Gestalt verleihen.

In dieser Malerei bekämpfen sich Konzept und Zufall, umarmen und verlieren sich im Bruchteil eine Sekunde, getrennt von einem Hieb mit einem rasiermesserscharfen Spachtel der kampfeslustig durch die angehäufte Farbmaterie gejagt wird. Getrennt wird, was einst zusammengehörte und verbunden, was getrennt bleiben möchte. Die Farbmaterie gerät in Bewegung und mit ihr die Vorstellung vom Abbildhaften. Der Pinsel streichelt die Farbe, die Leinwand. Das Messer gräbt die wohlgeformte Farbmasse um und lüftet die Leinwand bis zur Unkenntlichkeit, des vormals Erreichten, wieder und wieder, wieder und wieder. Gleich Sisyphos, den sich Albert Camus als einen glücklichen Menschen vorstellte. Und so auch Jordan.

Jordan hat im Laufe seines Schaffensphase auf verschiedensten Untergründen und Materialen gearbeitet, u. a. auf Originalschallplatten, Pappkartons, Litfasssäulen, Autos, Bücher, Zeitschriften, Versandkatalogen und natürlich auf Leinwänden.

Für diese Ausstellung werden verschiedenste Untergründe eingesetzt werden.



*Garage:



Begriff für eine ungeschliffene populäre Rockmusik, die ohne artifizielle Schnörkel roh und expressiv ist. Die Rolling Stones, Kink und Yardbirds mit Eric Clapton gelten als die Urväter der späteren amerikanischen Garagenmusik, die auch als Vorläufer des Punks gilt.


20.01.2012 - 15.02.2012
Fokus : Mensch
Vernissage: 20.01.12, 19.30 Uhr
Künstler: , Axel Geis, Taymuraz Kozyrev, Gil Shachar

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fokus : mensch

Axel Geis, Malerei

Taymuraz Kozyrev, Malerei

Gil Shachar, Skulptur

Drei Künstler aus Deutschland, Israel und Usbekistan haben den Menschen als künstlerisches Medium in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt. Und dies aus einerunterschiedlichen künstlerischen Sichtweise heraus:

Technik, Industrialismus und in ihrer Mitte der Mensch im Fokus, so sieht es der usbekischeKünstler Taymuraz Kozyrev (1967*) in seiner klein formatigen Bildergalerie:Ölbilder auf Karton mit Menschen, zwischen Industrie und Landschaft. Technisches Gerät,

einsame Höfe und Häuser gemalt in seiner ureigenen morbide wirkenden Maltechnik, diedennoch mit tiefem , heimatbezogenem Lebensgefühl beseelt ist. Die Bilder erscheinen alsbildhaft eingefrorene Szenerien wo die Grenzen zwischen Phantasie und Realität nicht

auszumachen sind. Der Betrachter ist selbst aufgefordert, die Szene gedanklich wie visuellzu Ende zu spielen.

Der Israeli Gil Shachar (1965*) formt ihm bekannte Personen ab oder er nutztGegenstände des täglichen Lebens für seine Plastiken. Nacktheit, Enthüllen, Verdecken ,Bedecken, sind immer wiederkehrende Motive in der Kunst von Shachar, wobei die Motive oft an Darstellungen des späten Mittelalters erinnern. Gil Shachar zählt zu den großen israelischen Künstlern und hatte u.a. große Einzelausstellungen im Wilhelm- Lehmbruck Museum, Duisburg; Museum Goch; ALTANA Kunstfond und wurde mit dem Ingeborg-Bachmann- Preis gestiftet von Anselm Kiefer ausgezeichnet.

Axel Geis ( 1970*)

In seinen klein- und mittelformatigen Ölbildern beschäftigt sich Axel Geis, geb.1970, mit der menschlichen Figur. Im stets undefinierten und rein malerisch gestalteten Raum erfährt diese eine Präsenz, die in ihrer Art schwer zu bestimmenist. Die Bilder werden von einer Stille getragen, die zwischen vertraut und fremd kippt. Die dargestellten Personen im Ganz- oder Halbfigurenportrait scheinen entrückt und auch, wenn sie den Bildbetracher anschauen, nur auf sich selbst

bezogen. Der Beliebigkeit einer figürlichen Malerei, die auf öffentliche

Darstellungen in Zeitschriften und Magazinen zugreift, setzt Geis das Konzept einer privaten Bildwelt entgegen. Als Vorlagen dient dem Künstler vielfach ein Konvolut an Dias und Fotos aus Familienbesitz. Ein Mann im Bundeswehrparka ist der Vater des Künstlers bei den Gebirgsjägern, ein Clown im Harlekinkostüm der Bruder zu Karneval in den frühen 1970er Jahren. Nicht zuletzt durch die Vernachlässigung

eines bildlichen Kontextes weisen die Dargestellten jedoch weit über dasPersönliche hinaus in den Bereich einer allgemeinen Sicht auf den Menschen, die im Gewand einer traditionellen Malerei Anknüpfung an die Gattung der Bildnismalerei und des Verhältnisses von Innerem und Äußerem sucht. In seinen Bildern befragt Geis die Rolle des Individuums in der zeitgenössischen Bildproduktion. Die Bildfigur

und ihr Antlitz geraten in den Sog einer gestörten Weltwahrnehmung, was Baudrillard veranlasste vom "fraktalen Subjekt" zu sprechen. Neben den Figuren, die sich auf fotografische Vorlagen beziehen, zeigt Axel Geis auch "erfundene" Darstellungen von Personen. Diese Gemälde diskutieren weniger das Portrait in seiner Rolle als physiognomisches und psychologisches Abbild, sondern fragen in grundlegender Weise nach Wahrnehmung, Funktion und Individualität von Bildern.

(Auszug: Axel Geis, 31.5.08, Kunsthalle Mannheim)


25.11.2011 - 14.01.2012
Schönheit - Luxus - Stille
- Traumwelten in Ton -
Vernissage: 25.11.11, 19.30 Uhr
Künstler: Grita Götze

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Die Vasen sind Luxus und das soll jeder sehen, Gefäße als materialisierte

und in Feuer gebrannte Konzentrationsübungen. Grita Götze

pflegt einen Garten, in dem Unkräuter, Zweifel und Disharmonie keine

Nahrung finden. Nur ein kleiner Keim Ironie wird zugelassen und darf

seine zarten Ranken in das Geflecht der Gräser mit einspinnen. Es ist

eine Malerei aus Glasuren und Engoben, es schimmert tief in mehreren

Schichten. Das ist die vierte Dimension, das Bild auf der Vase ein neuer

Raum, die feste Form wird durch die erzählerische Malerei transparent.

Rüdiger Giebler













Ausstellungen | Exhibitions (Auswahl)



2005 Kunstverein Wernigerode

2006 Galerie Burkhard Eikelmann, Düsseldorf

2007 Kunstverein Talstrasse, Halle | Neue Kunst Gallery, Karlsruhe

2008 Galerie Sperl, Potsdam | Galerie Barenbrock, Ahrenshopp

2009 Museum August Kestner, Hannover | Galerie Kunststück, Oldenburg

| Galerie Blaues Haus, Frankfurt | Galerie Werft 11, Köln |

Galerie Fulle, Rheinsberg

2010 Galerie Anais, München | Galerie Zeitkunst, Halle

2011 Galerie am Sachsenplatz, Leipzig | Galerie Kunstkontor, Potsdam |

Schloss Rheinsberg



Sammlungen | Collections

Stiftung Moritzburg Halle, Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt |

Badisches Landesmuseum Karlsruhe | Grasimuseum Leipzig | Museum

August Kestner, Hannover


04.11.2011 - 19.11.2011
Gut Leben ohne nix
Vernissage: 4.11.2011, 19.30 Uhr
Künstler: Götz Bury

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Götz Bury , Wien

Gut leben ohne nix

Kochshows und Ausstellung in der Neue Kunst Gallery



4.11.2011 – 19.11. 2011

Vernissage: Freitag, den 4.11. um 19.30 Uhr

Eintritt je Veranstaltung : € 15,00

Alle drei Veranstaltungen buchen: € 35,00



Zur Ausstellung sind 2 Kochbücher erwerbbar:

Götz Bury: „Gut Leben ohne nix“ und „Gaumenkitzel für den hohlen Zahn“

je € 20,00



Um Anmeldung wird gebeten!

( Euro-Spenden zum Erhalt der KochKUNST sind ebenso herzlich willkommen!)







Was tun, wenn man in prekäre Verhältnisse gerät?

Ein Schnellkochkurs für all jene, die die Kunst erlernen möchten, „ohne was“ zu leben.



Götz Bury hält in der Manier eines erfahrenen Fernsehkoches Schnellkurse für all jene ab, die sich dem rapid wachsenden Heer des internationalen Prekariates zuzählen, sich ihm anzuschliessen beabsichtigen, oder einfach nur mit ihm sympathisieren. In sehr anschaulicher Weise werden Techniken vermittelt, die zum (Über-) Leben unter globalisierten Bedingungen beitragen können.



In einer Ausstellung in der Neue Kunst Galerie in Karlsruhe präsentiert Götz Bury daneben sein neues Kochstudio, das streng nach den Prinzipien von Ergonomie und Zweckmäßigkeit gestaltet wurde und dennoch nicht die Welt kostet.



In drei eigens entwickelten Seminaren können interessierte Besucherinnen mehr über ein Leben ohne was erfahren. Eine Lebensstrategie, die einiger Übung bedarf, um im Ernstfall auch tatsächlich abrufbar zu sein.







Fr. 4.11., 19 Uhr 30

Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung, wird Götz Bury in einem kurzen Impulsreferat einen Überblick über das Leben in globalen Zusammenhängen geben und Überlebensstrategien für globale Nomaden und solche, die es werden wollen, geben.



Sa. 5.11., 20 Uhr

In einem Koch-Schnellkurs demonstriert der in Wien lebende Götz Bury den BesucherInnen, wie man aus allem möglichen ballaststoffhaltigen Materialien, wie Sägemehl, Gips oder Eichelmehl unter Zuhilfenahme von Weizenmehl und gewöhnlichem Regenwasser Brot herstellt und dieses in einem selbst gebastelten Backofen backt, der vorher aus zwei handelsüblichen Konservendosen zusammengefügt wurde. Daneben wird ein Überblick über die gängigen Heizmaterialien und ihre Beschaffung und Handhabung gegeben.

Das Publikum wird natürlich durch Kostproben verwöhnt.



So 6.11., 17 Uhr

Der Sonntag ist einer praktischen Übung gewidmet, in der gezeigt wird, wie man aus einem gewöhnlichen Gartengriller eine Esse zimmert und aus einem Pflasterstein einen Amboss dazu, um darauf aus einem 300ter Nagel ein Buttermesser zu schmieden. Alle BesucherInnen der Übung, werden sich selbst ein solches Messer schmieden, es schleifen und mit nach Hause nehmen. Zur Belohnung gibt es eine Scheibe Sägemehlbrot die mit dem neuen Messer mit Magermagerine bestrichen werden kann.



Di. 8.11., 20 Uhr

Das „freestyle“- Bierbrauen ist das Thema des dritten Abends.

Unter Umgehung des Reinheitsgebotes von 1516 werden die leckersten Biere, die man sich nur vorstellen kann, gebraut und verkostet, sowie die Methoden zu ihrer Herstellung erläutert. Anwendung findet das sogenannte Substitutionsverfahren, bei dem alle gängigen Zutaten, die ja in der Krise eventuell nicht mehr verfügbar sind, durch andere ersetzt werden. Dies muss die Qualität der Biere, wie wir sehen werden, keineswegs schmälern.









Biographie



Als Sandwichkind wurde Götz Bury 1960 in Hamburg in eine Dynastie von Fernsehköchen, alles begnadete Esser und Trinker, geboren.

Seine Mutter Champain war in ihren besten Tagen amtierender Weltrekordhalterin im Hot Dog essen (53,5 Hot Dogs in 12 Minuten!). Seine Schwester Rosina hielt den deutschen Rekord im Eierkuchenwenden, während der Vater bei einem Wodka-Wetttrinken in der Stadt Wolgodonsk im Jahr 1995 zwar alle 5 Mitbewerber krankenhausreif trank (Intensivstation), aber selbst vor Empfang des Preises (10 Flaschen Wodka) den Folgen des Alkoholgenusses erlag.

Allerdings kann auch das Trinken von Wasser zu gesundheitlichen Schäden führen, wie das Beispiel von Cousin John Tomatoe aus Parma/Ohio zeigt, der nach einem Wetttrinken, bei dem der Lake Michigan geleert werden sollte, ins Koma fiel, und vom Notarzt reanimiert werden musste.

Den längsten gemessenen Schluckauf verzeichnete übrigens Schwägerin Marille Brand, mit 32 Jahren, 2 Monaten, 3 Tagen, 11 Stunden, 51 Minuten, 17 Sekunden und 24 Hundertstel.

Bury besitzt die seltene Fähigkeit, aus grosser Entfernung geworfene Hundespielzeuge direkt mit dem Mund aufzufangen. Sein Rekord liegt bei 99,82 Metern.

Als passionierter Sammler von Luftkrankheitsbeuteln nennt er über 3.700 Exemplare von mehr als 800 Fluglinien sein eigen.





Kurzbio:



Götz Bury wurde 1960 als Auslandsbayer in Hamburg geboren und lebt noch.


16.09.2011 - 20.10.2011
"Laß Hundert Blumen Blühen...!"
Vernissage: 16.9.11, 19.30 Uhr
Künstler: Rong Ren

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Ren Rong (*1960)

"Lasst hundert Blumen blühen, lasst hundert Schulen miteinander wetteifern!"

Mit diesem Zitat forderte die Kommunistische Partei Chinas 1956 -57 das Volk auf, sich kritisch zur Situation des Staates zu äußern. Als die Bewegung auszuufern drohte, wurde sie von der Kommunistischen Partei wieder unterdrückt.

Ren Rong, geboren 1960 und in der Volksrepublik China aufgewachsen, lebt und arbeitet in Beijing und Bonn. In seiner Ausstellung "Lasst Hundert Blumen Blühen" versteift er sich nicht auf eine politkritisch- künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema der Kulturrevolution, sonder setzt auf Verständigung und gegenseitigen Respekt der jeweiligen Kulturen.

Seine gezeigten Werke spiegeln die historischen Wurzeln und seine europäische Ausbildung gleichermaßen wider.

Mit seiner Symbiose aus Pflanze und Mensch hat er eine eigene und unverwechselbare Bildsprache in der Malerei und Skulptur und gefunden.



Ren Rong (*1960)

Nach seiner Ausbildung 1982-86 an der Kunstakademie in Nanjing, wo der Sozialistische Realismus gelehrt wurde, lebt er seit 1986 in der Bundesrepublik Deutschland. Hier studierte er 1989-92 freie Malerei an den Kunstakademien Düsseldorf und Münster, er war 1992 Meisterschüler von Prof. Fritz Schwegler. 1996 organisierte er im Auftrag des Kunstmuseums Bonn die Wanderausstellung „China - Malerei der Gegenwart“ und war 2000 Gastprofessor an der Hochschule für Gestaltung, Hamburg. - Viele Ausstellungen in Museen, Galerien, Kunstvereinen und Kunsthallen vor allem in China und Deutschland, USA, Canada, Schweiz, Frankreich, Spanien und Singapore. International in Sammlungen vertreten, viele Werke an öffentlichen Orten.



27.05.2011 - 16.07.2011
"von 0 auf 100" - Das Auto und die Schönen Künste
Vernissage: 27.5.11, 19.30 Uhr
Künstler: Tom Christopher, Daniel Moritz Lehr, Kai Feldschur, Nicole Leidenfrost, Thomas Baumgärtel, Harald Klemm, Thitz, Wolf Vostell, M.S. Bastian, Gottfried Bechtold, Moritz Götze, Deborah Sengl


08.04.2011 - 21.05.2011
Sweet Girls And Revolution
Vernissage: 8.4.11, 19.30 Uhr
Künstler: Moritz Götze

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Laudatio: Prof. Dr. Jochen Hörisch, Mannheim



Die Badische Revolution von 1848 feiert am 12. April 2011 die 163-jährige Wiederkehr und ihr Revolutionsführer Friedrich Hecker im selben Jahr seinen 200. Geburtstag.



Ein neues Thema für den Hallenser "Historienmaler" und Erfinder des "Deutschen Pop" - Moritz Götze, der die Deutsche Geschichte wie kaum ein anderer Künstler seit Jahrzehnten in seinem ureigenen künstlerischen Stil aufarbeitet: manchmal -nur scheinbar- verspielt, aber immer mit entwaffnender Klarheit und Virtuosität!



Mit Hans Thomas "Kinderreigen" verbinden sich bei den meisten Betrachtern Erinnerungen an die eigene Kindheit. Auch der junge Moritz, damals Schüler in der ehem. DDR , wuchs mit dem Werk des Karlsruher Kunsthallenprofessors auf.



Ungeniert verwendet er in seiner Karlsruher Ausstellung "Sweet Girls And Revolution" Zitate aus Werken des großen Heimatmalers. So entsteht z.B. der "Kinderreigen" als Emaille- Wandbild neu, quasi Wand an Wand mit dem Original in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe.



Am 15.4. Vortrag von Prof. Dr. Bazon Brock in der Neue Kunst Gallery "Der Mord als schöne Kunst betrachtet" - Künstler und Revolutionär von Saint-Juste über Hecker bis zu Stockhausen und Kiefer

(Uhrzeit wird noch bekannt gegeben)


10.03.2011 - 13.03.2011
"Früchtebilder" zur Art Karlsruhe
Vernissage: 09.3.11, 17 Uhr
Künstler: Thomas Baumgärtel

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Thomas Baumgärtel

Früchtebilder im Bananenpointillismus



Michael Oess von der Neue Kunst Gallery präsentiert eine ganz neue Serie

“Früchtebilder” des Künstlers Thomas Baumgärtel (*1960) auf der diesjährigen Art Karlsruhe in einer One-Artist-Show.

Baumgärtel, der BANANENSPRAYER, ist einer der bekanntesten Vertreter der nachrückenden deutschen Künstlergeneration.

1995 taucht im Werk des Künstlers die Bananenschablone, ca. 10 cm klein, erstmalig als Pinselersatz auf.

Die gesprühte Banane - ist ähnlich wie bei Roy Lichtenstein der Rasterpunkt oder bei van Gogh der pastöse Pinselstrich -

das kleinste Element des Bildsujets.

Der “Bananenpointillismus” wird zu seiner ganz ureigenen signifikanten Handschrift - er ermöglicht ihm, Bilder „sprayend“ zu malen.

Früchtebilder entstehen, dem Vierjahreszeitenzyklus entsprechend, voll barocker Farbigkeit und überdimensioniert –

auch Pop-Art-Geruch ausstrahlend.

Der schönste Moment der Frucht ist festgehalten, danach vergeht ihre Schönheit, wenn sie nicht gepflückt und vom Künstler skizziert wird.

Die Farben seiner Früchte sind die der Zitronen und Mandarinen aus Mallorca oder der Kürbisse und Fleischtomaten aus dem Garten seiner Eltern, allesamt in voller praller Reife.

Bei weiteren Reisen nach Indien, Thailand, in die Karibik und nach Indonesien ist er weiter auf der Suche nach fruchtbaren Bildmotiven.

Auf Bali entstehen Früchtezeichungen und Baumgärtel läßt vor Ort die dazu passenden Bilderrahmen aus Kokosholz anfertigen.

Die neueste Früchteserie ist im Stil und teils nach klassischen Bildmotiven Alter Meister gesprüht -

eine Hommage an den Holländer Willem Kalfs oder die Italienerin Giovanna Garzoni.





• 10. - 13. März 2011: Internationale Kunstmesse art Karlsruhe, Eröffnung am 9.3.


11.02.2011 - 25.03.2011
"Du mußt dein Leben ändern" - Etüden für Fortgeschrittene
Vernissage: 11.2.11, 19.30 Uhr
Künstler: Sebastian Weissenbacher

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Mit dem Ausstellungstitel "Etüden für Fortgeschrittene" greift Sebastian Weissenbacher einmal mehr und variantenreich sarkastisch die kritische Intention auf, welche welche sich in seinem Werk immer wieder findet- nämlich die tückische Unsinnigkeit gesellschaftlich inszenierte Lebensentwürfe mit der Schonungslosigkeit des Banalen aufzudecken und zu entlarven. Mit radikaler Geschmacksintelligenz wählt der Künstler ikonologische Ausdrucksmittel, welche- an Comics und Trivialästhetik erinnernd- in uns die je eigenen Erwartungs - Clichés überwunden geglaubter Wunschproduktionen krass hervorrufen: entlarvend-brennend, schrill und kalt im Kontrast subkutaner Intervention,- aber stets ohne dem pelzigen Nachgeschmack der moralisierenden Attitüde.

(H.L.)


28.11.2010 - 20.01.2011
Wundertüte
Bags and Miracles
Vernissage: 28.11.10 um 17.00 Uhr
Künstler: Thitz, Thitz

Pressemitteilung
THITZ ist nicht nur ein Künstler der „Ersten Stunde“ meiner Galerie. Die NEUE KUNST GALLERY - Michael Oess ist auch seine älteste derzeit aktive Galerievertretung! Gemeinsam durchgeführte nationale, wie internationale Ausstellungen und Messen mit Werken von THITZ sind zunehmend von großem Erfolg geprägt.

So wundert es kaum, dass THITZ in der Karlsruher NEUE KUNST GALLERY - Michael Oess immer mit einem besonderen Programm aufwartet!

Und da es sich dabei, wie der Ausstellungstitel schon verrät, um die Original THITZ-sche „Wundertüte“ handelt, sei vorerst nicht mehr verraten als dies. Bewundern Sie seine neuen Arbeiten selbst!

Wir, das Gallery-Team und der Künstler, freuen uns auf Ihren Besuch!


22.10.2010 - 20.11.2010
Neue Werke
Vernissage: 22.10.10,19.30 Uhr
Künstler: Moritz Götze


17.09.2010 - 16.10.2010
Heilung
Vernissage: 17.09.10, 19.30 Uhr
Künstler: Thomas Baumgärtel

Pressemitteilung
Der Künstler und „Erfinder“ der Spraybanane Thomas Baumgärtel zeigt in seiner 3. Ausstellung nach 2006 hier in der Karlsruher Neue Kunst Gallery eine besondere Auswahl an Werken aus unterschiedlichen Schaffensperioden und vereint diese unter dem Ausstellungstitel „H e i l u n g“. Dieser anspruchsvolle und hintergründige Titel ist einem Bildtitel seiner Serie „hortus medicus“ entlehnt. Dass „H e i l u n g“ nicht ausschließlich medizinisch zu betrachten ist und vielfältige Interpretationen offen lässt, vermittelt diese Ausstellung. In den Mittelpunkt dabei, rückt ein Werk Baumgärtels, das bisher in der Öffentlichkeit selten präsentiert wurde: Das „World Trade Center“ aus dem Jahr 1996! Entstanden ist dieses Bild also über 5 Jahre vor dem großen U n h e i l, das dieses Bauwerk 9/11 traf. Welche Dramatik wird heute durch solch ein Bild lebendig, das ursprünglich unbekümmert und aus einer rein künstlerischen Faszination heraus, geschaffen wurde!- Damals, als alles noch h e i l war ! Es provoziert heute ganz andere und tiefere Sichtweisen. Und das Ausstellungsthema „H e i l u n g“ gewinnt plötzlich an unerwarteter Aktualität.

Als „Bananenpointillismus“ bezeichnet der Künstler das aus hunderten von Spraybananen bestehende Twintowers- Werk (Maße: 250 x 140 cm). Beachtenswert sind weitere großformatige Arbeiten, wie das „Brandenburger Tor mit Banane“ (280 x 300 cm) , die Heilpflanzen- Serie aus dem „hortus medicus- Projekt oder der erotische Akt nach Francois Boucher beispielsweise. Sein jüngst geschaffenes romantisches Bild mit erholsamen Blick vom Schlossgartensee auf das Karlsruher Schloss, betitelte der Künstler liebevoll als „Ententeich“!

Die Ausstellung hat vor allem eines zu bieten: „H e i l u n g pur“!



Vorankündigung: Sonntags- Matinèe

Am Sonntag, den 3. Oktober, -Tag der Deutschen Einheit -, um 12.00 Uhr in der Neue Kunst Gallery stellt der Künstler Thomas Baumgärtel unter dem Titel „Eine Banane im Brandenburger Tor?! “ seine Projekte, u.a. auch: „Die Banane am Kölner Dom“, „Phönix aus der Asche“ sowie Sprayaktionen vor. Ein informativer und spannender Lichtbildvortrag des Bananensprayers aus Köln!

-Eintritt frei-







Press Release



Exhibition

„Healing“: with works of Artist and “Bananasprayer”

Thomas Baumgärtel, Cologne

Exhibition Dates: September 17th – October 10th

Vernissage: Friday, September 17th

Thomas Baumgärtel is attending!



Opening times: Wednesday through Friday 2 – 7pm / Saturday 12 – 4pm

(additional times available by arrangement)



The Artist and “Inventor” of the Spraybanana Thomas Baumgärtel shows in the Neue Kunst Gallery Karlsruhe, in his 3rd exhibition after 2006, an exceptional selection of works from different creation periods and unites these under the exhibition title “H e a l i n g”.



This ambitious and profound title is borrowed from a display title of his series “hortus medicus”. The exhibition imparts that “H e a l i n g” is not only to be considered medically but also leaves room for versatile interpretations. One of Baumgärtel’s works thereby moves into the center of attention which has been presented publically only on very few occasions before: The “World Trade Center” from the year 1996! This painting arose 5 years prior to the disaster that struck the building on 9/11. What drama will come vital through such a work of art which originally has been unconcernedly created out of artistically fascination!

Back then when everything was still in pristine condition. Today it provokes utterly different and deeper perception. Thus the exhibition “H e a l i n g” suddenly obtains unexpected timeliness.

The artist himself refers to the Twin Towers work - which consists of hundreds of sprayed bananas – as “Bananapointillism” (dimensions: 250 x 140 cm / 8.2 x 4.6 feet). Notable are further large scale works such as the “Brandenburger Tor mit Banane” (Brandenburg Gate with Banana) (280 x 300 cm / 9.2 x 9.8 feet), “Die Heilpflanzen- Serie” (The Medical Plant Series) from the “hortus medicus” project or the erotic act based on Francois Boucher for instance. His latest romantic painting creation, which features a recreative view from the Schlossgartensee onto the Karlsruhe Palace, is affectionately titled as “Ententeich” (Duck Pond) by the artist!

The exhibition especially offers one thing: “Sheer H e a l i n g”!



Advance Notice: Sunday- Matinèe

On Sunday, October 3rd – German Unification Day - at 12pm at the Neue Kunst Gallery, the Artist Thomas Baumgärtel presents his projects titled “Eine Banane im Brandenburger Tor” (A Banana at the Brandenburg Gate), i.a.: “Die Banane am Kölner Dom” (The Banana at Cologne Cathedral), “Phönix aus der Asche” (Phoenix from the Ashes) as well as various spraying activities. An informative and exciting slide show by the Bananasprayer himself from Cologne!



-Admission free!-


16.07.2010 - 04.09.2010
CSC Circle Summer Camp
Vernissage: 16.07.10, 19.30 Uhr
Künstler: Markus Brenner, M.S. Basian, Thomas Baumgärtel, Stefan Fischer, Friedemann Hahn, Oliver Jordan, Siegfried Kaden, Thitz


06.06.2010 - 10.07.2010
König sucht Dame
Vernissage: 6.06., 15.30 Uhr
Künstler: Gerd Mackensen

Pressemitteilung
König sucht Dame...



Eine klassische Annonce. Nur, – mit einem scheinbar gehobenen Anspruch. Dabei ist auch das gekrönte Haupt nur ein Sterblicher wie Du und ich. Genauso kommen sie daher: Mackensens Könige.

Stellvertretend für die Rolle "Mann". Voller Dramatik, oft ohne die stolze Haltung, ohne Protokoll und sie haben es immer schwer. Das Amt, das Sein drückt bis in die Schuhe. Auf der Suche nach Lebenslust, nach Zweisamkeit, nach Eroberung, kommt es zu den allgemein bekannten Berührungen mit den Damen unserer Zeit. Eben Männerphantasien voller Rundungen, Sehnsüchte und Plattitüden des "starken Geschlechts". Die Suche nach der "Dame" endet bei Mackensen immer in Demut und Unterwürfigkeit vor der wirklichen Königin. Kniefall vor vollblütiger Weiblichkeit. Auch wenn kein König auf Mackensens Bildern auszumachen ist, so darf es doch der Betrachter sein!







Wir möchten Sie außerdem auf die neuen Öffnungszeiten der Galerie ab dem 06. Juni 2010 hinweisen:



Mi - Fr 14 - 19 Uhr

Sa 12 - 16 Uhr

u.n.V.


18.04.2010 - 21.05.2010
KLAVIERWERKE - Zongoramüvek
Vernissage: 18.4.10 15.30 Uhr
Künstler: Márton Barábas


04.03.2010 - 07.03.2010
Art Karlsruhe
Künstler: Markus Brenner, M.S. Bastian

Pressemitteilung
Neue Kunst Gallery - Michael Oess zeigt auf der art Karlsruhe in Halle 3 Stand K25 (H3-K25), Markus Brenner und M.S.Bastian in einer one-artist-show.


26.02.2010 - 10.04.2010
"Metamorfosis"
Neue Bilder
Vernissage: 26.02.2010, 19:30
Künstler: , Prof. Hanspeter Münch


15.01.2010 - 20.02.2010
Das Erbe
Vernissage: 15.1.10,19.30 Uhr
Künstler: Stefan Bergmann

Pressemitteilung
Stefan Bergmann *1946 in Radeberg, Studium an der Staatl. Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe; Meisterschüler von Horst Antes, mit dem ihm bis heute eine persönliche Freundschaft verbindet.

Studium am Royal College of ART in London. Reisen nach Ägypten, Libanon, Jordanien, Indien, Nepal und Japan. Auseinandersetzung mit Buddhismus und Hinduismus. Leben in einem Zen- Kloster und Erforschung nach den Ursprüngen der Religionen.



"Stefan Bergmann belebt das traditionelle Genre des Stilllebens mit einer ganz eigenen neuen Farbmagie in der sich Verzauberung und Mythologisches geheimnisvoll widerspiegeln...." In seiner Ausstellung "Das Erbe", setzt sich Bergmann intensiv mit seiner eigenen Familiengeschichte auseinander. In seinen Stillleben finden sich die persönliche Erbstücke aus dem ehemaligen großbürgerlichen Familienbesitz in Sachsen wieder,-Glas, Porzellantasse und Silberlöffel, das Wenige, was Krieg und Flucht nach Westdeutschland unbeschadet überstanden hat. Gezielt komponiert er diese mit Früchten, Nussschalen zu Vanitas- Motiven in brillierender historisierender Manier. Im Gegensatz zu der Niederländischen Malerei, beschränkt sich Bergmann jedoch meist auf einen Farbton, den er, "...auf tausend arten malt und der Betrachter erfährt so den Reichtum der Einfachheit...," wie er sein Werk selbst beschreibt.






13.11.2009 - 09.01.2010
Die Vierte Wand
Vernissage: 13.11.09, 19.30 Uhr
Künstler: Ulrike Bohlender, Anja Luithle

Pressemitteilung
„Die Vierte Wand“

Ulrike Bohlender & Anja Luithle



„Die Vierte Wand“ ist Titel der aktuellen Ausstellung mit kinetischen Objekten von Anja Luithle und fotografischen Arbeiten von Ulrike Bohlender. Wer weiß, dass der Begriff „Die Vierte Wand“ die imaginäre Wand zwischen der Bühne und dem Zuschauerraum eines Theaters meint, ist gedanklich schon nahe bei der bühnenhaften Präsenz der kinetischen Objekte von Anja Luithle und den musealen Bühnen, auf denen Ulrike Bohlender mit ihren fotografischen Inszenierungen wirkt. Beide Künstlerinnen bringen subjektive Wahrnehmung und die Kraft der Imagination in unterschiedlicher Formensprache zur unmittelbaren Anschauung.



zu Bohlenders Fotoarbeiten:

Was suchen wir in den Museen?

Einen Spiegel unserer Existenz, den Blick Anderer (Künstler) auf die Welt, ansprechend präsentiert in den Kunsttempeln der Neuzeit?

Diesen Fragen ist Ulrike Bohlender auf der Spur. Ausstellungsbesucher stehen dabei im Mittelpunkt und bieten Projektionsfläche und Spiegelbild.

Die Fotokamera dient Ulrike Bohlender als Werkzeug zur Beschaffung des Ausgangsmaterials welches Sie in nachfolgenden mechanischen, optischen oder chemischen Prozessen bearbeitet und so dem Betrachter neue Perspektiven eröffnet. In der Serie „Nadelstreifen“, durchbricht eine Fläche aus weißen Fäden in fein gezogenen Linien buchstäblich das Bild, und schafft damit Raum für neue Sichtweisen.

Ulrike Bohlender zeigt in der Ausstellung "Die vierte Wand", was sie Neues aus der musealen Welt in die "Neue Kunst Gallery Michael Oess" in Karlsruhe transferiert.



zu Luithles kinetischen Objekten:

Anja Luithles Objekte betrachtet man nicht, man begegnet ihnen. Es sind lebendige Gegenüber, von imaginären Körpern beseelte Dinge, die uns in ihren Bann ziehen, uns in Zwiegespräche verwickeln.

Meist von Motoren in Bewegung versetzt, agieren ihre Objekte wie auf einer Bühne.

Die "Portraits typischer Figuren" werden von Anja Luithle aus den bekleidenden Hüllen geformt. Aus kostbar schimmernden Stoffen gefertigte Kostüme, Perücken, Brillen, Handtaschen oder Schuhe, sie alle erzählen auf subtile Art und Weise die großen und kleinen Geschichten des Lebens, in denen Freud und Leid, Sehnsucht und Scheitern, Lust und Angst, der Drang nach Selbstdarstellung und der Wunsch nach Intimität und Schutz untrennbar miteinander verbunden scheinen.



Anja Luithles Objekte verbergen nicht, sondern sie legen frei. Und das genüßlich. Doch nie geraten diese feinsinnige Einblicke in die menschliche Psyche zu peinlichen Bloßstellungen. Sie zeugen vielmehr vonder ironischen Selbstreflektion ihrer Autorin und die ist schaurig-schön und herrlich gemein.

(Stefanie Lucci)

Anja Luithle verzichtet in ihrer künstlerischen Arbeit von Beginn an auf den Menschen. Sie eliminiert seine Gegenwart, um ihn mittelbar in den zweckdienlichen Dingen unseres heimischen Handlungsraumes zu porträtieren. Das Verschwinden wird hier zur Quelle des Erscheinens. So auch in den Handtaschen, Bekleidungsstücken und Suppentöpfen, die die Künstlerin ebenfalls mit computergesteuerten Motoren zum Leben erweckt.

Auf heiter-ironische und tiefgründig-stimmungsvolle Weise verwandelt Anja Luithle textile Kleiderskulpturen und Wandobjekte in metaphorische Spiegelbilder der Befindlichkeiten. Faktisch ist der menschliche Körper abwesend, doch in den Formen der leeren Stoffhüllen bleiben Statur und Habitus erhalten

Einblicke in das geheime Innenleben ihrer Brust öffnen sich dem Betrachter in einem aussagekräftigen Symbolgefüge. Haus, Treppe, Rasenstück und Schmetterling erzählen offene Geschichten für das Gemüt: über Herzenswünsche und intime Sehsüchte nach Geborgenheit und Schutz.

Anja Luithle verfolgt in ihrer Kunst mit mentaler Anziehungs- und assoziativer Aussagekraft die Frage nach der Möglichkeit des Sag, was du siehst. Sie untersucht die leiblichen Ausdrucksformen seelischer Befindlichkeiten und Ängste; sie deckt zwischenmenschliche Konventionen, Erwartungen und Forderungen auf und übersetzt ihre Beobachtungen in die unendliche Wiederholung gleichförmiger Bewegungsmuster. Jeder kocht, rührt und löffelt seine eigene Suppe: Mit einem Augenzwinkern fordert uns Anja Luithle auf, die Auswirkungen unseres eigenen, an gesellschaftlichen Normen und Regeln geschulten Verhaltens, das wir nur ungern ablegen, nicht ganz so ernst zu nehmen.

(Stefanie Dathe)



Ausstellungsdaten:

"Die Vierte Wand"

Fotografie | Installation | Objekte

Ulrike Bohlender & Anja Luithle



13.11.2009 -09.01.2010

Eröffnung/Vernissage Freitag, den 13. November 2009 um 19.30

-Die Künstler sind anwesend-



Öffnungszeiten ab 13. November 2009:

Di-Fr 14-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr u.n.V.



An den Adventssonntagen ist ebenfalls von 14-17 Uhr geöffnet.


18.09.2009 - 31.10.2009
Paradis Fantastique
Vernissage: 18.09.2009
Künstler: M.S.Bastian / Isabelle L.

Pressemitteilung
„Paradis fantastique“ heißt die neue Arbeitsserie von M.S.Bastian und Isabelle L. aus dem schweizerischen Biel, deren Ausstellungs- Premiere in der Neue Kunst Gallery vom 18. September bis 31. Oktober sein wird. Über 2 Jahre hat das Künstlerduo aus der Schweiz an ihrem neuen Konzept gearbeitet. Nach dem die Basti-Toons die letzten Jahre sich vornehmlich in ihrer Hauptstadt Bastropolis tummelten, bevölkern sie nun Dschungel- und Wasserwelten. Die Räume der Neue Kunst Gallery verwandeln sich in eine exotisch anmutende Phantasiewelt. Auf großformatigen Leinwänden ist die inspirierende Ästhetik alter japanischer Holzdruckkunst von Katsushika Hokusai, - oder die Dschungelromantik eines Henri Rousseaus erlebbar. Comic-Figuren besiedeln mannshohe freistehende Baumskulpturen und verzweigte Äste die aus den Galeriewänden kragen. Überall wuselt es in zweiter oder dritter Dimension. Für 6 Wochen wird die Neue Kunst Gallery zu einem paradiesischen Pantheon für Manga und Maskottchen.



Ausstellungsdaten:

M.S.Bastian/ Isabelle L.

"Paradis Fantastique"

18.09.2009 -31.10.2009

Eröffnung/Vernissage Freitag, den 18. September 2009 um 19.30

-Die Künstler sind anwesend-



Öffnungszeiten ab 19. September 2009:

Di-Fr 14-19 Uhr, Sa 11-16 uhr u.n.V.




21.06.2009 - 12.09.2009
CircleSummerCamp 2009
Vernissage: 21.06.09, 11 Uhr
Künstler: M.S. BASTIAN, THOMAS BAUMGÄRTEL, MARKUS BRENNER, YOON-KYUNG CHO, MORITZ GÖTZE, KARIN JARAUSCH, GERD MACKENSEN, THITZ, SANG-MI PARK

Pressemitteilung
M.S.Bastians Comicwelt erreicht Japans Farbholzschnittkunst! "The Great Wave" von Katsushika Hokusai gibt einen Vorgeschmack auf seine große Einzelshow im September in der NEUE KUNST GALLERY. Farbenfrohe und Appetit anregende Früchtebilder im Bananenpointelismus zeigt Thomas Baumgärtel, während der in der Galerie neu vertretene Videokünstler Markus Brenner seinen frischen Fischen Badeanzüge verpasst. Die junge Koreanerin Yoon- Kyung Cho spielt mit Perlen, Swarovski- Kristallen und glänzenden Prägepapieren und persifliert so den schillernde asiatische Kommerz. "Deutscher Pop" und Historienmalerei- sarkastisch, bunt, genial: Das ist Moritz Götze aus Halle! Karin Jarausch nimmt in ihren Bildern die heimelig anmutende häusliche Idylle auf die Schippe, indessen Gerd Mackensen mit romantischen Landschaftsbildern und sommerlich frech- frivolen Motiven aufwartet. Die talentierte Malerin Sang- Mi Park aus Seoul, findet idyllische Plätzchen, um aus ihrer Sichtweise heraus Architekturen, Pflanzen und Landschaften malerisch in ihre Bilderwelt zu verschweissen. Und: "...es kommt gar nicht in die Tüte...", dass Thitz bei dieser Ausstellung fehlen darf! Tütenkunst pur und neu!


30.11.2008 - 24.01.2009
Neue Arbeiten
Vernissage: 30.11.2008, 11.30 Uhr
Künstler: Thitz

Pressemitteilung
G a l e r i e n a m Z i r k e l

Die Neue Kunst Gallery bezieht neue Räume in Karlsruhe!

Gemeinsam mit der Galerie Schrade und der Foto Art Galerie Kohler & Partner, eröffnet die Neue Kunst Gallery eine neue Kunstmeile in der Karlsruher City. Die Eröffnungsausstellung wird mit dem Tütenkünstler Thitz sein, der neue Arbeiten präsentieren wird. Alle drei Galerien orientieren sich an zeitgleiche Öffnungszeiten und an gemeinsamen Kunstaktivitäten. So ist dem Kunstfreund beim Besuch der "Galerien am Zirkel" purer Kunstgenuss sicher. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der Badische Kunstverein, die Staatliche Kunsthalle und das Badische Landesmuseum sowie die Majolika Galerie. Weitere Informationen auch unter: www.galerien-am-Zirkel.de


24.10.2008 - 21.11.2008
Galeriade 2008 Teil 1
Die Kunst des Sammelns,- wenn Fluxus den New Pop berührt
Vernissage: 24.10.2008
Künstler: , Werner Pokorny, Alex Flemming, Harald Klemm, Reiner Kleemann, Günher Uecker, Franz Erhard Walther, Rolf Zimmermann, Michael Münzer, Stefan Budian, Jupp Linssen, Cindy Sherman, Jack Sal

Pressemitteilung
-siehe Teil 2-

hier nur ergänzte Künstlerliste!


24.10.2008 - 21.11.2008
Galeriade 2008
Die Kunst des Sammelns,- wenn Fluxus den New Pop berührt
Vernissage: 24.10.2008, 19.30 Uhr
Künstler: Enrique Asensi, M.S. Bastian, Thomas Baumgärtel, Jürgen Brodwolf, Ulrike Bohlender, Joachim Czichon, Piero Doratio, Peter Dreher, Felix Droese, Winfred Gaul, Moritz Götze, Johannes Grützke, Hans Hemmert, Candida Höfer, Jörg Immendorff, Magdalena Jetelova, Wolf Vostell, Carsten Nicolai, Thitz

Pressemitteilung
In der vorerst letzten Ausstellung im Galerie- Loft der Gablonzer Strasse, zeigt die Neue Kunst Gallery, vor ihrem Umzug in die neuen Räume der L- Bank am "Zirkel 32", eine Ausstellung der besonderen Art:



Galeriade 2008

Die Kunst des Sammelns,- oder: Wenn Fluxus den New Pop berührt!



Die " Galeriade 2008 ", - eine Wortkreation des Galeristen Michael Oess hat es wieder einmal in sich: Eine Ausstellung über das Sammeln und des Sammlers Leidenschaft! Die Galerie zeigt Werke von unterschiedlichstem Genre: Die Kunst des Fluxus, Informel, Avantgard ist ebenso vertreten wie die der New Pop Generation, der Abstraktion und der Gegenständlichkeit, Objektkunst und Fotografie. Alles hängt hautnah nebeneinander. 37 Künstler, darunter große Namen wie Wolf Vostell, Peter Dreher, Günther Uecker, oder Jörg Immendorf, Joachim Czichon, Jürgen Brodwolf, Candida Höfer, Ben Willikens,Winfred Gaul, Cindy Sherman oder Werner Pokorny stehen in Tuchfühlung zur jungen Kunstgeneration wie: Moritz Götze, Thitz, Hans Hemmert, Thomas Baumgärtel, M.S. Bastian, Deborah Sengl oder Carsten Nicolai. Ob das mal gut geht? Die Galerie ist regelrecht zutapeziert mit all diesen Kunstwerken. - Eine" Installation" der Begeisterung oder gar einer Manie? Entscheiden Sie, womit Sie lieber leben: Mit der Kunst oder einem Lebenspartner- oder gar mit Beidem? :-)

Der Galerist Michael Oess siniert am Freitag, dem 24. Oktober um 19.30 Uhr mit Gästen und Kunstfreunden, Sammlern über diese eigenwillige Ausstellung!




12.09.2008 - 17.10.2008
Junge Kunst aus Korea
2 Künstlerinnen stellen aus

Vernissage: 12.9.08, 19.30 Uhr
Künstler: Yoon- Kyung Cho, Sang- Mi Park

Pressemitteilung
Saisonstart mit: Junge Kunst aus Korea

Am Freitag den 12.September 2008 um 19.30 Uhr eröffnet die Neue Kunst Gallery aus Anlass ihres 10 - jährigen Bestehens, die Ausstellung "Junge Kunst aus Korea" mit Werken der Künstlerinnen Yoon-Kyung Cho (*1979) und Sang- Mi Park. Beide Künstlerinnen sind bei der Vernissage anwesend.

Ausstellungsdauer: 12.September - 17.Oktober



Die Werke von Sang- Mi Park:

"Between The Scene"- Neue Arbeiten

Leinwandbilder mit Raumkompositionen. Der Betrachter scheint sich selbst in einem realen Raum zu sehen und doch hat die intensive Farbigkeit von grellen Rosa- Blau- u. Grüntönen immer wieder den Anschein, man befände sich in einer Posterwelt aus der Zeit der Pop Art. Bei einer genaueren Betrachtungsweise der Werke von Park, erlebt man , dass die bildnerischen Elemente wie Form- Fläche- Farbe miteinander komponiert. Die ausgestrahlte Ruhe der Komposition wird durch aufstrebende gestische Tusche- Lineaturen und Flächen sprengenden Stakkatostriche , - die an Wachstum von Pflanzen erinnern, - unterbrochen.

Sang- Mi Park schafft mit Ihren Bildern von Bäumen, Natur, Wachstum, Lebenskraft und Raum Zwischenszenen (between the scene), - eine Balance zwischen Ruhe und Wirklichkeit. Dabei erwirkt ´Malerei und Raum` das Gefühl einer einzigartigen Wirklichkeit in der Zweidimensionalität.



Die Werke von Yoon-Kyung Cho

Als junge Koreanerin lebt Yoon-Kyung Cho in einem Spannungsverhältnis zwischen Tradition und Moderne. Im ersten Moment erscheinen die Bildwerke der Künstlerin ganz der traditionellen Malerei verpflichtet zu sein. Bei genauerer Betrachtungsweise entpuppen sie sich als Kommentare eines zeitgenössischen Lebensgefühl.

Drei Themen interessiert Cho in ihren gezeigten Arbeiten: Blüten, Katzen und Hunde

In der Malerei von Yoon-Kyung Cho treten die Blütenzweige durch ihre erhabene Reliefstruktur in den Vordergrund. Sie lassen ihren Duft erahnen und ihre vergangene Lebendigkeit erspüren, die die Künstlerin unter einer Schicht Epoxidharz einbalsamiert. Diese Oberflächenversiegelung erinnert an eine Jahrhunderte alte Tradition koreanischer Lackarbeiten. Ihre Einarbeitung von Applikationen aus SWAROVSKI-Kristallen, Prägeblüten und Kunststoffperlen, stören die Idylle und entlarven bewusst die schillernde Schönheit als Effekthascherei und oberflächlichen Illusionismus.

Beide Künstlerinnen sind ständig auf internationalen Kunstmessen, u.A. auch auf der art Karlsruhe vertreten und in Korea zählen beide zu den durchgesetzten Positionen junger koreanischer Kunst.

Die "Neue Kunst Gallery- Michael Oess" vertritt Yoon- Kyung Cho und Sang-Mi Park in Deutschland.


13.06.2008 - 25.07.2008
Lovely Rita
Vernissage: 13.06.08, 19.30 Uhr
Künstler: Gerd Mackensen

Pressemitteilung
Lovely Rita- so der Titel der Ausstellung bei Neue Kunst Gallery, ist ebenso eine malerische Liebeserklärung wie auch erotische Würdigung an die Schönheit und Reize der Weiblichkeit! Lovely Rita- die romantische Liebesballade der Beatles dudelt im Hintergrund mit! M.O.



Gerd Mackensen wurde 1949 in Nordhausen am Harz geboren. 1970 bis 1975 studierte er an der Hochschule für bildende Künste Dresden bei Horlbeck und Kettner. Mackensen schöpft das Spektrum der bildenden Kunst mit großer Experimentierfreude aus. Er malt, zeichnet, sticht, formt, filmt und fotografiert. Von der Miniatur bis zum Bühnenbild, von der kleinen Collage bis zur Plastik im öffentlichen Raum scheut er kein Format.



Spielerisch wechselt der Künstler zwischen abstrakt und figurativ, leichthin und entschieden. Komposition, Zeichnung und Farbgebung meistert er mit unnachahmlicher Dynamik und Virtuosität. Die Wirklichkeit verschmilzt mit der Phantasie. Figuren decken sich mit Krakeln zu, Landschaften werden zu Körpern, Schriftzeichen spazieren durch Tagträume... und stets ist, was entsteht, ganz unverkennbar ein Mackensen. J.R


25.04.2008 - 30.05.2008
Oh Banane,...du paradiesische Frucht!
Vernissage: 25.04.08, 19.30 Uhr
Künstler: Thomas Baumgärtel

Pressemitteilung
Oh Banane, ...du paradiesische Frucht!

Anknüpfend an das Thema seiner damaligen Diplomarbeit waehrend seines Psychologiestudiums bei Prof. Salber in Köln, bei der er Probanden in einen Bildausschnitt des Deckengemaeldes der Sixtinischen Kapelle Bananen hinzufügen liess und Tiefeninterviews dazu machte, hat er nun für die Karlsruher Ausstellung eine Serie mit Malereien und Grafiken zum Thema gemacht.

Da sich Adam und Eva nach dem Genuss der Früchte mit Feigenblättern bekleiden, könnte mit der verbotenen Frucht eine Feige gemeint sein, die in der Bibel als Symbol für Heilung steht. Das gängige Bild vom Apfel als verbotener Paradiesfrucht beruht nicht auf der Bibel (laut Wikipedia), sondern auf einer falschen Übersetzung. Noch wahrscheinlicher ist, dass es sich um Bananen (lat. Musa paradisiaca) gehandelt hat...

http://de.wikipedia.org/wiki/Banane

"Mit der seit einigen Jahren neu eingeleiteten grauen Periode scheint es manchmal so, als würde die Banane von den neuen grauen Bildern verdrängt werden. Tatsächlich ist die Banane unverwüstlich und schleicht sich immer wieder ins Bild, wenn z.B. der emanzipierte Adam der Eva eine Banane anbietet. Die Banane bleibt also weiterhin der geheime Code für alles Lebendige und Wandelbare und steht für das kreative Prinzip schlechthin."

Dr. Bettina Baumgärtel (Leiterin Gemaeldegalerie, museum kunst palast, Düsseldorf)



Eroeffnung ist am Freitag, 25. April 2008 von 19:30 bis 21:00 Uhr.

Zur Einführung spricht die Kölner Kunsthistorikerin Dr. Marta Cencillo Ramirez

Der Künstler ist anwesend.



Ausstellungsdauer: bis 30. Mai 2008

Neue Kunst Gallery Michael Oess, Gablonzer Str. 2-4, 76185 Karlsruhe


14.03.2008 - 19.04.2008
Die verschlüsselte Botschaft
Vernissage: 14.03.2008, 19.30 Uhr
Künstler: Moritz Götze

Pressemitteilung
Moritz Götze, Vertreter des "Deutschen Pop" zeigt neue Arbeiten auf Leinwand, Zeichnungen und Emaillebilder. Weitere Infos über www.neuekunst.de/ Künstler/Moritz Götze/Biografie etc.pp


15.02.2008 - 08.03.2008
Malerei und Zeichnung
Vernissage: 15.02.2008
Künstler: Winfred Gaul

Pressemitteilung
Pressemitteilung





Winfred Gaul

Malerei und Zeichnung



Sonderausstellung in der Neue Kunst Gallery - Michael Oess

Vernissage: Freitag, den 15. Februar 2008, 19.30 Uhr



Ausstellungsdauer: 15.Februar - 8. März 2008



Finissage: Samstag, den 8. März von 14 - 17 Uhr

Öffnungszeiten: Di., Mi., Fr. 16 – 19 Uhr Sa., 11 – 14 Uhr u.n.V.

Sonderöffnungszeiten während der Art Karlsruhe:

SA und SO, den 1. + 2. März von 14 – 19 Uhr!



Es spricht: Ewald Schrade,

(Ewald Schrade ist Kurator der Art Karlsruhe und Galerist)

- Barbara Gaul (Annah), Frau des verstorbenen Künstlers ist anwesend.



Die Neue Kunst Gallery zeigt nach 2001 eine weitere Ausstellung mit Leinwandbildern, Gouachen und Zeichnungen von Professor Winfred Gaul, der in diesem Jahr achtzig Jahre alt geworden wäre. Aufgrund der persönlichen Freundschaft zwischen Winfred Gaul und dem Galeristen Michael Oess wurde diese Sonderausstellung möglich.



Winfred Gaul (1928 - 2003) gehört zu den eigenwilligsten deutschen Malern der Nachkriegszeit. Er hat das sogenannte " Informel" nach 1945 mitgeprägt und setzte mit seinen "Verkehrszeichen und Signale" ab 1961 die entscheidenden Impulse zur Pop Art Entwicklung in Deutschland.



In den 60er Jahren hatte sich die Pop Art über fast alle europäischen Länder ausgebreitet. Obwohl sich H. P. Alvermann und Winfred Gaul in einem Manifest 1963 dagegen verwahrten, ihre "Quibb-Kunst" als Pop Art zu interpretieren, werden sie heute gemeinsam mit Konrad Klapheck, Konrad Lueg, Gerhard Richter und Wolf Vostell trotzdem zu den bedeutendsten deutschen Pop Art-Künstlern gezählt.











Statement von Winfred Gaul:



„Ich betrachte die Malerei als ein offenes System, d. h. ich betrachte sie nicht unter dem Aspekt stilistischer Merkmale, sondern unter dem Aspekt ihrer Materialien und deren operativer Verwendung.
Das Material ist mehr als ein konstituierender Faktor des Bildes, es ist eigentlich sein Inhalt.
Mich fasziniert die Möglichkeit, mit geringsten Mitteln ein Bild zu machen, daß eine Linie, ein Fleck, eine Farbspur genügen können, um alles zu sagen.
Malen ist die permanente Reflexion des Malers über die Möglichkeit, Malerei zu machen.“
Winfred Gaul





Zur Biografie:
Geboren 1928 in Düsseldorf. Gestorben 2003 in Düsseldorf.

1949–1950 Studium der Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Köln. 1950–1953 Studium an der Kunstakademie Stuttgart bei Willi Baumeister und Rolf Henninger; Aufenthalt in Paris; Begegnung mit Jean-Pierre Wilhelm, Pierre Restany und Julien Alvard. 1954 Aufenthalt in Neapel und Positano. 1955 Atelier in Düsseldorf-Kaiserswerth; Aufenthalt in London. 1958 Preis des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie. 1961 Aufenthalt in Rom. 1962 Aufenthalt in New York. 1963 Veröffentlichung von ‚QUIBB-Manifest’ zusammen mit H. P. Alvermann und von ‚Fragebogen’ zum 30. Jahrestag der Machtergreifung Hitlers. 1964 Villa-Romana-Preis für Malerei, Florenz. 1964–1965 Gastdozentur an der Staatlichen Kunstschule Bremen. 1965 Visiting Lecturer an der Bath Academy und am Regional College of Art in Kingston upon Hull in England. 1967 Umzug nach Antwerpen (bleibt bis 1969). 1973 Retrospektive im Westfälischen Kunstverein in Münster. 1978 Retrospektive (Druckgrafik) in der Kunsthalle Kiel. 1982 Retrospektive (Zeichnungen) in der Pinacoteca e Musei Comunali in Macerata. 1984 Ernennung zum Professor durch den Minister für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. 1987 erscheint sein Buch ‚Picasso und die Beatles’. 1988/99 Wanderausstellung Arbeiten auf Papier 1953-1987 (Leverkusen, Lüdenscheid,

Gelsenkirchen, Oldenburg, Kiel, Ulm)

1991/93 die ersten beiden Bände des Werkverzeichnisses der Jahre 1949-1953 erscheinen

1994 Lovis-Corinth-Preis

1997 Märkisches Museum, Witten. Das Frühwerk

1998 Von der Heydt-Museum, Wuppertal Ohne rechten Winkel

1998 Ehemalige Reichsabtei Kornelimünster Das große Format

1999 Im Hirmer Verlag, München, erscheint die Monographie von Lothar Romain

Winfred Gaul verstarb im Dezember 2003.

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen im In- und Ausland.







Winfred Gaul ist nicht Maler geworden, um sich zu langweilen, wie er bekennt, und so wurde sein Künstlerleben ein unaufhörliches Suchen nach neuen Möglichkeiten auf dem großen Feld der Malerei, ein ständiges Experimentieren und Ausprobieren neuer Materialien und Techniken. Gerade von den spezifischen Eigenschaften unterschiedlicher Materialien ging offensichtlich für ihn eine große Faszination aus, und sie gaben die Gründe für ständig neue Arbeitsprozesse.

Ein Blick in die Schubladen in seinem Atelier in Düsseldorf-Kaiserswerth bietet viel Überraschendes, Unbekanntes, das ans Licht zu holen sich lohnt, ist es doch ein Blick in die Werkstatt eines Künstlers, der zeitlebens über das Malen selbst reflektiert hat. In zahlreichen Artikeln, Statements, Aufsätzen ist dies geschehen, wie sein Buch Picasso und die Beatles, 1987 erschienen, beweist. Und mehr noch – und das ist bei einem Künstler nur zu verständlich – geschah dies in stillen Stunden in seinem Atelier. Alles konnte ihn anregen: Weggelegte Schnipsel bemalten Papieres, Verworfenes und Unfertiges wurden durch experimentelles Tun erneut hinterfragt, ob nicht doch etwas Brauchbares in ihnen stecken könnte. Winfred Gaul war als Künstler immer auf der Suche, und es besteht kein Zweifel: Er fand auch stets etwas Brauchbares, überraschend Neues, auch wenn es zunächst zur Seite gelegt wurde.

Winfred Gaul befand sich in einem ständigen Diskurs über Malerei, theoretisch und mehr noch praktisch, und dies seit seinen künstlerischen Anfängen in den fünfziger Jahren, als er nach erfolgreichem Studium bei Willi Baumeister in Stuttgart zur ersten künstlerischen Avantgarde in Deutschland gehörte. Er hat das so genannte Informel, das das entscheidend Neue in der Kunst in Deutschland nach 1945 war, mitgeprägt. Er hat diesen Stil für sich als beendet erklärt, als dieser sich geradezu inflationär ausgebreitet hatte, um sich wieder etwas Anderem zuzuwenden. Stets ging es ihm darum, nicht bei dem Erreichten stehenzubleiben, sondern für sich und die Malerei Neuland zu erobern.

Von diesen Bemühungen zeugen die Fragmente, Skizzen, Experimente, von denen eine Auswahl hier zum ersten Mal ans Licht gebracht wird. Und im Besonderen zeigen diese kleinen „Arbeiten“, dass Aussagen über die künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten in dem Medium der Kunst selbst besonders sinnvoll ist.

Siegfried Gnichwitz, Oktober 2003




09.12.2007 - 11.01.2008
Galeriade
Vernissage: 09.12.2007
Künstler: Thitz, Moritz Götze, Ana Mathiou, Alex Flemming

Pressemitteilung
Galeriade: Hinter der Wortkreation des Galeristen Michael Oess verbirgt sich eine Kunstpräsentation der besonderen Art: 4 Künstler der Galerie gestalten eine gemeinsame Ausstellung:



Thitz zeigt die neuesten Werke seiner "Tütenkunst".



Der Maler des "Deutschen Pop" Moritz Götze setzt sich mit dem Thema "Erfinder" auseinander.



Der Brasilianer Alex Flemming präsentiert überarbeitete Fotografien über Religion, Körper und Architektur



Die Griechin Ana Mathiou aus Athen und London - mit konstruktivistischen Arbeiten, wird exklusiv in Deuschland von der "Neue Kunst Gallery" vertreten.


14.09.2007 - 13.10.2007
Bastropolis, Pulp und Basti-Boliden
Vernissage: 14.09.07, 19.30 Uhr
Künstler: M.S. Bastian

Pressemitteilung
Nach der erfolgreichen "One-Artist-Show" auf der art Karlsruhe, präsentiert M.S.Bastian seine erste Einzelausstellung in der " Neue Kunst Gallery", Karlsruhe. Der Schweizer Künstler ist seit 2001 fest im Programm der Galerie integriert und wird in Deuschland exklusiv durch sie vertreten.

Er zählt internatinal zu den eigenwilligsten Künstlerpersönlichkeiten, die sich thematisch mit dem Comic in der Malerei auseinandersetzen.


14.09.2007 - 13.10.2007
100 Ansichten von Bastropolis
Vernissage: 14.09.07, 19.30 Uhr
Künstler: M.S. Bastian

Pressemitteilung
...Wenn sich ein Jüngling M.S.Bastian nennt, braucht er den Künstlername als Schutzmarke, aber auch als Programm. Dahinter verbirgt sich Marcel Solberger aus CH- Biel, geboren 1963, weltweit gereist und weitläufig nicht nur in der Cyberwelt des Comics. Ein politisch und kunstmäßig federlewichter Kopf, überbordent von Imagination. Ein Künstler auf der Notfallstation des täglichen realen Wahns und des Wahnsinns, ein Bewohner der Obsession - Community. Künstlertum als Selbsthilfe, Überbebensstrategie, nackte Notwendigkeit!.. (aus: "100 Ansichten von Bastroplis"; Guido Magnaguagno- Direktor Museum Tinguely, Basel


11.05.2007 - 28.06.2007
Neue Malerei
Vernissage: 11.05.07, 19.30 Uhr
Künstler: Thitz

Pressemitteilung
Brandaktuelle neue Bilder des Tütenkünstlers Thitz, der seit 1998 durch die Neue Kunst Gallery international vertreten wird. Der Künstler wird anlässlich der Eröffnung der Ausstellung anwesend sein.


30.03.2007 - 05.05.2007
x3
Vernissage: 30.03.07, 19.30 uhr
Künstler: Anke Bauer, Jingfang Li, Xianwei Zhu

Pressemitteilung
x 3



Die Ausstellung x3 stellt drei junge Positionen gegenständlicher Malerei vor.



Die Bilder von Anke Bauer sind Ausdruck einer Lust am Spiel mit Ordnungssystemen, die immer perfekter werden und von der Malerin als globales Paradies - Anke Bauer hat einige Monate in den USA und ein Jahr in Australien gearbeitet - parodiert werden. Gesellschaftskritik ist nicht ihr Thema. Sie arbeitet vielmehr mit den Mitteln der Groteske, mit Übertreibung und Verfremdung. Die neueste Entwicklung in der Technik, der Architektur der Innen- und der Trabantenstädte, das heißt die Gestaltung der Lebensräume, ist Grundlage ihrer Bilder, die voller überraschender Einfälle sind.



Die Mehrdeutigkeit seiner Bildsprache zeichnet die Arbeiten von Xianwei Zhu aus, seine Bilderfindungen sind überaus vielfältig, originell und, gerade wenn er mit Sprache arbeitet, voller neuer Wortschöpfungen. Es fällt auf, daß fast in allen Bildern eine stark vereinfachte Form der menschlichen Figur existiert. Hinweise auf Selbstdarstellungen? Traumbild, Erinnerung an China, und wesentlich vor allem das lustvolle Spiel mit den Erinnerungs- und Bedeutungsebenen- alles das ist zu entdecken in Xianweis Bildern.



Jingfang Li ´s Bilder stammen aus der Wirklichkeit, die uns umgibt. Sie bilden aber nicht ab, was man auf ihnen sehen kann, sondern zeigen, wie der Maler denkt über die Dinge, die er erlebt und gesehen hat. Seine beiden überdimensionalen Zigarettenschachteln „Report 1“ und „Report 2“ sind nicht die einzigen Arbeiten, die eine ironische Distanz zur Dingwelt der Konsumgesellschaft zeigen. Die noch im Entstehen begriffene Serie geht aber auch über die Verfremdung durch Vergrößerung hinaus. Durch die eigenschöpferische Bemalung wird das Primat der nicht warenhaften Kunst über die Bildwelt der Warenzeichen betont.



Jingfang Li studiert seit 2003, Xianwei Zhu seit 2002 in der Klasse von Prof. Cordula Güdemann an der ADBK Stuttgart, Anke Bauer studierte ebenfalls bei Prof. Güdemann von 1995 – 1999.




22.03.2007 - 25.03.2007
B A S T R O P O L I S
Künstler: M.S. Bastian

Pressemitteilung
Bastropolis...



...Mekka der Manga und Maskotchen!



Ihr Schöpfer: M.S. Bastian, schweizer Maler und Grafiker aus Biel/ Bienne (* 1963).

M.S. Bastian haucht den unzähligen statisch und plakativ wirkenden Figuren neues Leben ein, sie beginnen auf seinen Bildern miteinander zu kommunizieren. Treffpunkt der Szenerie : Die Strassenschluchten, Plätze, Wolkenkratzern ihre Welthauptstadt Bastropolis.



M.S. Bastian zählt zu den eigenwilligsten Künstlern der "New Pop Art Generation". Inspiriert durch seine Reisen in die Metropolen der Weltwirtschaft New York und Tokio lässt er wie kaum ein Anderer die Welt des Comics in seine Malerei einfließen, ohne das diese dadurch "trashig" oder "trendig" erschiene.

Seine internationale Anerkennung und Beliebtheit als Maler wird durch seine Publikationen, Filme und Bestände in öffentlichen sowie privaten Sammlungen deutlich.



Die Neue Kunst Gallery - Michael Oess vertritt M.S. Bastian exklusiv in Deutschland



Tauchen auch Sie mit uns ein in die muntere Bilderwelt von M.S.Bastian.

Dazu laden wir Sie ein!!



Mit freundlichen Grüßen

Michael Oess


09.02.2007 - 23.03.2007
Serviervorschlag
Vernissage: 09.02.07, 19.30 Uhr
Künstler: Gritta Götze, Karin Jarausch


08.12.2006 - 12.01.2007
GALERIADE

Vernissage: 08.12.06
Künstler: Ioanna Efthimiou , M.S. BASTIAN, Oliver Jordan, Moritz Götze

Pressemitteilung
Die "Galeriade", eine Wortschöpfung des Galeristen Michael Oess, führt ausgewählte Künstler einer Ausstellung zusammen. In der nun schon 8 Galeriade werden in getrennten Räumen gezeigt:

Ioanna Efthimiou, GR Malerei

Moritz Götze, Halle/Saale Zeichnungen und Malerei auf Emaille.

M.S.Bastian, CH ComiXart, Malerei u. Skulpturen

Oliver Jordan Landschafts,- u. Städtebilder, Malerei




10.11.2006 - 08.12.2006
Nicht nur Bananen
Vernissage: 10.11.2006, 19:30 Uhr
Künstler: Thomas Baumgärtel


29.09.2006 - 27.10.2006
Sex, Drugs and Rock´n Roll
Vernissage: 29.09.2006, 19:30 Uhr
Künstler: Oliver Jordan

Pressemitteilung
Sex, Drugs & Rock’n Roll ist die Mythen umrankte Dreifaltigkeit des 20. Jahrhunderts Segnung und Höllenfahrt zugleich.

Gesegnete Früchte der Aufklärung ; auf Ikarusschwingen hinauf für kurzen Ruhm, zupfen am Gewand der Götter im Olymp, Höllenfahrten der Seele ; Tanz der Körper im Schweiße ihres Angesichtes.

Der schmale Grad zwischen verzerrender Leidenschaft und Sehnsucht nach Dauer im Sternenstaub der Ewigkeit ist seit über 25 Jahren ein Teil des Oeuvres von Oliver Jordan.

Wie kaum ein zweiter Künstler schafft er die Energien des Rock’n Rolls unabhängig vom Motiv allein durch seine Maltechnik zum Ausdruck zu bringen.

Doch im Gegensatz zu der von Harald Seemann artikulierten These im Ausstellungskatalog der Delacroix Ausstellung im Städelmuseum Frankfurt 1986, das dieser Künstler bei mehr Mut schon auf den Gegenstand hätte verzichten können, entwickelt die Malerei von Jordan ihre Bedeutung und Kraft im Verbund mit dem Gegenstand und beweißt ihren Mut in der Beharrung und Wiederbelebung.

Jordan kündigte trotz bester Voraussetzungen schon Anfang der 80 ziger bei der Avantgardekasse und verließ die konsensorientierten Trampelpfade der Eventkunstszene und die befohlene Unartigkeit und Schockszene.

Es entstanden Portraits von großer Intensität im Dunstkreis von poporientierter Aneignung verbunden mit dem Wissen um die selbst erlebte Fragilität unseres Seins. Die Spuren zwischen Selbsterlebten und aus zweiter Hand Erfahrenen werden geschickt verwischt oder bewusst herausgekehrt. Ersteres und Zweiteres vermischen sich und gehen im besten Fall in einem Bild auf.

Hier gilt: Das Leben macht süchtig, der Rhythmus: Rock’n Roll, like a heartbeat, Taktgeber und Brennstoff für die Bewegung. Dem Auge ein Fest, ein Fest für Dyonysos.


Bestand

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